Dekadenz – die Krankheit des übermäßigen Wohlstands
Der Spiegel erhob am 07.07.2010 einen ungewöhnlich zynischen Lobgesang gegen die Gutmenschen im einstigen Lederhosenland, der so gar nicht mainstream-kompatibel war und dessen Autor sich vermutlich zu lange auf Webseiten der alternativen Medien rumgetrieben hat:
Nach dem erfolgreichen Kampf gegen den volksschädlichen und auch individuell nicht eben gesundheitsförderlichen Tabak stehen die nächsten Schlachten auf dem langen Marsch in die Gesundheits- und Klimaschutz-korrekte Gesellschaft an:
- Gegen Alkohol: Er macht bekanntlich krank, enthemmt und führt zu sozialem Fehlverhalten.
- Gegen Fleisch: Der Verzehr ist aus Gründen des Klimaschutzes unverantwortlich.
- Gegen Autofahren und Fliegen natürlich: Der motorisierte Individualverkehr fordert Tausende von Menschenleben im Jahr, auch von passiven Verkehrsteilnehmern. Und Urlaubsflüge nach Mallorca oder Gran Canaria sind nach dem Verbot der Glühlampe energiepolitisch einfach nicht mehr hinnehmbar.
Wer wagt gegen die Rationalität solcher Argumente noch zu argumentieren? Überall in Europa sind die Gesundheits-, Lebens-, Kinder-, Tierschützer fleißig unterwegs. Blaukreuzler und Vegetarier haben ihre Biotope verlassen und missionieren erfolgreich mit. Getrennt, oft ohne voneinander zu wissen, aber doch beflügelt vom gleichen großen Gedanken, die Welt sicherer, gesünder, vernünftiger zu machen, arbeiten sie daran, den Menschen eine politisch zeitgemäße Lebensform zu verpassen.
In Wahrheit handelt es sich beim Schreiber dieses Artikels garantiert um einen aus Bayern stammenden Raucher, der nun Dampf ablassen musste und dazu seine vorinstallierte Propaganda-”Rechtschreibkorrektur” des Verlags abgeschaltet hatte.
Und wie Recht er hat. Dieser Öko-Wahnsinn, nein, dieser Öko-Gutmenschen-Gesundheits-Umwelt-Terror treibt immer neue Blüten und übertrumpft regelmäßig die alten Irrigkeits-Höhepunkte.
Beispielsweise ist der Mäuseschutz ein bedeutsames Thema für Bischofswerdas Beamte, wie in der Sächsischen Zeitung am 15.07.2010 zu lesen war – oder hieß der Ort nicht doch Schilda?
Damit die putzige Haselmaus auch nach dem Neubau der Ortsumgehung Bischofswerda in ihrem Revier nach Samen, Insekten und Vogeleiern suchen kann, bekommt sie eine 400.000 Euro teure Brücke spendiert.
[...]
Wanderer queren die Straße eine Etage tiefer, während über ihren Köpfen die Haselmäuse flitzen können. Die Wanderer-Querung hätte es übrigens ohne die Maus nie gegeben, sie war „aus Kostengründen“ aus der ursprünglichen Planung gestrichen worden.
[...]
Entlang der „Öko-Autobahn“ A17 wurden sogar Fledermaus-Überflughilfen gebaut: Vier Brücken, zehn Meter breit, die mit Hecken und Sträuchern als Orientierungshilfe bepflanzt worden. Kosten: jeweils eine Million Euro.
Und wenn es am Ende zuviele Mäuse werden? Dann wird das Straßenbauamt Bautzen wieder “lange recherchieren”, um eine teure Lösung zu finden, denn primitive Mäusefallen aus dem Baumarkt können schließlich keine adäquate Lösung für die offensichtlich unterbeschäftigten Beamten mit zwanghafter Selbstdarstellungsneurose sein. Da wird dann sicher eine halbe Million Euro lockergemacht, um die plagenden Mäuse art- und tierschutzgerecht, einzeln bei staatlich beauftragten Tierärzten einschläfern zu lassen.
Für den Tierschutz wird anscheinend immer sehr gern und auch viel Geld locker gemacht, egal wie sinnvoll oder auch nicht solche Maßnahmen nun sein mögen. Damit lässt sich gute Lobbyarbeit für “wichtige” Politiker – und solche, die es noch werden wollen – leisten. In Amstetten in Niederösterreich wird beispielsweise ein Millionenprojekt umgesetzt, damit vielleicht ein paar Fische das Gewässer hochschwimmen können:
„Um die Fallhöhe von über acht Metern zu überwinden wird ein Fischaufstieg mit 56 Becken von jeweils zwei mal drei Metern errichtet, der es sogar größeren Fischen wie dem Huchen ermöglichen soll, das Wehr zu passieren. Daneben wird eine Turbine mit einer Leistung von 479 kW errichtet, um den Verlust bei der Energieerzeugung durch die Abgabe der Restwassermenge auszugleichen“, erklärt STADTwerke-Direktor Ing. Robert Simmer die wichtigsten Eckpunkte des Projekts.
„Da wir auch in unserem Leitbild den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur festgeschrieben haben, sind wir ganz besonders stolz darauf, dass uns alle beteiligten Experten eine wesentliche Verbesserung des ökologischen Zustandes der Ybbs bescheinigen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich das auch schnell unter den Fischen herumspricht.“, so Simmer über eines der wichtigsten Investitionsprojekte der vergangenen Jahre, das mit rund 2,5 Mio. Euro Gesamtkosten veranschlagt wurde.
Umwelt, verantwortungsvoll, Experten, ökologisch, Natur – da läuft dem Grün-gutmenschlichen-Öko-Lobbyist das Wasser im Munde zusammen, wenn er daran denkt, wie gut er sich mit diesen schönen Begriffen schmücken kann. Schade nur, dass die Fische keine Zeitung lesen und das Projekt bejubeln können. Die Angler flussaufwärts wirds vielleicht freuen. Zum Glück müssen die den gefangenen Fisch nicht bezahlen, denn das dürfte ein teurer Spaß werden. Aber dafür sorgen bestimmt wieder ein paar andere dieser überflüssigen Dekadenz-Mitesser.
Auch noch weitere Tiere erfreuen sich am völlig überhitzten Wohlstands-Klima: Politiker, genauer gesagt grüngefärbte Kommunisten. Am 17.07.2010 berichtete Die Presse über einen Zwist innerhalb der Gutmenschen-Partei in Österreich:
Wie auch der bisherige grüne Bezirksvorsteher des achten Wiener Bezirks, Heribert Rahdjian, Sohn eines Armeniers, der von seinen Gesinnungsfreunden in einer Nacht- und Nebelaktion weggeputscht wurde. Wobei es in beiden Fällen eine erstaunliche Frontstellung gibt: da (moderate) Politiker mit Migrationshintergrund, dort (radikale) frauendominierte Gruppen. Grüne Frauen gegen grüne Migranten – eine doch seltsame Konstellation. Und in Mariahilf, dem sechsten Bezirk, treten im Herbst sogar zwei grüne Listen an. Hier allerdings ist die Moderate, gegen die die Radikalen mobil machen, eine Frau – Susanne Jerusalem.
Die politische Bühne ist ein von der Allgemeinheit finanziertes Forum zur ständigen Selbstdarstellung von ganz offensichtlich unfähigen Menschen, die keinem richtigen Beruf und keiner produktiven Arbeit nachgehen wollen. Klare Linien sind nicht vorhanden, es agiert jeder gegen jeden. Migrations-Gutmenschen gegen Frauen-Gleichstellungs-Faschisten – wollen wir hoffen, dass sie noch lange mit sich selbst beschäftigt sind, dann können sie solange wenigstens kein weiteres Unheil mehr anrichten.
Einer der Höhepunkte dieser unsäglichen Dekadenz wurde im Juni 2010 erreicht, als der Europarat über die Beschlussvorlage 12267 abstimmte. Angeblich sollte der Begriff “Mutter” abgeschafft werden, was zwar nicht wirklich geplant war, aber dennoch in ähnlicher Richtung vorgeschlagen wurde. Die Presse hatte das Thema am 26.06.2010 intensiv beleuchtet:
Nunmehr sind die sexistischen Stereotype so charakterisiert: „…das heißt, die Frauen zu Hause, die Männer in der beruflichen oder politischen Welt – Frauen als Opfer oder Sexobjekte, Männer als kompetente und mächtige Führer oder sexuell angetriebene Personen“.
[...]
Jedenfalls ist der Europarat eine faszinierende Parallelwelt. 2200 Mitarbeiter verbraten jährlich ein Budget von mehr als 200 Millionen Euro, um den Regierenden unverbindliche Vorschläge zu unterbreiten. Bei der Debatte am Freitag gab es zum Vorschlag 12267 immerhin eine Rednerliste, die auf sieben Personen beschränkt war, von denen jede etwa fünf Minuten Zeit hatte. Sie hätten das Ganze aber auch abkürzen und ihre politisch korrekten Zustimmungsworte im Chor sprechen können.
[...]
Es zahlt sich aus, die Protokolle zu lesen und diese Welt weiser Tugendbolde kennenzulernen, in der es von Ideen für „Awareness Raising Campaigns“, Kampfgesetzen, Regulierungsbehörden, Verhaltenskodizes, Quotenregelungen, Beobachterinstitutionen, Kinderunterweisung, Strafbestimmungen, noch mehr Beobachterinstitutionen, Erwachsenenerziehung, Staatsanwaltsermächtigungen und noch mehr Regulierungsgremien nur so wimmelt. All das kommt in der Resolution 12267 vor – allein zur künftigen Vermeidung von Klischees in den Medien.
Zwar hat der Europarat keine institutionelle Verbindung zur EU, doch die Mitwirkenden müssen zumindest seelenverwandt sein. Wer Mann und Frau derart gegeneinander tauschen will, dem scheint so einiges im Hirn ebenfalls vertauscht worden zu sein. Wahrscheinlich sind alle diese sozialistischen Eurokraten nicht über eine natürlich Geburt zur Welt gekommen, sondern durch einen Chemieunfall in irgendwelchen Gen-Laboren – oder es handelt sich schlicht um Außerirdische, was deren politische Handlungen sowieso unweigerlich nahelegen.
Eine denkbare Entsorgungsmöglichkeit für diese gutmenschlich-gefährlichen Irren wäre eine Insel ohne Tierprodukte, ohne Tabak, ohne Autos und ohne Alkohol, auf der nur mit Propellern – manchmal – Strom für ein paar Energiesparlampen erzeugt wird, wo eine grün-sozialistische Diktatur einer reinen Frauen-Regierung über die Menschen herrscht, Kinder einzig in staatlicher Obhut gezeugt, von genetisch umgewandelten Männern ausgetragen und geboren werden, Tiere den Kindern gegenüber bevorzugt werden und wo keinerlei nationale Kultur, Sprache oder Familie mehr gelebt werden darf. Sprich, das Paradies der grünen Gutmenschen.
Wir befinden uns glücklicherweise bereits auf dem Scheitelpunkt dieser Dekadenz. Viel höher hinauf dürfte es wohl nicht mehr gehen, denn der Wohlstand geht seinem Ende entgegen. Damit werden nach und nach hoffentlich auch die unerträglichen Gutmenschen und ihre gotteslästerlichen Einflüsse verschwinden.
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….und was macht dich nun traurig (15)?
….und was macht dich nun traurig (15)?
Das die Menschen sich nicht mehr Wert sind. Das sie nicht erkennen, dass sie zu höherem bestimmt sind und das ihr Leben eine Herausforderung ist, im Geist und im Fleisch.
Nichts ist dem Zufall überlassen und alles hat einen bestimmten Grund. Das Leben ist eine Plage, die überwunden werden muss. Der Mensch soll seine Schwachheit erkennen und soll sich überwinden. Er soll begreifen, dass er mehr ist als er erkennt, doch er muss es auch wollen.
Doch allein wird jeder scheitern und deshalb muss der Mensch anerkennen, dass er ohne die Hilfe und die Kraft Jesus Christus verloren ist und das er der Verantwortung, die ihm für sich selbst, seinem Nächsten und dieser Welt übergeben worden ist, nicht gerecht wird.
Wer nur redet, der wird nichts ändern. Doch auf die Straße gehen ist der falsche Weg. Es wäre besser, das der Mensch, der etwas ändern möchte ein Amt anstrebt, mit dem er etwas ändern kann.
Dann kann man wirklich etwas in dieser Welt bewegen.
Matthäus 23: 12 Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht.
1. Korinther 10,24 Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient.
Wir dienen einander und Gott dient uns durch seine Gerechtigkeit. Die Bibel ist der Weg und wer dem Wort Jesu Christi gehorsam ist, der wird schon in diesem Leben belohnt.
Wer auf dem Platz, der ihm gegeben ist, sein bestes gibt, der macht dieses nicht für die Welt, für seine Familie oder für sich selbst. Er gibt all seine Kraft und sein Wissen und seine Fähigkeiten, die ihm von Gott gegeben sind, für den Herrn Jesus Christus. Damit dient er dem Nächsten und erfüllt den Willen Gottes.
Nicht jeder ist für ein höheres Amt bestimmt und wer ein höheres Amt bekleidet und es missbraucht, der wird auch nicht belohnt. Weise ist, wer Gott fürchtet, denn er entscheidet, wer würdig ist und wer zur Schande seiner Schöpfung geworden ist.
Der Mensch ist NICHTS ohne Geist und Wort Gottes in seinem Herzen ;D
Die ganze Sache mit dem Umweltschutz ist doch nichts als Augenwischerei. Umweltschutz wird nur zu Propagandazwecken betrieben und natürlich geht es um Geld.
Egal wo man hinschaut auf dieser Welt, wird vergiftet, verseutcht, abgeholtzt und vernichtet. In Deutschland natürlich nicht, das ist alles weit weg von uns, wie schön, nicht wahr.
Die Klimalüge wird weiter betrieben, aber dass man Uranverseuchte Munition im Irak benutzt, davon keinWort in der Regenbogenpresse. Dazu ein Artikel auf ASR. Für diese Presse muss ich mir noch ein anderes Wort einfallen lassen.
Im übrigen herrscht ja auf der südlichen halbkugel momentan Eiszeit, aber nichts davon ist irgendwo zu hören. Algenpest war gestern der Aufhänger, plus dicke Kinder.
Es muss doch inzwischen Jedem, der sich mit all dem beschäftigt, klar sein, dass die gesamte Nachrichtenwelt gelenkt wird. Zensiert und verfälscht sind die Nachrichten.
Kein Wunder, dass Merkel das Internet nicht lieb hat. da sieht man wes geistes Kind sie
1. Korinther 12