Klimawandel in Deutschland: Es gibt keine Erwärmung mehr

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© Josef Kowatsch

Besonders in Deutschland werden wir seit 20 Jahren über die drohenden Gefahren eines sich immer weiter verstärkenden Klimawandels geängstigt. Hiobsbotschaften von selbst ernannten und teuer bezahlten Klimawissenschaftlern überschlagen sich von Jahr zu Jahr. Städte und Gemeinden werden aufgefordert, gegen die bereits begonnene und sich angeblich von Jahr zu Jahr verstärkende Erderwärmung anzukämpfen, denn sonst würde in naher Zukunft der Klimakollaps drohen.

„Kampf dem Klimawandel“ heißen die Parolen unter denen dann gegen den vermeintlichen Feind, das vom Menschen erzeugte Kohlendioxid, schon kriegsmäßig vorgegangen wird. Dieser vermeintliche Klimakiller CO2 muss angeblich mit allen finanziellen Mitteln bekämpft werden. Deutschland zahlt jährlich einige Milliarden an den selbst ernannten Weltklimarat, damit dieser uns weiter berät. In Deutschland leben viele Wissenschaftler und Demagogen, bis hinunter zu den Klimabeauftragten der Gemeinden, von ihren Panikbotschaften und den eilig ins Leben gerufenen Bekämpfungsprogrammen.

Doch wie sieht die Wirklichkeit der angeblich durch CO2 verursachten Erwärmung aus? Angeblich stehen wir doch bereits mittendrin in der Erwärmungsphase, das wird uns regelmäßig von den gut bezahlten Erwärmungswissenschaftlern verkündet.

Die letzten 25 Jahre

Seit 1850, dem Ende der kleinen Eiszeit wurde es langsam wärmer. Das war gut so. Denn die kleine Eiszeit war eine schreckliche Zeit für die Menschen. Doch wie verhielten sich die letzten 25 Jahre? Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach (DWD) unterhält ein Netz von gut 2.000 Messstationen und veröffentlicht regelmäßig die Temperaturwerte Deutschlands. Und die zeichnen ein ganz anderes Bild als die Erwärmungspropheten uns dies berichten. Keine Spur einer durchgehenden, sich ständig fortsetzenden Erwärmung. Die letzten 25 Jahre sehen so aus: Seit 25 Jahren gibt es keine Erwärmung mehr.

In den letzten 25 Jahren sind die Temperaturen in Deutschland nahezu konstant geblieben. 1988 betrug die Jahrestemperatur 9,1 Grad genauso wie 25 Jahre später, im Jahre 2012. Dazwischen gab es Phasen von leichten Abkühlungen, aber auch Erwärmungen, momentan liegt wieder ein Abkühlungstrend vor, so dass 1988 und 2012 gleich warme Jahre waren (Grafik gezeichnet nach den Originalangaben des DWD).

Wir halten als erstes Ergebnis fest:

Die Wiedererwärmung Deutschlands und Europas nach der kleinen Eiszeit (1450 bis 1850) fand um 1990 ein vorläufiges Ende. In den letzten 25 Jahren sind die Temperaturen nicht mehr weiter gestiegen. Seit 25 Jahren gibt es keine Erwärmung mehr.

Die letzten 15 Jahre

Doch wie sehen nun die letzten 15 Jahre aus? Und wohin geht der weitere Trend? Das Jahr 1998 wird beim DWD auch mit 9,1 Grad in der Statistik geführt, genauso wie der Beginn unserer Betrachtung, also das Jahr 1988 und wie das abgelaufene Jahr 2012.

Ob ein Trend nach oben oder nach unten geht, darüber entscheiden die Jahre dazwischen. Ab 1998 stiegen zunächst noch die Temperaturen bis zur Jahrtausendwende. Das Jahr 2000 war das wärmste in den letzten 150 Jahren. Das habe ich mir vom Deutschen Wetterdienst auch schriftlich bestätigen lassen:

„Weltweit war 1998 das wärmste Jahr und in Deutschland ist es das Jahr 2000. Das ist kein Geheimnis und das darf auch jeder wissen.“

Doch seit diesem Temperaturwendepunkt waren alle Jahre kälter und das bedeutet für die Statistik einen abnehmenden Trend, wie die Deutschlandtemperaturen der letzten 15 Jahre zeigen. Die von Excel errechnete Trendlinie (Quelle: Original DWD-Werte Offenbach) sinkt um 0,4 Grad in den letzten 15 Jahren. Vorhergesagt war jedoch eine Erwärmung um etwa denselben Betrag.

Wir halten als zweites Ergebnis fest:

In den letzten 15 Jahren wurde es kälter, nicht nur in Deutschland. Anstatt der weiteren Erwärmung zeigt die Temperaturtrendlinie in den letzten 15 Jahren eine Abkühlung von 0,4 Grad an. Allerdings sei hier angemerkt: Wie es weitergehen wird, weiß natürlich niemand.

Und das Kohlendioxid?

Während des ganzen Zeitraumes ist das angebliche Klimakillergas CO2, das die Ursache der Erwärmung sein soll, welche aber momentan gar nicht stattfindet, weiter gestiegen. Das zeigt uns das entsprechende CO2-Diagramm.

Vor 25 Jahren betrug die CO2-Konzentration der Atmosphäre noch 0,035%, während sie momentan bei 0,039% liegt. Bei so geringen Konzentrationen verwenden die Naturwissenschaftler die Einheit ppm (1 ppm = 1 Millionstel). Wir haben also in den letzten 25 Jahren einen CO2-Anstieg in der Atmosphäre von 350 auf 390 ppm. Dieser CO2-Anstieg hat aber keine steigenden Temperaturen bewirkt, diese sind vielmehr gefallen.

Ergebnis drei:

Die Kohlendioxidkonzentration sind gestiegen, die Temperaturen sind gefallen.

Somit steht fest: Das Kohlendioxid hat auf das Klima entweder gar keinen oder kaum einen Einfluss. Die Temperaturen der Erde werden von anderen Faktoren, in der Hauptsache von der Sonne bestimmt. Damit ist die ganze Klimapanikwissenschaft mit der ewigen, sich fortsetzenden Erwärmung, ein wissenschaftliches Märchen.

Ergebnis vier:

Einen Klimaschutz gibt es nicht. Alle Maßnahmen, die den Staat und die Bevölkerung nur viel Geld kosten, haben keinerlei Wirkung auf das Klima.

Trotzdem sind nicht alle Maßnahmen grundsätzlich abzulehnen. Manche Maßnahmen können durchaus zum Natur- und Umweltschutz, zum maßvollem Umgang mit unseren Rohstoffen beitragen. Manche Maßnahmen wie z.B. der Futterpflanzenanbau für die Biogasanlagen, mitsamt dem starken Gifteinsatz, können aber auch naturzerstörend wirken.

Es wird höchste Zeit, den Umwelt- und Naturschutz anstelle eines fragwürdigen, wissenschaftlich nicht konsensfähigen Klimaschutzes weltweit in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen. Saubere Luft, sauberes Wasser, ein intaktes Ökosystem kommen den Menschen heute und zukünftig zugute. Natur- und Umweltschutz ist deshalb ein konsensfähiges Ziel aller Völker. Wie ideologisch vermessen muss man sein, um der Natur ein „2-Grad-Ziel“ vorzugeben.

Ergebnis fünf:

Der Natur- und Umweltschutz muss das Kriterium sein, nach welchem sich die Weltgemeinschaft richtet. Klimaschutz gibt es nicht. Klimaschutz ist eine Erfindung der Millionäre, die sich im Weltklimarat zusammengefunden haben. Klimaschutz ist ein Geschäftsmodell.

Hartmut Bachmann war dabei, als der Club der Reichen mit dem hehren Namen Weltklimarat gegründet wurde. In seinen Schriften und Büchern nennt er unverblümt Ross und Reiter.

Der Wärmeinseleffekt WI

In den letzten 25 Jahren hat sich die Oberfläche Deutschlands und der Welt zum Teil erheblich verändert. Überall greift der Mensch in die freie Fläche ein und gestaltet die Landschaft um. Täglich werden in Deutschland 108 ha der Natur entzogen, trockengelegt und überbaut. Weltweit werden täglich etwa 50 Quadratkilometer Regenwald gerodet.

All diese Maßnahmen führen zu einer schleichenden Erwärmung vor Ort und natürlich auch bei den Messstationen. Diese Erwärmung kommt nicht vom Klima, natürlich auch nicht vom Kohlendioxid, sondern durch Menschen gemachte Veränderungen und Umgestaltungen. Wer sich dazu genauer einlesen möchte, dem sei der Artikel „Viele Wärmeinseleffekte führen zur Klimaerwärmung“ empfohlen.

Für unsere Überlegungen bedeutet das: Die 9,1 Grad von 2012 sind in Wirklichkeit etwas kälter als die 9,1 Grad von 1998 und die 9,1 Grad von 1988. In den letzten 25 Jahren haben sich die Wärmeinseln in Deutschland ausgebreitet und die Thermometer messen die Zusatzerwärmung aus den größer gewordenen Wärmeinseln der Städte und Bebauungen automatisch mit.

Unter Berücksichtigung eines Korrekturfaktors WI kommen wir zum sechsten Ergebnis:

In den letzten 25 Jahren sind die tatsächlichen Temperaturen in Deutschland leicht gesunken und in den letzten 15 Jahren sogar erheblich gesunken. Es wird wieder kälter in Deutschland. Vor allem in der freien Fläche, weitab den Wärmeinseln ist dies am Vegetationsbeginn feststellbar. Vegetationsbeginn ist nicht mehr Ende April. In der freien Fläche wird auch 2013 der Mai wieder die Bäume grün machen wie schon vor 200 Jahren, als unsere Maienlieder entstanden sind.

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Literatur zum Thema Klima

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6 Kommentare

  1. am 16. Januar 2013 um 22:29 6 Georg von Petersdorff-Campen

    Ein Kommentar zu Hitzerekorden
    Ob die Damen und Herren vom PIK eigentlich selber den Horrormeldungen Glauben schenken, die sie immer wieder medial verbreiten? Wo bleibt denn die sich beschleunigende Erderwärmung? IPCC spricht von 0,7°C in den letzten 160 Jahren.
    Wissenstand von Heute ist eine geringfüge Abnahme der globalen Temperatur ab 1998. Das britische Met Office hat seine Prognose für den Anstieg der globalen Temperatur für die nächsten Jahre radikal heruntergestuft. Was ist denn mit dem sich beschleunigenden Meeresspiegelanstieg, mit den versinkenden Inseln im Pazifik? Sind die Pegelmessungen weniger genau als korrigierte Sattelitenmessungen?
    Die Pegelmessungen liegen nach wie vor bei ca. 2 mm jährlich und bei den angeblich gefährdeten Inseln liest man eher etwas von Land Zugewinnen als von Verlusten. Und jetzt wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben. Hitzerekorde werden die Menschheit schmoren lassen, wegen der, natürlich monokausal, durch anthropogenes CO2 verursachten, Erderwärmung, von der z. Zt. allerdings nichts zu merken ist.
    Es passen auch nur Hitzerekorde in diese Angsttrompete. Kälterekorde, wie wir sie kürzlich mit vielen Toten in Sibirien hatten sind da keiner Erwähnung wert.
    Das Klima wandelt sich wie es das immer getan hat und es auch weiterhin tun wird und damit werden sich auch extrem Wetter Ereignisse wandeln. Nur wurde nicht vor kurzem erst vom Weltklimarat festgestellt, dass die derzeitige Statistik keine Zunahme von Extremwetter erkennen lässt? Das Gedächtnis an das vergangene Wetter ist bei den meisten Menschen kurz.
    Darum eignen sich Szenarien über Wetter und Klima auch so gut um Ängste zu erzeugen. Darum gilt der Sinnspruch: „Es wird nichts so schnell vergessen wie das Wetter von gestern, es ist nichts so dramatisch wie das Wetter von heute und es nichts so ungewiss wie das Wetter von morgen“.

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