Ungehörte Hilferufe einer armen, kranken Welt

© Thomas S / pixelio.de

Auf der Suche nach dem Urknall finden „Wissenschaftler“ alles Mögliche an Sensationen, aber der große Knall bleibt weiterhin rätselhaft. Etwas zu finden, was es nicht gibt, dürfte auch durchaus schwierig werden.

Stattdessen wird das, was sich direkt vor unseren Augen abspielt, verleugnet. Wer braucht schon einen Rettungsschirm? Die jetzigen Pleiteländer wollten ihn zuvor alle nicht und heute schwimmen sie auf ihm samt Cocktailglas im warmen Rettungspool herum. Wie krank ist unsere Welt eigentlich?

Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich der irdische Irrsinn stets noch etwas steigern lässt. Wer jeden Tag dem Mainstream folgt und wie selbstverständlich dessen Behauptungen glaubt, merkt sicherlich überhaupt nichts davon, denn der Glaube an die Lügen ist reine Gewohnheitssache.

Aus dem Blickwinkel eines kritischen Beobachters allerdings klappt das mit der Gewöhnung nicht so recht, denn immer dann, wenn die Spitze des Lügeneisbergs erreicht scheint, deutet sich dahinter bereits der nächst höhere Gipfel an. Dabei ist es völlig egal, in welche Richtung wir schauen, Lügen gibt es im 360°-Rundumblick – 24 Stunden jeden Tag und das 365 Tage im Jahr.

Auch in Sachen Wissenschaft können wir immer wieder nur den Kopf schütteln über die Ignoranz, welche dort allgegenwärtig zu sein scheint. 1931 begründete der Theologe und Physiker Georges Lemaître für den von ihm vermuteten heißen Anfangszustand des Universums den Begriff „primordiales Atom“ oder „Uratom“. Später verwendete Sir Fred Hoyle, der als Kritiker diese Theorie unglaubwürdig wirken lassen wollte, die Bezeichnung „Urknall“, welche inzwischen bereits seit Jahrzehnten an jeder Schule als absolute Tatsache gelehrt wird. Dabei ist es nach wie vor nur eine unbewiesene Theorie.

Weil nun dieser Urknall die allererste Ursache gewesen sein soll – was war denn eigentlich vorher und warum? – versuchen zahlreiche der „wissenschaftlichen Oberexperten“, diesem ersten Knall auf die Schliche zu kommen. Sogar der „Large Hadron Collider“, kurz LHC, wurde eigens dafür gebaut. Von einem angeblich großen Erfolg auf diesem Wege berichtete am 07.04.2011 der Spiegel:

Bei den Crashs entstehen teils exotische Partikel. Physiker wollen so den grundlegenden Geheimnissen der Natur auf die Spur kommen – bis hin zur Frage, was beim Urknall geschah.

[…]

Dieses merkwürdige Teilchen würde etwa 160-mal so viel wiegen wie ein Proton. Damit kann es sich eigentlich nicht um das langgesuchte Higgs-Boson handeln – zumindest nicht um das, welches vom Standardmodell der Elementarteilchenphysik vorhergesagt wird. Das auch als „Gottesteilchen“ bekannte Partikel verleiht der Theorie zufolge allen anderen Elementarteilchen ihre Masse.

Wie selbstverständlich reden diese Leute vom Urknall und gleichzeitig von Gottesteilchen bzw. sinnbildlich von Gott, würden Letzteren aber niemals anerkennen, weil sie sich ja gerade auf der Suche nach einer Erklärung des Seins ohne einen Schöpfer befinden. Viel Glück noch dabei.

Obwohl das Urknallmärchen dünner als dünn ist, halten unzählige „Wissenschaftler“ und „Experten“ unvermindert an dieser Idee fest. Offenbar widerstrebt diesen, nicht selten völlig abgehobenen und selbstherrlichen Persönlichkeiten, sich ganz einfach eine höhere Macht vorzustellen, welche nebenbei auch noch die Evolutionstheorie nach Darwin substanziell widerlegt.

Vermutlich ist es gerade die Angst vor der höheren Macht, welche diese Leute daran hindert, deren Existenz in Betracht zu ziehen, denn durch die Anerkennung dieser Macht würden sie ihr gegenüber nämlich automatisch rechenschaftspflichtig werden. Für weit über den weltlichen Dingen schwebende Elitewissenschaftler ist dies selbstverständlich absolut undenkbar und unzumutbar.

Stattdessen wird der blinde Zufall und zunehmend der Mensch selbst als „Schöpfer“ propagiert. Wie lächerlich derartige Überlegungen sind, zeigt die genauere Betrachung eines unscheinbaren Käfers. Der Bombardierkäfer kann bei Bedrohung 100°C heiße Flüssigkeit verspritzen. Ist sein komplexer Verteidigungsmechanismus etwa rein zufällig entstanden?

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Dr. Hans Penner, pensionierter Chemiker, schrieb einem Evolutionisten folgenden Kommentar zu diesem Käfer:

Im Institut meines Erlanger Doktorvaters Professor Gerhard Hesse wurde der Mechanismus des Bombardierkäfers erforscht. Wird der Käfer gereizt, knallt er und stößt eine bunte Rauchwolke aus.

Der Käfer hat eine Pygidialdrüse, in die bei Gefahr Hydroperoxid und ein Hydrochinon injiziert wird. Dieses Gemisch explodiert. In der Drüse entstehen Temperaturen bis 100°C.

Rein zufällig ist dieser Käfer entstanden. Über Jahrmillionen hinweg hat sich zufällig der Apparat zur Hydroperoxiderzeugung entwickelt. Rein zufällig hat sich parallel dazu der Apparat zur Hydrochinonerzeugung entwickelt. Zufällig ist auch noch die haltbare Pygidialdrüse entstanden.

Die Eltern des ersten Bombardierkäfers konnten noch nicht knallen. Es war aber schon alles fast fertig. Es fehlte nur noch eine einzige Mutation. Ein einziges Nukleotid in irgendeinem Gen musste noch mutieren. Zufällig heirateten zwei Vorbombardierkäfer. Ihr Sohn mutierte – und knallte!

Aber leider verbrannte sich der erste Bombadierkäfer das Hinterteil. Etwa 150.000 Jahre lang mussten die Bombardierkäfer Verbrennungen in Kauf nehmen. Plötzlich kam zufällig ein Bombardierkäfer auf die Idee, mit dem Hinterteil zu wedeln. Das vererbte sich. Seitdem wedeln die Bombardierkäfer beim Knallen mit dem Hinterteil.

Der erste Teil meines Berichtes ist Wirklichkeit. Der zweite Teil ist Science Fiction. Nach der Selektionstheorie wäre nämlich der erst halb fertige Hydroperoxid-Apparat wieder wegen Unnützlichkeit verschwunden. Alle Mühe des Zufalls wäre umsonst gewesen.

Aber es ist nicht nur der Irrsinn mit Urknall-, Evolutions- und Infektionstheorie, der uns tagtäglich quält, sondern auch die Sache mit dem Geld. Mit Sicherheit zittern derzeit die politischen Eliten in der westlichen Welt, weil sie Angst um ihren Posten haben. Zu Recht, denn es geht um ihren persönlichen Machterhalt, weil die Lage im Geldsystem sehr bedrohlich und entgegen der lautstarken Propagandameldungen die Gefahr noch rein gar nicht gebannt ist.

Offensichtlich wissen die obersten Funktionäre der EUdSSR auch genauestens Bescheid über den Ernst der Situation, denn aus dem Bericht der tagesschau vom 07.04.2011 klingt das kollektive „Puhhh“ deutlich heraus:

Der portugiesische Antrag auf Hilfen des Euro-Rettungsschirms hat überwiegend positive Reaktionen ausgelöst.

[…]

Die Europäische Zentralbank (EZB) zeigte sich erfreut über den Hilfsantrag aus Lissabon. […] Auch die EU-Kommission begrüßte die Entscheidung der portugiesischen Regierung. […] EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sicherte Portugal bereits „schnellstmögliche“ Hilfe zu.

Da scheinen ja einige der Diktatoren ganz schön geschwitzt zu haben. Es ist doch ein seltsames Schauspiel, wenn der leicht verletzte Patient an der Unfallstelle nicht nur von den Sanitätern betreut wird, sondern der gesamte Vorstand des Krankenhauses samt Aufsichtsrat und den Hauptaktionären persönlich vor Ort erscheint und dem Opfer aufmunternd auf die Schulter klopft. Da hat der Patient der Klinik gerade nochmal das Überleben gerettet.

Hoffentlich kommt nicht noch ein Patient, der sich weigert, Hilfe anzunehmen. Aber der potenzielle nächste Kandidat hat bereits klar gesagt, dass er keiner Unterstützung bedarf. Er strotzt ja auch wirklich vor Gesundheit. Ebenfalls bei der tagesschau erschien am selben Tag dieser Bericht:

Die spanische Regierung will im Gegensatz zum Nachbarland Portugal keine Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm beantragen. Man werde dem Beispiel Portugals nicht folgen […]. Die Volkswirtschaft des Landes sei viel wettbewerbsfähiger. […] Ein Überspringen der Krise von Portugal auf Spanien sei deshalb „absolut ausgeschlossen“.

Genau, es ist absolut ausgeschlossen, dass Spanien jemals Hilfe beantragen könnte. Ebenso ausgeschlossen hatte das auch Finanzminister Wolfgang Schäuble für Griechenland am 27.02.2010 im Spiegel:

Wird Deutschland Milliardenhilfen für Griechenland in den Bundeshaushalt einstellen? Das Finanzministerium nennt entsprechende Medienberichte reine Spekulation.

Völlig ausgeschlossen war außerdem die Inanspruchnahme des Rettungsschirms durch Irland, wie die FAZ am 30.09.2010 deutlich machte:

Irland will sich ohne Hilfe der EU retten

[…]

Irland lehnt eine Rettung durch die EU strikt ab.

Völlig irre, was hier passiert. Dass bei diesen ununterbrochenen Lügenmärchen von morgens bis abends über alle nur denkbaren Themenbereiche nicht schon längst ein fürchterlichen Bürgerkrieg in der halben Welt herrscht, grenzt wahrlich an ein Wunder – oder deutet auf die grenzenlose Ignoranz, vielleicht aber noch viel eher die unendliche Dummheit der Menschen hin.

Doch nicht nur die Länder, die Möchtegern-Eliten und unser Geldsystem sind schwer krank, die ganze Welt schnieft und schnupft, hat offene, eitrige Wunden und humpelt nur noch auf einem verbliebenen Gipsbein umher. Es ist kaum mehr auszuhalten, welcher Wahnsinn uns hier umgibt.

Dieser unerbittliche Todeskampf der Lügner gegen das Offensichtliche wird heute an so vielen Stellen geführt, dass sich ein Mensch allein darüber schon gar keinen Überblick mehr verschaffen kann. Eigentlich müsste jedem längst klar sein, der darauf hoft, auf dieser Erde etwas grundlegend ins Positive verändern zu können, dass er nur noch ein mitleidiges Kopfschütteln ernten wird.

Da bleibt nur noch zu sagen: Arme, kranke Welt, bald hast du’s geschafft!

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4 Kommentare

  1. am 11. April 2011 um 09:46 1 Martin6078

    Wir leben ion einer Endzeit, besser gesagt im letzten Abschnitt dieser Epoche.Diese „Wehwehchen“ sind die letzten Zuckungen einer selbsternannten Elite. Der selbstauferlegte Wahnsinn der Logen eskaliert zur Grotheske. Die sogenannten Experten hätte man vor wenigen jahrzehnten mit Recht in die Geschlossene eingewiesen…
    Zu dem Urknall: Vollkommen unmöglich aufgrund der ungeheueren Gravitation könnte nichts mehr, auch Licht nicht von der Oberfläche eines solchen Massepunktes entweichen, außer der Gravitation. Es wäre in Super Black Hole. Nur über unvorstellbare lange Zeiträume(Es ginge geht gegen unendlich, nicht nur einen Augenblick von Milliarden Jahren!) könnte bei so einem schwarzen Loch am Ereignishorizont Hawkingstrahlung entweichen.Da haben wir schon die Stelle wo sich die Katze selbst in den Schwanz beißt. Deshalb halte ich den Urknall für ein Märchen.
    Die Evolution nach Darvin ist auch sehr unwahrscheinlich, das Beispiel mit dem „Arschknaller“ ist genial! Eine Übergangsform davon kann nicht existieren, die wäre nicht perfekt gewesen und sofort explodiert und hätte sich nicht fortfplanzen können! Es wurden schon oft Vergleiche gezogen mit einer Müllkippe vo von allein neue Fernseher und Kühlschränke entstehen.
    Das es irgendeine Form von Evolution gibt, ist wahrscheinlich, aber nicht so wie die Darvinisten es darstellen wollen. Es gibt zb einen sogenannten Samurai-Krebs in den Japanischen Gewässern. Sein Panzer gibt das Konterfei enes Samurai Kriegers wieder. Wie ist das zu erklären? Es heißt, diese Krebse würden sofort wieder ausgesetzt und hätten sich so im Verlauf der Jahrhunderte selektiert…
    Zu der Wirtschaft: Die beste ist die um die Ecke mit Rauerloge, sge ich als Nichtraucher,der Stammtisch.
    Wie wird die neue Epoche aussehen? Wohlstand,Freiheit, Frieden, Besiedlung des Sonnensystem oder Armut, Sklaverei und Tyrannei, ein Neomittelalter mit Windmühelen und Schinderei?

  2. am 11. April 2011 um 19:44 2 Avarchillion

    herzlichen dank für diesen fantastischen artikel. hab mir gleich die freiheit genommen ihn auch auf meinen blog zu stellen.
    werd deine website auch bei mir auf dauer verlinken.

    es tut einfach gut, ein paar christen zu finden die, wie ich, anti-nwo sind und nicht nur stur-doof-mainstream.

    vergessen wir nicht: „Wenn ihr seht, dass dies alles geschieht, so wisst, das das Reich Gottes nahe ist.“

    avarchillion

  3. am 11. April 2011 um 23:47 3 Hans Harress

    Zum Beitrag „Urknall“

    Lange Zeit wurde von der „Wissenschaft“ die These vertreten, der Urknall, also die Ur-Explosion vor einigen Milliarden Jahren, sei aus einer Masse in Größe eines Fußballs hervorgegangen. Vor nicht all zu langer Zeit wurde diese Theorie verworfen und in einer Fernsehsendung behauptet, die Ursprungsmasse, aus der der Urknall hervorgegangen sei, sei nicht größer als ein Atom gewesen. Dümmer geht es wohl nicht mehr, oder? Vielleicht behauptet demnächst ein noch „intelligenterer“ Forscher, der Urknall sei aus dem NICHTS entstanden!

    Man kann das Problem aber auch einmal ganz anders betrachten:

    Urknall

    Ein Mitmensch schaute in die Sterne,
    sein wacher Geist schweift in die Ferne,
    er sinnt und denkt darüber nach,
    wer diese Vielfalt hat gemacht,
    er glaubte nicht der Wissenschaft,
    ein simpler Urknall hätt’s gemacht,
    so einfach ‘päng!’ und schon erschaffen,
    darüber konnte er nur lachen,
    und wer den Urknall einst gezündet,
    hat bisher niemand je begründet.
    Und dann die Theorie mit Gott,
    der ‚Zauberer’ mit Hut und Stock.
    Wer hat denn ihn und Hut gemacht,
    der All und Erd’ aus Nichts vollbracht,
    und das in sechs bis sieben Tagen … ?
    Der Mitmensch hatte tausend Fragen.
    Ihm wurde klar, dass Wissenschaft
    statt Wissen oft Verwirrung schafft,
    denn sie tischt auf oft Theorien,
    gut ausgeschmückt mit Fantasien,
    die gelten, bis man sich beschwerte
    und jemand etwas andres lehrte.
    Und während man the-o-ri-sier-te,
    sich Wissenschaft nicht int’ressierte,
    dass die Natur inzwischen starb,
    den Menschen anvertraute Gab’.
    Wer ohne Geist glaubt auszukommen,
    dem bleibe es ganz unbenommen,
    stets neue Theorien zu haben,
    doch Wahres hat er kaum zu sagen.

    Hans Harress

  4. Goldbarren & -münzen zu aktuellen Preisen
  5. am 12. April 2011 um 09:24 4 Peter

    Der Mensch unterliegt in seiner Sterblichkeit der Illusion von Anfang und Ende.

    Er sucht deshalb immer nach einem Punkt Null, nach dem kleinsten Teilchen……

    Das ist ein Paradoxon !

    Sobald ich mir eine Zeit x vorstellen kann, frage ich mich, was war davor.

    Wenn ich ein Teilchen (schon dieser Begriff) finde, frage ich mich immer, woraus das bestehen müsste.

    Das „Teilchen“ übrigens, das für die Masse zuständig ist, ähnelt viel mehr einem Badewannenabfluss ;-)

    Der Zeitpunkt „Null“ ist eine Tanzfläche, auf der der Tanz der „Teilchen“ stattfindet.

    Die Welt ist nicht kompliziert, im Gegenteil.