So warm, dass es schon wieder kalt ist

© Claudia Hautumm / pixelio.de

Früherer Frühling und chaotischer Sommer, längerer Herbst und kürzerer Winter. So lautet eine willkürliche Panikmeldung von der Klimawandel-Front. Und schuld daran sind Sie, weil Sie leben, essen und Energie verbrauchen. Sie zerstören unsere Erde, schämen Sie sich!

Doch Sie müssen sich jetzt nicht gleich aus dem Fenster stürzen, denn Abhilfe zu schaffen ist simpel: Kaufen Sie sich einfach frei. Beruhigen Sie dadurch Ihr Gewissen und retten Sie die Welt – eine klimawahnsinnige Welt.

Ob Sturm, ob Sonne, Trockenheit oder Hochwasser, ganz egal, was das Wetter an ständigen Überraschungen für uns bereithält, die Ursache dafür ist heute immer dieselbe: Der Klimawandel. Weil wir zuviel an CO2 produzieren, diesem essentiellen Spurengas, werden wir die Welt zerstören, durch eine angebliche globale Erwärmung. Blöd nur, wenn diese global ausbleibt, doch Wissenschaft ist bekanntlich flexibel sowie anpassungsfähig und beugt sich stets in die Richtung, aus welcher das Geld fließt.

Erstaunlich, wie sich die Menschen tatsächlich an jede beliebige Lüge gewöhnen, sofern diese nur oft genug wiederholt und ihnen eingehämmert wird. Konnte vor wenigen Jahren noch jeder Bürger anhand „gefühlter Erwärmung“ unterwürfig und gutgläubig die angeblich stetige Klimaerwärmung nachvollziehen und diese propagierte Behauptung auch mit dem Brustton der Überzeugung vertreten, haben es die Medien und vor allem die Klima-Astrologen – offiziell Klima-„Wissenschaftler“ genannt – binnen weniger Jahre geschafft, die Menschen erneut umzupolen.

Während nämlich bis vor Kurzem galt, dass sich unser Klima durch das böse CO2 erwärmt und jeder einzelne sonnige Tag die nahende Katastrophe vom Hitzetod der Erde direkt zu bestätigen schien, gelten nun neuerdings auch kühle Tage und eiskalte, harte Winter ebenfalls als eindeutiger Beweis des drohenden Hitzetodes unserer Erde. Eine Art klimatologisches Perpetuum Mobile wurde hier geschaffen, denn egal wie sich das Wetter bzw. das Klima entwickelt, Ursache ist in jedem Fall das CO2 – so wird es einfach behauptet.

Die Saat dieser Dauerlüge geht inzwischen auf und an jeder Ecke begegnen uns heute aberwitzige und immer schwachsinnigere Märchen über das Klima – es fehlt eigentlich nur noch, dass die ersten Aktienfonds mit Bademoden- und Sonnencremeherstellern aufgelegt werden.

Der Phantasie scheinen keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, zukünftige Horrorszenarien zu entwickeln, in denen die angebliche Erwärmung großes Unheil schaffen wird, egal ob bei einer tatsächlichen geringfügigen Temperaturerhöhung sogar im Gegenteil verschiedene Vorteile entstünden. Zwei Beispiele aus dem aktuellen Klima-Horoskop:

Märkische Oderzeitung am 13.02.2011:

Die Weintrauben reifen in Brandenburg. Mit diesen scherzhaften Beispielen machte Carsten Linke seinen
 40 Zuhörern vom Gauß-Gymnasium Frankfurt (Oder) deutlich, wie sich die Klimaerwärmung bald direkt hier auswirken wird.

Süddeutsche am 28.02.2011:

Der typische Nadelbaum des amerikanischen Nordwestens wird immer weniger. Gegen Ende des Jahrhunderts könnte die Küstenkiefer fast verschwunden sein. Schuld daran ist die Klimaerwärmung […].

Zum Leidwesen der Klimahysteriker hält sich die Realität aber überhaupt nicht an diese vagen und hochspekulativen, klima-astrologischen Vorgaben, nicht einmal tendenziell:

Badische Zeitung am 26.02.2011:

Die Ostsee friert immer weiter zu und hat inzwischen eine so weit ausgebreitete Eisdecke wie seit Mitte der 1980er Jahre nicht mehr.

Video in neuem Fenster ansehenVideo gelöscht?

schwäbische.de am 23.02.2011:

Nachgewiesenermaßen war der Dezember des vergangenen Jahres der kälteste seit 100 Jahren.

[…]

Die Verbrauchswerte von Streusalz zeigen in den letzten 25 Jahren eine überdeutlich steigende Tendenz.

RP-Online am 06.03.2011:

Wegen der Klimaerwärmung kehren Zugvögel immer früher aus ihren Winterquartieren nach Deutschland zurück.

Skurril, wie die Klimaerwärmung als verzweifelte Erklärungshilfe für jede nur denkbare Wettersituation herangezogen wird, egal wie unsinnig sie auch sein mag. Ja was denn nun, wird es jetzt immer wärmer oder immer kälter? Oder ist es vielleicht inzwischen so warm geworden, dass es schon wieder kalt ist?

Kommen die Zugvögel jetzt trotz oder wegen der zugefrorenen Ostsee schon zurück? Und geht das Streusalz in den zukünftigen Weingebieten deswegen aus, weil es durch die Hitze einfach weggeschmolzen ist? Das alles steht für einen logisch denkenden Menschen im völligen Widerspruch zueinander und entlockt ihm allerhöchstens noch ein mitleidiges Kopfschütteln.

Aber die restliche, CO2-ausstoßende Meute hat eben längst das eigene Denken verlernt und plappert brav das politisch korrekte Gefasel der CO2-Sekte nach. Es wirkt tatsächlich sehr kurios, wenn sich solche Leute über das mittelalterliche Ablasszeitalter herablassend äußern und unsere demgegenüber heute so aufgeklärte Welt in höchsten Tönen loben. Ob es vor Jahrhunderten den damaligen Kritikern ähnlich erging? Der Unterschied zu heute ist lediglich, dass die Skeptiker nicht gleich auf dem Scheiterhaufen landen, sondern mit allen Mitteln der Kunst versucht wird, ihren Ruf und ihre Existenz zu zerstören.

Obwohl die Klima-Lügner sich an vielen Stellen überhaupt keine Mühe geben, ihren Betrug auch nur annähernd zu verbergen, scheint sich die Mehrheit der Bevölkerung nicht daran zu stören. Einen solchen Fall offenbarte die Welt am 06.03.2011 im Gespräch mit dem ehemaligen baden-württembergischen „Minischderbräsident“ Günther Oettinger:

Welt am Sonntag: Herr Kommissar, Ihre Klima-Kollegin Connie Hedegaard will von der geltenden 20-Prozent-Marke bei der Senkung der Treibhausgase auf 30 Prozent. Finden Sie dieses Ziel sinnvoll?

[…]

Oettinger: […] Ich glaube, die 20 Prozent sind der ideale, mittlere Weg. Die deutschen wie die europäischen Industrieverbände, zu denen ja auch die Umwelttechnikfirmen gehören, warnen deutlich vor einem europäischen Alleingang auf 30 Prozent.

Na, so schlimm kann es um unser Klima ja nicht stehen, wenn allein wirtschaftliche Aspekte die Rettung der Welt vor dem totalen Untergang verhindern. Wieder einmal zeigt sich, wie unsere Politik wirklich tickt. Entweder, diese erlauchten Herrschaften sind so dermaßen ignorant gegenüber der Zukunft unserer Erde und stellen Profit über die Verhinderung der vermeintlichen Katastrophe oder aber sie kennen die Wahrheit über die Klima-Lüge, nämlich dass es eben nur eine verlogene Abzockmasche ist und in keinem Fall eine echte Bedrohung darstellt.

Daraus lässt sich leicht schlussfolgern, dass es vollkommen sinnlos ist, Politiker mit Sachargumenten überzeugen zu wollen. Als dem Fraktionszwang und den Lobbyverbänden unterworfene und stark an ihrem Sessel haftende „Volksvertreter“ werden sie niemals der Faktenlage oder dem eigenen Gewissen folgen, solange sie von diesem Politiksystem abhängig sind. Wie groß inzwischen die Resistenz dieser Akteure gegenüber der Wahrheit ist, konnten wir nur allzuklar am Fall Guttenberg erleben.

Es bleibt uns somit alleinig der Weg, die breite Öffentlichkeit über diese Lüge vom CO2-Klimawandel unermüdlich aufzuklären, denn die Mühlen der Gegenseite zermahlen schließlich tagtäglich die Gehirne der Bevölkerung zu einem CO2-Schuldkomplex-Brei. Aufklärung ja, aber wie? Ein Stichwort heißt Bloßstellung. Wir müssen diejenigen sein, welche laut aussprechen, dass der Kaiser nackt ist. Und nicht nur das Wetter ist auf unserer Seite.

Gerät erst einmal die kritische Masse in Bewegung, kippen der Reihe nach alle um: Die Presse und die Medien, die „Wissenschaft“ und am Ende auch die Politik. Bei den politisch korrekten Gutmenschen besteht allerdings wenig Grund zur Hoffnung, diese werden vermutlich bis zum bitteren Ende das Klima, die Erde und auch alles andere „retten“ wollen – natürlich nicht mit eigenen Taten, sondern mit Belehrungen und Denunzierung der Anderen.

Wie wir gerade beim Eugenik-Benzin E10 sehen, versuchen sich die Verantwortlichen und auch alle Speichellecker sofort aus der Schusslinie zu verkriechen, sobald größere öffentliche Kritik aufflammt und ein Projekt zu scheitern droht. Daran ist schön ersichtlich, was hier wirklich dahintersteckt.

Es ist sicherlich schwer, eine Prognose abzugeben, welcher konkrete Stein die Lawine gegen die Klima-Lüge schlussendlich ins Rollen bringen könnte. Aber im Grunde genommen spielt das gar keine große Rolle, denn die Wahrheit bahnt sich einfach ihren Weg. Entscheidend ist nur, dass genügend Material ins Rutschen gerät.

Guttenberg und auch E10 sind mutmachende Beispiele dafür, auf welch wackeligen Beinen die Lüge steht und dass jeder Betrug einmal sein Ende findet. Die Klima-Lügner sollten sich daher schon jetzt warm anziehen, denn es droht ihnen keine Erwärmung, sondern eisiger Gegenwind.

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7 Kommentare

  1. am 10. März 2011 um 11:55 1 MRF

    Zu 5 otto: „ich bin der Anfang und das Ende, das Alpfa und das Omege.” Das O steht in jedem Wort fuer etwas rundes, welches kein Anfang und kein Ende hat. Das O stammt aus dem egyptischen, dem Strick um den Hals, als das O.“

    Daran hat sich schon so jemand wie Aristoteles die Zähne ausgebissen, was der Anfang und das Ende wirklich bedeuten mag. Dabei hätte es doch gerade für ihn überdeutlich erkennbar sein müssen. Denn er hat doch genau in der Mitte seines Namens dieses O, von dem Du hier sprichst. Weiß hier zufällig jemand, wie Aristoteles sein Leben ausgehaucht hat? Ich meine ja nur, denn die Sache mit dem Strick um den Hals, als das O, lässt schließlich so einiges vermuten.
    John Lennon hat sich mal eine Klobrille um den Hals gehängt. Der war sicher auch auf dem Weg, den Anfang und das Ende für sich zu entdecken. Er hat es ja dann auch schließlich gefunden. Sein Strick, war ein Attentäter. So ging es auch Kennedy, der wusste auch zu viel von dem, was auf unserer Welt wirklich läuft.
    Guten Tag noch!

  2. am 10. März 2011 um 20:09 2 otto

    6 MRF
    Eines der Hiroglyphen in Egypten ist die Schlinge und es representiert das O, daran giebt es keine Zweifel. Auch das U, das A haben auch ihren Ursprung im O. Wie zum Beispiel Rundel oder im englischen round, Krum, Karussel oder Zirkus.

    Wie das o in den Namen Aristole kommt, das kann ich leider nicht sagen, da ich vom griechieschen Sprache keien Ahnung habe. Sicher hat man sich da bei der Erfindung des Namens etwas dabei gedacht, welche vieleicht auch mit der Nummerologie zu sammen haengt. Sicher haben die Eltern von Aristole den Namen auch nicht erfunden, sondern ihn von einem frueheren Aristol genommen. Heutzutage hat man von dem ganzen Zeug ja so gut wie keine Ahnung.

    Ich habe recht viele alte Buecher der Antike gelesen und kann somit einigermaasen die langsame Verwandlung der Buchstaben festellen. Es hat mir dabei sehr geholfen, das ich das Englische recht gut schreibe und verstehe. Ich lebe die letzten 40 Jahre in Kanada.

    Gruss otto

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