Unsere Kinder – wehrloser Rohstoff einer kaputten Gesellschaft
Vor genau 50 Jahren, 1961, lag die Scheidungsrate in der BRD noch bei 10,8%. 2009 betrug sie dagegen 49,1%. Zahlen, die eine sehr deutliche Sprache sprechen über unsere Gesellschaft und deren Entwicklung.
Von wem geht die Initiative zur Trennung eigentlich vermehrt aus? Sind die Männer für die heutigen hohen Scheidungsraten verantwortlich oder eher die Frauen, wie oft behauptet wird? Wie die Augsburger Allgemeine am 23.06.2010 berichtete, hat dieses Gerücht über mehrheitlich weiblich getriebene Scheidungen durchaus Hand und Fuß:
In Männerkreisen herrschte schon immer dieser Verdacht: Wenn sich ein Paar scheiden lässt, ist meist die Frau die treibende Kraft. Wie sich jetzt herausstellt, ist dies ist nicht nur Stammtischgeschwätz, sondern mittlerweile wissenschaftlich von Forschern vom Europäischen Zentrum für Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim mittels einer internationalen Studie belegt.
Um dies einmal konkret anhand von Zahlen zu veranschaulichen, sei hier ein Artikel aus der Stuttgarter Zeitung vom 01.05.2008 erwähnt:
In den meisten Fällen reichen die Frauen die Scheidung ein: In Stuttgart gab es 703 Antragstellerinnen und nur 475 Antragsteller, in nur 51 Fällen reichten beide Ehepartner die Scheidung ein.
Rund sechs von zehn Scheidungen werden durch Frauen initiiert. Warum ist das so? Weil Frauen früher genügsamer oder unterdrückter waren als heute? Das könnten Gründe sein, aber die Frage ist, ob diese Genügsamkeit und der Kampf gegen die, vielleicht auch nur vermeintliche Unterdrückung heute wirklich nur dem weiblichen Egoismus gewichen sind oder ob die Frauen nicht eher von außen zu ihrem neuen Anspruchsdenken gedrängt werden.
Ein kurzer Blick auf die große Anzeigetafel der Massenmanipulation lässt dabei das Thema “Gleichberechtigung” blinkend aufleuchten. Frauen stehen sicherlich nicht rein zufällig im Vordergrund der meisten Marketingmacher in der Konsumwirtschaft, denn sie sind leicht zu beeinflussen und sehr zuverlässig zu “kaufen”. Die Unzahl an Witzen über das Einkaufsverhalten der Damen kommt schließlich nicht von ungefähr.
Unabhängigkeit, Selbstbewusstsein und Gleichstellung der Frauen sind ein unübersehbarer Trend, dem nach den Ehen in erster Linie unsere Kinder zum Opfer fallen. Sie müssen sowohl die Scheidung ihrer Eltern verkraften als auch anschließend den weitgehenden Verlust ihrer Mütter in der Rolle einer echten Mutter hinnehmen, weil diese nun zusätzlich noch die Versorgerrolle übernehmen muss.
Scheiden tut weh, besonders den Kleinsten. Auch wenn im Tierreich nicht selten die Erziehung des Nachwuchses vom ganzen Rudel übernommen wird, so ist das dennoch nicht identisch auf den Menschen übertragbar, weil unsere Sippe eben nicht aus Krippe, Kindergarten und Hort besteht, sondern eigentlich die frühere Großfamilie darstellt, welche bei uns weitgehend ausgestorben ist.
Damals wurden Scheidungen aus gutem Grund verachtet. Früher haben die Frauen ihre Männer hauptsächlich deswegen nicht verlassen, weil sie – abgesehen von der gesellschaftlichen Ächtung – ganz alleine für sich hätten sorgen müssen. Doch berufstätige Frauen waren damals unüblich, genauso wie eine Berufsausbildung. Wovon hätten sie also leben sollen? Ihre Lage wurde durch uneheliche Kinder noch mehr verschlimmert, ihr Ruf unrettbar beschädigt. Wer wollte so eine Frau noch haben? Schon alleine Witwen hatten kein leichtes Leben.
Dank diverser Hängematten und einem dicken Sozialnetz ist das Verlassen des Partners für Frauen heute deutlich leichter. Zum einen sind immer mehr Frauen berufstätig bzw. verfügen über einen erlernten Beruf oder können zumindest verschiedene bezahlte Tätigkeiten ausüben. Wer nur sehr geringe Ansprüche hat, der muss nicht einmal arbeiten.
Aber diesen Weg verbauen die Gerichte nun immer mehr, von der gehirngewaschenen Gesellschaft ganz zu schweigen. Starke Frauen sind angesagt, Gleichberechtigung und Gleichstellung lehren die Männer das Fürchten. Wer vom starken Geschlecht sich dagegen wehrt, wird als widerwärtiger Macho abgewatscht.
Bei den Männern waren die Begleitumstände früher ebenfalls anders. Zwar war das persönliche Ansehen nach einer Scheidung längst nicht so schwer beschädigt wie bei einer Frau und auch eine neue Partnerin zu finden lag sicher fast immer im Bereich des Möglichen.
Doch welcher Mann mochte sich schon nach einigen Jahren Ehe plötzlich wieder bei seiner Mutter einfinden, die seine Sachen wusch und ihn bekochte, denn dazu waren Männer aufgrund der klaren Arbeitsteilung damals kaum in der Lage und auch eine entsprechende Infrastruktur fehlte gänzlich. Männer gingen arbeiten, ernährten die Familie, und die Frauen waren für den Haushalt und die Kinder zuständig.
Dass sich die Frauen in dieser Rolle untergeordnet und minderwertig vorkommen, wurde ihnen erst im Verlauf der letzten Jahrzehnte immer stärker eingehämmert. Wohlgemerkt, es gab immer schon Machos und Emanzen, die sich aber nur bedingt ausleben konnten. Denn beide Seiten, Ehefrauen und -männer waren sich durchaus ihrer gegenseitigen Abhängigkeit bewusst und hatten eine liebevolle Achtung voreinander und vor ihren Aufgaben.
Wer das nicht glaubt, möge seine Groß- oder Urgroßeltern einmal dazu befragen und dann ein Vergleichsbild zur 68er Generation einholen. Das Ergebnis dürfte nur wenig überraschen, genauso wie das Ergebnis der heutigen Erziehung niemanden mehr verwundern kann.
Nachvollziehbare Gründe für Scheidungen gab es auch früher schon, doch dazu gehörten beispielsweise wohl eher die Alkoholiker und Schlägertypen in den Partnerschaften und nicht die neue, junge Sekretärin des Ehemanns oder der gutaussehende Sportfreund der Ehefrau, was definitiv zu den häufigsten Auslösern einer modernen Scheidung zählt.
Neue Besen kehren zwar gut, aber sie nutzen sich genauso ab, wie die alten auch. Außerdem haben sie ebenfalls querstehende Borsten, die sich natürlich nicht alle auf den ersten Blick offenbaren und daher zunächst eine vermeintliche Verbesserung mittels einer neuen Beziehung erhoffen lassen.
Eine weitere Problematik bleibt die Fähigkeit zum Überschreiten der Schwelle einer Trennung. Hat es ein Partner erst einmal gewagt, sich von einem Ehepartner zu trennen, bleibt diese Hemmschwelle auch in Zukunft niedriger als zuvor. Schließlich könnte ja nochmals ein Besserer vor der Türe stehen. Insofern bezeichnen viele Menschen ihren Partner heute direkt als Lebensabschnittsgefährten.
Das Wohl ihrer Kinder interessiert viele Paare dabei überhaupt nicht oder höchstens noch peripher. Schließlich geht es in erster Linie um das eigene Leben, dem sich die Kleinen notgedrungen anpassen müssen und daher auch nicht wirklich berücksichtigt werden.
Wen wundert es bei all dem noch, dass in Bezug auf das Scheidungsrecht auch hier das Geld die größte Rolle spielt? Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs degradiert die Kinder nochmals eine Stufe nach unten, denn um diese kann sich doch anstatt der Eltern auch irgendjemand anderes kümmern. Die Welt schrieb dazu am 02.08.2011:
Der Bundesgerichtshof (BGH) verpflichtet geschiedene Alleinerziehende mit einem Grundschulkind in aller Regel zum Vollzeitjob, wenn für das Schulkind eine Betreuungsmöglichkeit besteht. Das geht aus einem am Dienstag veröffentlichten Urteil hervor.
Sicherlich gibt es auch etliche schwarze Schafe unter den Alleinerziehenden, welche es sich bequem machen und sich dabei nur bedingt für ihre Kinder interessieren. Mit etwas Raffinesse lässt sich so durch Unterhalt und diverse Leistungen vom Staat vortrefflich leben.
Meistens sind es ja die Mütter, bei denen die Kinder nach der Scheidung bleiben. Abgesehen davon, dass eben Frauen häufiger diesen Trennungsschritt wählen, ist es sehr traurig, dass nun in den Fällen, wo sich die Mutter vielleicht wirklich ehrlich um ihr Kind bemüht, trotz aller widrigen Umstände, der Staat den Kindern einen zusätzlichen Schlag versetzt mit diesem Urteil.
Die wahren Leidtragenden sind und bleiben in jedem Fall unsere Kinder. Viel fehlt nicht mehr, um sie bald offiziell nur noch als Rohstoff der Gesellschaft einstufen zu können. Nachdem mit aller Macht versucht wird, die “altmodische” Vater-Mutter-Kind-Familie zu zerstören und durch eine pervertierte Familienstruktur zu ersetzen, zählen Kinder schon heute lediglich noch als eine Art Gut, was jederzeit kreuz und quer adoptiert und freigegeben werden darf.
Eine sogenannte “Familie” aus zwei Müttern oder zwei Vätern wird mittlerweile mit der “altmodischen” Variante auf dieselbe Stufe gestellt, obwohl die verschwulten Paare niemals eigene Kinder haben können. Frei nach dem Motto: “Meine Papas sind schwul – und das ist auch gut so.”
Alleine schon aus diesem Grund müsste jedem vernunftbasierten Menschen – also nur noch einer kleinen Minderheit der Bürger – klar sein, dass die Schwulenehen keineswegs den Anspruch auf völlige Gleichstellung in der Gesellschaft haben können, denn wie sieht ihr konkreter Beitrag zum Fortbestand unseres Volkes aus? Oder ist das etwa eine der Absichten, dass die Sicherung des Fortbestandes dadurch bewusst gestört wird?
Wie sich diesbezüglich Sodom und Gomorrha aus der grünen Latrine heraus erneut lautstark und schon beinahe gewaltbereit zu Wort melden, zeigte ein Bericht von Queer.de vom 02.02.2011:
Künast will Berlin zur queeren Hauptstadt machen
[...]
Ihr Ziel ist u.a. eine “Stadt verschiedener sexueller Identitäten”.
[...]
Weiter heißt es im grünen Programmentwurf: “Regenbogenfamilien brauchen die Gewissheit, dass ihnen ohne Vorbehalte begegnet wird und nur das Kindeswohl im Zentrum steht, wenn es z.B. um Pflegschaften geht. Die Rechte von Intersexuellen müssen respektiert werden.”
[...]
Auf Bundesebene will eine Regierende Bürgermeisterin Renate Künast “weiter Druck machen für die volle Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare, eine Reform des Transsexuellenrechts und die Schärfung des Antidiskriminierungsrechts”.
Da können diese Perverslinge noch so laut rufen und fordern, weder die Biologie noch die Natur und Schöpfung sowie ihr Schöpfer lassen sich davon beeindrucken. Dass sie ihre Gelüste auf Kosten der Kinder ausleben, ist dagegen eine besondere Widerwärtigkeit und höchst verabscheuenswürdig.
Sich an den Schwächsten und Unschuldigsten der Gesellschaft zu vergreifen und sie zu misshandeln, ist das größte Verbrechen der Menschheit. Dieser Gleichstellungswahn mit all seinen Folgen, die pervertierte Sexualisierung der Welt und die Zerstörung der Familien durch die Gerichte tragen bereits Früchte – allerdings keine genießbaren.
Daher möge sich jeder, der sich in seiner familiären Situation mit dem Gedanken trägt, sich von seinem Partner oder seiner Partnerin zu trennen, genau überlegen, was er seinen Kindern damit antut. Das Leben kann manchmal hart sein und wochenlang aus Montagen bestehen, doch in genau diesen Situationen sollte sich jeder dem ursprünglichen Versprechen seinem Ehepartner gegenüber erinnern: In guten wie in schlechten Tagen…
Wer sich in Gedanken mit einer möglichen Trennung von seinem Partner auseinandersetzt und sich dabei nicht wirklich in die Kleinsten hineinversetzt, sondern nur aus eigenem Interesse handelt, der möge sich der Verantwortung für sein Handeln bewusst werden, denn er wird dafür eines Tages zur Rechenschaft gezogen werden.
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@ ccr
Ich weiss zwar nicht , was sie zu dieser sonderbaren Meinung gebracht hat, vielleicht schlechtes Gewissen??? Aber Fakt ist: Erstens ist es mir vollkommen wurscht, was sie denken, denn zweitens: Sind es immer noch meine Kinder. Punkt basta aus. Und da hat niemand, wirklich niemand ein Mitspracherecht, es sei denn ich würde sie Misshandeln oder vergewaltigen, wie so viele es tun. Oft auch in Einrichtungen, in denen man sein Kind hinschickt. Und wenn es ihnen nicht passt, das Kinder laut sind , dann ziehen sie doch in den Wald.
Natürlcih fällt mir auch auf, das viele Kinder sich schlimm daneben benehmen. Das liegt aber nicht an den Kindern, sondern an dem Zeitgeist von heute. Und nicht weil sie zuhause erzogen werden. Jahrhunderte lang war es das normalste überhaubt, das Kinder bei den Eltern sind. Und nie hat es schwierigkeiten gegeben, geschweige denn, das Diskussuionen aufkamen, von wegen Ganztagsbetreuung. Seh ich in ihrem Kopf einen kleinen Hausch der Nazizeit??? Denn da kam das erst rauf, zumindest hier in Deutschland. KAnn es sein das die Kinder nicht blöd sind, und einfach an unserer Gesellschaft spüren, wie krank das alles ist?? Kinder werden abgetrieben, sollen abgeschoben werden, geld ist wichtiger, als alles andere, Kinder werden von alten Säcken missbraucht, und die kommen dann mit Bewährungsstrafen davon usw. Wie Scheinheiligkeit sich breit macht, spüren sie bestimmt auch. UInd dann glaube ich kann man sehr gut verstehen, dass viele einfach nur noch spinnen. Sie sind bestimmt ein Abtreibungsfürworter und von dem her, ganz weit von den Menschen weg, mit denen ich zu tun habe. Ich verurteile sie nicht, sie merken bestimmt selber nicht, wie manipuliert sie schon sind. :-)) Mein Abschlusssatz:Niemand, absolut niemand hat das Recht über das Leben meiner Kinder zu bestimmen. Und sollte es jemand versuchen, dann bin ich die erste , die Deutschland den Rücken kehrt.