Im Scheinwerferlicht der Lügen – Die lächerlichen Recherchequalitäten der Massenmedien

Am 14.01.2010 wurde Dr. Hamer, Entdecker der Neuen Medizin, von Mitarbeitern des Bayerischen Rundfunks interviewt. Hintergrund war der traurige Fall Susanne Rehklau.

Die Unterschiede zwischen der Darstellung im fertig geschnittenen Beitrag für „Report München“ und dem Original-Interview, demonstrieren die herausragend schlechte und voreingenommene „Leistung“ der verantwortlichen Journalisten.

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Schauen Sie sich bitte zunächst den obigen 55-minütigen Original-Mitschnitt des Interviews zwischen Dr. Hamer und Herrn Ulrich Hagmann – freiberuflicher Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks – an. Dr. Hamer gab dieses Interview unter zwei Voraussetzungen:

  1. Das Interview wird parallel von ihm vollständig gefilmt.
  2. Der Fall Susanne Rehklau wird nicht thematisiert, weil ihre Eltern nicht anwesend sind.

Was Ulrich Hagmann und seine Kollegin Annette Peter, die nicht beim Interview anwesend war, aus diesem Interview gemacht haben, konnten Sie am 18.01.2010 im staatlichen, mit Ihren Geldern finanzierten ARD-Programm genießen: Mustergültige, durchschaubare Propaganda.

Ein Auszug aus dem Zusammenschnitt:

Wera Schlömer: „Die Germanische Neue Medizin ist ein Weg zur Hölle, zum Tod, zum Siechtum. Es ist einfach irreführend und bringt die Menschen dazu, zu etwas zu neigen, was absolut nicht der Wahrheit entspricht. Sie führt zum Tod unweigerlich.“

Ryke Geerd Hamer, Arzt ohne Approbation: „Wenn da wirklich hundert bei mir gestorben wären, die vorher schulmedizinisch vorbehandelt waren. Das wäre gar nichts.“

Aus dem Zusammenhang gerissene Zitate sollen also journalistische Arbeit darstellen? Schauen Sie sich nun das Ergebnis des Interviews an, ganze 91 Sekunden von 55 Minuten Interviewdauer kam Dr. Hamer zu Wort:

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Die allererste Frage von Dr. Hamer an Herrn Hagmann lautete:

Also Herr Hagmann, Sie sagten ja, dass Sie nichts von der Germanischen Neuen Medizin verstehen, ist das richtig?

Seine Antwort war:

Gut, ich hab mir das jetzt durchgelesen…

Hagmann gab damit vor laufender Kamera zu, dass er quasi keine Ahnung vom Thema hat. Man erkennt anhand bestimmter Fragen, aus welchen Quellen er seine Informationen bezog und was er wohl „durchgelesen“ hat. Ich selbst habe Hagmann angeschrieben, woraufhin er lediglich mit einer zynischen Antwort mit dem Link zu „meiner Eselwatch-Seite“ reagiert hat, was meine Vermutung bezüglich seiner Recherchen 100% bestätigte. Da fühlt sich jemand sehr sicher in seiner Position.

Dass er in Wirklichkeit so gut wie gar nichts an Inhalten über die Neue Medizin gelesen hat, erkennen Sie an seinen zusammenhanglosen Fragen im Original-Interview, von denen keine einzige die konkrete Wirkungsweise der GNM betraf. Im Gegenteil, er fragte Dr. Hamer, was das 1. biologische Naturgesetz sei. Nun, wenn er es angeblich gelesen hat, warum fragte er dann danach?

Hagmanns Interviewmethode demonstriert auch seine respektlose Vorgehensweise. Ohne Anstand unterbrach er seinen deutlich älteren Gesprächspartner fast ausnahmslos. Sein Argumentationsniveau war allerunterste Schublade, er stellte Fragen und wartete dann die Antwort nicht einmal ab.

Auch das Thema Chip-Impfung bzw. Todes-Chip spricht Ulrich Hagmann an. Ob Dr. Hamer mit seinen Vorstellungen darüber Recht hat, wissen wir nicht. Es klingt zunächst ziemlich skurril, sicher, aber anstatt als Journalist diese Sache näher zu recherchieren, z.B. einen RFID-Chiphersteller persönlich mit Kamera aufzusuchen und diese Fragen zu stellen, wird einfach nach dem Motto agiert „was nicht sein kann, darf nicht sein“. Dabei wäre jedoch genau die Chip-Sache ein echter Knüller für eine weitere Sendung, wenn sich dabei ein gewisser Wahrheitsgehalt herausstellen würde. Aber wen interessiert schon die Wahrheit?

Achten Sie im Originial-Interview zudem auf den kleinlauten Ton von Hagmann. Keine zusammenhängenden Gedankengänge, keine klaren Fragen, etliche Suggestionsversuche, ständiges Unterbrechen, auch die Lebensgefährtin von Dr. Hamer darf nicht ausreden – dagegen ergibt sich im fertigen Propagandabeitrag ein völlig anderes Bild:

Selbstbewusst wird von „Hamer aufstöbern“ gesprochen – eine telefonische Vereinbarung über einen Interviewtermin ist also „aufstöbern“ – und davon, dass in diesem Interview nur wirre Gedanken vermittelt wurden und man es daher am Ende abbrechen musste. Zitat aus dem Original-Interview: „Wir müssen leider wieder zusammenpacken…“. Bis auf das Bild ist im Beitrag von Report München offensichtlich alles gespiegelt dargestellt worden.

Wenn man jetzt nur den verleumderischen Beitrag des Bayerischen Rundfunks sieht, muss man als Außenstehender unweigerlich einen negativen, dubiosen Eindruck von der GNM und Dr. Hamer bekommen, was natürlich voll beabsichtigt ist. Allein schon die Anmoderation erinnert an frühere Sendungen, die mit dem Titel „tödliche Gefahr“ angekündigt wurden.

Schaut man sich aber zusätzlich das ungeschnittene Original-Interview an, wendet sich das Blatt. Zwar trifft Dr. Hamer die eine oder andere schwer verdauliche Aussage wie Chip-Impfung oder die GNM-Anwendung in Israel, doch rein sachlich betrachtet scheint es Hagmann keine Sekunde um den Inhalt der Entdeckungen von Dr. Hamer zu gehen und schon gar nicht darum, ob diese stimmen könnten, denn er spricht über die GNM von einem Theorem.

Ohne klare Fragen gibt es auch nur schwerlich brauchbare Antworten. Man erkennt die Absicht hinter Hagmanns Vorgehen. Es sollten im Interview offenbar nicht einmal im Ansatz die Fakten über die GNM zum Vorschein kommen. Die Zuschauer dürfen keine Sekunde lang daran zweifeln, dass die Vormediziner, wie Hamer die Schulmedizin treffend bezeichnet, die 12-jährige Susanne auch nur im Ansatz falsch behandelt haben könnten.

Was ist mit Dr. Hamers Behauptung, dass in Israel die Germanische Neue Medizin längst angewandt wird? Zumindest die ersten beiden biologischen Naturgesetze sind tatsächlich anerkannt von Prof. Dr. Joav Merrick. Auch andere Veröffentlichungen belegen einen Zusammenhang zwischen den Entdeckungen von Dr. Hamer und Israel, so beispielsweise der Artikel vom 26.08.2008 in der Bildzeitung und vom 04.08.2008 im Spiegel. Der Zusammenhang darin mit Israel ist also Zufall?

Woran Hagmann Dr. Hamer aufhängen möchte ist, dass er angeblich falsche Zahlen heranzieht. Das stimmt jedoch nicht. Im Newsletter der israelischen Botschaft vom 29.10.2008 wird folgendes berichtet:

Rückgang der Krebsfälle in Israel

[…]

Auch die Zahl der Krebstoten ist im Laufe der vergangenen Jahre zurückgegangen. So starben etwa im Jahr 2004 152 Menschen in Israel an Krebs; 2003 waren es 160 Tote.

Diese Zahlen auf 6 Millionen Einwohner zu beziehen mutet schon sehr seltsam an, daher sollte man im Originalbericht von Haaretz nachschauen, in welchem steht:

The number of cancer-related deaths has also declined in recent years: 152 of 100,000 Israelis died of cancer in 2004, a slightly lower figure to the 160 deaths recorded the previous year.

152 Krebstote pro Jahr je 100.000 Einwohner entspricht einer Quote von 0,152%. In der BRD beträgt laut Ärztezeitung die jährliche Zahl an Krebstoten 220.000. Dies entspricht 0,275% der Bevölkerung, die Quote bei uns ist damit fast doppelt so hoch wie in Israel.

Dabei muss noch erwähnt werden, dass die Anzahl an Krebstoten in der BRD in Wahrheit deutlich höher liegt, da nach Berichten des Statistischen Bundesamtes pro Tag ca. 1.700 Patienten an Krebs oder Kreislaufsystem sterben. Zur Schönung der Statistik werden jedoch die zuvor als aussichtslose Krebsfälle zum Sterben nach Hause geschickten Patienten nach ihrem Tod der Kategorie Kreislaufsystem zugerechnet, was Sie ohne Schwierigkeiten in Ihrem persönlichen Umfeld nachprüfen können. Die Krebstodquote in der BRD dürfte daher eher bei geschätzten 0,5% oder noch höher liegen.

Dr. Hamer behauptete auch, dass in Israel lebende Araber im Gegensatz zur jüdischen Bevölkerung keine Neue Medizin, sondern Chemo und Morphium erhalten. Dies bestätigt indirekt ein Bericht des israelischen Gesundheitsministeriums aus dem Jahre 2006:

Die Überlebensrate von Frauen mit Brustkrebs im arabischen Bevölkerungssektor in Israel ist tiefer als die entsprechende Rate im jüdischen Sektor.

[…]

Die Häufigkeit von Brustkrebs bei Frauen in Israel gehört ebenfalls zu den höchsten der Welt (90,8/100.000).

[…]

Die altersangepasste Brustkrebshäufigkeit ist bei jüdischen Frauen bedeutend höher (96,5/100.000) als bei arabischen Frauen (41,3/100.000).

Was bedeutet dies? Die Frauen in Israel haben genauso häufig Brustkrebs wie der Rest der Welt. Aber die Mortalität der jüdischen Frauen ist dennoch niedriger als die der arabischen Frauen, die weniger als halb so häufig an Krebs erkranken? Wie funktioniert das denn? Hat Dr. Hamer am Ende Recht?

Anhand des „Report“-Beitrags lässt sich hervorragend demonstrieren, welches Spiel die Medien spielen und wie die Spielregeln dafür aussehen. Hinter die Kulissen geschaut, lässt sich hier Erstaunliches erkennen. Ganz unabhängig davon, was Dr. Hamer nun denkt oder wie seltsam seine Aussagen vielleicht in manchen Ohren klingen mögen, diese Vorgehensweise der Journalisten ist einfach nur billig.

Glauben Sie jetzt bloß nicht, dass nur in diesem Fall die „Recherche“ der Medien so abläuft. Im Gegenteil, wegen der „Kameraüberwachung“ des Interviews verlief dieses Gespräch sicherlich noch einigermaßen freundlich. Ich möchte nicht wissen, wie das ansonsten ausgesehen hätte.

Es wurde keine Gelegenheit ausgelassen, Dr. Hamer im fertigen BR-Beitrag schlecht dastehen zu lassen. Die mitlaufende Kamera seiner Lebensgefährtin wurde mehrmals stimmungsmachend eingeblendet, um zu suggerieren, dass Dr. Hamer wohl etwas zu verbergen habe – dabei war das nur zu seinem Schutz. Und wie Sie hier selbst sehen können, tat er das nicht ohne Grund. Beim Abschied vor dem Hotel wurde extra noch die lustige Mütze von Dr. Hamer groß ins Bild gerückt: Er soll um jeden Preis lächerlich gemacht werden, niemand soll ihn ernst nehmen oder sich gar die GNM näher betrachten.

Auch das Thema NPD oder die Schwabacher Schrift, deren Hintergrund nichts mit rechtsradikalen Verbindungen zu tun hat, versuchte Hagmann sowohl im Original-Interview als auch durch die sekundenlange Großaufnahme der Website von Dr. Hamer zu nutzen, um die antrainierte Abwehrhaltung der Zuschauer diesen Themen gegenüber ebenfalls noch zu aktivieren.

Stichhaltige Argumentation stand Hagmann offenbar nicht zur Verfügung. Daher musste er auf die pure Hetzschiene ausweichen, was anhand seines Zusammenschnitts klar wurde. Anstatt Dr. Hamers Erklärung der 6.000 gerichtlich überprüften Patienten aus der österreichischen Burgau-Klinik zu verwenden, wurde seine aus dem Zusammenhang gerissene, abwertend klingende Äußerung bzgl. der verstorbenen Patienten reingeschnitten.

Um den Bericht mit etwas mehr Blut aufzumotzen griff Hagmann zu einem angeblichen Todesfall Dr. Hamers. Dass er sich hierbei eindeutig zu weit aus dem Fenster lehnte, zeigt die Zeugenaussage eines Bekannten von Herrn Schlömer, dessen Frau vor laufender Kamera vor der GNM und Dr. Hamer warnt. Derartige Manipulation verdient eindeutig das Etikett kriminell.

Schauen Sie sich zudem die Links an unter „Mehr zum Thema“ auf der Report München Website. Da wird Eselwatch.com genauso genannt wie eine andere der bekannten Lügen- und Hetzseiten über die GNM. Ist dies das Ergebnis der Hagmannschen „Recherche“ oder gibt es hier vielleicht sogar aktive Verbindungen?

Es mutet etwas auffällig an, dass Report München eine so harte Linie gegen Dr. Hamer fährt. Grund könnte die stark pro israelische Ausprägung – welche ich selbst weitgehend teile – des Senders sein, die man anhand etlicher TV-Berichte auf der Website von BR-Journalist Stefan Scheider findet. Der „Report München“-Redaktionsleiter Stephan Keicher war z.B. bei der Live-Übertragung zur Ordination in der Synagoge München im Juni 2009 für die Sendung verantwortlich.

Dr. Hamer ist vielleicht manchmal nur ein bescheidener Diplomat bei bestimmten Äußerungen. Allerdings müssen wir uns fragen, welchen Grund es geben sollte, die Wahrheit nicht beim Namen nennen zu dürfen. Wer zudem seit rund 30 Jahren durch ausnahmslos alle Medien immer nur in schlechtem Licht präsentiert wurde – „Wunderheiler, Scharlatan, sperrt ihn ein, brüllt ihn nieder, macht ihn fertig“ – wird zu keinem Medienvertreter mehr Vertrauen fassen können. Diese Art von Verfolgung ist hart, so hart, dass sich die meisten von Ihnen das sicherlich nicht vorstellen können.

Sie können anhand dieser Sendung oder auch aus ähnlichen Fällen schlussfolgern, mit welcher Qualität wohl jegliche Reportagen im Propagandafernsehen produziert werden. Die Journalisten haben zumeist weder Zeit und häufig auch keine Lust, sich in ein neues Thema einzulesen. Insbesondere wenn sowieso schon eine bestimmte Meinung eindeutig vorzuherrschen scheint. Diese zu widerlegen oder zumindest ernsthaft zu überprüfen ist freilich deutlich aufwendiger, als in bereits bestehende Kerben mit immer denselben Totschlagargumenten einzuprügeln.

Dieser Bericht vom Bayerischen Rundfunk ist von Menschen, die zu faul und zu bequem sind, sich auch nur eine Sekunde mit einem Thema zu befassen und es zu prüfen, für andere Menschen gemacht, die wiederum zu dumm und voreingenommen sind, um ihrerseits die Glaubwürdigkeit des Fernsehens in Frage zu stellen.

Wundern Sie sich noch, warum wir in den Medien nicht die Wahrheiten hören? Es liegt offensichtlich nicht daran, dass wir es mit einer Medienverschwörung zu tun haben, sondern es liegt schlichtweg an der unglaublichen Arroganz, Faulheit und Dummheit der Medienmacher. Was nicht sein kann, darf nicht sein. Punkt, Ende, Aus. Da kann ich nur sagen, selbst schuld, wer nicht selbst prüft.

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Literatur zum Thema Gesundheit

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27 Kommentare

  1. am 10. April 2010 um 23:20 1 Bill Ofrights

    Ich habe dieses Interview gerade erst entdeckt weil ich mich für das Thema interessiere. Wenn das stimmt, was Herr Hamer dort sagt (was ich mir nicht wünsche), dann ist das echt ungeheuerlich!
    Ich beschäftige mich schon länger und ausgiebig mit Tabuthemen wie 9/11, NWO, Klimaerwärmung etc. Mit der Zeit bekommt man ein Gespür dafür wie Propaganda funktioniert und die Volksmeinung manipuliert werden soll. Bei all diesen Themen läuft das Diffamierungsprogramm relativ ähnlich ab. Ist euch das mal aufgefallen?
    Ich frage mich sowieso warum der Reporter immer wieder eine Medizin mit politischen Ansichten verknüpfen will???
    Zum Thema Israel passt jedenfalls auch folgendes:
    Der Kameramann, der für Report München das Interview gefilmt hat ist Itzik Yehezkeli.
    Seinen Werdegang kann man sich hier anschauen:
    http://www.itzikyehezkeli.com/xresume

  2. am 19. Oktober 2011 um 15:17 2 Claudia

    Ich bin schon lange davon ueberzeugt das die ganze Schulmedizin letztendlich nur auf GELD // MACHT aus ist. Patienten werden „krank“ gehalten damit sie ja wiederkommen damit die pharma industrie noch reicher wird. Papperlapapp!!!

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