Im Irrenhaus der korrektesten Gutmenschen

© Sven Brentrup / aboutpixel.de

In einer bodenständigen und ehrlichen Gesellschaft würden sie vermutlich in Zwangsjacken gesteckt oder aber müssten ihren Wahnsinn in geschlossenen Anstalten auskurieren.

Da sie heute jedoch leider in der Mehrheit sind oder zumindest die überwiegende Meinung maßgeblich beeinflussen, laufen die Gutmenschen nicht nur frei herum, sondern dürfen ihre Krankheit auch noch ungestört ausleben. Diese Art offener Vollzug stößt jedoch immer mehr an die Grenzen der Zumutung, die Geduld der anderen könnte allmählich ihr Ende erreichen.

Bisweilen merken selbst die eingefleischtesten Gutmenschen, dass ihr politisch korrekter Irrenkult es mitunter übertreibt. Über den Mörder, der wegen „Verletzung der Menschenwürde“ eine Entschädigung erhält, schrieb n-tv am 04.08.2011:

Das Land Hessen muss dem Kindsmörder Magnus Gäfgen 3000 Euro Entschädigung plus Zinsen für die „Verletzung seiner Menschenwürde“ zahlen, weil ihm im Polizeiverhör mit Gewalt gedroht worden war. Ein Urteil „im Namen des Volkes“, das die eigentliche ungeheuerliche Tat – die Ermordung eines Kindes – in den Hintergrund treten lässt.

Wir dürfen gespannt sein, wann der erste eingekerkerte Berufsräuber auf „entgangenes Einkommen“ klagt, weil durch den Gefängnisaufenthalt nicht nur seine Menschenwürde verletzt, sondern er insbesondere in der Ausübung seiner durch die freie Berufswahl geschützten Tätigkeit behindert wird. Das Grundgesetz sagt nämlich dazu:

Artikel 12

(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.

Die völlig ausgeartete Gutmenschlichkeit hat freilich nichts mit Logik zu tun, daher besteht durchaus die Gefahr einer solchen rechtlichen Verdrehung. Vor Gericht könnte dann ganz einfach die bisherige Beute erfolgreicher Raubzüge als Basis für Entschädigungszahlungen des Täters herangezogen werden.

Das mag zwar skurril klingen, aber warum sollten diese Menschen hinter Gittern schlechter gestellt sein als beispielsweise Griechenland, dem wir derzeit genauso unser Geld hinterherschmeißen?

In Zeiten von Gleichstellung und Antidiskriminierung ist es selbstredend keine Frage mehr, ob jemand nachweislich ein Verbrecher ist, denn eine solche Bezeichnung ist ganz klar eine abwertende Diskriminierung. Außerdem sitzen solche Leute sogar längst in der Regierung und niemand spricht dort von „Verbrechern“, obwohl es definitiv welche sind.

Nicht weniger weltfremd klingt die Meldung des Spiegel vom 26.07.2011:

Den Tod ihres Sohnes haben sie nicht überwunden. Vermutlich werden sie es nie schaffen. Klaus und Martha S. klammern sich an die Hoffnung, dass sich der 20-Jährige nicht freiwillig auf die Bahngleise gelegt hat, dass es in jener Nacht im Januar 2009 doch ein Unfall war.

Sie hatten Stefan beerdigt, versucht, ihr Leben irgendwie fortzuführen, da flatterte ein Brief ins Haus: Der Lokführer, der ihren Jungen überfahren hatte, will Schmerzensgeld. Von ihnen, die selbst ihr Kind auf so tragische Weise verloren haben.

Sie glauben jetzt vermutlich, dass derartiges Treiben von unseren Gerichten abgeschmettert wird, nicht wahr? Mitnichten. Eine gutmenschliche und dekadente Gesellschaft wie die unsrige hat schließlich nichts mehr mit gesundem Menschenverstand, Pietät und Rücksicht zu tun. Es gab schon ähnliche Fälle, in denen die Hinterbliebenen zu ihrem seelischen Schmerz noch einen finanziellen zugefügt bekamen.

Dekadenz macht auch schon lange nicht mehr vor dem Tode Halt. Und so normal inzwischen blutige Morde in jedem schlechten Fernsehkrimi sind, so normal scheint das auch in der Realität zu werden.

Ein äußerst brutaler Fall dieser Art war das jüngste Doppelmord-Drama in Berlin vom 4. August 2011. Wer ist nur zu so einer Tat in der Lage? Obwohl das Fahndungsfoto des Täters eindeutig einen Türken zeigt, tun sich sämtliche Medien in ihrer linken und politisch korrekten Selbstverpflichtung sehr schwer damit, diese Tatsache einfach beim Namen zu nennen. Der Focus beispielsweise stotterte am 05.08.2011 halbwegs um den heißen Brei herum:

Noch am Nachmittag fahndet die Polizei mit Hochdruck nach dem bewaffneten Mann. […] Sicher scheint auch, dass Opfer und Täter aus türkischen Zuwandererfamilien stammen.

[…]

Hier leben viele türkischstämmige Zugewanderte. Ein Anwohner nennt den Kiez, in dem sich die Bluttat ereignete, „sozial schwierig“.

Ohne das überall veröffentlichte Fahndungsfoto wäre mit Sicherheit die Nationalität des Täters ungenannt geblieben. Vorbildliche Gutmenschen halten nämlich stets brav beide Augen geschlossen gegenüber jeglichen Andeutungen, welche die statistisch überdurchschnittlich hohe Kriminalität vor allem moslemischer Ausländer auch nur ansatzweise zeigen könnte.

Alleine schon der Versuch, sich kritisch über diese offensichtlich brutale Entwicklung in „sozial schwierigen“ Gegenden, namentlich Städten und Stadtteilen mit hohem oder ausschließlichem Ausländeranteil, zu äußern, wird mit größtmöglicher Intoleranz gegenüber dem Kritiker geahndet.

Die diesbezügliche Kluft zwischen öffentlicher Darstellung durch die Medien und dem Empfinden des normalen Bürgers könnte kaum größer sein. Wie eine große Feder spannt sich derzeit die Wut und Ohnmacht der Einheimischen gegenüber der brutalen Ausländerkriminalität einerseits und der Deckung und Verharmlosung durch Systempresse und Gutmenschen andererseits. Hier fehlen mittlerweile nur noch ein paar Funken zur Eskalation.

Auch der altbekannte Terror ist nach wie vor nicht zu Ende. Erneut starb ein Mensch bei einem Amoklauf in Norwegen. Einer der – nach Denkart der Klimahysteriker – vermutlich allerletzten Eisbären hat nämlich in Spitzbergen in einer tierisch brutalen Aktion eine Person getötet, wie der Spiegel am 05.08.2011 berichtete:

Auf Spitzbergen leben etwa 2500 Menschen – und 3000 Eisbären. […] Eine britische Gruppe wurde nun jedoch von einem Eisbären angegriffen. Vier Menschen wurden bei dem Vorfall am Freitag schwer verletzt, einer kam ums Leben.

[…]

Wird auf der Inselgruppe ein Eisbär erschossen, führt das automatisch zu einem Verfahren. In diesem übernimmt die Behörde die Rolle des Verteidigers des erschossenen Eisbären.

Welch wunderbare Mischung aus politisch korrekter Klima-Lüge und vorbildlicher Gutmenschen-Ökoreligion. Neben den Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragten, die sich um die ordnungsgemäße gerichtliche Ahndung der unnötigen Provokation dieser armen Eisbären kümmern, fehlen eigentlich nur noch der Tiernotfallseelsorger und ein Diplom-Tiersoziologe, um den hinterbliebenen Eisbären bei der Aufarbeitung des fürchterlichen Geschehens zu helfen und gleichzeitig zukünftige Amokläufe zu verhindern.

Dass sich diese politisch korrekten Spinner wegen ihres übertriebenen Naturwahns brüsten und auch noch von aller Welt demütigt verehrt werden, beeindruckt freilich auch den kleinen lokalen Behördenbeamten. Dieser giert förmlich nach ähnlicher Anerkennung und greift daher jedes sich bietende populäre Thema sofort auf, um selbst Gutmenschenpunkte zu sammeln.

Wie dies im konkreten Fall aussehen kann, zeigte diese unscheinbare Veröffentlichung in einem lokalen Gemeindeblatt vom 05.08.2011:

EHEC-Untersuchung an rheinland-pfälzischen EU-Badegewässern abgeschlossen

Die Badeseen im Landkreis Germersheim sind EHEC-frei. Das bestätigten die Untersuchungen des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums.

Da haben wir ja nochmal Glück gehabt, dass sich keine Gurken-, Sprossen- oder sonstigen EU-Hirnschimmelkeime im Wasser finden ließen. Politisch korrekte Untersuchungen müssen natürlich trotzdem sein, schließlich will der zuständige Mitarbeiter im Landkreis nicht ewig auf demselben Posten bleiben, sondern sich zügig nach oben schleimen.

Sobald die Vogel- oder Schweinegrippe, Rinderwahnsinn, SARS oder endlich wieder einmal eine richtig große neue Medienseuche durch die Dörfer gejagt wird, werden die EU-Badeseen selbstverständlich auch daraufhin untersucht. Vorsorglich sollten die Behörden vielleicht auch schon einmal in allen Seen nach Ufos tauchen – wer weiß…

Im selben Blatt stand auch noch eine Information der örtlichen freiwilligen Feuerwehr:

Vom Rettungsdienst wurden wir angefordert, um eine bewusstlose Person […] aus einer Duschkabine zu befreien. Im Einsatz waren 13 Wehrleute mit dem LF, dem Einsatzleitwagen 1 (ELW) und in der FEZ.

Wer hier wohnt, braucht wirklich keine Angst zu haben, jemals in eine ausweglose Situation zu geraten. 13 Feuerwehrleute sind bereits im Einsatz, um nur eine einzige bewusstlose Person aus einer Dusche zu retten. Sie können sich wohl kaum die aufgeregten Hundertschaften an Feuerwehrleuten mit Dutzenden von Lösch- und Leiterfahrzeugen vorstellen, sollte einmal ein Storchenbaby aus dem Nest fallen.

Für alle vom Ökoterror Leidgeplagten zeigte sich dagegen in einer früheren Ausgabe des Gemeindeblattes eine Form von ausgleichender Gerechtigkeit. Damals bat die Polizei um Mithilfe:

Bislang unbekannte Täter lösten auf dem Dach einer Lagerhalle, außerhalb der Ortsgemeinde […], eine komplette Reihe Modulplatten einer Photovoltaikanlage aus den Verschraubungen und durchtrennten die Kabel. Die Diebe entwendeten drei Solarmodule und wurden vermutlich bei der Tat gestört. Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Was heißt hier Schaden? Im Gegenteil, diese nächtliche Demontage sorgt sogar dafür, dass viele anständige und nicht ökohörige Bürger weniger EEG-Subventionen abgeknöpft bekommen. Würden sich alle kriminellen Banden des Landes anstatt auf Handtaschen von älteren Damen lieber auf die Dächer der Solarschafe stürzen, würde der Strompreis sofort deutlich sinken und gleichzeitig die Netzstabilität wieder verbessert werden.

Also, immer schön politisch korrekt bleiben, weder Verbrechen noch Verbrecher beim Namen nennen, sich brav der Ökoreligion unterordnen und bloß kein Wort über die verheimlichten Statistiken über kriminelle Ausländer verlieren. Wenn Sie sich an diese einfachen Regeln halten, dann dürfen auch Sie sich als vorbildlichen Gutmenschen bezeichnen.

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6 Kommentare

  1. am 14. August 2011 um 16:50 1 Fabian Fischer

    Dieser ganze Artikel ist ein Mus aus Beleidigungen, Halbwahrheiten, rechter Polemik und einem Schuss guter Verschwörungstheorien.

    Ich will zu einigen Punkten Stellung nehmen:

    – Fall Gäfgen: In Westeuropa gilt glücklicherweise ein Folterverbot. Dieses ist strikt und unumstösslich – auch wenn das in diesem Fall befremden mag. Man kann nicht einfach Ausnahmen machen, auch wenn das in manchen Fällen vielleicht sogar begründet wäre. Wo kämen wir denn hin? Ausserdem wird Gäfgen dieses Geld nie zu gesicht bekommen, da er sowieso noch Verfahrenskosten in der Höhe von etwa 10’000 Euro tragen muss.

    – Lokführer: Der Autor des Artikels führt einen Fall als Beispiel für seine „entartete-Gutmenschlichkeit-These“ an, der noch gar nicht verhandelt wurde. Ein derartiges Urteil existiert nicht, obwohl der Anschein vermittelt wird.
    „Sie glauben jetzt vermutlich, dass derartiges Treiben von unseren Gerichten abgeschmettert wird, nicht wahr? Mitnichten. […] Es gab schon ähnliche Fälle, in denen die Hinterbliebenen zu ihrem seelischen Schmerz noch einen finanziellen zugefügt bekamen.“
    Sollte der Autor tatsächlich ein solches Urteil finden – vielleicht auch irgendwo in den Wirren seines Verstandes – so bitte ich um Quellenangabe.

    -Spitzbergen: Eisbären dürfen deshalb nur im Notfall erschossen werden, weil sie eine potenziell gefährdete Art sind. Das heisst es gibt auf der Welt so wenige von ihnen, dass man nicht garantieren kann, dass ihr Bestand sich von selbst erholen kann. Letztlich geht also nicht um „Tierliebe“, sondern um Arterhaltung. Es notwendig und richtig, dass der Staat sich darum kümmert, dass Schutzvorschriften eingehalten werden

    -Solarzellen: Würden sämtliche Anlagen, die Energie alternativ erzeugen, abgeschaltet hätte Deutschland ein erhebliches Versorgungsproblem, vor allem in Zeiten des nahenden Atomausstiegs. Ich bezweifle also, dass der Strom wirklich billiger würde.

    Sollte der Autor oder jemand anderes den Wunsch verspüren, meinen Korrekturen zu widersprechen bin ich jederzeit per Email erreichbar.

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