Elenin – der unterschätzte Komet?

© Bernhard Mayr / pixelio.de

Ende des letzten Jahres sorgte eine unscheinbare Entdeckung am Himmel zunächst für wenig Aufsehen. Doch etliche Gerüchte, wilde Spekulationen und natürlich Verschwörungstheorien folgten auf dem Fuße, als die Bahnberechnungen dieses neuen Kometen bekannt wurden.

Von Erdbeben über Meteoritenschauer bis hin zum Polsprung wird Elenin inzwischen alles zugeschrieben. In der Tat gibt es einige seltsame Korrelationen, die auf den ersten Blick wenig zufällig anmuten, aber was steckt tatsächlich hinter dieser Himmelserscheinung? Ein Zeichen?

Ist es der Stern von Bethlehem, ein neuer Planet oder gar ein die Erde bedrohender Himmelskörper? Zunächst noch Millionen von Kilometern entfernt provozierte Elenin dennoch bereits die Phantasie unzähliger Fans. Dennoch zeigen manche genaueren Betrachtungen durchaus offensichtliche Zusammenhänge, welche bereits zu den skurrilsten Theorien geführt haben. Ganz vorne mit dabei natürlich die Vermutung, es handele sich bei Elenin um Nibiru, den Planet „X“, von dem jeder vorbildliche Verschwörungstheoretiker längst viel mehr weiß als die NASA.

Ebenfalls eine der häufigsten Behauptungen ist die angebliche Erdbebengefahr durch Elenin. Gewisse „Experten“ aus der Astronomie- und Erdbebenforschung dementieren dies zwar fleißig, aber wir wissen aus Erfahrung, dass es nicht immer angebracht ist, diesen Leuten alles zu glauben. Schließlich dementieren auch sämtliche bankrotten Eurostaaten ihre baldige Zahlungsunfähigkeit.

Wie so oft stellt sich daher die Frage: Wer hat denn nun Recht? Die Wahrheit dürfte irgendwo in der Mitte liegen, allerdings ist es bei diesem Thema äußert schwierig festzustellen, wo die Fakten enden und die Fiktion beginnt. Wichtig ist es daher, sich ein eigenes Bild von der Lage zu verschaffen, soweit dies eben möglich ist.

Nachdem der russische Amateur-Astronom Leonid Elenin am 10.12.2010 den Kometen „C/2010 X1“ entdeckte, der daraufhin nach ihm benannt wurde und somit den Namen Elenin erhielt, begannen bereits die ersten Spekulationen. Zunächst hieß es, diesen Mann gebe es gar nicht und der Komet würde die Erde treffen. Nun, Leonid Elenin betreibt sogar eine eigene Website und ob der Gesteinsbrocken in die Erde einschlägt, darf nach derzeitigem Stand vollständig bezweifelt werden.

Was hat es jedoch mit dem Zusammenhang zwischen bestimmten Erdbeben und dem Kometen auf sich? Ein Blick auf die Details lohnt sich durchaus. Allerdings haben die nachfolgenden Daten aus technischen Gründen nicht den Anspruch, 100% exakt zu sein, weil sie lediglich auf optischer Basis mit Hilfe eines Online-Programms der NASA gewonnen wurden und je nach Perspektive und Einstellung deutliche Abweichungen von bis zu einigen Tagen auftreten.

Am 27.02.2010 ereignete sich in Chile in der Region Maule um 3:34 Uhr Ortszeit ein schweres Erdbeben mit einer Stärke von 8,8 auf der Momenten-Magnituden-Skala. Etwa am selben Tag lagen Elenin, Erde und Sonne auf einer Linie, wobei Elenins Bahn nicht exakt auf der Ekliptik verläuft, sondern etwa 1,8° unterhalb dieser Ebene.

Ein gutes halbes Jahr später, die Erde war inzwischen auf die andere Seite der Sonne gewandert, bebte am 04.09.2010 in Darfield bzw. Christ Church in Neuseeland um 4:35 Uhr Ortszeit die Erde mit einer Magnitude von 7,1. Am selben Tag standen Elenin, Merkur – knapp auch noch die Sonne – und die Erde auf einer Linie, wobei auch hier Elenin immer noch leicht unterhalb der Ekliptik lag.

Und nochmals gut sechs Monate danach geschah das katastrophale Erdbeben in Japan, nämlich am 11.03.2011 um 14:45 Uhr Ortszeit. Damals erzitterte die Erde mit einer Stärke von 9,0. Auch trat wieder eine Parallelität in Bezug auf den Kometen in Erscheinung, denn Elenin, Erde und Sonne lagen wieder fast genau auf einer Linie. Das Programm zeigt hier je nach Perspektive jedoch auch den 14.03.2011 als Datum für die Linienkonstellation.

Dass diese Daten nun ein reines Opfer des Zufalls sein sollen, kann eigentlich niemand ernsthaft glauben, zumal die Beben in Japan und in Chile die stärksten Beben der vergangenen Jahre waren. Und diese sollten ausgerechnet dann geschehen, wenn Elenin mit Sonne und Erde eine Linie bilden?

Natürlich reden selbst anerkannte Astronomen von einer reinen Zufälligkeit und geben zu bedenken, dass die Erde jeden Tag mehr oder weniger stark beben würde. Derartige Antworten verwundern nicht weiter, weil ihnen hier schlicht wissenschaftliche Erklärungsmodelle für derartige Zusammenhänge fehlen.

Ob die erwähnten und äußerst verheerenden Erdbeben mit Elenin irgendwie in Zusammenhang stehen, könnte am besten mit einem zukünftigen Ereignis gegengeprüft werden. In Kürze bietet sich dafür auch schon die passende Gelegenheit.

Zuvor wird Elenin etwa am 11.09.2011 die Ekliptik schneiden und davor noch seinen Perihel durchlaufen, den kürzesten Abstand zur Sonne, wobei er gleichzeitig seine höchste Geschwindigkeit erreicht. Nur wenige Tage später, am 26.09.2011 wiederholt sich die Konstellation in Form einer Linienbildung von Sonne, Elenin und Erde.

Wenn die erwähnten Erdbeben der vergangenen eineinhalb Jahre also nicht rein zufällig geschahen, sondern mit Elenin in Zusammenhang standen, dann könnte diese kommende Konstellation am 26.09.2011 bedeuten, dass an diesem Tag, bzw. kurz danach oder davor, ein weiteres großes Erdbeben unseren Planeten erschüttern wird. Falls ja, wäre der Zusammenhang sicherlich eindeutig. Warten wir es ab.

Dass Erdbeben durch Planetenkonstellationen ausgelöst werden können, bestätigen heute durchaus verschiedene Wissenschaftler, z.B. Professor Konstantin Meyl. Von „offizieller“ Seite der „anerkannten“ Schulwissenschaft sollte das dagegen niemand erwarten.

Ob allerdings tatsächlich Elenin Auslöser der genannten Beben war, bleibt fraglich. Ein terminlicher Zusammenhang ist zwar ziemlich eindeutig zu erkennen, aber da der Komet nur äußerst klein im Vergleich zu einem Planeten ist, nämlich etwa vier Kilometer im Durchmesser, und dazu noch nicht einmal exakt auf der Ekliptik liegt, bleibt hier ein großes Fragezeichen.

Entweder, bei Elenin handelt es sich in Wahrheit gar nicht um einen Kometen, sondern um etwas deutlich Größeres, oder aber in Verlängerung der Linie zu Elenin befindet sich in großem Abstand dahinter ein riesiger Körper im All, welcher exakt auf der Ekliptik liegt und in derselben Kreisgeschwindigkeit wie Elenin fliegt. Solche großen Massen wären aber durchaus feststellbar, weil sie die Gravitation des Sonnensystems beeinflussen würden, doch davon ist hier nirgendwo etwas zu hören.

Diese Frage können wohl nur erfahrene – und ehrliche – Astronomen klären. Eventuell gibt es zum Erdbebenphänomen auch noch weitere, bisher unbekannte Erklärungsmodelle. Wenn die Erde am 03.11.2011 die Schweifspur des Komenten durchwandert, wird sich auch noch zeigen, ob das Ding irgendwelche Auswirkungen auf die Erdatmosphäre hat.

Übrigens gibt es kurz nach dieser Durchquerung der Koma von Elenin noch ein weiteres spannendes Ereignis: Der Asteroid „2005 YU55“ wird der Erde am 09.11.2011 sehr nahe kommen und quasi zwischen Erde und Mond hindurchfliegen.

Die Schwierigkeit bei dieser gesamten Thematik ist, dass wir zum einen auf Daten und Aussagen der NASA angewiesen sind und die Zusammenhänge nur schwerlich näher prüfen können ohne die entsprechenden Mittel. Zum anderen ist durchaus auch davon auszugehen, dass die Öffentlichkeit im Falle von brisanten Hintergrunddetails erst Recht keine wahren Informationen erhält. Erschwerend kommt hinzu, dass wir aus Erfahrung wissen, wie wenig Vertrauen wir den etablierten Wissenschaftlern entgegenbringen können, weil auch dort fast immer nur das Geld regiert.

Ob Elenin doch noch größere Auswirkungen auf die Erde haben könnte, bleibt zunächst Spekulation. Wir sind daher darauf angewiesen, Augen und Ohren offenzuhalten. Die seltsame Ansprache von NASA-Chef Charles F. Bolden sorgte jedenfalls bei manchem Zeitgenossen für eine gewisse Unruhe.

Unabhängig von seinen möglichen astronomischen Auswirkungen hat Elenin wohl auch noch einen ganz anderen Zweck: Er ist ein Zeichen. Haben Sie davon schon einmal gehört?

Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden Angst der Völker vor Ratlosigkeit bei dem Tosen des Meeres und der Wogen. Lukas 21,25

Und ein großes Zeichen erschien im Himmel: ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen, und auf ihrem Haupte eine Krone mit zwölf Sternen. Offenbarung 12,1

Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre. 1. Mose 1,14

Wissen Sie, was das bedeutet? Wahrscheinlich schon in naher Zukunft werden wir es verstehen und mit eigenen Augen sehen.

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17 Kommentare

  1. am 30. August 2011 um 11:45 1 Gerry

    @8 Erford erlich

    Bruder, du sprichst mir aus der Seele.

    Technischer Hinweis

    So ein Maschinist (Meister seines Faches) ein perfekt komplexes Gerät erstellt, und auch eine leichte Gebrauchsanleitung mitliefert – der Nutzer sich aber nicht daran hält, wer kann es dann verdenken wenn es somit nicht richtig funktioniert (Kränkelt). So hat nicht der Erbauer, sondern allzeit der Nutzer fehl gelegen.
    So ER dann doch etwas gelingen lässt, so seid ihr stolz auf euer Tun,
    wenn ER es verhindert, damit ihr nicht verderbet, da nennt ihr IHN als grausam, gemein und unwürdig.
    Der Meister ist nicht da, dass Ihn da richten seine Werke; sondern ER wird sie richten recht und gerecht.

    Es sind dies 3×3 Teile.

    Jesus unsere Seligkeit Erst wenn wir die ersten 3
    durch und durch in unserem Herzen
    leben.

    und persönliches Oberhaupt und wandeln die nächsten 3 als Folge,
    (nicht vorher wie die Täuscher.)

    gibt Liebe unendlich da wird diese 3 der Dauerzustand
    sein.

  2. am 1. September 2011 um 15:30 2 UnAsleep

    ELE NIN = NINe ELEven
    Lustiges Wortspiel der Verantwortlichen, gelle? :D

    Fallt nicht darauf rein!

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