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Großer Knall oder Krise auf Raten?

Von Wahrheiten.org am 14. Juni 2011 | Kategorie Krise

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© Gerd Altmann / pixelio.de

Die vergangenen drei Jahre haben gezeigt, dass eine zerstörerische Finanzkrise, ausgelöst durch ein kaputtes Schneeball-Geldsystem ohne Deckung durch reale Werte, durchaus über einen erstaunlich langen Zeitraum unter Kontrolle gehalten werden kann.

Bereits Anfang 2008 war für viele Informierte der Fall klar: Dieses Finanzsystem ist am Ende und der leichteste Hauch eines Krisenwindes wird es sofort umhauen. Doch wider Erwarten hielt das Gebilde bisher sogar einigen Stürmchen stand, nur wie lange noch?

Falsche Frage, denn unser Finanzsystem steht doch heute sogar besser da als vor der Krise. Nun ja, Letzteres ist lediglich die offizielle Aussage und eine glatte Lüge, allerdings glauben durchaus die meisten Leute diese beispiellose Propaganda blind. In Wirklichkeit knirscht und kracht das System an jeder Ecke und ständig werden irgendwo neue Finanzdübel hineingedreht, in der Hoffnung, dem maroden Murks wieder echte Stabilität zu verpassen.

Ob die Führungselite tatsächlich daran glaubt, die große Katastrophe, den finalen Zusammenbruch mit ihren panischen Rettungsversuchen verhindern zu können, ist unklar. Wäre ihnen bewusst, dass jegliches Herumhantieren an den Stellschrauben des Finanzsystems und das Zuschütten mit immer mehr und mehr neuen Geldern, nur eine Verzögerung des Endes bringt und die Fallhöhe vergrößert, hätten die meisten von ihnen längst das Weite gesucht.

Einige haben das zwar schon getan, aber wir können hier nur spekulieren, ob ihr jeweiliger Abgang mit dem Bewusstsein über das Kommende und Unaufhaltsame zusammenhängt. Trieb z.B. den hessischen Ministerpräsident Roland Koch, den Bundespräsidenten Horst Köhler und den Chef der Bundesbank Axel Weber das Wissen über drohendes Ungemach vorzeitig aus ihren Ämtern oder wird dabei zuviel hineininterpretiert?

Tatsache ist jedoch, dass ein so penetrantes Kleben an den Sesseln wie bei Angela Merkel, Wolfgang Schäuble und der gesamten EU-Führerschaft entweder aus unglaublicher Naivität, aus purer Blindheit oder aus einem besonderen Wissen heraus geschieht. Glauben diese Figuren wirklich, sie könnten das sterbende Geldsystem in der fast senkrechten Exponentialkurve noch retten? Oder wissen sie von einem absolut wasserdichten Plan, der das mathematisch logische Ende doch noch verhindern kann?

Vielleicht ist es auch nur eine Kombination aus unbändigem Machthunger à la “freiwillig bringt mich hier keiner von meinem Posten” und einem bereitstehenden Rettungshubschrauber in die Karibik, aber in jedem Fall muss die Liebe zum jeweiligen Amt unglaublich groß sein. Es sei denn, diesen Figuren droht bei Zuwiderhandlung Gefahr aus dem Hintergrund von den wahren Steuerern der Welt und sie agieren rein aus Angst oder weil sie ihren Lohn erst nach vollständiger Erfüllung diverser Aufgaben erhalten, fast alles ist denkbar.

An die Dummheit dieser Leute sollten wir weniger glauben. Doch ohne genau zu wissen, was ihr eigentlicher Antrieb für diese Art von Kamikaze ist, kommen wir nicht weiter und es bleibt nur das Kopfschütteln.

Immerhin wachen so nach und nach nicht nur die Medien auf – es hat ja auch nur Jahre gedauert – sondern einige wenige Exemplare aus der “niederen” Politik begreifen ebenfalls, was uns allen bevorsteht. Wollen uns unsere “Volksvertreter” plötzlich etwa wirklich vertreten? Oder ist es einfach nur die nackte Angst vor dem unglaublichen Zorn der eigenen Wähler aus dem Wahlbezirk, der ihnen allmählich den Schweiß auf die Stirn treibt?

Noch gibt es kaum Widerstand in der Berliner Politik. Nur ein paar unbelehrbare Zweifler unter den Abgeordneten scheinen sich der angeblich alternativlosen Strategie zu verweigern. Diese Minderheit wird sich allerdings schlagartig in eine große und wiederum plötzlich völlig einige Mehrheit verwandeln, wenn erst einmal unsere Euro-Mitgefangenen in der EU ihre Abgeordneten das Fürchten gelehrt haben. Dann wird auch bei der rückgradlosen Masse im Reichstag der Überlebensreflex aktiviert werden, wetten?

Ein Artikel in RP-Online am 12.06.2011 zeigte sehr eindrücklich, wie einerseits mit verdeckten und gleichzeitig mit ganz offenen Karten seitens der Politik gespielt wird:

An dem Grundgedanken, private Gläubiger an den Kosten der Krise zu beteiligen, sei nichts falsch, sagte Weidmann weiter. “Im Gegenteil, es wäre sinnvoll, weil so die Gläubiger mit in die Verantwortung für ihre Anlageentscheidungen genommen werden, und es entlastet die Steuerzahler.”

Wer arbeitet, ist der Dumme - Die Ausbeutung der Mittelschicht

Kein europäischer Staat beutet seine Arbeitnehmer so aus wie der deutsche. Bei jeder Reform . Gesundheit, Steuer, Rente . zahlen die Zeche stets diejenigen die arbeiten. Leistung wird in Deutschland mit hohen Steuern bestraft, während Nichtstun üppig belohnt wird. Die arbeitende Mittelschicht wird immer weiter geschröpft und finanziert die Vollkaskomentalität. Der Sozialstaat erscheint zunehmend als fragwürdige Veranstaltung. Michael Sauga deckt die Hintergründe auf und zeigt Alternativen.

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Gemeint ist hier, die Banken ihre Verluste zum Teil selbst tragen zu lassen, anstatt ihnen ständig und unaufhörlich das Geld der Steuerzahler billig hinterherzuschmeißen. Doch zum einen ist diese Aussage populistisch, weil der Bundesbank-Präsident Jens Weidmann natürlich weiß, dass die Banken gerettet werden müssen, soll das System nicht direkt in sich zusammenklappen.

Und zum anderen ist es einfach nur verlogen, weil diese Beteiligung in letzter Konsequenz bedeutet, den Anlegern und Sparen eben doch wieder ihr Geld zu rauben. Diesesmal zwar nicht durch den Staat, dafür aber durch den Verlust der Sparguthaben und Vermögensanlagen. Dieses wird ganz konkret und offen angesprochen, denn zu Beginn des Artikel hieß es:

Nach Ansicht von FDP-Generalsekretär Christian Lindner wären nicht nur Aufschwung und Beschäftigung hierzulande stark gefährdet. Die Ersparnisse der Bürger seien ebenfalls bedroht.

Diese schöne Umschreibung von der “freiwilligen Beteiligung der privaten Gläubiger” verdeckt wunderbar, dass hier eigentlich ganz offen die Rede vom Geld der Anleger ist. Somit wird auch klar, warum insbesondere unsere Regierung darum bemüht ist, Griechenland vor der Staatspleite zu retten bzw. ständig von einer Umschuldung spricht, denn im Falle der Pleite könnten die deutschen Forderungen gegenüber griechischen Schuldnern komplett abgeschrieben werden. Das würde sicherlich in einem Volksaufstand enden.

Während die einen noch um jeden Preis die Verbreitung der bitterbösen Wahrheit bzw. deren Geschehen verhindern möchten und lediglich durch die Blume in versteckter Politikersprache herumstottern, rufen andere bereits offen zur Revolution auf. Der folgende Ausschnitt ist ein Auszug aus der Harald Schmidt-Sendung vom 02.06.2011 – der letzte Teil aus dem Gespräch mit dem Dramatiker Rolf Hochhuth – und ist ein echter, konkreter Aufruf zu einer gewaltsamen Revolution: Video in neuem Fenster ansehenVideo gelöscht? xUR_8p-u7tYFalls das Video gelöscht wurde, können Sie dies hier melden. Ihre E-Mail-Adresse zur Benachrichtigung bei eventueller Korrektur:

An der Reaktion von Harald Schmidt und am Gelächter des Publikums können Sie erkennen, wie das dumpfe Volk in der Mehrheit total verblendet und regelrecht betäubt ist, sodass diese absolut ernst gemeinte Aufforderung von Herrn Hochhuth, die EU-Herrschaft mittels Gewalt zu beenden, offensichtlich als reine Satire betrachtet wird. Das verwöhnte und gesteuerte Publikum kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass dieser ältere Herr wirklich das meint, was er sagt.

Es ist höchst tragisch, an einem Punkt angekommen zu sein, der offensichtlich tatsächlich keinerlei friedliche Lösung mehr ermöglicht, um das Übel zu beseitigen und den korrupten Betrug zu beenden. Aber noch viel tragischer ist, dass den Menschen scheinbar überhaupt nicht bewusst ist, dass wir unmittelbar an dieser Schwelle stehen und es theoretisch nur wenige Tage dauern könnte, bis sie überschritten wird.

Wir werden sehen, ob sich die voranschreitende Krise auch weiterhin auf ein Zeitlupentempo drosseln lässt oder ob es am Ende doch noch zu einem großen und fatalen Knall kommen wird. Im Moment ist das schwer vorherzusagen, aber die langsame Variante ist sicherlich das bevorzugte Modell unserer Noch-Elite.

Allerdings stehen die Zeichen nicht gut für die Hinauszögerer, denn irgendwann brechen die bereits aufgeweichten Deiche, wenn der Druck dahinter nicht abgebaut, sondern stattdessen sogar immer weiter erhöht wird. Sind Sie denn vorbereitet auf das Undenkbare, in jeder Hinsicht?

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18 Kommentare

  1. am 14. Juni 2011 um 14:17 11 Jörg Malinowski

    @uteeee

    ” Gib’ mir die Macht über das Geld und es ist mir egal wer die Gesetze macht” (Weiss grad’ nicht welcher schlaue Kopf das sagte)

    –

    Dieser liebliche Satz stammte von Mayer Amschel Rothschild.

  2. am 14. Juni 2011 um 14:34 12 Mjöllnir

    “Sind Sie denn vorbereitet auf das Undenkbare, in jeder Hinsicht?”

    Hmmm, mir sind natürlich viele Vorschläge für eine Krisenvorsorge bekannt. Aber mal ehrlich, was sollte z.B. ich als einfacher Normalbürger ohne nennenswertes Vermögen denn machen ? Und selbst, wenn ich einen Raum in meiner Mietwohnung bis unter die Decke mit allem Lebensnotwendigem zubastel. Sollte es wirklich wochenlang dauern, bis es wieder was zu Beißen (kaufen) gäbe, dann würden unsere zivilisierten Nachbarn sicher kein Problem damit haben, wenn sie schon vor Schwäche kaum laufen können und ich mich meiner roten Bäckchen und gefüllten Bauchs erfreue … Sie würden sicher sagen, so ein Pech für uns und würden dann verenden …
    Wohl kaum, die würden mich eher noch lynchen und erst danach meine “Reserven” abtransportieren. Also Krisenvorsorge ohne Selbstverteidigungkünste ala Rambo dürften ziemlich hoffnungslos werden.
    Die andere Variante wäre, dass die Polizei und das Militär bei uns Bürgern ganz einfach höflich nachfragen, was wir denn noch so haben. Und wer nicht abliefert, darf sich auf einen “fairen” Prozess gefasst machen. Natürlich absolut rechtsstaatlich. Mit entsprechenden “gerechten” Urteilen …
    So oder so, ich fürchte (nicht wünsche), dass einige, die noch glauben, schlau vorgesorgt zu haben, ebenfalls ein böses Erwachen haben werden.
    Gut vorbereitet sein, sollte besser bedeuten, dass man, wenn es soweit ist, nicht den falschen Erlöser anbetet ! Ist sicher schwer genug.

    PS.: Noch ein Zitat eines anderen Lesers:

    “Raus aus Papierwerten und ganz flott ab in die Edelmetalle. Das sage ich den deutschen Dummschafen schon seit Jahren.”

    1.) Diese Dinge wirst du auch “anmelden” (oder verteidigen) müssen im Falle eines Falles oder …. ich sagte es bereits. Übrigens, diese Werte rein virtuell gekauft zu haben …. Welche Bank wird das Material wohl einlösen nach einer Krise ? …

    2.) Selbst, wenn Edelmetalle jetzt hochpreisig gekauft werden, wird ihr Wert im nächsten Geldsystem garantiert niedriger sein. Wer jetzt einsteigt, kauft sich den garantierten Verlust.

    3) Und wenn ich schlau war und meine 100 tausende nach der Krise einlöse … huch, haben Sie etwa vergessen, Ihre Werte anzumelden ? Na so was … Pech gehabt …

    Wie gesagt, eine materielle Vorbereitung über ein gewisses Maß hinaus scheint mir sinnlos und wäre ohnehin nur ein Festhalten am bisherigen System.

    Mein Vorschlag:
    Sorgt für ein gutes Verhältnis mit euren Nachbarn !

  3. am 14. Juni 2011 um 16:28 13 Jörg Malinowski

    @Mjöllnir

    Edelmetalle haben bisher seit tausenden Jahren ihren “Wert” und haben bisher jedes ungedeckte Papiergeld überlebt. Nach einem Crash werden Edelmetalle als Tauschmittel sehr sinnvoll sein. Papiergeld wird höchstens noch zum Feuer machen aktzeptiert. Ob man nun für ein paar Unzen Gold Immobilien erwerben kann oder mit Silbermünzen seinen Arztbesuch oder Lebensmittel bezahlt, Gold und Silber werden immer gewisse Werte besitzen. Edelmetalle sind seit dem Jahr 2000 um weit über 300% gestiegen. Welche wertlosen Papierwerte können das bieten? Es gibt kurzfristige Spekulationsgeschäfte wo diese Gewinne drin sind. Das bleibt aber nur den Profis vorbehalten die die Märkte manipulieren. Und die Zocker die jetzt millionenfache Papierwerte halten, werden dumm aus der Wäsche schauen wenn die Währungen weltweit zusammenbrechen. Selbst wenn man, wie Sie schreiben, bei Edelmetallen Verluste machen sollte, werden die staatlichen Banken jedes Gramm Gold und Silber aufkaufen, was sie kriegen können. Das wird über Immobilien geschehen. Die kreditfinanzierten Eigenheime werden alle an die Banken zurückgehen und die Banken werden diese gegen Edelmetalle verramschen um wieder an Eigenkapital zu kommen. Den Totalverlust gibt es hingegen bei Papierwerten. Das Vertrauen in ungedecktes Papiergeld wird für mindestens eine Generation total im Eimer sein. Im US Bundesstaat Utah sind Gold und Silber wieder als ofizielles Zahlungsmittel zugelassen. Weitere US Bundesstaaten werden folgen. Das wird auch in anderen Ländern der Welt so kommen. Den zukünftigen Preis für Edelmetalle nach einem Crash werden nicht Politiker und Banken bestimmen, sondern der freie Markt. Politiker. Banken, den Börsen usw. wird dann sowieso für lange Zeit keiner mehr über den Weg trauen.
    -

    Ich habe auch keine Sorge, dass einem der “Staat” Edelmetalle abnehmen könnte. Wer ist denn so bescheuert und legt Edelmetalle in ein Bankschließfach? Wenn die Banken dichtmachen ist das Zeug nämlich weg. Die Leute die sich Sorgen machen sollten, sind Besitzer von Papierwerten und kreditfinanzierten Immobilien. Warum Immobilien gefährdet sind, kann man in Artikel 14 GG nachlesen. Und deswegen wird auch gerade der Zensus 2011 veranstaltet.

    -
    Das mit den Nachbarn kann man vergessen. Das sind fast alles Schlafschafe und die sind in der Regel so überschuldet, dass das Essen im Kühlschrank für max. 3 Tage reicht.
    Da mobilisiert man besser seine Familie, sofern man denn eine hat. Es spricht auch nichts dagegen sich mit freien Waffen einzudecken und sich damit im Notwehrfalle selbst zu verteidigen.
    -

    Mein persönliches Fazit: Die “Neue Weltordnung” der Eliten bricht schon vor Erreichen derer Ziele in sich zusammen. Die so genannte Eliten haben gar keine Macht mehr, weil sie Ihre Macht an raffgierige CEOs abgegeben haben. Die interessiert nur ihr eigener Hintern und ihre Bonis. Den Politkaspern und Handlangern der Eliten geht schon der Arsch auf Grundeis. Die Volkswut wird bei dem kommenden Crash gigantisch sein. Politiker und Eliten werden vermutlich dran glauben müssen. Zuerst sind aber die Politiker dran. So wie es aussieht legen die Eliten, die fast alle Massenmedien besitzen, ihre Handlanger (Politiker) auf den Präsentierteller. Die Massenmedien präsentieren immer mehr Fakten zur Kernenergie, Eurokrise, CO2 Schwindel, Ökoterror usw.. Den Mist den sich Eliten ausgedacht haben und geschmierte korrupte Politiker umgesetzt haben, fliegt denen bald um die Ohren. Die Völker werden langsam aber sicher wach.

    -
    Und es gibt noch was zu bedenken: Bei jedem Crash wird es Verlierer geben. Es gibt aber immer auch Gewinner. Man kann zwar nicht alles voraussehen, aber diejenigen die es unvorbereitet trifft, sind fast alles Verlierer. Und wer den Crash überleben sollte und das FIATmoney System verstanden hat, wird bei einem Neustart deselben Systemes seine eigenen Schlüsse ziehen und daraus Kapital schlagen können. Dann kann man aus dem Hamsterrad aussteigen.

    -
    Nachtag: Wenn jeder Blogger statt eines Synonyms seinen eigenen Namen ins Netz stellen würde, wäre die EUdssr schon längst am Ende. Man sollte sich nämlich nicht verstecken. Ich habe auch mittlerweile die Schnauze gestrichen voll von Leuten, die ständig nach Papa Staat schreien. Wer sich verhält wie ein Kleinkind, wird auch vom Staat so behandelt und entsprechend bevormundet. Wie wäre es mal mit Eigenverantwortung? Oder klingt das schon populistisch?

  4. am 14. Juni 2011 um 21:06 14 Mjöllnir

    Vielleicht habe ich einfach nur weniger Angst um mein Vermögen. Das ist mal ein Vorteil der besitzlosen Masse, zu der ich auch gehöre ;-)
    Möglicherweise sind die Tipps für die wenigen Besitzenden ja tatsächlich hilfreich. In einem “neuen” System mit neuer Währung, und sei es eine Weltwährung, werde ich aber mit Sicherheit weiter meinem Beruf nachgehen können und nicht weniger als jetzt besitzen. Krisengewinnler werde ich aber wohl nicht werden.

    Sollte aber alles zusammenbrechen, wird es auch die Reichen treffen. So hab ich es jedenfalls gelesen und das glaube ich.

    Ach so, die Nachbarn. Auch, wenn es Schlafschafe sind, und da muss ich leider zustimmen, möchte ich keine Angst haben, dass man mich um meines Besitzes willen erschlägt …

  5. am 14. Juni 2011 um 21:48 15 Jörg Malinowski

    Die s.g. Besitzlosen gibt es zumindest bei dem großen Teil der arbeitenden “Normalverdiener” nicht. Da wird sich lebensversichert, geriestert, in Aktien investiert oder es wird einem sonst jedweder Müll von seinem Bankberater des Vertrauens untergejubelt. Konsumkredite nach dem Motto “Ich bin doch nicht blöd” werden sinnlos aufgenommen. Es muss das neueste Auto vor der Haustüre stehen um den Nachbarn zu zeigen “Ich bin doch wer”. Das Eigenheim und der Urlaub sind ebenfalls auf Pump. Ich war selber bis zum Jahre 2008 ein Schlafschaf. Mit der Schande kann ich leben, habe aber sämtlichen Papiermüll in die Tonne gekloppt. Überlegen Sie einmal folgendes: LV abgeschlossen mit 16. Die wird dann nach 50 Beitragsjahren ausgezahlt. Nun meine Meinung: vom 16.Lebensjahr an diese Beiträge in Edelmetalle angelegt. Was dabei rumgekommen wäre ist etwas mehr als die magere Rendite der LV. Und die LVs stehen auch kurz vor der Pleite.

    Und noch mal zu den Nachbarn: Man sollte seine Notvorräte oder seinen Besitz für sich behalten und im Falle eines Crashes so tun als hätte man selber nichts. Dann wird man auch nicht erschlagen. Und um Edelmetalle zu verbergen sollte man seine Phantasie benutzen. Das Kopfkissen ist nicht sonderlich geeignet. Ebensowenig ein Bankschließfach.

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