Korruption: Je größer desto unsichtbarer

© Robert Babiak / pixelio.de

Bedeutende Bestechungsskandale kennen wir von bekannt gewordenen Fällen verschiedener Großkonzerne, aber auch von Parteien. Doch gibt es vielleicht eine versteckte Korruption, die so groß ist, dass sie gar nicht mehr wahrgenommen wird?

Vielleicht, aber dies sicher nicht bei uns, so etwas spielt sich in anderen Regionen der Erde ab. Das denken viele. Dabei sind wir tagtäglich von riesigen Lügen umgeben, hinter denen sich Betrügereien verbergen, die zum einen zu gewaltig sind, um entdeckt zu werden und zum anderen fast völlig unzerstörbar wirken – dank einem wirklich guten Versteck.

Es ist wirklich bemerkenswert, dass eine Medienrecherche bezüglich enttarnten Korruptionsfällen in unserem Land zu jedem beliebigen Zeitpunkt immer aktuelle Ergebnisse zum Vorschein bringt. Dabei sind es doch eigentlich die Länder im Osten, in Afrika oder Südamerika, an die der Normalbürger beim Wort Bestechung sofort denken muss.

Von wegen, die organisierte Käuflichkeit ist näher als wir denken. Und auch häufiger, als wir es mitbekommen. Vermutlich betrifft es jede einzelne Stelle in unserem System, an dem Geld fließt, besonders in der Wirtschaft. Je größer die Unternehmen, desto größer auch die Korruption. Wieder einmal stehen nahmhafte Konzerne unter Bestechungsverdacht, wie die Frankfurter Rundschau am 15.02.2011 informierte:

Ein neuer Korruptionsskandal erschüttert Volkswagen und die Telekom. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Bestechlichkeit und Bestechung gegen zwei VW-Mitarbeiter, zwei ehemalige Mitarbeiter von T-Systems und einen Berater.

Zu den üblichen Verdächtigen gehört natürlich nicht nur die Telekom – übrigens ein ehemaliger Staatsbetrieb – sondern auch die Pharmaindustrie. Wann immer von großen Bestechungsskandalen die Rede ist, darf diese Branche nicht fehlen, sozusagen die Mutter aller Begehrlichkeiten. 1A-Krankenversicherung.de schilderte am 24.01.2011 den folgenden Fall:

Ein Leipziger Pharmaunternehmen ist nun unter Bestechungsverdacht geraten.

[…]

Demnach sollen einem Berliner Onkologen ein Betrag in Höhe von 90.000 Euro in Aussicht gestellt worden sein, wenn dieser in Zukunft nur noch die Produkte der Firma Oncosachs bestellt. Je verabreichter Infusion der Chemotherapeutika sollte der Arzt nach eigenen Angaben 50 Euro bekommen. Bei zehn Patienten je Tag, entspräche dies 90.000 Euro im Jahr.

Diese Geschichte mag für den Unbedarften schier unglaublich klingen, aber es ist die bittere Realität, wie ein ehemaliger Krankenpfleger aus diesem Umfeld bereits eindrücklich erläuterte. Mit diesem Wissen über die „Geschäftspraktiken“ mancher Onkologen erscheint der letzte Satz auch noch in einem ganz anderen Licht. Denn wer weiß, vielleicht war dem Arzt das Angebot schlicht zu niedrig und damit nicht „seriös“ genug, sodass er die Pharmafirma ins Messer laufen ließ?

Dagegen liest sich die Geschichte in der Stuttgarter Zeitung vom 16.02.2011 wie ein primitiver Anfängerversuch, der leider schiefging:

Wie die Staatsanwaltschaft in Stuttgart erst jetzt mitteilte, werde gegen 25 Mitarbeiter von 16 Unternehmen sowie gegen zehn Beschäftigte in der Straßenbehörde ermittelt. Ihnen wird Betrug, Untreue, Bestechung und Bestechlichkeit vorgeworfen.

[…]

Möglicherweise liege die Schadensumme weit über 20.000 Euro.

Ja, Sie haben richtig gelesen, es geht um gut 20.000 Euro, verteilt auf 16 Unternehmen. Irgendwie hat der Fall etwas sehr Lächerliches im Vergleich zu den Kalibern der Pharmaunternehmen, wenn dort bereits ein einziger Arzt pro Jahr das Vierfache illegal einstreichen kann.

Aber so sind wir es gewohnt. Diese verzerrte Überbetonung krimineller gegenüber schwerkrimineller Verbrechen und die entsprechende Darstellung in den Medien samt den Reaktionen aus der Politik, sind das eindeutige Zeichen für eine Bananenrepublik – allerdings in unserem Fall ohne die Bananen.

Das sind zwar alles mehr oder weniger drastische Vergehen, aber die richtig großen Fische sind das allesamt noch nicht. Denken Sie nur einmal an die Klima-Lüge, durch die inzwischen ein gigantisches, weltweit verflochtenes Profitnetzwerk entstand, welches weder durchschaubar noch auf einen Schlag zerstörbar geworden ist. Alle daran beteiligten Branchen aufzuzählen, ist bereits nahezu unmöglich geworden und die dadurch direkt und indirekt nutznießenden Unternehmen können wohl gar nicht mehr konkret beziffert werden.

Ähnlich sieht es im Medizin-Pharma-Bereich aus. Die sogenannte „Krebs-Therapie“ ist heute umgangssprachlich und faktisch gleichbedeutend mit Chemotherapie und Bestrahlung, andere Alternativen werden so gut wie gar nicht betrachtet und wenn, dann allerhöchstens nur peripher. Im Vergleich zur Klimamafia ist die Pharmalobby schon alt und umso undurchsichtiger und mächtiger geworden im Laufe der Jahrzehnte.

In diesen riesigen korrupten Systemen ist kein Durchblick mehr möglich, um den Betrug im Kern aufzudecken. Dort die Wahrheit ans Licht zu bringen ist quasi aussichtslos, weil inzwischen jeweils soviele Unternehmen und Lobbygruppen kreuz und quer darin verwickelt sind, dass alleine schon die gegenseitigen Verstrickungen und Abhängigkeiten zu groß geworden sind, um mal eben gestürzt zu werden. Alle diese Lügen stützen sich gegenseitig und selbst das Fundament ist idealerweise durch Politik und Gesetze massiv abgesichert.

Ein anderes Hindernis für einen spontanen Sturz dieser Machenschaften betrifft die vielen beteiligten Menschen, die in dieses Lügensystem involviert sind, denn sie haben zum allergrößten Teil keine Ahnung, was tatsächlich ursprünglich dahintersteckt und glauben selbstverständlich an ihre Aufgaben und Produkte. Durch die große Komplexität und die feingliedrige Arbeitsteilung fällt dem normalen Angestelltenschaf der Gesamtbetrug selbst während seines gesamten Arbeitslebens niemals auf.

Neben den Beteiligten gilt dies natürlich insbesondere auch für die Außenstehenden, die Opfer und Zahler dieser gigantischen Betrugsindustrie. Diese Leute können sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie in solch einem unglaublichen Ausmaß belogen und betrogen werden und gegebenenfalls sogar mit ihrem Leben dafür bezahlen müssen, wenn sie sich beispielsweise der modernen Onkologie anvertrauen.

Natürlicherweise gehen die meisten davon aus, dass Korruption in der Regel klar und eindeutig identifiziert werden kann, so wie in den obigen Presseberichten beschrieben. Eine noch wesentlich größere Kriminalität ist mutmaßlich allerhöchstens bei den üblichen Kandidaten zu finden, beispielsweise in Russland. Wie gut, dass die Mehrheit gar nicht weiß, wie sie belogen wird, sonst würde vermutlich schon morgen unser Land vor Wut in Flammen stehen.

Doch wie konnte es überhaupt soweit kommen? Warum sind diese unüberschaubaren und skandalösen Zustände im großen Stil denn nicht gleich zu Beginn aufgeflogen und zerschlagen worden? Der Unterschied zu den „kleineren“ Bestechlichkeiten liegt wohl darin, dass bei diesen großen Machenschaften mit offenen Karten gespielt und sogar offensiv geworben wird.

Panikmache und eine fiktive Bedrohung des einzelnen Individuums stellt hierbei ein wesentliches Merkmal dar. Es ist ein genialer Marketingschachzug, denn durch geschickte Werbung werden die Menschen von der ursprünglichen Lügenidee dahinter abgelenkt. Weil alles öffentlich diskutiert und präsentiert wird, hegt niemand den Verdacht einer Verschwörung, denn wer könnte so dreist sein? Betrug vor aller Augen in aller Öffentlichkeit? Ein wirklich geniales „Versteck“.

Leider funktioniert dieser Trick perfekt, besonders wenn gleichzeitig zur geschürten Panik eine passende Lösung mit angeboten wird. Auf der einen Seite wäre da die Medienkampagne über die immer größere Ausbreitung von Krebs und auf der anderen Seite die stetig teureren und vermeintlich wirksameren Chemotherapien. Beim Klima ist es genau dasselbe oder auch bei der scheinbar alternativlosen Rettung des Euro.

Dem durchschnittlichen Gutmenschen kommt kaum in den Sinn, dass bei Themen wie z.B. Umweltschutz, Gesundheit, Sport und Wissenschaft systematisch gelogen und betrogen wird. Behörden gehören da schon eher dazu, aber nur im kleinen Stil. Die Politik dürfte spätestens seit dem „Ehrenwort“-Fall kritisch beäugt werden. Durchaus offen für Korruption werden die meisten international agierenden Konzerne gehalten, wohingegen das Vertrauen in vermeintlich gemeinnützige Organisationen wiederum sehr groß ist.

Dabei verbergen sich die wirklich großen Verbrechen und ihre Täter genau dort, wo sie niemand vermutet: Vor unseren Augen, sichtbar für jeden – sie verstecken sich nämlich gar nicht. Wer also wütend auf die korrupten Straßenbauämter oder unseren „Dr.“ Karl-Theodor-Copy von und zu Paste reagiert, der merkt leider nicht, welches große Spiel ihm direkt vor der Nase im Verborgenen bleibt.

Vielleicht ist das auch gut so, denn stellen Sie sich einmal vor, was dabei herauskäme, wenn nicht nur wir Wenigen wütend auf die Klima-Lügner und ihre immer dreisteren Abzockmethoden wären, sondern alle Bürger. Oder wenn nicht nur wir uns über den Ausverkauf der Republik wegen der Rettung des Euro ärgern würden, sondern alle. Was meinen Sie wohl, wie hoch die Flammen lodern würden?

Aber genau letzteres Thema könnte dazu führen, dass bald das Unvorstellbare passiert, denn der Euro bzw. das Weltwährungssystem werden unweigerlich kippen und in sich zusammenstürzen, die Frage ist nur noch wann. Dann ist zumindest in diesem Punkt das Spiel vorbei und die Menschen werden sich ungläubig die Augen reiben. Das wird ein bitterer Schnellaufwachkurs für die meisten werden.

Ob und wann die anderen Jahrhundertlügen ebenfalls der Allgemeinheit offenbar werden, das wird sich zeigen. Definitiv wird das am jüngsten Tag geschehen, denn dann wird final aufgeräumt und alle Leichen aus den Kellern geholt. Gut für den, der keine hat. Da nützt es auch herzlich wenig, nicht an ein solches Ereignis geglaubt zu haben, denn was wäre, wenn es genau so kommt?

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5 Kommentare

  1. am 24. Februar 2011 um 11:47 1 Martin6078

    Wir leben in einer Endzeit. Die Tatsachenverdreher sind mittlererweise auf ihre eigenen Täuschungen hereingefallen. Die Puppenspieler hinter den Kulissen kriegen sich jetzt selbst in die Haare…
    #3 Waldgänger. Wg der Mondfahrten. Wir sollen glauben, die Mondflüge seien nie passiert. Das die Ereignisse stattgefunden haben ist sicher, aber was man dort gefunden hat sollen wir nicht wissen! Schon vor über fünfdreißig Jahren habe ich in einem Artikel des COR(Club of Rome) gelesen, dass man die Mondflüge einst ins Reich der Fabel verschieben will, genauso wie die Kernkraft als Mysterium schildern wird. Bei einigen wichtigen Vorhaben ist immer wieder von 30 Jahren zu hören, es wird immer wieder um 30 Jahre in die Zukunft verbannt. Ich spreche von den Marsmissionen und der kontrollierten Kernfusion. In den 50/60ern wollte man 1978 auf dem Mars sein(v. Brauns Marsschiff war schon baureif!). 1990 sollte die Kernfusion marktreif sein.Dann in den jeweiligen Dekaden plötzlich ein „Eiertanz“ und eine Verschiebung um weitere drei Jahrzehnte in das neue Milenium. Dann wieder für beide Projekte 2040 für die Marsbesiedlung und 2050 für DEMO Fusionsreaktor. Wir in Windmühlendeutschland sind mittlerweise von vielen Publikationen abgeschnitten, da fast alles nur in Englisch oder anderen Fremdsprachen veröffentlicht wird.Wir werden auch in Bezug der uns seit Jahrzehnen vorenthaltenen Supertechnologien genauso verarscht wie mit dem Klimaschwindel und dem Finanzsystem. Offensichtlich existieren schon Fusionsreaktoren und vieles Anderes im Geheimen und die Raumfaht ist schon weiter gediehen als man uns wissen lässt!