Verdämmt nochmal: Zwangsgesetz zum Klimaschutz droht

© Claudia Hautumm / pixelio.de

Das waren noch Zeiten, als weite Teile Europas völlig in Schutt und Asche lagen. Ein Paradies des Wiederaufbaus für Banken und Konzerne, von dem diese heute nur träumen können. Was also tun, um einen ebensolchen riesigen Aufschwung nochmals starten zu lassen? Wieder dasselbe Spiel beginnen, alles abfackeln und per Weltkrieg zerstören?

Unseren heutigen korrupten Politikern und Eliten wäre sogar Derartiges zuzutrauen, aber so ganz einfach lässt sich zum Glück dann doch kein Krieg vom Zaun brechen. Aber gibt es vielleicht noch andere Wege ins Wiederaufbau-Paradies?

Dank der Klima-Lüge ist ein Krieg gar nicht unbedingt notwendig, sondern es ist möglich geworden, auf wundersame Weise ein ganzes Land ohne vorherige Zerstörung in eine Art Wiederaufbauzustand zu versetzen, wenn auch nicht wirklich freiwillig. Da der dahinter liegende Zwang jedoch gut getarnt wird, glaubt der Durchschnittsbürger dennoch an seine freiwillige Entscheidung. Ob diese Rechnung am Ende wirklich aufgeht, wird sich zeigen müssen.

Wie wir alle längst wissen, geht bald die Welt unter, weil angeblich unser böses CO2 die Erde überhitzen soll. Nachdem das nun jeder kapiert und verinnerlicht hat, geht es an die „Rettungsmaßnahmen“. Zunächst wird derjenige belohnt, wer freiwillig in Klimaschutz investiert und seine Hütte in – nachweislich schädliche – Dämmung verpackt. Doch das ist noch nicht alles. Über die geplante Gesetzesänderung berichtete die Welt am 07.06.2011:

Stimmen Bundestag und Bundesrat zu, sollen Immobilienbesitzer künftig jedoch auch gegen ihren Willen gezwungen werden können, ihre Häuser energetisch zu sanieren – selbst wenn dies für sie unwirtschaftlich ist.

Wenn die Regierung bereits so offen argumentiert, dass diese energetischen Sanierungsmaßnahmen nicht zwingend auch wirtschaftlich sein müssen, dann sollte der Bürger sofort hellhörig werden. Wieso sollte denn dann überhaupt die Sanierung an sich in der Energiebilanz positiv sein? Wenn bei der Herstellung, der eigentlichen Sanierung und der späteren Entsorgung des giftigen Dämmsondermülls direkt und indirekt mehr CO2 freigesetzt wird, als während des ganzen Nutzungszeitraumes eingespart werden kann, ist das Unterfangen erst Recht klar der Lüge überführt.

Hinzu kommt, dass die nur kurze Lebensdauer der Dämmung sogar ganz offen zugegeben wird. Die Welt schrieb weiter:

Selbst wenn durch Heizkostenersparnis und Steuerminderung die laufenden Aufwendungen um etwa 2000 Euro pro Jahr gesenkt werden könnten, würde es 35 Jahre dauern, bis sich die Investition amortisiert hat. Merzyn: „Solange hält aber selten eine neue Dämmung oder eine neue Heizungsanlage.“

Wenn diese Investitionen nicht einmal bis zum Ende der Amortisationszeit durchhalten, dann ist die Sache mehr als eine offenkundige Täuschung, es ist schlichtweg Betrug. Doch ganz egal, wir müssen dämmen, was das Zeug hält, um die zerstörerischen Klimaschutzziele bis 2020 zu erreichen, da sonst die Welt direkt untergehen wird.

Aber nicht nur um Belohnung geht es, sondern es sollen auch Möglichkeiten geschaffen werden, Hausherren bei ihrer „freiwilligen“ Entscheidung zum Dämmen ihrer Häuser zu unterstützen, sprich sie zu zwingen. Dazu soll zusätzlich das Baugesetzbuch passend zurechtgebogen werden. Eine der Änderungen lautet:

§ 11 Städtebaulicher Vertrag

(1) Die Gemeinde kann städtebauliche Verträge schließen. Gegenstände eines städtebaulichen Vertrages können insbesondere sein:

[…]

5. entsprechend den mit den städtebaulichen Planungen und Maßnahmen verfolgten Zielen und Zwecken die Anforderungen an die energetische Qualität von Gebäuden.

Die Änderungen am Baugesetz sind zahlreich und wachsweich formuliert. Damit wird den Gemeinden Tür und Tor geöffnet, „Klimaschutz“ bis zum Abwinken zu betreiben – finanziert von den jeweiligen Hauseigentümern natürlich. Wie die Welt in ihrem Artikel bereits anmerkte, wird hiermit auch die Möglichkeit der Zwangssanierung geschaffen, auch wenn dies natürlich abgestritten wird.

Dieser vom Bundestag bereits beschlossene Wahnsinn dürfte nun vom Bundesrat ohne großen Widerstand durchgewunken werden. Die erstaunliche Hektik bei der ganzen Sache und die geplante rückwirkende Gültigkeit ab Juni 2011 deuten darauf hin, dass die Akteure hinter dieser neuen Abzockmöglichkeit große Angst vor etwas zu haben scheinen. Fürchten sie den finalen Höhepunkt der Krise, weswegen sie unserem Land diesen verlogenen Zwangsaufschwung verordnen?

Die Immobilienzeitung informierte am 01.07.2011 über den Beschluss des Bundestages zur Billigung dieses Gesetzentwurfs:

Der Bundestag hat gestern in zweiter und dritter Lesung das Gesetz zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden verabschiedet. Sollte der Bundesrat zustimmen, können bereits Arbeiten, mit denen nach dem 5. Juni 2011 begonnen wurde, mit 10% p.a. abgesetzt werden. Die Regelung soll zunächst bis 2022 gelten.

Der Bundesrat entscheidet heute, am 08.07.2011, über diese Pseudo-Aufschwunggesetze, nämlich das „Gesetz zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden“ und das „Gesetz zur Förderung des Klimaschutzes bei der Entwicklung in den Städten und Gemeinden„.

Seit Fukushima sind wir ja mittlerweile jegliche Art von unüberlegten, angsterfüllten und verdächtig einvernehmlichen Schnellschüssen gewohnt. Ob da wohl einige Wetten laufen, wer die BRD als erster dem Erdboden gleichgemacht hat, ganz ohne Krieg?

Natürlich ließe sich auf diese Weise tatsächlich eine Art Bauboom im Land erzeugen, zumindest theoretisch. Im Prinzip keine schlechte Idee dieser panischen Leute in der Regierung und der Wirtschaft, welche sich zu Recht schrecklich vor dem finalen Kollaps fürchten. Sie hoffen und bangen inständig, auf diese Weise ihr kaputtes System zu retten oder zumindest dessen Zusammenbruch hinauszuzögen und den längst zum erliegen gekommenen Aufschwung wieder etwas anzuschieben. Aber für mehr wird es garantiert nicht reichen.

Von nichts kommt nichts. Das werden auch bald diejenigen spüren, welche den „Wiederaufbau“ schlussendlich finanzieren dürfen: die Mieter. Wenn die Vermieter nun beginnen, wie wild ihre Häuser zu dämmen, steigen die Mieten, denn von irgendwoher muss das ganze Geld ja kommen. Wie groß die allgemeine Lust auf Klimarettung in der Bevölkerung nach dieser bitteren Erkenntnis wohl noch sein wird?

Wenn diese Pläne in die Tat umgesetzt und auch die privaten Hauseigentümer durch die Kommunen massenhaft zu Zwangssanierungen genötigt werden, wird dies in Folge zu ebenfalls massenhaften Privatinsolvenzen führen, durch welche diese Menschen ihr längst abbezahltes Haus, was nicht selten ihre Altersabsicherung darstellt, verlieren werden.

Zwangssanierung heißt damit Zwangsenteignung. Willkommen in der BRdkD, der Bundesrepublik des kommunistischen Deutschlands. Es ist wirklich unvorstellbar, wohin unser einst zumindest ansatzweise freies Land mittlerweile getrieben wurde. Kein Wunder jedoch bei einer sozialistisch motivierten Führerin.

Warum wird auch  diese – versteckte – Zwangsdämmung trotzdem keine Rettung bringen? Weil die Verschuldung sowieso längst ihren maximal tragbaren Höhepunkt überschritten und sich bereits auf dem Weg in die Senkrechte der Exponentialkurve gemacht hat. Energetische Sanierung ohne Kredite funktioniert jedoch nicht, egal wieviel Steuern dabei gespart werden können. Noch mehr Verschuldung von weiten Teilen der Bevölkerung ist nicht mehr drin und erst Recht haben die Menschen keinerlei Lust mehr dazu. Griechenland und Co. drohen gerade bereits, die Stimmung endgültig zu kippen.

Uns bleibt nur, kopfschüttelnd dabei zuzuschauen, wie unser Land zu Grunde gerichtet wird von korrupten Leuten, die zum einen ihren Lobbyisten gerecht werden und sich zum anderen gleichzeitig aus der Schatulle bedienen. Diese Bande muss endlich weg. Zyniker könnten sogar die Frage stellen: Vielleicht wäre deswegen ein Krieg doch die bessere Alternative?

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6 Kommentare

  1. am 8. Juli 2011 um 19:29 1 Jörg Malinowski

    Jetzt Übernahmekandidaten: Der Atomausstieg – eine riesige Geldverbrennung?
    http://www.focus.de/finanzen/b...43707.html

    Da befürchten einige die Pleite. Die „Kalte Fusion“ ist serienreif
    http://info.kopp-verlag.de/hin...it-ru.html
    und wird bald im großen Stile produziert. Entweder die Oligarchen zetteln einigen gewaltigen Krieg an, oder die „Kalte Fusion“ reißt den Dollar und den Euro, die arabischen Ölstaaten, die Energieversorger, die Klimaabzocker und alles was daran hängt richtig in den Abgrund. Die Rüstungsindustrie kann auch zusperren, Krieg für Rohstoffe gibt es dann nicht mehr, weil gar nicht mehr nötig. Kurzum: seit der Einführung des Drehstromes und der daraus resultierenden „Technischen Revolution und der Großindustrialisierung“ durch den genialsten Erfinder des 19. Jahrhunderts Nikola Tesla, steht uns nach 100 Jahren technischen Stillstandes ein weiterer Meilenstein der Menschheit bevor. Das Erdöl-und Atomzeitalter mit seinen ganzen verbrecherischen Errungenschaften ist am Ende angekommen. Die Finanzoligarchen und ihre Handlanger der Politik wissen das natürlich und zocken uns nochmal gnadenlos ab. Das Systemende von FIATmoney wird gerade eingeläutet. Auch nicht umsonst lässt die Presse gerade die CO2 Klimalüge immer häufiger fallen und es wird auch bald im Mainstream veröffentlicht, dass unser angebliches demokratisches System überhaupt keines ist. Um noch mal zum Eingangsartikel zu kommen: Die befürchteten Einbrüche von Milliardengewinnen der Energiekonzerne sind berechtigt, mit der „Kalten Fusion“ kann Jedermann und jeder Haushalt ein Gerät erwerben, dass man nur einmal anzuschaffen braucht. Dann hört die Bereicherung der Abzocker durch Energiekonzerne und ihrer Handlanger aus Politik endlich auf. Was wollen die dann besteuern? Wasser? Nickel? CO2 wird auch keines produziert. Die Grünen braucht dann auch keine Sau mehr. Die können dann die Restwärme der Atomreaktoren nützen oder alte Brennstäbe polieren. Und wer glaubt, dass die kalte Fusion ein Witz wäre, sollte sich mal in der ausländischen Presse durchlesen. In den deutschen Handlangermedien liest man noch nichts. Wird aber nicht mehr lange dauern. Es lebe Gold und Silber als Zahlungsmittel, weg mit privat gedrucktem Geld, den Abzockerbanken und den absolut überflüssigen dummen Kriegen.

  2. am 8. Juli 2011 um 21:33 2 Carsten Wolsing

    Es stoert mich, dass man immer versucht mit Volksverdummung und Luegen Geld zu verdienen. Es ginge auch dadurch indem man Werte schafft und vom Wert etwas abschoepft.
    Wie waere es mit kostenlosen Kursen ueber Total Cost of Ownership fuer die Weltbevoelkerung. Wenn die Strassenlaternen dann eines Tages aus Gold sind, kann man ja immer noch ueber Krieg reden, wenn man meint, dass, wenn jeder einen Veyron faehrt, Marsurlaube macht und alle gesund und satt sind und total gelangweilt und dekadenz kann man ja nochmal ueber Krieg sprechen…
    Bis dahin schlage ich vor man schoepft vom Aufbau ab statt durch Zerstoerung, so koennen Politiker die schoene Umgebung geniessen und trotzdem unverschaemt viel Wohlstand haben.

    http://www.xinxii.com/es/analy...9tgo9nil22

    Die Gesamtwirtschaftliche Betrachtung einer Handlung faengt nicht nur beim Produktionsprozess von produkten an sondern, auch die Rohstoffgewinnung und Menscheneinsatz sowie Menschenopfern und Kriegmaterial, welches augegeben wurde um an Rohstoffe zu kommen. Auch reicht nicht aus die Kosten fuer die Entsorgung zu berechnen, sondern die komplette Auswirkung, bis Produkte wieder dem natuerlichen Naturkreislauf zu verfuegung stehen, d.h. bis keine unverarbeitbaren Molekuele mehr vorhanden sind. Wuerde man so denken, waeren wir in der Lage jedes von Menschen verursachte Leid und Schaden auf ein Minimum zu reduzieren. Und die Elite wuerde an dieser wirtschaftlichen Denkweise nicht nur Geld verdienen, sondern haette auch noch ein Volk, welches motiviert hinter ihrer Elite steht.

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