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Das wichtigste Lebensmittel der Welt: Erdöl

Von Wahrheiten.org am 6. August 2010 | Kategorie Vorsorge

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© Hartmut910 / PIXELIO

Erdöl können wir zwar weder essen noch trinken, doch ohne das schwarze Gold bleiben innerhalb kürzester Zeit nahezu sämtliche Regele in den Supermärkten leer und auch die Tankstellen bekommen keinen Nachschub.

Wie sich diese Situation anfühlt, war bis Anfang dieser Woche noch in Griechenland zu erleben. Binnen weniger Tage blieb fast das gesamte Wirtschaftsrad eines Landes stehen und die Menschen, ebenfalls die Urlauber, bekamen den Ernst der Lage zusätzlich durch die eingeschränkte Mobilität zu spüren.

Am 26. Juli 2010 begannen griechische Tank-Spediteure in den Ausstand zu treten, um gegen die geplante Liberalisierung ihres Berufszweiges zu demonstrieren. Nachdem die Versorgungssitutation im Lande zu zahlreichen Problemen führte, sah sich die griechische Regierung schlussendlich dazu gezwungen, sich gewaltsam durchzusetzen und begann mit der Unterstützung durch das Militär. RP-Online berichtete darüber am 01.08.2010:

Das Chaos scheint vorerst gebannt: Die griechische Regierung hat am Samstag mit Hilfe der Streitkräfte die Spritversorgung für Flughäfen, Krankenhäuser und Kraftwerke wiederhergestellt, während Tankwagen der Ölkonzerne Tankstellen belieferten.

“Die Krankenhäuser sind nun mit Brennstoff versorgt”, sagte Regierungssprecher Giorgos Petalotis der Nachrichtenagentur AP. “Wir werden das Militär über das Wochenende einsetzen, erwarten aber eine Rückkehr zur Normalität mehr oder weniger am Montag.”

Nur ziemlich genau zwei Jahre ist es her, als die LKW-Fahrer in Spanien, teilweise auch in Portugal und Frankreich, sich ebenfalls in einem großen Ausstand gegen die damals extrem hohen Spritpreise zur Wehr setzten. Am 09.06.2008 stand im Tagesspiegel:

Aus Protest gegen die hohen Mineralölpreise sind zehntausende Lastwagenfahrer in Spanien, Frankreich und Portugal in den Streik getreten. Mit ihrem unbefristeten Ausstand wollen sie die Regierungen zu einer Senkung der Treibstoffsteuern und zu Subventionen zwingen.

Wie sich das real anfühlte beschrieb der Blog Spanien-Bilder am 12.06.2008 folgendermaßen:

Vielerorts stehen die Menschen, darunter natürlich auch viele Touristen, vor leeren Regalen. Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse werden ebenso knapp wie Zigaretten und Sprit. Aber auch viele Restaurants müssen sich der Marktlage anpassen, und so werden Karten umgeschrieben und auf das reduzierte Angebot angepasst.

Betroffen vom LKW-Streik sind auch die Fährverbindungen, die das spanische Festland mit den Balearen verbindet. Hier sorgte die Verknappung von Benzin und Diesel dafür, dass längst nicht alle Fähren auslaufen konnten.

Da auch die Tankstellen kaum noch Sprit liefern können, sorgt nun eine neue Masche für Aufregung, rücksichtlose Menschen beklauen andere Autofahrer, in dem sie ihnen einfach den Sprit heimlich abpumpen.

Damals streikten LKW-Fahrer quer durch alle Branchen, nicht nur die Lenker von Tanklastwagen. Allerdings ist dieser Unterschied fast unrelevant, denn wenn die Tankstellen nicht mehr mit Nachschub versorgt werden, betrifft das mit einer kleinen Verzögerung auch alle anderen LKW-Transporte.

Daher führte der neuerliche Streik in Griechenland auch zum selben Ergebnis. Innerhalb nur weniger Tage waren die Geschäfte und Tankstellen leergekauft. Es genügt schon, wenn die Kraftstoffversorgung großflächig unterbrochen wird, weil dadurch mangels Sprit in kürzester Zeit überhaupt keine LKW-Transporte mehr möglich sind, gar nicht zu reden vom Individualverkehr.

Für die BRD besteht aufgrund unserer eher “geordneten Streikkultur” eine sehr viel geringere Gefahr derartiger Versorgungsengpässe. Solcherlei Art von Streiks erleben wir sicherlich nur nach größter vorheriger Eskalation irgendwelcher fehlgeschlagenen Verhandlungen von Gewerkschaften oder vielleicht bei angekündigten Massenentlassungen.

Jedoch sind Massenentlassungen im Transportgewerbe schwerlich möglich, weil die Branche aus vielen Mittel- und unzähligen Kleinbetrieben bzw. Einzelunternehmern besteht. Dazu kommt, dass sich ein ordentlicher BRD-Bürger vor einem solchen Streik verzweifelt auf die Suche nach einem Ansprechpartner behördlicherseits machen würde, um die Frage zu ergründen:

Darf man das bei uns überhaupt, einfach so streiken?

Nun gibt es allerdings noch andere Auslöser einer solchen Situation, es muss nicht immer ein Streik sein. Dies könnte z.B. durch die plötzliche Zahlungsunfähigkeit der BRD geschehen. Hier lautet das Stichwort Währungsreform. Würde die BRD eine solche durchführen, wäre damit auch der völlige Wertverlust der bisherigen Staatsanleihen verbunden, was wiederum in nächster Konsequenz dazu führen würde, dass die BRD größte Schwierigkeiten bei der Finanzierung von Importgütern bekommen würde.

Diesel bzw. Erdöl sind wichtige Rohstoffe, die wir größtenteils einführen müssen. Vielleicht sagen Sie jetzt, wir haben doch jede Menge Öl, welches in der Nordsee gefördert wird, dann schränken wir uns eben ein. Gut, dann schränken wir uns mal eben um 95% im Erdölverbrauch ein.

Der Gesamtverbrauch von Erdöl in der BRD betrug 2009 laut Verivox rund 77 Millionen Tonnen. Davon allein 31 Millionen Tonnen für Dieselkraftstoff. Andere Zahlen sprechen dagegen von fast 100 Millionen Tonnen Verbrauch pro Jahr. Dem entgegen steht laut Lügipedia die fast lächerliche jährliche Fördermenge im Inland von weniger als 3 Millionen Tonnen. Mit ein bisschen Einschränken wird dieses Problem wahrscheinlich nicht zu lösen sein.

Ein anderes Szenario ist eine Eskalation der Situation an der Straße von Hormuz. Sollten die USA und Israel es schaffen, den Iran weiter zu reizen – bzw. umgekehrt – dann würde der Iran diese Meeresenge blockieren und damit rund 25% der weltweiten Ölproduktion, die vom Iran, dem Irak, Saudi-Arabien, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten in alle Welt exportiert wird, zum erliegen bringen. Mit entsprechend katastrophalen Folgen.

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Dabei ist noch nicht einmal ein Krieg mit dem Iran notwendig, obwohl eine derartige Blockade den USA sicherlich als Auslöser einer militärischen Invasion genügen würde. Der Ölpreis würde in schwindelerregende Höhen steigen und ähnliche Folgen haben wie ein großer Streik. Und dies fast weltweit.

Bei der Stromversorgung ist durch Ölmangel mit kaum einer Einschränkung zu rechnen, denn nur rund 2% der elektrischen Energie werden in der BRD mit Ölkraftwerken erzeugt.

Wie gefährlich ansonsten der plötzliche Verlust von Erdöl als Treibstoff nicht nur für die Wirtschaft, sondern direkt für das Überleben der Bevölkerung ist, wird jedem sofort klar, wenn er sowohl im Supermarkt vor leeren Regalen als auch vor leeren Zapfsäulen an den Tankstellen steht. Denn wo soll er dann sein Essen herbekommen? Einfach woanders hinfahren funktioniert nämlich ebenfalls nicht mehr – mangels Benzin oder wegen unbezahlbaren Preisen.

Zwar besitzt die BRD seit der Ölkrise in den Siebzigern Vorräte an Erdöl, aber nur für ca. drei Monate, wie der Tagesspiegel am 05.02.2010 aufführte:

Darüberhinaus gibt es eine „strategische Erdölreserve“, die 90 Tage weit reichen muss. Dafür hat der Bund den Erdölbevorratungsverband gegründet, dessen Tochterfirma Nord-West-Kavernengesellschaft Rohöl in Salzstöcken lagert. Für die Vorräte von Motorenbenzin, Dieselkraftstoff, Heizöl oder Flugturbinenkraftstoff schließt der Verband Verträge über Tankkapazitäten mit der Mineralölwirtschaft ab. Das Erdölbevorratungsgesetz stammt aus dem Jahr 1978 als Reaktion auf die Ölkrise.

Auch Nahrungsmittel hat unsere Regierung für den Notfall gelagert, doch auch hier sind die Vorräte nur von begrenzter Menge und zudem stellt sich eben zusätzlich die Frage nach den Verteilungsmöglichkeiten, wenn der Treibstoff knapp wird.

Es liegt daher nahe, sich grundsätzlich einen Lebensmittelvorrat mit der Reichweite von einigen Wochen in den Keller zu legen und diesen im Rotationsprinzip ständig aufzubrauchen und zu erneuern. Dabei beschränkt sich der Aufwand auf eine geringe Einmalinvestition, denn Lebensmittel sind bei uns heute noch spottbillig. Da gerade der Preis für Weizen und andere Lebensmittel am Rohstoffmarkt rapide ansteigt, sollten Sie besser jetzt noch zuschlagen, bevor die Endverbraucherpreise erhöht werden.

Ebenfalls macht es Sinn, zumindest für die Autofahrer, sich ein paar Kanister mit Benzin oder Diesel einzulagern. Zu empfehlen sind Kanister aus lackiertem Metall, denn damit ist eine geruchlose und langfristige Lagerung von Benzin und Diesel möglich, bis zu ca. 10 Jahren. Echte Investoren lagern ihr Öl übrigens sicher unter der Erde und holen es erst bei Bedarf nach oben.

Sicherlich, zusammen sind das zwar einige wenige hundert Euro, aber zum einen müssen Sie sich ja nicht alles auf einen Schlag zulegen, sondern verteilt über wenige Wochen, und zum anderen werden sowohl Nahrungmittel als auch Sprit nahezu unbezahlbar und v.a. nicht verfügbar sein im Falle eines Falles. Was nützen Ihnen dann noch die eingesparten Euros?

Wer nicht weiß, wo er anfangen soll mit der Bevorratung, holt sich erst einmal unverbindlichen Rat bei Leuten, die sich auskennen und z.B. eine Art Checkliste für alles Mögliche zusammengestellt haben. Ob diese Perfektion und ein so umfangreicher Aufwand nötig sind, entscheidet schlussendlich jeder für sich selbst.

Für die Optimisten: Auch wenn all das für Sie völlig undenkbar erscheint und Sie sowieso nicht betrifft, Sie dann schon “irgendwie damit klarkommen” werden, denken Sie trotzdem an Ihre Familie und die Möglichkeit, anderen unmittelbaren Angehörigen auszuhelfen, die gänzlich unvorbereitet dastehen. Das wird – sollte es geschehen – die große Mehrheit sein. Lieber einmal zuviel vorgesorgt.

Wer sich die jüngste Situation in Griechenland betrachtet und sich Spanien 2008 in Erinnerung ruft, dem dürfte die Entscheidung nicht schwer fallen, wenigstens das Nötigste zu bevorraten. Außerdem, der nächste Winter kommt bestimmt und wer weiß, vielleicht irrt sich die Klimasekte und es wird wieder richtig kalt. Eingeschneit und ohne Strom möchten Sie doch nicht frieren und hungern, oder?

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7 Kommentare

  1. am 6. August 2010 um 16:05 6 Rock

    Hier noch eine anderen Film.
    http://www.youtube.com/watch?v...re=related
    Würde gerne mit anderen an einen Projekt dieser Art mitwirken.
    Wohne in Berlin.
    Habe mir schon permanent Magneten besorgt und die Abstoßende Kraft ist enorm.
    Also Leute meldet euch.
    rockwater@gmail.com

  2. am 8. August 2010 um 22:38 7 silas

    das ist kein fake.
    das geht weil die Magnete sich immer anziehn und abstossen
    sieht man hier
    http://www.youtube.com/watch?v...HN-Nr61IDI

    das ist die Zukunft.

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