Beam mich hoch, Scotty – Teil 1

© Viktor Schwabenland / pixelio.de

Haben Sie schon genug vom allgegenwärtigen Wahnsinn auf diesem Planeten? Keine Sorge, das aktuelle Geschehen ist erst der Anfang, eine Art Sonntagsspaziergang vor dem großen fürchterlichen Finale.

Viele Menschen leben in der Hoffnung, dass sich die Welt nun von selbst oder unter gemeinsamer Anstrengung endlich zum Besseren wendet. Wer die Lage ganz ehrlich beurteilt wird zugeben müssen: Dieser Wunsch ist eine Illusion. Aber gibt es denn dann gar keinen Ausweg? Doch, den gibt es, vielleicht sogar schon sehr bald.

Ein Ausweg aus diesem Wahnsinn wäre doch wirklich wünschenswert, oder nicht? Die rettende Hand wird den Menschen hier gerne von Seiten der Religionen und der New Age Esoterik gereicht. Während im New Age die Errettung durch Nichtstun und automatische Bewusstseinssprünge erfolgen soll, bauen sämtliche Religionen der Welt darauf auf, sich seine Erlösung allein durch Taten verdienen zu können. Alle? Fast alle, denn im Christentum genügt es, an Jesus Christus zu glauben und ihm zu folgen, eine Erlösung durch Werke gibt es dort nicht.

Obwohl die meisten Menschen beim Stichwort Christentum sofort an die großen Kirchen denken, hat das eine mit dem anderen nicht wirklich etwas zu tun. Die christlichen Kirchen haben sich in den vergangenen Jahrhunderten, insbesondere in den letzten Jahrzehnten immer schneller allgemeinen weltlichen Trends angeschlossen und überbieten sich dabei schon regelrecht mit anderen, nicht religiösen Gruppierungen in Sachen politischer Korrektheit. Mehr als ein scheinfrommes Äußeres haben diese Institutionen nur noch selten zu bieten.

Wer dagegen tatsächlich an den Gott der Bibel und Jesus Christus, Gottes Sohn, sowie den absoluten Wahrheitsanspruch der Bibel glaubt, ist in diesen „modernen“ Kirchen nicht mehr gerne gesehen. Derartige „fundamentalen“ Auffassungen werden dort inzwischen als höchst intolerant bezeichnet. Das durchgängig angepasste Verhalten dieser angeblich christlichen Kirchen – Glaubenskonzerne wäre wohl die angemessenere Bezeichnung – widerspricht in immer mehr Ansichten der ursprünglichen Lehre der Bibel.

Eine der wichtigsten dieser Lehren ist die Wiederkunft von Jesus, von der manche der großen christlichen Glaubensgemeinschaften heute nur noch behaupten, dass dies lediglich eine Metapher war und das endgültige Reich Gottes allen Ernstes bereits vor 2000 Jahren begonnen hätte.

Oh, ein wirklich grandioses Reich, welches wir heute – auch besonders von Seiten der Kirchen – sehen: Homoehe, legale Abtreibung, pseudolegitimierte Kriege, Quasi-Verbot von politisch inkorrektem Denken, Öko-Lügen, Sexualisierung in den Kindergärten, Kindesmissbrauch durch Geistliche, massive Islamisierung, Gewalt an den Schulen, ein zerstörtes Finanz- und Wirtschaftssystem, Massenverarmung, Millionen von hungerleidenden Menschen, überall korrupte Regierungen, als Demokratien getarnte Diktaturen und noch vieles mehr an wahrhaft glorreichen Errungenschaften. Willkommen im Paradies – es fragt sich nur, für wen es das wohl ist?

Wer tatsächlich glaubt, diese Welt könnte durch Umstürze oder Aufklärung gerettet und vollständig ins positive Gegenteil umgekrempelt werden, der möge es eben glauben. Die biblischen Prognosen sagen jedenfalls etwas völlig anderes voraus. Aber sie entmutigen nicht, sondern machen Hoffnung.

Die größte Hoffnung der heute lebenden wahren Christen ist die Entrückung. In Kurzform bedeutet dies eine plötzliche Hinwegnahme aller Nachfolger von Jesus wenige Jahre vor dem fürchterlichen Finale der Welt. Wie ein solches Szenario aussehen könnte, wurde sogar schon recht gut filmisch umgesetzt.

Was steckt genau hinter der Entrückung und wann wird sie stattfinden? Die Meinungen bezüglich des Termins gehen weit auseinander und lassen sich sich im Wesentlichen in drei Blöcke unterscheiden:

  • Entrückung am Ende der Trübsal
  • Entrückung in der Mitte der Trübsal
  • Entrückung vor der Trübsal

Die Trübsalszeit oder Drangsal ist ein Zeitraum von sieben Jahren, welcher mit der Unterzeichnung eines Friedensvertrages zwischen Israel und dem sogenannten Antichristen beginnen wird. Der Antichrist wird die Welt während dieses Zeitraumes beherrschen, während die Erde zeitgleich von den schrecklichsten Katastrophen und Zerstörungen aller Zeiten heimgesucht wird.

In der ersten Hälfte der Trübsal wird dieser Mann wahrscheinlich noch relativ beliebt sein und den Menschen tatsächlich einen gewissen Frieden und z.B. ein neues Weltwährungssystem bringen. Aber die zweite Hälfte, die letzten 3,5 Jahre, werden damit beginnen, dass der Antichrist seinen Sitz nach Jerusalem in den zuvor neu erbauten jüdischen Tempel legen und sich dann selbst als Gott verehren lassen wird. Eine brutale Judenverfolgung wird sich hiernach anschließen.

Auch das sogenannte Malzeichen wird zu diesem Zeitpunkt eingeführt werden. Was es genau sein wird, darüber herrscht ebenfalls Unklarheit, doch es gibt Andeutungen, dass es sich dabei um ein islamisches Symbol handeln könnte. Ob dies in Form eines implantierten Chips umgesetzt wird, kann zwar sein, aber das wird sich wohl erst in jener Zeit endgültig offenbaren.

Wer der Antichrist schlussendlich sein wird, ist Stand heute ebenfalls noch eher schwierig zu deuten. Neben den Adventisten gehen auch einige andere Christen davon aus, dass es der jetzige oder der nachfolgende Papst sein wird. Das Problem dabei ist jedoch, dass der Antichrist ein politischer Führer und kein religiöses Oberhaupt sein wird. Der Papst passt auf diese Rolle daher überhaupt nicht.

Trotzdem wird Religion ein Kernelement dieser Neuen Weltordnung sein. Für die religiöse Führerschaft wird jedoch nicht der Antichrist, sondern der „Falsche Prophet“ zuständig sein. Dieser zweite Mann spielt wahrscheinlich eine wichtige Rolle im Islam, der kommenden Welteinheitsreligion. Vermutlich wird er der angeblich wiedergekehrte „Prophet Jesus“ des Islam sein. Doch Vorsicht, dieser „Jesus“ steht im absoluten Widerspruch zum echten Jesus der Bibel, denn der falsche wird eine blutrünstige Herrschaft ausüben, wie es Joel Richardson, der Autor des Buches „Der islamische Antichrist„, zweifelsfrei darlegt.

Jetzt mag die Frage aufkommen, wieso denn der Islam die kommende Welteinheitsreligion sein sollte? Sobald der finanzielle und wirtschaftliche Zusammenbruch des Westens final beginnt, werden sicherlich große Unruhen gegen die Millionen von Moslems hier bei uns beginnen und sie wieder zurückdrängen in ihre Herkunftsländer, eine typische Folge von schwerer Rezession oder Depression. Oder etwa nicht?

Sie erinnern sich an die Entrückung? Unter der Voraussetzung, dass die Entrückung vor der siebenjährigen Trübsal unstrittig die einzig richtige Deutung ist, werden zu jenem Zeitpunkt von jetzt auf nachher plötzlich hunderte Millionen von Menschen spurlos verschwinden. Und zwar ausschließlich Christen. Genau diejenigen Christen, welche den wahren Glauben an Jesus Christus hatten, werden verschwunden sein. Die Preisfrage lautet nun: Welche Religion wird damit dann wohl automatisch zur weltgrößten Religionsgemeinschaft?

Richtig, der Islam. Der Islam hat nämlich derzeit bereits etwa 1,5 Milliarden Anhänger weltweit, Tendenz stark steigend. Das bedeutet, jeder vierte Erdenbewohner ist Moslem. Diesen stehen rund 2,2 Milliarden Christen gegenüber, von denen zwar eine erhebliche Anzahl lediglich christlich konfessionell und nicht wirklich gläubig ist, aber dennoch werden zig Millionen wahre Gläubige davon entrückt werden.

Das Kräfteverhältnis zwischen Christentum und Islam wird sich binnen einer Sekunde schlagartig verändern, insbesondere in den westlichen Ländern. Dazu kommt, dass der Islam eine extrem – militant – missionarisch geprägte Religion ist, was sich unmissverständlich an all den Staaten zeigt, in welchen diese Religion samt Scharia inzwischen die Macht übernahm. Fehlt entsprechender Widerstand in einem Land, wird sich die Islamisierung massiv beschleunigen, auch im Westen. Atheisten oder Namenschristen werden sich einer Übermacht von Moslems ausgesetzt sehen und in Deckung gehen.

Aus diesem Grunde dürfte auch klar sein, dass der Papst nicht der Antichrist sein kann, denn das Christentum wird sich durch die Entrückung um die Anzahl an wahren Christen deutlich reduzieren und damit sein politischer und religiöser Einfluss wahrscheinlich auch unmittelbar drastisch sinken. Da sich die Kirchen bereits heute stets allem beugen, was ihnen von außen aufgedrängt wird, fördert dieses Geschehen nicht wirklich das Selbstbewusstsein der Kirchen, ganz im Gegenteil.

Erschwerend kommt für diese „christlichen“ Gemeinschaften hinzu, dass die Entrückung dem zurückgebliebenen Namenschristentum das Glaubens-Genick bricht, denn es wird sich dann ganz offensichtlich nicht mehr leugnen lassen, dass ihre Kirchenlehre falsch war, schließlich wären sie ja sonst ebenfalls entrückt worden. Das verbliebene „Christentum“ wird durch dieses Ereignis mit Sicherheit vollkommen schockiert, im Mark erschüttert und verunsichert sowie im Zusammenhalt zerrüttet werden, auch wenn die Entrückung als solche häufig nur eine Nebenrolle in den Kirchenlehren spielt.

Wer würde wohl in Anbetracht eines derartigen Glaubwürdigkeitsproblems ausgerechnet den Papst, den Führer des nun schwer angeschlagenen „Christentums“ auserwählen und ihm gar die politische Führung einer neu entstehenden Weltregierung anvertrauen? Nein, in Zeiten derartiger Krisen – parallel spielen sich ja noch ganz andere Katastrophen ab – wird ein Mann mit Vision und Stärke benötigt und die Völker werden nach einem solchen verlangen, aber ganz bestimmt nicht nach einem 84-jährigen Greis. Das ist die Stunde des Antichristen.

Außerdem muss berücksichtigt werden, dass die Entrückung ein Ereignis epochalen Ausmaßes sein wird. Neben dem dadurch verursachten weltweiten Chaos wird die Zurückgelassenen vor allem eine Frage beschäftigen:

Wohin sind all die vielen Menschen verschwunden und warum wurde ich zurückgelassen?

Sich in diese Situation konkret hineinzuversetzen ist äußerst schwierig. Vermutlich werden manche erkennen, dass die Christen also doch Recht hatten, wenn sie zuvor von der Entrückung sprachen und nun tatsächlich weg sind. Ansonsten bleibt im Wesentlichen wohl nur ein „wissenschaftlicher“ Erklärungsversuch in Form eines Eingriffs durch Außerirdische oder ähnliches. Da die Menschen den Medien auch heute schon jedes noch so abstruse Märchen glauben, wird es wohl auch dann nicht anders sein.

Dass die Masse der Bevölkerung und die Presse auf dieses Ereignis nicht vorbereitet sind, sondern sich höchstens lächerlich darüber machen, zeigt das Verhalten, nachdem die für den 21. Mai 2011 von Prediger Harold Camping angesagte Entrückung ausblieb. Dazu schrieb die Bild am 23.05.2011:

Campings Anhänger müssen jetzt allerdings Hohn und Spott über sich ergehen lassen. Im Internet kursieren Videos, auf denen Hosen, Hemden und Jacken zu sehen sind, ausgebreitet auf Plätzen und Straßen, auf Treppen und in Wohnhäusern: Eine Anspielung auf die Vorhersage des Predigers, die Auserwählten, die die Apokalypse überleben, würden direkt in den Himmel aufsteigen – und ihre Kleidung zurücklassen.

Andere, wie Gary Vollmer, sind überzeugt: Der Weltuntergang ist nur verschoben. „Er wird am 21. Oktober stattfinden“, sagt er.

Welche Verwirrung wird wohl herrschen, wenn das Ereignis einmal tatsächlich stattgefunden hat? Wer die Bibel kennt, weiß, dass es definitiv geschehen wird. Harold Camping hat mit seinem neuen Datum zwar wahrscheinlich wieder Unrecht, doch bereits seine Fehlprognose im Mai hat dafür gesorgt, sowohl die Nichtgläubigen als auch viele Christen jetzt in Sachen Entrückung völlig unsensibel zu machen. Wer als nächster ein solches Datum nennt, wird mit Sicherheit schon im Voraus ausgelacht werden.

Doch das darf die wahren Christen trotzdem nicht davon abhalten, genau hierauf in naher Zukunft zu warten. Aber wann ist denn nun die Entrückung? Liegt sie noch weit in der Ferne oder bereits in greifbarer Nähe? Wissen wir den Termin? Können wir ihn überhaupt wissen oder berechnen? Die meisten Christen sagen nein, das ginge nicht, weil die Bibel es so lehrt:

Darum wachet; denn ihr wisset weder den Tag noch die Stunde. Matthäus 25,13

Was wäre denn, wenn es eben doch ginge, indem diese Bibelstelle im richtigen Kontext betrachtet wird und uns der Zeitpunkt bereits in naher Zukunft bevorstünde? Wären Sie bereit, vor Jesus zu treten, wenn Sie an ihn glauben? Oder würden Sie sich nun vielleicht doch unserem Schöpfer zuwenden, auch wenn Sie bisher nicht an ihn geglaubt haben?

Weiter zum zweiten Teil des Artikels.

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37 Kommentare

  1. am 28. August 2011 um 17:30 1 User

    So ungewohnt auf die Geheimnisvolle …

    Die Tour finde ich ja gar nicht so toll.

    Wenn ich dich habe, brauch ich doch keine Priester mehr testen,
    dachte ich.

    Stattdessen würdest du mich sogar gleich zu zwei schicken!

    Das verblüfft mich jetzt warum eigentlich gar nicht ….

    Für eine einsichtige Bischöfin mit Fehlern ist in meinem Herzen
    übrigens viel Platz.

    Für einen herrschsüchtigen Gott, der denen die ihn nicht lieben eine Hölle bereitet, hätte ich keinen.

    Und da sagt man: Gott erkennen heißt ihn lieben.

    Herzlichen Dank, wenigstens für den Respekt, mir an „meinem“ Sabbat
    keinen schönen Sonntag gewünscht zu haben.

  2. am 28. August 2011 um 21:58 2 Arnulf Berlt

    Wichtig ist, dass die Entrückung wirklich stattfindet. Dies ist unabhängig von unserem Denken und Mutmaßungen über den Termin. Sie kann jeden Tag passieren und wir sollen bereit sein.
    Es kann aber auch noch Jahre dauern, wenn mann von der jüdischen Zeitrechnung ausgeht, dass das 1000-jährige Friedensreich Christi mit dem Jahr 6000 des jüdischen Kalenders beginnt.
    Wann die letzte Jahrwoche nach Daniel anfängt, weiß auch keiner genau.
    Wichtig für mich ist, dass das Römische Reich im Jahre 476 durch Odoarker zerschlagen wurde. Seitdem leben wir in dem 4. Weltreich aus dem Traum Nebukadnezars, dem Reich der Füße aus einem Lehm-Eisengemisch, dass nicht stabil ist.
    In diesem Reich wird der Stein, der nicht von Menschehand bewegt wird, alles zu Fall bringen und das Königreich Gottes wird errichtet und die ganze Erde einnehmen(Daniel 2).
    Uns stehen große Veränderungen bevor, denn icht ein Jota wird von Gottes Wort nicht ausgeführt werden.
    Wichtig für den Einzelnen ist, dass er von der Entrückung nicht erst in der Zeitung erfährt, dann ist es zuspät dabei zu sein.
    Jesus allein kennt alle, die zu seinem Leib gehören und er wird nicht einen zurücklassen, wenn dieser Leib mit ihm, dem Haupt, vereinigt wird.
    Deshalb können wir getrost den nächsten Tag erwarten.
    Es wird ein großer Tag werden, wenn sich alle Glieder des Leibes kennen lernen, die jetzt noch versteut in der Welt sind.
    Mit herzlichen Grüßen, arnulf Berlt

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