Wenn die Stimmung des Volkes sich ins Gegenteil verkehrt
Betrachten wir uns die derzeitige Lage, dann erscheint es wirklich sehr seltsam, wie schnell die noch vor Tagen intakte öffentliche Selbstzensur von jetzt auf nachher scheinbar vollständig demontiert wird. Es drängt sich der Verdacht auf, dass dies absichtlich und erlaubt, ja sogar gewollt provoziert stattfindet.
Die Politik verhält sich zum größten Teil noch politisch korrekt, aber sie kennen es eben nicht anders und können wohl auch mit der schlagartig veränderten Situation überhaupt nicht umgehen. Das Volk dagegen steht jetzt sofort Gewehr bei Fuß, weil sich über einen langen Zeitraum eine Menge Wut angestaut hat.
Wut gegen Sozialschmarotzer und Ausländer einerseits, aber andererseits auch insbesondere gegen diejenigen, welche den Betrug am Bürger, die Ausbeutung und Drangsalierung und den Hoch- und Landesverrat überhaupt erst ermöglicht und durchgezogen haben: Die Berliner Politik.
Neben dem wahrscheinlich ausschlaggebenden Element, Sarrazins Buch “Deutschland schafft sich ab“, ist es besonders der Springer-Verlag, welcher diese völlig ungewohnte Kampagne treibt. So veröffentlichte die Bild am 04.09.2010 eine Zusammenstellung von knallharten Fragen zum Titel “Diese Sätze muss man sagen dürfen, weil…”:
„Auf den Schulhöfen muss Deutsch gesprochen werden“
„Wer Arbeit ablehnt, verdient keine Stütze“
„Kinderschänder gehören für immer weggesperrt“
„Ich will mich nicht dafür entschuldigen müssen, ein Deutscher zu sein“
„Zu viele junge Ausländer sind kriminell“
„Wer arbeitet, darf nicht der Dumme sein“„Ausländer, die sich nicht an unsere Gesetze halten, haben hier nichts zu suchen“
„Nicht wir müssen uns den Ausländern anpassen, sondern sie sich uns“
„Wer nichts gelernt hat, soll hinterher nicht jammern, dass er keinen Job bekommt“
Absolut und völlig undenbkar war es bis vor wenigen Wochen, auch nur zwei dieser jüngst noch als ausländerfeindlich deklarierten Fragen in einem Atemzug zu nennen, ohne sofort als Ausländerfeind oder Rechtsradikaler geächtet worden zu sein.
In der Welt, die ebenfalls zum Springer-Verlag gehört, blies am 04.09.2010 die Politikwissenschaftlerin und Historikerin Cora Stephan ins selbe Horn und macht dabei mächtig Druck:
Mit einer „Debattenkultur“, in der Fernsehmoderatoren als heilige Inquisition den freien Gedankenaustausch brutal unterbinden, mit einer politischen Führung, die sich untertänigst bei allen entschuldigt, die sich von ausgeübter Meinungsfreiheit womöglich beleidigt fühlen könnten, ist jedenfalls kein Staat zu machen.
[...]
Was bitte ist von einem Land zu halten, dessen Elite das Hantieren mit Zahlen als „unmenschlich“ und „gefühlskalt“ empfindet?
[...]
Wer seinen Kopf benutzt, weiß, dass man in diesem Land viel für die Integration der Hinzugekommenen getan hat und dass nun auch mal die anderen dran sind.
[...]
Die Bundeskanzlerin gerierte sich als Oberzensorin, obwohl sie das Buch des Autors gar nicht gelesen hatte, empfahl hernach dem Vorstand der Bundesbank öffentlich, sich von Thilo Sarrazin zu trennen, und lobte zum Schluss dessen „unabhängige Entscheidung“. Sollte das ein Scherz sein?
Wäre derselbe Artikel vor zwölf Monaten erschienen, Frau Stephan hätte sicherlich sofort ihren Hut nehmen dürfen, so wie Thilo Sarrazin dies jetzt als Märtyrer tun muss. Mit weniger als dem Titel “rechtsextreme Äußerungen” wäre sie garantiert nicht davongekommen.
So schnell ändern sich die Zeiten. Nicht nur bei uns, auch bei unseren Nachbarn in Holland dreht sich die politisch korrekte Spirale gerade im Spurt zurück auf Nullstellung. Vor drei Monaten wurde die Partei von Geert Wilders drittstärkste Kraft. Eine neue holländische Regierung war ohne Beteiligung oder Duldung durch Wilders Partei nicht möglich. Doch die Spirale dreht sich immer noch weiter, wie die Welt am 04.09.2010 berichtete:
Fast drei Monate nach der Parlamentswahl sind in den Niederlanden die Gespräche zur Bildung einer neuen Regierungskoalition gescheitert. Die Freiheitspartei des Rechtspopulisten Geert Wilders zog sich aus den Verhandlungen mit den Rechtsliberalen und den Christdemokraten zurück.
[...]
Laut Umfragen würde Wilders’ Freiheitspartei bei Neuwahlen die meisten Stimmen erhalten, dicht gefolgt von den Liberalen.
Jetzt dürfen wir gespannt abwarten, ob es Neuwahlen gibt und wie dabei das Ergebnis ausfallen würde. Es ist anzunehmen, dass viele Wähler inzwischen erkannt haben, dass es erstmalig seit langem die Chance auf eine große Veränderung gibt und Wilders daher noch mehr Wählerzulauf erhält.
Im selben Artikel gab es übrigens eine Umfrage mit einem mehr als eindeutigen Ergebnis:
Geert Wilders ist…
Antwort 1: …ein gefährlicher Populist: 6%
Antwort 2: …ein Möchtegern-Provokateur: 3%
Antwort 3: …ein guter Politiker: 91%Abgegebene Stimmen ca. 1.000.
Hier beginnt eine Lawine loszurollen, die zerstörerische Kräfte entwickeln wird. Aber so ist das eben, in Krisenzeiten besinnt sich jeder Mensch und auch ein ganzes Volk als erstes auf seinen Stamm, auf seine Wurzeln. Dagegen kann keine noch so dekadente politisch korrekte Regierung dauerhaft ankämpfen – außer vielleicht mit Gewalt. Dafür dürfte es inzwischen aber zu spät sein.
Ob diese ganze Schau, speziell bei uns im Land, tatsächlich nach einem Regieplan abläuft? Das darf bezweifelt werden. Über Jahrzehnte wurde unser Land durch Fremde und andere Kulturen überschwemmt und immer weiter unterwandert, während gleichzeitig die eigenen Bürger daran gehindert wurden, sich dagegen zu wehren.
Jetzt scheint Schluss mit dem Gutmenschentum zu sein. Plötzlich wurde der Stöpsel gezogen und der Strudel der Wut und der Aggressionen beginnt sich zu drehen. Diese Entwicklung über einen so langen Zeitraum exakt zu planen, dürfte nahezu unmöglich sein.
Auch gibt es Stimmen, welche daran zweifeln, Sarrazin habe sein Buch selbst geschrieben. Berechtigte Gründe für diesen Zweifel gibt es natürlich, denn kaum ein Politiker oder Prominenter schreibt seine Memoiren oder auch andere Veröffentlichungen tatsächlich selbst. Andererseits zeigt dieser Auszug des Schlussworts aus Thilo Sarrazins Buch deutlich, dass er es selbst verfasst hat:
Die Idee zu diesem Buch stammt aus dem Mai 2008, und sie stammt nicht von mir. Tobias Winstel von der Deutschen Verlags-Anstalt sprach mich an, ob ich nicht mit einem Buch zur politischen Debatte über den deutschen Sozialstaat beitragen wolle. Ich zögerte, wir kamen ins Gespräch, diskutierten über eine Konzeption, und im Herbst 2008 sagte ich zu.
Dennoch ist es denkbar, dass es elitäre Kräfte im Hintergrund gibt, welche die Situation analysiert, die aufgestaute Volkswut entdeckt und ihre Schlüsse daraus gezogen haben, um die Stimmung zu ihren Gunsten zu beeinflussen und den Stein in die richtige Richtung anzustoßen. Wer einen politischen Putsch im Lande plant, der würde sich solcher Mittel sicherlich bemächtigen.
Dass unsere Regierung noch immer im Land der Multi-Kulti-Träume ganz oben unter der Decke schwebt, zeigt der ebenfalls am 04.09.2010 erschienene Bericht bei der Deutschen Welle:
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich dafür ausgesprochen, im Öffentlichen Dienst die Zahl der Mitarbeiter mit Migrationshintergrund zu erhöhen. Es würde der Integration von Ausländern in die deutsche Gesellschaft sicher helfen, wenn es in Polizei, Jugendämtern und anderen Behörden mehr Migranten gäbe, sagte Merkel der “Bild am Sonntag”.
Sollte es wider alle Vernunft in diesem Lande doch noch zu einem Verfahren gegen diese hochverräterischen Regierigen geben, dann dürfte Angela Merkel in diesem Prozess wahrscheinlich wegen geistiger Umnachtung für nicht zurechnungsfähig erklärt werden. Das dürfte ihren Zustand vermutlich am treffensten beschreiben, denn noch volksferner kann gewiss niemand sein.
Diese derzeitigen Entwicklungen sind jedenfalls hochinteressant und wir dürfen gespannt sein, wie es im zweiten Akt weitergeht von “Wird sich Deutschland reparieren können?”, bevor dann im dritten Akt das Licht ausgeknipst wird.
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