Alle Bürger unter Generalverdacht – geht das schon wieder los?
Während in Norwegen noch alles in Schockstarre verharrt, wird im linksökologischen Paradies aller Gutmenschen, der BRD, bereits über Konsequenzen nachgedacht, um das präventiv zu verhindern, was gar nicht verhindert werden kann: Anschläge oder Amokläufe durch sogenannte Einzeltäter.
Freilich interessiert das unser politisches Kasperletheater herzlich wenig, denn von dort kommen bereits wieder die üblichen, ausgelutschten und verlogenen Forderungen, um angeblich die Sicherheit zu erhöhen. Wieder einmal scheint das Ziel der lückenlosen Bürgerüberwachung zum Greifen nahe. Zwei dieser Marionetten wurden am 25.07.2011 in der Süddeutschen zitiert:
“Wir brauchen die Vorratsdatenspeicherung”, sagte Uhl, Innenpolitiker der Unionsfraktion im Bundestag, der Passauer Neuen Presse. “Im Vorfeld muss die Überwachung von Internetverkehr und Telefongesprächen möglich sein. [...] Wenn solch ein Terrorist erst einmal unterwegs ist, hat der Staat verloren.”
Auch Bayern Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hält jetzt eine stärkere Beobachtung des Internets für nötig. “Man muss nicht jeden wirren Eintrag gleich für ein Attentat halten”, sagte Herrmann am Montag im Deutschlandfunk. [...] Die Behörden müssten Interneteinträge “noch aufmerksamer verfolgen, wir müssen solche Leute dann auch stärker unter Beobachtung nehmen.”
Was das Internet nun mit dem Amoklauf von Anders Behring Breivik zu tun haben soll, bleibt uns der bayerische Innenminister als Begründung natürlich schuldig. Darum geht es nämlich auch überhaupt nicht, sondern das böse böse Internet und dessen ach so gefährliche und kritische Publizisten müssen nun endlich offiziell und legal überwacht und notfalls rigoros aus dem Verkehr gezogen werden.
Gedankenverbrecher sind schließlich ebenfalls Verbrecher, weil sie Dinge denken und aussprechen, die weder politisch korrekt sind noch dem modernen linksökosozialistischen Gedankengut entsprechen. Solche Querulanten bedeuten eine Gefahr – für das herrschende Regime – und müssen daher beseitigt werden, weil sie ansonsten der erfolgreichen Manipulation der Bevölkerung durch das dumm- und kleinlaut-Halten schaden könnten.
Nicht ganz so primitiv durchschaubar und offensichtlich wie bei seinen Kollegen, sondern verbal schön verklausuliert, klingen die Forderungen von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich im Interview mit der Bild-Zeitung vom 24.07.2011:
Wir dürfen und werden uns in unserer offenen Lebenskultur nicht einschränken lassen. Deshalb vertrauen wir unseren Sicherheitsbehörden den Schutz unserer freien Gesellschaft an. Wichtig dafür ist ein effizientes Frühwarnsystem. Dazu brauchen unsere Behörden aber auch die notwendigen rechtlichen Befugnisse. Ich bin daher froh, dass wir die Antiterror-Gesetze, die für jede Form von Terrorismus gelten, auch in Zukunft zur Verfügung haben.
Das ist Orwellsches Neusprech in Reinkultur: Der Schutz der freien Gesellschaft liegt also in den Händen der Sicherheitsbehörden? Was ist daran denn bitte “frei”? In Wahrheit sagte Friedrich nichts anderes, als dass wir unsere Freiheit zugunsten der Sicherheit opfern müssen. Sie kennen das Spielchen bestimmt schon.
Von Seiten der Polizei kamen ähnliche Forderungen. Eine Mischung aus “zugreifen, solange die Gunst der Stunde es erlaubt” und Aktionismus schwingt hier eindeutig mit. Der Spiegel schrieb dazu am 25.07.2011:
Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, forderte am Montag erneut eine Datei auffälliger Personen. “Wir müssen alles tun, um mitzubekommen, wenn jemand mit solchen kruden Gedanken auffällt. Da wäre eine Datei hilfreich”, sagte Witthaut der “Welt”.
Blöd nur, wenn die Forderungen nach der erneuten und noch totaleren Totalüberwachung inhaltlich nichts mit dem dafür herangezogenen Vorfall in Norwegen zu tun haben. Denn egal, wie intensiv unser ach so wohlwollender Staat uns alle in Zukunft belauschen und ausspionieren wird, auf diese Weise kann ein derartiges Blutbad trotzdem nicht verhindert werden. Dazu aus einem Artikel der Bild-Zeitung vom 24.07.2011:
Dem norwegischen Geheimdienst war Breivik nicht bekannt. Verbindungen zur rechtsextremen Szene hat der Täter nach ersten Erkenntnissen keine. „Er kam aus dem Nichts“, sagte ein norwegischer Polizist.
Mit politisch korrekter Gutmenschenmanier ist hier kein Blumentopf zu gewinnen, denn mit ihrem beliebten Totschlagargument “rechtsradikal” laufen die Propagandatrommler nun völlig ins Leere. Leider begreifen das diese Politmarionetten nicht. Stattdessen nutzen sie jede sich bietende Gelegenheit sofort, um ihre eigenen Machtinteressen durchzudrücken. Dazu wird ein Erdbeben in Japan genauso missbraucht wie der Amoklauf eines Besessenen in Norwegen.
Hierbei beruft sich die Politik gerne auf irgendwelche “Experten”, die stets mit den gewünschten Interpretationen, Studien und Analysen bereitstehen. Interessant ist dabei, dass diese angeblichen Fachleute grundsätzlich mit der Meinung der Politik übereinstimmen – oder war das anders herum? Es ist schlicht ein abgekartetes Spiel.
Immer wenn von “Experten” die Rede ist, wissen wir sofort, mit wem wir es zu tun haben: Mit politisch korrekten Sprachautomaten, die von der Sache als solche nicht selten rein gar nichts verstehen. Im bereits erwähnten Bild-Artikel erklärte einer von ihnen:
„Der Grund, weshalb er sich nicht wie ein Islamist in die Luft gesprengt hat, ist, dass er den Schock über seine Tat miterleben wollte“, so der Terrorexperte. „ Er genießt den Triumph. Deshalb hat er sich hinterher auch nicht umgebracht.“
Hat dieser Terrorexperte denn auch nur die geringste Ahnung von der “Heils”-Lehre des Islam? Vielleicht sollte er sich einmal mit einem ehemaligen Dschihad-Kämpfer unterhalten, damit ihm klar wird, warum sich Moslems selbst opfern: Es ist der einzige Weg in ihrer Religion, direkt ins Paradies zu gelangen. Ansonsten bleibt ihre “Erlösung” nämlich ein willkürliches Glücksspiel.
Wer sich dessen bewusst ist, dass die Massenmedien und auch die selbsternannten Experten überwiegend populistische Falschinformationen verbreiten, der kann sich zwar in gewisser Weise darauf einstellen und selbst informieren. Aber die Wut über deren betrügerische Machenschaften bleibt natürlich bestehen, besonders im Hinblick auf den Missbrauch der blinden Obrigkeitshörigkeit der meisten Menschen. Dieses hinterhältige Verhalten der Berufslügner ist einfach nur unerträglich.
Während solche schrecklichen Ereignisse wie in Norwegen bei uns stets dazu benutzt werden, um die Bevölkerung noch mehr zu kontrollieren, zu überwachen und insbesondere zu entwaffnen, zeigt sich, dass dies so gar nicht funktionieren kann.
Sollte tatsächlich eine nahezu hundertprozentige Sicherheit der Bevölkerung erreicht werden – was natürlich gar nicht die wahre Absicht der Politik ist – müsste eigentlich im Gegenteil das Waffenrecht gelockert und die Selbstverteidigungsmöglichkeit der Bevölkerung drastisch erhöht werden. Auf der Insel Utøya in Norwegen wäre höchstwahrscheinlich das Massaker vorzeitig beendet worden, wenn einige der Betreuer in der Lage gewesen wären, sich selbst zu verteidigen – oder es wäre erst gar nicht dazu gekommen.
Aber kann nun im Gegenteil wirklich das Ziel sein, dass jeder bei uns mit einer Waffe herumläuft? Hätten wir dann nicht bald amerikanische Verhältnisse? Wohl kaum, denn in der Schweiz klappt das schließlich auch mit dem Waffenbesitz in weiten Teilen der Bevölkerung. Aber auch dort machen sich, wie im restlichen Europa schon lange, zunehmend Entwaffnungstendenzen breit.
Zwar ist es nicht zu befürworten, dass wir uns jetzt alle mit Waffen eindecken, doch der großangelegte Waffenentzug ist rein logisch betrachtet völliger Unsinn, wenn zwar die rechtschaffenen Bürger ihrer Waffen entledigt werden, Verbrecher allerdings weiterhin bewaffnet bleiben.
Dieses Ungleichgewicht führt nämlich erst zu einem Anstieg von brutaler Kriminalität, weil die Täter nicht mit einer Gegenwehr durch Schusswaffen rechnen müssen, zumindest nicht von Seiten der Bürger. Die Alternative ist ein echter Polizeistaat, in dem rigoros alles niedergeknüppelt wird, was nicht erwünscht ist. Dann ist es zwar sicher, aber Freiheit gibt es ebenfalls keine mehr.
Ganz egal, ob nun eine Inszenierung hinter dem Blutbad in Norwegen steckt oder nicht, die hiesigen Eliten nutzen wie gewohnt die Gunst der Stunde, um ihre Agenda in Richtung einer weltweiten ökokommunistischen Einheitsdiktatur, auch Neue Weltordnung genannt, weiter voranzutreiben.
Für alle Systemkritiker gilt daher: Ab zurück ins Glied. Ansonsten können sie sich der Aufnahme in die “Datei auffälliger Personen” sicher sein – vermutlich gibt es diese Beobachtungsliste schon längst, sie soll jetzt nur endlich legalisiert werden.
Literatur zum Thema Überwachung
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Der Mensch baut Maschinen die zum Mars fliegen oder die Oberfläche von Atomverbindungen sichtbar machen, aber bis heute ist es der Menschheit nicht gelungen, eine Gesellschaft aufzubauen, in der sich alle (nicht nur die herrschende Minderheit) weitestgehend wohlfühlen können. Eine Gesellschaft also, in der jeder Mensch unabhängig von seiner Herkunft, die gleichen Chancen hat, das Beste aus seinem Leben zu machen.
hier ein Artikel zur echten Chancengleichheit
http://www.onlinetechniker.de/...q=node/262
hier das Grundkonzept für ein Bildungssystem
http://www.onlinetechniker.de/?q=node/23
… das diese Gesellschaft ermöglicht
http://www.onlinetechniker.de/?q=node/23
Hallo,
ich finde die totale Überwachung gut, äh allerdings etwas anderst wie
es die Masse denkt.
Alle Politker, Polizei- Verfassungsschutzbeamte etc. sollten eine
GPS Chip tragen. So sind alle die auf kurde Gedanken kommen
erfasst. Und Anschläge von deren Seite schnell aufgeklärt.
Einfach den Spieß umdrehen und überwachung dieser Leute fordern.
Oder haben die etwas zu verheimlichen?
Sie sollten mit guten Beispiel vorangehen.
Alle Daten werden natürlich öffentlich gemacht, sie haben doch nichts zuverheimlichen………..?
Wir müssen einfach mal dahin kommen unseren Leuten auf die Finger zu schauen, was die so treiben.
Mit freundlichen Grüßen
Reiner
Im dritten Reich bezeichnete man die Erfüllungsgehilfen eines
verbrecherrischen Regimes mit Schlapphüten als GeStAPo heute
als Verfassungsschutz.