Wer nicht hören will, muss im Dunkeln sitzen

© Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Dank unermüdlicher Ökopropaganda und gleichzeitiger Anti-Atomkampagne mit ständigem Panikfaktor sind sich inzwischen die meisten Bürger absolut einig darin, dass die politische Richtung auf einem guten Weg ist. Bis 2020 soll der Ausstieg aus der Kernenergie geschafft sein und 50% des Stroms aus „Erneuerbaren Energien“ stammen, koste es, was es wolle.

Das politische Feld in unserem Land scheint komplett vom Ökowahn befallen zu sein und jede Partei versucht, die anderen mit einem noch dunkleren Grünton zu übertrumpfen. Wird am grünen Wesen wirklich die Welt genesen?

Seltsamerweise stören die neben tausenden von neuen Windrädern ebenfalls geplanten neuen Kohle- und Gaskraftwerke diese gutmenschlichen Gedankengänge in keinster Weise, obwohl der Kritiker sich freilich fragt, wozu denn diese bösen CO2-Schleudern überhaupt benötigt werden im zukünftigen Ökozeitalter? War da nicht mal was mit Klimaerwärmung durch CO2?

Eine wilde Heuchelei, mit der wir es hier zu tun haben. Weil die Menschen jedoch durch die Angst vor Tsunamis innerhalb der BRD und Meteoriteneinschlägen in unsere Kernkraftwerke wie gelähmt sind, können die kommunistischen Ökostreber gerade walten und schalten, wie sie lustig sind. Fast zumindest, denn die Solarschafe könnten laut FAZ vom 27.04.2011 zu einer Art von Ökosündenböcken werden:

Die Betreiber der mehr als 800 000 Photovoltaikanlagen (PV) in Deutschland müssen sich auf eine Nachrüstung ihrer Anlagen einstellen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Anlagen auch bei plötzlichen Spannungsschwankungen im Stromnetz […] nicht auf einen Schlag abgeschaltet werden und damit zusätzliche Netzprobleme verursachen.

Wer diese Kosten wohl schlussendlich tragen wird? Vermutlich werden es nicht die Solarschafe, sondern wir alle sein, damit das teuer erkaufte Öko-Image der Solarsubventionsabgreifer nicht beschädigt wird.

Die Gefahr eines großflächigen Netzzusammenbruchs steigt also zeitgleich mit jeder installierten Photovoltaikplatte auf den Dächern unserer schönen neuen Ökorepublik, denn die jetzt schon unzähligen Solarsysteme sind in keinster Weise aufeinander abgestimmt und nicht zentral steuerbar, was bei einem ursprünglich zentral ausgelegten Stromnetz jedoch zu einem unberechenbaren Risiko führt.

Inzwischen werden je nach Wetterlage bis zu 12 GW Solarstrom in unser Netz eingespeist. Schwankt die Netzfrequenz jedoch zu stark und überschreitet sie die Schwelle von 50,2 Hertz, schalten sich die häuslichen Einspeiseanlagen automatisch ab. Im schlimmsten Fall würden daher binnen einer Sekunde bis zu 12 GW Leistung im Stromnetz fehlen. Beim großen Stromausfall im November 2006 waren die Folgen bis Spanien spürbar und damals handelte es sich nur um eine Abschaltung einer Hochspannungsleitung an der Weser.

Na dann, das ist eben der Preis für die schöne grüne Ökozukunft. Wer in diesem Land unter solchen Umständen noch eine stromabhängige Produktion betreibt, ist sowieso selber schuld. Doch auch für andere Bereiche sind Stromausfälle ein Problem, wie der Spiegel am 08.03.2011 schilderte:

Der Bundestag ist seit dem Morgen vom Stromnetz abgeschnitten, ein Kabelschaden im Regierungsviertel sorgt für einen kompletten Blackout. Bis zum Nachmittag soll die Störung anhalten – Abgeordnete und Mitarbeiter dürfen nicht einmal die Toiletten benutzen.

Dies ist natürlich ein schlechtes Beispiel dafür, welcher Schaden im Falle eines Stromausfalles verursacht werden kann, denn im Zusammenhang mit dem Bundestag von „arbeiten“ zu sprechen, ist eine Verhöhnung jeder ehrlich arbeitenden Putzfrau und jedes engagierten Handwerkers. In der Politik wird schließlich außer Bürokratie, Abzockerei, Lügen und sonstigem Müll rein gar nichts produziert. Daher würde ein dauerhafter Blackout im Bundestag mit Sicherheit eher für eine Verbesserung der gesamten Lage in unserem Land sorgen und keinesfalls echten Schaden verursachen.

Damit diese Erkenntnis jedoch nicht der breiten Masse bewusst wird und das organisierte politische Verbrechen auch bei Stromausfall weiterhin seinen Lobbyverpflichtungen und EU-Schenkungsplänen nachkommen kann, bekommt der Bundestag infolge dieser Panne eine verbesserte Notstromversorgung. Die Berliner Morgenpost am 15.04.2011 dazu:

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat Konsequenzen aus dem verheerenden Stromausfall vom 8. März 2011 gezogen. „Wir haben, was die Stromversorgung des Bundestags betrifft, jetzt neu disponiert und die Kapazität der Notstromversorgung erhöht. […]“, sagte Lammert Morgenpost Online.

Schade, denn gerade unsere linke Regierung und die noch linkere Opposition hätten doch die Gunst der Stunde nutzen und zum Vorreiter in Sachen „intelligentem Stromnetz“ werden und ein perfektes Vorbild repräsentieren können. Ein paar Windräder auf die große Wiese vor dem Reichstag platziert, dazu das Dach vollgepflastert mit Solarzellen und fertig wäre die vollökologische Stromversorgung gewesen.

PC- und Internet-Nutzung wäre nur noch bei Wind und der Gang zur Toilette nur bei strahlendem Sonnenschein möglich gewesen. Aber nein, der Bundestag möchte natürlich eine absolut verlässliche Energieversorgung, wie jeder Privathaushalt und jedes Unternehmen übrigens auch. Dank Doppelmoral geht das natürlich nicht, denn diese abgehobenen Volksvertreter wollen dem einfachen Bürger ein Stromnetz aufzwingen, welches politisch korrekten „ab und zu“-Strom zu immer horrenderen Preisen liefert.

Die Doppelmoral kommt dabei nicht von ungefähr, denn bekanntlich wäscht eine Hand die andere. Wer also die stärkere Lobby oder die größeren Druckmittel hat, darf sich auf Unterstützung aus der Regierung freuen. Alles ökologisch gut getarnt versteht sich.

Bei näherem Hinsehen werden derartig windige Geschäfte durchaus erkennbar. Beispielsweise will Umweltminister Norbert Röttgen einen Teil unserer Ökoabgaben direkt an die Windstromproduzenten durchschleusen. Offensichtlicher geht das Abschöpfen der Bürger kaum mehr. Die Financial Times Deutschland berichtete am 05.05.2011 von dieser teuren Luftnummer des Bundesumweltministers:

Bislang erhalten Ökostromproduzenten eine fixe Vergütung, die teilweise deutlich über dem Börsenpreis liegt. In Zukunft sollen sie die Möglichkeit erhalten, sich für eine Marktprämie zu entscheiden. Dann könnten sie ihren Strom direkt an der Börse verkaufen. Die Differenz zwischen der bisherigen Garantievergütung und dem durchschnittlichen Börsenpreis bekämen sie erstattet.

Glauben Sie etwa, bei solchen Aktionen bestehen keine Verstrickungen im Hintergrund? Uns wird eine Scheinbegründung offeriert, in Wahrheit jedoch wird ganz schlicht mehr und mehr ungeniert abkassiert. Solange niemand das Spiel durchschaut und alle gut davon profitieren, wird das Geschäft fröhlich fortgesetzt,

Im Windwahn befindet sich ebenfalls Baden-Württemberg. Die neue grüne Regierungssekte mit ihren roten Kumpanen plant laut einer Meldung von top agrar vom 02.05.2011 unter anderem eine gesetzlich legitimierte Vollverspargelung sämtlicher passenden Anhöhen im Ländle:

Die Blockade beim Ausbau der Windenergie soll beendet werden. […] Dazu soll das Landesplanungsgesetz geändert werden.

Was früher noch die bösen Feinde im kommunistischen Osten mit ihren Bürgern anstellten, gehört heute offenbar zum guten Ton der politisch korrekten Lobbypolitik: Gesetze werden entsprechend den Wünschen der Lobbyisten und der Banken gemacht, der lästige Bürger wird lediglich noch zum Aussaugen der erforderlichen neuen oder ständig erhöhten Abgaben benötigt.

Auch der noch viel ineffizientere Solarunsinn soll unter dem grünen Einfluss in Baden-Württemberg verstärkt subventioniert werden – kaum jemand glaubte, dies wäre überhaupt noch steigerbar. Die Photovoltaik-Lobby hat sich hier natürlich dieselben Geldflüsse gesichert wie ihre windigen Kollegen:

Das Potenzial der Photovoltaik soll über das EEG hinaus durch geeignete Rahmenbedingungen im Land stärker voran gebracht werden. […]

Die Solarthermie soll als wichtiger Baustein für die Wärmeerzeugung weiter entwickelt werden.

Auch soll ein Cluster „Solartechnologiestandort Baden-Württemberg“ entstehen.

Wir haben es hier mit einem völlig kranken und kaputten System zu tun, welches eine unrentable, teure, unzuverlässige und technologisch im Mittelalter angesiedelte Energieerzeugung bis zum Umfallen subventioniert, damit sich einige wenige auf Kosten der Allgemeinheit rücksichtslos bereichern können.

Oder kann sich etwa soviel technische Dummheit tatsächlich versehentlich bzw. aus purer Unwissenheit derartig ausbreiten? Könnte es nicht auch sein, dass etliche Politiker bei jeder Umdrehung der Propeller und an jedem Solardach ebenfalls hintenherum mitverdienen? Selbst wenn hier alles mit rechten Dingen zuginge, führt der eingeschlagene Weg unser Land definitiv in den wirtschaftlichen Untergang.

Eigentlich müssten wir Schmerzensgeld wegen politischen Psychoterrors einklagen, denn diese Ökosekte greift immer weiter um sich und quält uns inzwischen Tag und Nacht in jeder nur erdenklichen Art und Weise. Da haben es inzwischen die meisten Tiere besser, denn diese werden rücksichtsvoller behandelt als jeder Mensch. Wann wohl der Moment kommt, an dem die Mehrheit der Bürger diesen Wahnsinn erkennen wird? Ob es überhaupt jemals soweit kommt?

Keine Sorge, das kommt noch früher, als viele glauben, denn sobald die BRD das Schicksal des Staatsbankrotts ereilt, wird ganz einfach das Geld für all die Dinge fehlen, welche allein mit Subventionen am Leben erhalten werden.

Obwohl sich gerade die Ökos eine besonders große Nähe zur Natur auf ihre Fahne geschrieben haben, könnte ihr ideologischer Abstand zur Natur kaum größer sein, denn diese subventioniert sich niemals und nirgends. Was nicht funktioniert oder nicht effizient genug ist, wird gefressen und stirbt am Ende aus.

„Grün“ wird auch einmal aussterben, doch ehe es soweit ist, werden wir wohl noch einige zig Milliarden in irgendwelchen Ökoprojekten auf nimmer Wiedersehen versenken. Die Mehrheit der Bürger will das im Moment so und dann dürfen sie das eben auch schön bezahlen. Wer nicht hören will, muss fühlen.

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8 Kommentare

  1. am 10. Mai 2011 um 17:22 1 Martin6078

    Die beratungsresistenten Mitbürger(auch Dummschaafe genannt) glauben einfach alles was aus der doofen Glotze kommt und was auf dem minderwertigen Lokuspapier, früher auch Zeitung genannt, geschrieben steht.
    Das Fatale an der Angelegenheit ist, dass viele leider ihre Ohren auf Bypas stellen und die Augen zu machen, wenn man auch nur im Ansatz sie auffordert das Gehirn einzuschalten, oder wenn das nicht möglich ist einen Rechenschieber zu verwenden,oder auch nur um zuzuhören.
    Wenn sie Radioaktivität nur hören, erhöht sich schlagartig ihre Schließmuskelfrequenz, der Verstand kommt auf das Niveau einer Nachmittagsqualitätssendung. Die Milben in ihrer Bettdecke übertreffen mit ihrer Kollektivintelligenz dann die Logik unserer Berufsangsthasen bei weitem.
    Das Problem ist, die Deutschen haben nicht (mehr)die Fähigkeit der Hinterfrageung von öffentlichen Informationen, auch Lügen genannt, kenengelernt. Sie sind wie Roboter, wie fehlprogammiert, sie glauben den ganzen Scheiß, ohne es zu hinterfragen. Von Naturwissenschaftlicher Bildung, Kritischer Hinterfragung sind sie Lichtjahre entfernt.
    Erneuerbare Energie ist sowieso eine idiotische Bezeichnung, ein Paradoxon. Man kann Energie nicht erneuern, sondern lediglich von einer Form in eine Andere wandeln. Wenn ich mit dem Auto fahre, wandelt der Motor die Energie im Treibstoff in Kinetische um,wenn ich bremse, verwandele ich kinetische Energie in Wärme.
    Weg des Energieengpasses bei dem Bundestag wird vielleicht gerade ein Minireaktor von Hyperion Power Generation eingebaut:http://www.hyperionpowergeneration.com/
    MFG:

  2. am 11. Mai 2011 um 01:24 2 Tony Katz

    Es ist ja richtig: das EEG fördert die Einkommenschere, ist sozial nicht abgefedert und behandelt bisher nur stiefmütterlich den Unterschied zwischen Wind- und Solarstromerzeugung und Verbrauchsabgleich.
    Es ist aber immer wieder erstaunlich mit was für einer Inbrunst – besonders die Solartechnik – versucht wird ins Lächerliche zu ziehen. Hallo: wir haben HEUTE schon (bei guten Voraussetzungen, also gutes Angebot und einigermaßen passables Dach) Solarstrom UNTERHALB der Strombezugskosten zu produzieren – natürlich – ohne ausreichende Batterietechnik oder eigenses BHKW braucht der Eigenverbraucher noch das Netz. Den genialsten Vorschlag zur Lösung des EEG Delimmas habe ich hier gefunden: http://www.ddp-partei.de/solar...ergie.html Kurz zusammengefaßt: EEG/Umlageverfahren: Mülltonne. Zinsloser erneuerbarer Energienkredit zur Abdeckung von Anlagenkosten zur Produktion des Eigenbedarf – Folgen: Stromkosten nach Abzahlung der Anlagenkosten nahezu NULL, keine Abzocke mehr, keine Umlage mehr, einzig und allein: die Batterie ist vielleicht noch nicht sofort serienreif – aber der ADAC muß auch zugeben: DBM Batterie kann HEUTE schon 500 km per Elektromobil fahren. Die weiteren Lösungen und unendlicher Reichtum an – wenn die Anlagenkosten bezahlt sind und die Wartung nicht zu aufwendig – KOSTENLOSEN Strom ist in der Linkliste schon auf aufgeführt: http://www.buch-der-synergie.de…. zu Martin: wenn die Hyperion Leute mal die kalte Fusion oder http://blacklightpower.com/ oder HHO Generatoren vorantreiben würden, aber bitte, wer will denn ernsthaft Mini-Atomkraftwerke, ok, meinetwegen, aber nur wenn es KEINE Strahlungen (Radioaktivität kann man auch vermindern) gibt und keine Monopolbildung /unheilvolle Lobby-Allianzen.

  3. am 11. Mai 2011 um 14:18 3 Martin6078

    Das Problem mit den sogenannten regenativen Energien ist ihre geringe Energiedichte und die Unzuverlässigkeit. Von allen R.Energieformen ist die Windenergie die ineffektivste und teuerste. Beim Solarstrom könnte es anders sein, wenn man von vornherein auf Gleichstrom* und private Netze setzen würde. * (Ich verstehe bis heute nicht,warum man überhaupt auf Wechselstrom gesetzt hatte, er, der Wechselstrom ist allerding bei der Umspannung nötig, bzw einfacher.)Ein DC Netzwerk zuhause, durch eigene Photovoltaik gespeist, könnte einen Batteriesatz speisen, als Puffer und Speicher. Ob das ausreicht für all unseren Schnickschnack, bezweifele ich aber, besonders im Winter.
    Die Billionen, die uns durch den sogenannten Klimawandel und andere Lügen des Club of Rome aus der Tasche gezogen worden sind, hätten alle unsere Probleme schlagartig lösen können!!! Die Energiegewinnung durch Fusion und fortschrittliche Fission, Intersolare Raumfahrt mit Besiedlung der anderen Planeten,Ausrottung aller Krankheiten, Wohlstand für alle, mit 40 in den Ruhestand.=Stabile Wirtschaftliche, Soziale und Politische Verhältnisse.
    Stattdessen albtraumhafte Zustände, mutwillig ausgelöste Kriege und Katastrophen als selbsterfüllte Prophezeihungen.

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