Öko-Wahnsinn um jeden Preis

© Thorben Wengert / pixelio.de

Mit kaum einer anderen Masche lässt sich so viel und so einfach Geld verdienen wie mit dem Öko-Irrsinn. Jeder Gutmensch, der etwas auf sich hält, zieht mit und zahlt brav jedweden Aufpreis, um sein Gewissen und besonders sein Portemonnaie zu erleichtern.

Neben dem großangelegten Betrug mit den „Erneuerbaren Energien“ finden sich im Kleinen ebenfalls jede Menge Abzockmöglichkeiten, mit denen gutgläubige Bürger angelockt und abkassiert werden und sich dabei trotzdem noch besonders gut fühlen. Sind diese naiven Weltverbesserer gar die besseren Menschen? Die meisten glauben das von sich.

Im Grunde ist die Rechnung immer ganz einfach: Wer heizen oder Strom erzeugen will, benötigt dafür eine bestimmte Menge Energie. Sofern es sich bei der verwendeten Technologie um eine einigermaßen moderne Anlage handelt, die nicht aus dem vorletzten Jahrhundert stammt, sind durch die Hochrüstung auf den allerneusten Techniktrend meist nur geringe Einsparungen drin, die wiederum durch die horrenden Investitionskosten sofort aufgefressen werden.

Übrig bleiben dann lediglich das erleichterte Bankkonto und das beruhigte Gewissen, der Umwelt angeblich etwas Gutes getan zu haben. Bei der sogenannten Abwrackprämie im vergangenen Jahr war eindrucksvoll zu beobachten, wie schwachsinnig ein solcher Vorgang ist. Da wurden gut funktionierende und keineswegs alte Autos zwangsverschrottet, weil den Besitzern Geld versprochen wurde. Nebenbei hätte die Verschrottung auch noch die Umwelt gerettet.

Welch ein Hohn, wenn dabei bedacht wird, wieviel Energie und Ressourcen in den Bau eines neuen Autos gesteckt werden, um dann vielleicht einen Liter Sprit pro 100 Kilometer zu sparen. Wer nachrechnet, merkt sofort, dass sich das niemals lohnt, auch nicht nach 20 Jahren. Aber der allgemeine Öko-Sparzwang drückt eben so mächtig wie die vorbildlichen Öko-Nachbarn.

Klar ist, dass diese Rechenlügen irgendwann auffliegen, so wie jetzt in der Welt am 24.11.2010 darüber berichtet wurde, dass Wärmepumpen oft nicht kostengünstiger sind, als die vorhandenen Systeme:

Nach dem Klimaschutzkonzept der Bundesregierung sollen Wärmepumpen langfristig die Öl- und Gasheizungen in deutschen Eigenheimen weitgehend ersetzen. Die neuen Anlagen gelten als Energiesparwunder, ihr Einsatz als Beitrag zum Schutz des Klimas.

Doch jetzt häufen sich bei Handwerksbetrieben und Verbraucherzentralen Beschwerden, dass die Systeme deutlich mehr Strom verbrauchen als prognostiziert.

Immerhin kurbelt dieser Betrug aber das Geschäft der Ökobranche an und das ist eines der Hauptziele der Grünideologen. Es geht nur um eine gute Darbietung, sich gut zu verkaufen, um die nächste Wahl zu gewinnen. Dass es sich auf dieser Ökowelle gut mitschwimmen lässt, zeigte auch ein Bericht über das „umweltfreundlichste Privat-Hotel der Welt“ auf Innsalzach24.de vom 29.11.2010:

„Wir reden nicht so viel darüber“, sagt Astrid Späth, die gemeinsam mit ihrem Mann Bertram seit 1985 das Victoria führt. Sie sagen, dass sie lieber im Hintergrund die Weichen stellen, das große Tamtam ist nicht ihr Ding. Deswegen werden die Gäste nicht mit dem Holzhammer auf das Öko im Hotel hingewiesen.

Dass Ökos nicht viel über ihre „Vorbildtaten“ reden, gehört sicherlich ins Reich der Märchen. Ganz im Gegenteil, Ökos haben in aller Regel die Eigenschaft, ihren Wahn offen zur Schau zu stellen, das kennen die meisten aus ihrem direkten Umfeld. Damit der unrentable Unsinn nicht sofort für jedermann erkennbar wird, verklausuliert der Öko die angeblichen Einsparungen, wie im folgenden Abschnitt des Berichts zu erkennen ist:

Seit 2002 wird hier mit nachwachsenden Rohstoffen geheizt. „Das war damals noch total neu in Hotels“, sagt Bertram Späth. Rund 100 Tonnen Holz werden jetzt statt der 50 000 Liter Heizöl pro Jahr verfeuert, die Pellets kommen aus einem Sägewerk in sieben Kilometer Entfernung.

Ach so, nur 100 Tonnen Holz anstatt 50.000 Litern Heizöl? Nun, 100.000 kg Holz sind also besser als 43.000 kg Heizöl? Es kommt wohl auf die Einheit an, denn schon klingt der Vergleich völlig daneben. Dass die Holzpellets zuvor noch aufbereitet und das Zeug energieaufwendig getrocknet werden muss, wird außerdem noch unterschlagen.

Auch das mit dem Nachwachsen ist so eine Sache. Wenn nun jeder sein Haus mit dem Abfall vom Sägewerk beheizen wollte, wäre das Sägewerk schnell ausverkauft und der Preis der Pellets würde in die Höhe schnellen. Dass genau dies bereits geschieht, zeigt eine Meldung der Werkstoffindustrie in der Welt vom 28.11.2010:

Holz wird plötzlich knapp – und ziemlich teuer

Für ganze Industriezweige ist es ein Graus: Der Preis für Holz schießt durch die Decke, weil es zunehmend in Kraftwerken und Heizungskesseln verfeuert wird.

Mit was werden die Ökos wohl ihre vollgedämmten Kreditbuden beheizen, wenn der deutsche Wald verbrannt und durch karge Propellerwälder ersetzt wurde? Wie lange brennen eigentlich Photovoltaikmodule?

Einen echten Öko stören Fakten jedoch nicht, wie sicherlich viele schon am eigenen Leib erfahren haben. Selbst im Urlaub sind sie bereit, für den Öko-Unsinn extra zu bezahlen. Greentravel veröffentlichte am 23.11.2010 eine Umfrage zum Thema Öko-Reisen:

Jeder dritte Bundesbürger wäre bereit, für umwelt- und sozialverträglichen Urlaub 10 bis 20 Euro mehr pro Tag zu zahlen, so eine Umfrage.

Nur jeder Dritte ist ein Öko? Was ist passiert, sind die Strom- und Benzinpreise etwa schon zu hoch für die meisten Grünidioten? Anstatt einfach zu Hause zu bleiben und abzuwarten, wann Dank ihrem unermüdlichen Einsatz gegen jede Vernunft sich auch bei uns das Leben um zehn bis 20 Euro pro Tag verteuern wird, zwangsweise natürlich, düsen diese grünen Gutmenschen „umweltfreundlich“ um die Welt und meinen, der Umwelt damit etwas Gutes zu tun. Nunja, sie bezahlen schließlich ihren Ablass dafür.

Selbstverständlich ist die grünökologische Grundeinstellung an 365 Tagen im Jahr aktiviert und macht auch vor Weihnachten nicht halt, wie die Süddeutsche am 03.12.2010 informierte:

Das «Forest Stewardship Council»-Zertifikat erhalten nur Forstbetriebe, die auf Kahlschlag, Düngung, Entwässerungsmaßnahmen und Pestizide verzichten.

Was es nicht alles gibt, sogar biologisch gezüchtete und artgerecht gehaltene Weihnachtsbäume. Wunderbar, dann entfällt nach dem Fest ja idealerweise die Entsorgung des Ökobaumes, denn der kommt dann in den Mixer und wird ganz einfach verspeist. Das sind doch wirklich mal echte Ökos.

Ein gänzlich ökologisches Weihnachten ist außerdem ein Muss für echte „Klimaschützer“, wobei „gänzlich“ eher „Ganslos“ heißen müsste, denn auf den Festtagsbraten sollte aus CO2-Gründen am besten verzichtet werden. Viele weitere, wirklich geniale Tipps für Ökos kamen am 05.12.2010 von der Seite evangelisch.de:

Weihnachten ökologisch: Wie man zum Fest das Klima schützt

[…]

Beim Schmücken des Baumes sind Lichterketten mit Leuchtdioden (LED) besonders energieeffizient.

[…]

Auch emissionsarmes Schenken ist möglich: […] Darunter sind solarbetriebene Milchaufschäumer und Armbanduhren…

[…]

Selbst die Weihnachtspost kann man auf Briefpapier und in Umschlägen mit Blauem Engel verschicken. Dazu gibt es die umweltschonende, emissionsarme Zustellung der Weihnachtspakete mit „Gogreen“ von der Deutschen Post.

Sie sollten einmal den ganzen Artikel lesen, um sich von dieser Realsatire, besser realem Irrwahn selbst ein Bild zu machen. Es ist wirklich unglaublich, was allein die Klima-Lüge inzwischen aus den Menschen gemacht hat. Diese Leute glauben fest daran, dass ihr böses CO2 das Klima schädigt und tun alles, um sich von dieser vermeintlichen Schuld wieder reinzuwaschen.

Ein weiterer Tipp der Autorin war, keine Musik aus der Stereoanlage zu hören, sondern selbst zu singen. Eigentlich eine prima Idee, das mit dem Singen, doch die Autorin meinte das in vollem Ernst wegen des damit eingesparten Energieverbrauchs.

Sie empfahl außerdem, den Backofen später an und früher auszuschalten. Doch wozu ihn überhaupt noch einschalten, wo doch roher Teig viel weicher bleibt und blutiges Fleisch so lecker schmeckt und die Esser gleichzeitig daran erinnert, dass sie ein Tier verspeisen – was natürlich ebenfalls schon längst politisch inkorrekt ist wegen dem vielen CO2.

Wer seine Bio-Gans nicht ganz so blutig mag, stellt einfach eine Kerze in den Ofen. Aber à propos Kerzen: Eine weitere Empfehlung der Autorin lautete, anstatt Licherketten lieber Wachskerzen an den Baum zu stecken, weil das Energie sparen würde. Zu dumm nur, dass brennende Kerzen auch CO2 erzeugen und nicht selten das ganze Haus in Flammen aufgehen lässt.

Nun, dunkelgrüne Gutmenschen können ja schließlich nicht alles wissen und ihr Gehirn hat durch die manipulative Dauerpropaganda auch schon schwer gelitten, daher üben Sie in diesem Fall bitte etwas Nachsicht. Die restlichen Tipps sind doch einfach nur spitze.

Es ist unglaublich, wie weit es inzwischen schon gekommen ist, dass derartiger Humbug veröffentlicht wird und dabei nicht als Parodie, sondern vollständig ernst gemeint ist. Vor 20 Jahren hätte sich ein normaler Mensch darüber köstlich amüsiert, heute würde ihm eine Ohrfeige drohen, wenn er in Anwesenheit eines Gutmenschen auch nur im Ansatz über diesen Schwachsinn schmunzeln würde.

Die Ökoreligion lässt wieder einmal unübersehbar grüßen. Aber wir sind damit noch längst nicht am Ende des Machbaren angelangt, denn es wird sich noch vieles dieses politisch korrekten Wahnsinns erheblich steigern. Daran besteht kein Zweifel und die Aussichten sind diesbezüglich sehr trübe für all diejenigen, welche keinen Ausweg kennen.

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Literatur zum Thema Klima

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26 Kommentare

  1. am 13. Dezember 2010 um 11:49 1 Rodin

    @ 16 / Jochen

    „Oder bestehen die Diener des Herrn am Ende nicht viel eher aus
    einer einzigen Gruppe, in der einer den anderen liebt wie sich selbst?“
    —————————————

    Jesus Christus erklärte einmal seinen Nachfolgern, wie man die
    wahre von der falschen Religion unterscheiden kann:

    „Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder
    Feigen von Disteln? Ebenso bringt jeder gute Baum vortreffliche
    Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor;
    ein guter Baum kann nicht wertlose Frucht tragen, noch kann
    ein fauler Baum vortreffliche Frucht hervorbringen. . . . Ihr
    werdet also diese Menschen wirklich an ihren Früchten
    erkennen.“

    Die wahre Religion ist somit daran zu erkennen, welche „Früchte“
    ihre Glaubensanhänger hervorbringen oder, anders gesagt,
    wie sie handeln. (Matt7:16-20).

    Zuallererst ist die Liebe zu nennen, die diejenigen vereint, die
    der wahren Religion angehören. Jesus machte das seinen
    Jüngern mit folgenden Worten deutlich:

    „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt,
    so wie ich euch geliebt habe, dass auch ihr einander liebt.
    Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid,
    wenn ihr Liebe unter euch habt.“ (Joh13:34, 35).

  2. am 13. Dezember 2010 um 16:55 2 Jochen

    @ Rodin

    „Zuallererst ist die Liebe zu nennen, die diejenigen vereint, die
    der wahren Religion angehören.“

    Ich finde, Du hast nur das etwas ausführlicher wiederholt, was ich auch gesagt habe.

    „„Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt,…“

    In der Bibel steht demnach eindeutig, dass es ein neues Gebot gibt. Ein Bibelforumsbetreiber sagte mir aber dennoch, es gäbe kein neues Gebot. Vielleicht sollte er die Bibel mal genauer lesen.

  3. am 13. Dezember 2010 um 20:54 3 Rodin

    Am Vorabend seines Todes gab Jesus seinen Jüngern dieses
    „neue Gebot“ einander zu lieben.

    Er hatte doch bereits erklärt, dass die Nächstenliebe eines
    der beiden Gebote ist, an denen das ganze Gesetz hängt.
    Im mosaischen Gesetz wurden die Israeliten aufgefordert:
    „Du sollst deinen Mitmenschen lieben wie dich selbst“.
    Er gebot seinen Jüngern allerdings etwas, was noch darüber
    hinausging.

    An dem Abend teilte er ihnen mit, dass er sein Leben für sie
    geben würde.

    Er sagte: „Dies ist mein Gebot, dass ihr einander
    liebt, so wie ich euch geliebt habe. Niemand hat größere
    Liebe als die, dass einer seine Seele zugunsten seiner
    Freunde hingebe“ (Joh15:12, 13).

    Dieses Gebot war insofern neu, als es verlangte,
    die Interessen anderer über die eigenen zu stellen.
    Für echte Christen wäre es somit unvorstellbar, im Krieg
    gegeneinander zu kämpfen. Die Messlatte liegt demnach hoch –

    und wer richtet sich danach?

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