Wenn weinende Gottheiten zur künstlichen Rekonstruktion eines Erlösers dienen
Am 12.02.2010 veröffentlichte scinexx nachfolgenden Artikel:
Forscher rekonstruieren DNA eines ausgestorbenen Menschen
Genom aus Haarbüschel enthüllt Details über erste Besiedler der grönländischen Arktis
Zum ersten Mal ist es Forschern gelungen, das Zellkern-Genom eines ausgestorbenen Menschen zu rekonstruieren. Als Basis dafür diente DNA aus einem 4.000 Jahre alten, in Grönland gefundenen Haarbüschel. Sein Besitzer gehörte zu den ersten Besiedlern der grönländischen Arktis, er hatte braune Augen, dunkle Haut und war an die Kälte gut angepasst. Seine Vorfahren wanderten offenbar getrennt von Inuit und Indianern aus Sibirien ein. Die Details der Rekonstruktion sind jetzt in „Nature“ erschienen.
Einzig die bevorzugte Zigarettenmarke des Grönländers hat das Forscherteam noch nicht herausgefunden. Da “Inuk der Grönländer” sich nicht mehr wehren kann, können die Fachleute heute alles behaupten, was sie angeblich herausgefunden haben wollen. Andere Zeitzeugen fehlen, es wird damit sowohl schwierig, die Aussagen zu unterstützen, als auch zu widerlegen.
Die Wienerzeitung hat am 11.02.2010 ebenfalls über Inuk berichtet:
Er lebte vor 4000 Jahren auf Grönland, hatte braune Augen und dunkles, dichtes Haar. Seine Haut war dunkler als die der meisten Europäer. Er hatte die Blutgruppe A positiv und einen gedrungenen Körperbau. Dem Mann aus grauer Vorzeit drohte eine Glatze, dafür war er aber gut an ein Leben in der Kälte angepasst.
Einmal abgesehen von der Unlogik der “dichten Haare” und der gleichzeitig “drohenden Glatze” ist ein anderer Punkt sehr interessant: Die Blutgruppe. Es soll also möglich sein, aus minimalen Zellresten derartige Informationen zu gewinnen. Was könnte man denn damit noch anstellen?
Wie wäre es damit, aus dem angeblichen Grabtuch von Jesus Christus, dessen DNA zu rekonstruieren? Man könnte vielleicht vergleichen, wer heute ähnliche Gene hat und damit auf angebliche Nachkommen von Jesus schließen. Die “Wissenschaft” schreckt ja bekanntlich vor nichts mehr zurück.
Zunächst bräuchte man für einen solchen Versuch verwertbares Material. Dafür gibt es das Turiner Grabtuch, in welchem Jesus nach seinem Tod bis zur Auferstehung eingewickelt gewesen sein soll. Beispielsweise die katholische Kirche hat das Tuch allerdings nicht als echt anerkannt, wie bereits am 11.04.1998 der Focus schrieb:
Die katholische Kirche jedenfalls erkennt das Tuch nicht als Reliquie an, sondern überläßt es dem einzelnen, es für ein authentisches Stück von Jesu zu halten, genauso wie den Heiligen Rock von Trier. Von dem behauptet Ghiberti, daß er eine Fälschung sei. Deshalb darf der Rock paradoxerweise als Reliquie betrachtet werden. Das Grabtuch ist dagegen „viel zu authentisch“.
Es soll noch weitere Tücher geben, welche das Gesicht von Jesus abbilden, z.B. das “Volto Santo“. Papst Benedikt XVI. wusste von der Existenz dieses Tuches bis 2004 nichts und besuchte daraufhin die Pilgerkirche in Manoppello am 1. September 2006 als erster Papst überhaupt. Anschließend erließ er ein Dekret, wie auf pater-pio.de veröffentlicht wurde:
Per Dekret vom 22. September 2006 verlieh Benedikt XVI. „zur Ehre des Heiligen Antlitzes Unseres Herrn Jesus Christus“ der Kirche den Titel einer Basilica minor. Diese Erhebung zur Päpstlichen Basilika wurde laut Dekret gewährt, um „die Verbindung und Verehrung der Kathedra von Sankt Peter mit dieser wichtigen Kirche zu intensivieren“ und um es als Zentrum besonderer liturgischer und pastoraler Tätigkeiten zu bestätigen.
Übrigens wird der Papst im Mai 2010 das Turiner Grabtuch besichtigen, wie katholisch.de am 28.10.2009 berichtete:
Papst pilgert im Mai 2010 zum Turiner Grabtuch
Wallfahrt zur öffentlichen Präsentation der Reliquie
Turin – Papst Benedikt XVI. pilgert nächstes Jahr zum “Turiner Grabtuch”. Das Kirchenoberhaupt wolle am 2. Mai 2010 die norditalienische Erzdiözese Turin besuchen, teilte der dortige Kardinal Severino Poletto am Dienstag in einem Brief an seine Diözese mit.
Was Papst Benedikt wohl vorhat? Oder ist diese Pilgerreise einfach nur aus Spaß geplant?
Am 04.12.2006 titelte die Berliner Zeitung:
Forscher wollen DNA-Code von Jesus entschlüsseln
Ein anderes solches Tuch ist das “Schweißtuch von Oviedo“. Wie die Berliner Zeitung weiter angibt, wurde bereits festgestellt, welche Blutgruppe der Benutzer dieses Schweißtuches gehabt haben soll:
Dann gibt es noch das Schweißtuch von Oviedo. Das Leinentuch, so glaubt man seit 1113, soll Jesus bedeckt haben. Forscher sicherten darauf bereits die seltene Blutgruppe AB. Und das berühmte Grabtuch von Turin, in dem der Legende nach vor über 2000 Jahren der Leichnam Christi gehüllt war, auf dem das Antlitz Gottes zu sehen sein soll. Anhand von Hautpartikeln entschlüsselten Wissenschaftler darauf bereits drei von 23 Genen mit 268 Basenpaaren.
Offenbar muss Jesus im Textilgroßhandel tätig gewesen sein, bei der Anzahl an Tüchern, in die er angeblich eingehüllt gewesen sein soll. Wirklich alles sehr glaubwürdig.
Blutgruppe AB ist sehr selten, nur ca. 4% der Bevölkerung hat diese Blutgruppe. Umso interessanter ist nun, wo diese Blutgruppe anderweitig noch festgestellt wurde. Vielleicht haben Sie schon einmal davon gehört, dass Marien-Ikonen Bluts-Tränen geweint haben. Am 09.05.2006 veröffentlichte die IGEAWAGU folgenden Artikel:
Nach der Beendigung aller Analysen, haben die Forscher des Labors an Pater Pietro ein offizielles Dokument geschickt, indem sie zusammenfassend festhielten, dass das untersuchte Blut menschliches Blut der Gruppe AB, männlich, und in den beiden Mustern identisch sei, d.h. dasjenige der Blutstränen des Bildes der Jungfrau und das Blut auf dem Antlitz JESU.
Aber es gibt noch mehr: Das nachfolgende Dokument, das durch Auswertungen wirklich Unglaubliches zeigt: Die Konfiguration (Struktur) der genetischen Züge gefunden im Y-Chromosom stimmt mit keiner einzigen gegenwärtig in der weltweiten Datenbank vorhandenen Konfiguration überein, in welcher die Daten von 22000 männlichen Individuen aus 187 verschiedenen Bevölkerungen enthalten sind.
Weiter vorne liest man noch: „Dieses Blut ist so rar, dass man es als fast einzigartig bezeichnen muss. Durch die Berechnung beträgt die statistische Wahrscheinlichkeit, eine Typologie von analogem Blut im Verlauf der Jahrtausende zu finden 1 zu 200 Milliarden der möglichen Fälle.
Sofern die Schweißtuchanalysen irgendwann in der Zukunft als “wissenschaftliches” Ergebnis “beweisen” sollten, dass es sich rein zufällig um das exakt selbe Blut wie bei den weinenden Ikonen handelt, würde mich das nicht wundern. Ganz im Gegenteil. Gehen Sie dann davon aus, es ist eine Lüge. Wie man der Wissenschaft heute noch glauben kann, ist spätestens seit Climategate klar.
Es wäre dann im Hinblick auf die Maitreya-Aussagen von Benjamin Creme noch viel interessanter, wenn sich herausstellen würde, dass auch Buddha, Krishna und Mohammed genau dieses seltene Blut gehabt hätten, denn laut Creme soll ja Maitreya der “Weltlehrer” aller Religionen und damit der jeweils erwartete Erlöser sein. Daher könnte die Wissenschaft zuvor “beweisen”, dass alle Religionsführer eigentlich dieselbe Person waren.
Bei Mohammed könnte man die genetische Übereinstimmung mit der DNA der Schweißtücher von Jesus vielleicht durch die Nachkommen seiner Familienangehörigen herausfinden und bei Buddha und Krishna fällt den Schummlern sicher auch noch ein Weg ein.
Wenn wirklich diese Absicht dahintersteckt, Maitreya als Retter der Welt zu präsentieren und den wahren und auferstandenen Erlöser Jesus Christus zu demontieren, dann wäre diese DNA-Rekonstruktion der Weg der Wahl. Denn einen derartigen “wissenschaftlichen Beweis” würden die meisten Menschen heute sicher glauben.
Schlussendlich wäre es sehr spannend zu erfahren, welche Blutgruppe Raj Patel hat. Wollen wir wetten, auch er hat Blutgruppe AB?
Literatur zum Thema Manipulation
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“Guter Hirte, schlechter Hirte”
Der Hirte ist ein Werkzeug des Bauern, um dessen Schafe zu hüten.
Würden die Schafe dem Hirten gehören wäre er ein Bauer.
zu 5
Ja, ja, der Zen. Aber wenn’s gar nicht um Kerne geht, sondern nur um die wahre Lehre und die Gefolgschaft?
Die armen Asiaten mit dem Zen. Sie haben keinen Gott.
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am 22. Februar 2010 um 23:45 7 GHH
zu 5
Ja, ja, der Zen. Aber wenn’s gar nicht um Kerne geht, sondern nur um die wahre Lehre und die Gefolgschaft?
Die armen Asiaten mit dem Zen. Sie haben keinen Gott.
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Ihr seid ein armer Haufen hoffnungsloser Pessimisten. Mit eurer schlechten Energie, seid ihr es, welche die Negativtät nicht loslassen…..
Gerade gefunden, passt vielleicht ein bisschen zum Artikel:
http://www.dnaancestryproject.com/
(Wer braucht sowas bloß!?)