Zukunftspolitik – Gelenkt von Menschen ohne Zukunft?

© Thomas Weiss / pixelio.de

Wer vertritt unser Volk von über 80 Millionen Bürgern, regelt das Zusammenleben und stellt maßgeblich die Weichen unserer Zukunft? Die Mitglieder der Bundesregierung in Berlin.

Doch haben sie auch die richtigen Voraussetzungen dafür, unser Land über die Gegenwart hinaus verlässlich zu gestalten? Ein Blick auf ihre persönliche Bereitschaft, Verantwortung für eine eigene Familie zu übernehmen, wirkt ernüchternd.

Jemand, der Politik für die Zukunft bewirken will, muss zunächst einmal selbst die Voraussetzungen für eine Zukunftsvision schaffen können. Der einfachste, natürlichste und üblichste Weg ist der über eigene Kinder. Wieviele der Spitzenpolitiker in der BRD beteiligen sich eigentlich an dieser elementarsten Aufgabe und bauen auf diese Weise Politik für nachfolgende Generationen?

  • Angela Merkel (CDU) Bundeskanzlerin:
    zweite Ehe, keine leiblichen Kinder
  • Guido Westerwelle (FDP) Bundesminister des Auswärtigen:
    Homo-Ehe, keine Kinder
  • Thomas de Maizière (CDU) Bundesminister des Innern:
    verheiratet, drei Kinder
  • Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) Bundesministerin der Justiz:
    verwitwet, keine Kinder
  • Wolfgang Schäuble (CDU) Bundesminister der Finanzen:
    verheiratet, vier Kinder
  • Rainer Brüderle (FDP) Bundesminister für Wirtschaft und Technologie:
    verheiratet, keine Kinder
  • Ursula von der Leyen (CDU) Bundesministerin für Arbeit und Soziales:
    verheiratet, sieben Kinder
  • Ilse Aigner (CSU) Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz:
    ledig, keine Kinder
  • Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) Bundesminister der Verteidigung:
    verheiratet, zwei Kinder
  • Kristina Schröder (CDU) Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
    verheiratet, keine Kinder
  • Philipp Rösler (FDP) Bundesminister für Gesundheit:
    verheiratet, zwei Kinder
  • Peter Ramsauer (CSU) Bundesminister für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung:
    verheiratet, vier Kinder
  • Norbert Röttgen (CDU) Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit:
    verheiratet, drei Kinder
  • Annette Schavan (CDU) Bundesministerin für Bildung und Forschung:
    ledig, keine Kinder
  • Dirk Niebel (FDP) Bundesentwicklungsminister:
    verheiratet, drei Kinder
  • Ronald Pofalla (CDU) Chef des Bundeskanzleramts und Bundesminister für besondere Aufgaben:
    zweimal geschieden, keine Kinder

Genau 50% unserer obersten politischen Prominenz ist also kinderlos. Durchschnittlich hat jeder der 15 Minister plus Kanzlerin damit 1,75 Kinder.

Besonders widersprüchlich ist dabei das Amt von Kristina Schröder, die zwar Ministerin für Familie ist, aber selbst gar keine Kinder hat. Was nicht ist, kann zwar noch werden, aber was hat diese Dame bis dahin auf diesem Posten verloren? Kann eine Frau, die noch nicht einmal ein Jahr verheiratet ist, wirklich sinnvolle Politik für Familien machen oder kommt dabei dann nicht viel eher eine Staatskunst für Single-Haushalte heraus?

Aber wir kennen das ja noch aus Helmut Kohls Zeiten, als dieser sein Kabinett mal eben wild durcheinanderwürfelte – schließlich kann jeder Minister alle Ämter besetzen, im wahrsten Sinne des Wortes. Oder besser, keiner muss wirklich etwas von seinem Fach verstehen, weil diese Personen sowieso nur die Repräsentanten ihrer jeweiligen Lobbyisten sind.

Noch ein kurzer Blick auf einige aktuelle und ehemalige Namen der BRD-Politik:

  • Bundestagspräsident Norbert Lammert:
    verheiratet, vier Kinder
  • Horst Seehofer:
    zweite Ehe, vier Kinder
  • Sigmar Gabriel:
    unverheiratet, ein Kind
  • Oskar Lafontaine:
    dritte Ehe, zwei Kinder
  • Gregor Gysi:
    verheiratet, drei Kinder
  • Jürgen Trittin:
    unverheiratet, ein Kind
  • Claudia Roth:
    unverheiratet, keine Kinder
  • Gerhard Schröder:
    vierte Ehe, keine leiblichen Kinder
  • Joschka Fischer:
    fünfte Ehe, zwei Kinder

Augenscheinlich sehr „geordnete“ Familienverhältnisse allerorten, wir haben wirklich gute Vorbilder für unser Volk. Wie heißt doch gleich das Sprichwort:

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Es ist übrigens hochinteressant, wer in der Politik mit wem verheiratet ist, wessen Großvater oder Onkel welche Ämter innehatte und wie sich eine Art virtuelle Großfamilie der politischen Drahtzieher entwickelt, folgt man den vielen Querverbindungen. Einige Beispiele:

  • Thomas de Maizière ist ein Vetter von Lothar de Maizière, dem letzten Ministerpräsidenten der DDR.
  • Sabine Leutheusser-Schnarrenbergers Onkel Wolfgang Stammberger war in den 60er Jahren ebenfalls Bundesminister der Justiz.
  • Wolfgang Schäubles Vater war der CDU-Politiker Karl Schäuble, Abgeordneter des badischen Landtags. Sein Bruder Thomas Schäuble war Innenminister des Landes Baden-Württemberg und ist inzwischen Vorstand der Badischen Staatsbrauerei Rothaus. Schäubles Tochter Christine ist mit dem Bundestagsabgeordneten und baden-württembergischen CDU-Generalsekretär Thomas Strobl verheiratet.
  • Ursula von der Leyen ist gelernte „Dr. med.“ und hat bis vor wenigen Jahren noch in der sogenannten Epidemiologie gearbeitet. „Wenn es statt Schweinegrippe ruft nach Ebola, schnell zu von der Leyens Ursula“. Auch ihr Mann kommt aus derselben Branche, er ist Medizin-Professor und Unternehmer. Von der Leyen ist übrigens die Tochter des ehemaligen Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Ernst Albrecht.
  • Karl-Theodor zu Guttenbergs Großvater Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg war von 1967 bis 1969 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeskanzleramt. Außerdem gehören die Guttenbergs zu den 500 reichsten Familien in der BRD. Karl-Theodors Eltern sind beide „adlig“. Nach der Scheidung von seinem Vater heiratete Guttenbergs Mutter den Sohn des Reichsministers des Auswärtigen a.D. Joachim von Ribbentrop. Bei den Guttenbergs führen derartige Verbindungen noch schier endlos weiter.
  • Kristina Schröders Mann, Ole Schröder, ist selbst Mitglied des Bundestages, CDU, und außerdem auch noch parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Inneren.
  • Philipp Rösslers Frau ist ebenfalls Ärztin.

Na, was sagen Sie zu diesem Familienbetrieb? Fast erweckt es den Anschein, wir leben immer noch in Zeiten der Monarchen. Dem Verhalten nach glauben das definitiv auch einige dieser angeblichen Volksvertreter. Von Volksnähe kann hier kaum mehr die Rede sein, wenngleich es früher vielleicht in mancher Monarchie sogar deutlich weniger korrupt zuging, als in der heutigen so hochgelobten Demokratie.

Politik ist immer auf die Zukunft ausgerichtet. Vergangenheitspolitik ist dagegen völlig sinnlos. Daher muss sich ein kinderloser Volksvertreter die Frage gefallen lassen, für wen er denn seine Politik betreibt? Für diejenigen, die ihm den größten Scheck überreichen?

Sofern Sie selbst Kinder haben, wissen Sie aus eigener Erfahrung, dass Erziehung eine Lebensaufgabe ist, insbesondere wenn Sie mehr als ein Kind haben. Es ist durchaus denkbar, dass Sie als Eltern 30 oder mehr Jahre Ihres Lebens damit verbringen, Ihre Kinder großzuziehen bzw. ihnen eine verlässliche Perspektive für ihre Zukunft zu bieten, immer auch im Hinblick auf die späteren Enkel.

Selbst wenn Ihre Kinder eines Tages bei Ihnen ausgezogen sind, werden Sie als Eltern in der Regel dafür sorgen, dass Sie Ihren Kindern eines Tages etwas Brauchbares hinterlassen können, vielleicht Haus und Hof, vielleicht auch nur das Wissen darüber, alles für Ihre Kinder und deren lebenswerte Zukunft getan zu haben. Aber eines ist dabei klar: Wer Kinder hat, wird sich niemals nach dem Motto verhalten „Nach mir die Sintflut!“.

Neben dem gesunden Menschenverstand und der einprogrammierten Biologie sagte uns auch Paulus, wer in Bezug auf Kinder welche Aufgabe hat:

Siehe, zum drittenmal bin ich nun bereit, zu euch zu kommen, und werde euch nicht zur Last fallen; denn ich suche nicht das Eurige, sondern euch. Es sollen ja nicht die Kinder den Eltern Schätze sammeln, sondern die Eltern den Kindern. 2. Korinter 12,14

Der Volksvertreter, welcher nun aber keine Kinder hat, für wen macht dieser wohl Politik? Für sich selbst natürlich – und für seine Lobbygruppen. Diese kinderlosen Minister und Kanzler machen ihre Politik nur für sich selbst und nicht für die Zukunft, denn sie haben gar keine – wie auch, ohne eigene Kinder?

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Literatur zum Thema Politik

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6 Kommentare

  1. am 4. November 2010 um 19:57 1 Holsten

    Wer die „Protokolle der Weisen von Zion“ einmal durchgelesen hat, der wundert sich womöglich über gar nichts mehr, alles nur Zufall ?

    Hier eine Seite zu den Plänen aus den siebziger Jahren zum Vorhaben der staatlichen Kindererziehung:

    http://www.zeitkritiker.de/ind...trinierung

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