Das große Fest – Wer weiß noch für wen?

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Weihnachten ist das Fest der Liebe, der Geschenke, des Friedens und der Familie. Heute ist das Fest längst zum reinen Konsum-Götzentum mutiert. Aber war es denn jemals ein christliches Fest?

Zahlreiche Forscher aus aller Welt beschäftigt jedes Jahr erneut die Frage, wann wurde Jesus geboren, wie lautet sein genaues Geburtsdatum? Dabei geht all das immer mehr verloren, was wirklich hinter diesem einmaligen Ereignis, der Menschwerdung Gottes steht.

Heute und am 25. und 26. Dezember wird wie jedes Jahr Christi Geburt gefeiert. Doch dieses Datum entstammt höchstwahrscheinlich heidnischen Ritualen und wurde lediglich umbenannt und angepasst. Schon damals geschah dies aus mehr oder weniger politisch und klerikal motivierten Gründen.

Sofern manche Kinder heute überhaupt noch wissen, was an Weihnachten gefeiert wird, kommt von ihnen meist als Antwort „Jesus wurde in Bethlehem geboren“. Aber stimmt dieser Termin tatsächlich oder wann war der Geburtstag von Jesus Christus wirklich?

Auf den ersten Blick klingt eine wissenschaftliche Deutung unter Einbeziehung von astronomischen Fakten recht glaubwürdig, denn die Bibel spricht von einem Stern, der die Weisen aus dem Morgenland nach Jerusalem geführt hat:

Als nun Jesus geboren war zu Bethlehem im jüdischen Lande, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem, die sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern gesehen im Morgenlande und sind gekommen, ihn anzubeten. Matthäus 2,1-2

Nach einem solch prominenten „Stern“ haben sich schon viele auf die Suche gemacht, so auch einige Astronomen in Ausstralien. Diese behaupteten schließlich, den „Stern“ identifiziert zu haben, wie der Spiegel am 09.12.2008 berichtete.

„Astronomie ist eine präzise Wissenschaft. Wir können exakt einzeichnen, wo die Planeten waren“, so Reneke. […]

Als Referenz habe er das Matthäus-Evangelium verwendet – und eine Entdeckung gemacht: „Venus und Jupiter rückten im Jahr 2 vor Christus sehr eng zusammen.“ Diese Annäherung habe wie ein gemeinsamer heller Stern ausgesehen, das Licht könne den Drei Weisen aufgefallen sein.[…] Die planetare Annäherung im Sternbild Löwe datiert er somit auf den 17. Juni, im Jahre 2 vor Christus.

Die Sternkonstellationen mögen sich zwar astronomisch für beliebige Zeiträume sehr exakt zurückberechnen lassen. Und wer schon einmal ein Planetarium besucht hat, konnte das dort sicherlich anschaulich nachvollziehen. Das Problem bei dieser scheinbar präzisen Lösung ist allerdings, woher wissen wir denn, dass die Zeitrechnung seit der Geburt Jesu überhaupt richtig war? Die Sterne mögen zwar stimmen, aber stimmt auch die geschichtliche Zeitfolge?

Zum einen gibt es das Jahr Null gar nicht, was ja umgangssprachlich das Geburtsjahr von Jesus sein soll. Zum anderen sprechen etliche Autoren von ausgelassen Jahrhunderten bzw. einem „erfundenen Mittelalter„, auch Phantomzeit genannt. Noch weiter gehen einige Forscher und stellen sehr lange Zeiträume der Geschichte bis etwa zum 15. Jahrhundert gänzlich in Frage.

Wurden denn schon einmal astronomische Nachforschungen im Zeitraum zwischen 500 und 1500 nach Christus angestellt? Bei diesem Stern muss es sich ja um eine auffällige Erscheinung gehandelt haben, wenn sich deswegen extra „die Weisen aus dem Morgenland“ auf den Weg machten und danach für mächtig Wirbel in Jerusalem und am dortigen Königshof sorgten:

Da das der König Herodes hörte, erschrak er und ganz Jerusalem mit ihm. Und er berief alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammen und erfragte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. Sie aber sagten ihm: Zu Bethlehem im jüdischen Lande; denn also steht geschrieben durch den Propheten:

«Und du, Bethlehem im Lande Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürsten Judas; denn aus dir wird ein Herrscher hervorgehen, der mein Volk Israel weiden soll!»

Da berief Herodes die Weisen heimlich und erkundigte sich bei ihnen genau nach der Zeit, wann der Stern erschienen wäre, und sandte sie nach Bethlehem und sprach:

Ziehet hin und forschet genau nach dem Kindlein. Und wenn ihr es gefunden habt, so tut mir’s kund, auf daß auch ich komme und es anbete. Und als sie den König gehört, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenlande gesehen, ging vor ihnen her, bis er kam und über dem Orte stillstand, wo das Kindlein war.

Da sie nun den Stern sahen, wurden sie sehr hoch erfreut und gingen in das Haus hinein und fanden das Kindlein samt Maria, seiner Mutter. Matthäus 2,3-11

Kein Zweifel, es geht um einen Stern, der sie führte, von welcher Art dieser auch immer gewesen sein mag. Vielleicht ein Komet, einer oder mehrere unserer Nachbarplaneten oder ein bzw. mehrere Meteoriten, die in die Erdatmosphäre eingetreten sind? Wir wissen es nicht.

Neben dem Geburtsjahr stellt sich auch häufig die Frage, wie lautet das genaue Datum, an dem Jesus geboren wurde? War es wirklich der 24. bzw. der 25. Dezember? Auch das wurde schon oft untersucht und von unzähligen Bibelkennern exakt zu berechnen versucht. Allerdings hängen die Ergebnisse dabei wiederum von verschiedenen Parametern der jeweiligen Bibelforscher ab, sodass Adventisten zu einem anderen Termin kommen wie andere Christen.

Der Versuch, das ganz exakte Datum anhand der Astronomie zu ergründen, ist ebenfalls zum Scheitern verurteilt. Denn selbst wenn sich anhand des Besuchs der Weisen aus dem Morgenland ein Datum sicher festmachen ließe, geht aus dem Bibeltext nicht klar hervor, dass die Weisen bereits in der Geburtsnacht in Bethlehem ankamen, eher im Gegenteil. Dieser Besuch könnte bis zu zwei Jahre danach stattgefunden haben, weil Herodes alle Kinder im Alter bis zu zwei Jahren töten ließ.

Unser heutiges Weihnachten wird in der Bibel kein einziges Mal erwähnt, insofern ist die Bedeutung und das großartige Feiern dieses Festes für bibeltreue Christen ziemlich nebensächlich. Stattdessen deutet sehr viel darauf hin, dass es sich beim heutigen Weihnachtsfest ursprünglich einmal um die römische Festivität zur Wintersonnenwende handelte, also um einen heidnischen Sonnenkult.

Für viele Christen mag die Ergründung – und von mancher Seite gar verzweifelt wirkende Suche – des wahren Geburtsdatums von Jesus überflüssig wirken. Das ist sicher richtig für all diejenigen, welche den Glauben an ihn gefunden haben. Aber für Zweifler und Kritiker zählen meist nur die Fakten und wenn bei den Nachforschungen auch nur irgendwelche Ungereimtheiten auftreten, gibt das immer gut Wind auf deren Skeptiker-Mühlen und ihre Bibelkritik.

Daher ist die Suche nach überprüfbaren Beweisen und dem exakten Zeitpunkt für diese Menschen durchaus von Bedeutung, denn vielleicht braucht ihr potenzieller Glaube zunächst ein glaubwürdiges Fundament zum Einstieg. Wer nicht an die Bibel glaubt, wird wohl kaum an Gott und seinen Sohn glauben können. Diese kritischen Naturen pauschal abzuwerten, ist daher nicht angebracht.

Davon unabhängig ist schlussendlich allein die Grundaussage relevant, warum Jesus überhaupt auf die Erde kam, warum sich Gottes Sohn uns gleichmachte und warum er am Ende am Kreuz für uns alle starb. Dass sich an dieser Frage in unseren Zeiten bereits die Geister scheiden, verwundert nicht. kath.net veröffentlichte am 02.12.2010 eine Umfrage zu diesem Thema:

Mehr als jeder vierte Deutsche (28 Prozent) glaubt nicht, dass Jesus als Gottes Sohn auf Erden gelebt hat. Auch jeder fünfte Protestant (20 Prozent) und jeder siebte Katholik (14 Prozent) hegt zumindest starke Zweifel daran. […]

Rund ein Drittel (36 Prozent) der Befragten ist sich sicher, dass Jesus als Sohn Gottes auf Erden lebte. Jeder Vierte (26 Prozent) hält es mit einem einschränkenden „Vielleicht“ für möglich.

Es ist offenbar nicht mehr zeitgemäß, an Gottes Wort zu glauben, sondern der Mensch wird heute überall in den Mittelpunkt gestellt. Dieser sei selbst Gott, alle Menschen besäßen unsterbliche Seelen und diese wären im Grunde alle Eins. Die Natur, auch „Mutter Erde“ genannt, steht im Vordergrund und wird geheiligt. Immer weiter verbreitet sich diese New Age Irrlehre und sie wird wesentlicher Bestandteil der kommenden Welteinheitsreligion sein.

Jedem Menschen steht es tatsächlich vollständig frei, sich auf die eine oder andere Seite zu stellen, niemand wird zu etwas gezwungen. Aber fest steht, dass am Ende auch jeder die persönlichen Konsequenzen für seine eigene Entscheidung tragen muss. Der Bibel nach bedeutet dies das Gericht vor Gott dem Schöpfer.

Die hypothetische Überlegung sieht nun folgendermaßen aus: Während die New Age Anhänger für den Fall, dass die Bibel Recht hat, in der ewigen Verdammnis landen werden, hätten die Christen dagegen keinerlei Nachteile, sofern sich die New Age Lehre als wahr erweisen würde. Treffen Sie daher eine weise Wahl, denn es ist die wichtigste Ihres Lebens.

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Literatur zum Thema Glaube

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85 Kommentare

  1. am 6. April 2012 um 12:26 1 Alex

    Die Wahre Bibel : JESUS – der Messias. Es steht so auch in meiner Bibel geschrieben.

    http://www.youtube.com/watch?v...ure=relmfu

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