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Was passiert bei der kommenden Währungsreform?

Von Wahrheiten.org am 14. Dezember 2009 | Kategorie Vorsorge

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 | 20.084x gelesen | 23 Kommentare

henrik_vogel-waehrungsreform

© voghen / PIXELIO

Vor wenigen Monaten war es noch völlig undenkbar und indiskutabel, nun steht sie auch bei uns schon im Bereich des Möglichen, eine Währungsreform.

Ganz nah ist sie allerdings in Asien, denn in Nordkorea passierte es: In der ersten Dezemberwoche wurde die Währung “reformiert”.

Wie läuft ein solch einschneidendes Ereignis ab? Wer verliert dabei, wer gewinnt? Viele kennen diese Situation höchstens aus Geschichtsbüchern, doch nun stehen wir möglicherweise kurz vor unserer eigenen Reform und können zuvor live bei anderen Betroffenen dabeisein.

Was passierte Anfang Dezember genau in Nordkorea? Die Financial Times Deutschland hat am 09.12.2009 einige Details genannt:

Dabei hat die Währungsreform, die das Regime vergangene Woche über Nacht vollzog, viele Nordkoreaner enteignet. Denn nur die ersten 100.000 Won dürfen zu einem Kurs von 100:1 umgetauscht werden, der Rest des Geldes zum Kurs von 1000:1. Damit ist ein großer Teil der Ersparnisse quasi wertlos geworden.

Wieviel war denn ein alter Won überhaupt wert? Die Frage ist nicht ganz korrekt, denn wert ist keine Währung etwas, es ist ja nur bedrucktes Papier. Der Umrechnungskurs jedoch lag für 1.000 Won bei etwa 0,57 Euro Anfang Dezember 2009.

Das bedeutet also, die Menschen dürfen nun rund 57 Euro in die neue Währung mitnehmen, denn ihre Regierung hat Anfang Dezember zwei Nullen der bisherigen Währung gestrichen. Alles darüber hinaus kann nur noch zu einem Zehntel behalten werden. Ein Bürger, der umgerechnet 100 Euro nach dem alten Stand besaß, hat nun noch 61 Euro. Bei 1.000 Euro Vermögen wären es noch 151 Euro und bei 10.000 lediglich 1.051 Euro.

Die wenigsten Menschen dürften dort aber über besonders hohes Vermögen verfügt haben. Außerdem sind in diesem Land Währungsreformen keine Seltenheit, zuletzt gab es 1992 eine solche.

Es gibt über das stark abgeschottete Nordkorea auch noch andere Meldungen, nach denen es sogar eine Höchstgrenze für den Umtausch in die neue Währung gibt, sodass maximal 60 Dollar für Bargeld und 120 Dollar für Bankguthaben umgetauschen werden können.

Was umgekehrt mit offenen Krediten, geschieht ist schwer herauszufinden. Ob es hier ebenfalls eine 10:1 Umrechnung oder gar eine Höchstgrenze gibt, ist unklar. Geschenkt wird den Menschen aber garantiert nichts.

Laut dem Tagesanzeiger vom 03.12.2009 war das Ziel der “Kampf gegen die Inflation” und den Schwarzmarkthandel. Die Financial Times Deutschland führt dazu noch weiter aus:

“Es wird weniger Bargeld geben, und die Regierung hat damit mehr Kontrolle über das Volk”, sagt Yang Moon-soo, Professor der Seoul University, der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap.

Denn in den vergangenen Jahren haben immer mehr Leute heimlich Geld verdient und gehortet: Bauern etwa, die auf den Schwarzmärkten ihre Ernte verkauft haben, oder Soldaten, die geschmuggelte Ware aus China umsetzten. Die miserable Ernte hatte die illegalen Märkte zuletzt zusätzlich aufblühen lassen.

“Es gab zu viele Menschen, die mehr Geld auf dem Schwarzmarkt verdienen, als dem Regime lieb ist”, sagt Hwang Jang-yop, nordkoreanischer Flüchtling und einst Lehrer von Nordkoreas Diktator Kim Jong-il. “Solche Leute hören nicht auf das Regime”, schreibt Hwang in einem Internetbeitrag. Ähnlich äußerte sich Nordkoreaexperte Marcus Noland vom Peterson Institute for International Economics: “Jegliche Möglichkeiten, Wohlstand, und damit potenziell Macht, über die Kontrolle des Staates hinaus zu erlangen, sollen eingeschränkt werden.”

Nordkorea ist nun nicht unbedingt ein demokratisches Land, von daher verwundern diese diktatorischen Absichten auch nicht.

Welche Schlussfolgerung ziehen wir für unsere – angeblich so – demokratische westliche Welt daraus? Kommt bei uns die Währungsreform, wird sehr wahrscheinlich dem gesamten Bargeld-Geschäft ein Riegel vorgeschoben. Entweder wird es nur noch elektronisches Geld geben oder es gibt neues Bargeld nur noch für einen Übergangszeitraum, bis alle Marktteilnehmer auf rein elektronische Zahlungsweise umgestellt haben.

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Wer dann noch etwas einkaufen oder verkaufen will, der muss dies elektronisch abwickeln. Durch unsere totalitären Bankgesetze ist dann eine vollständige Überwachung sämtlicher Zahlungen möglich. Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung und jegliche privaten Geschäfte sind dann vorbei. Wir kennen das außerdem aus Offenbarung 13,17.

Welche direkten Folgen für die Menschen hat so eine “Reform”? In der International Business Times stand am 08.12.2009 dazu:

Währungsreform in Nordkorea verursacht Chaos und Hungersnot
Nach der Währungsreform in Nordkorea dauert das Chaos im Land nach Medienberichten weiter an.

Einer zunehmenden Zahl von Schülern in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang sei es aufgrund mangelnder Ernährung nicht mehr möglich, die Schule zu besuchen, berichteten Bürgergruppen in Südkorea und die japanische Zeitung “Tokyo Shimbun”.

So eine Reform bedroht unmittelbar die Existenz vieler Menschen, gar nicht vom Verlust der Vermögen zu sprechen, sofern sie überhaupt welches hatten. Es gibt bei uns zahlreiche Menschen die sagen, dass ihnen ein Finanzcrash oder eine Währungsreform wenig anhaben könnte, weil sie nichts zu verlieren hätten – sie besäßen ja schließlich nichts. Hier sieht man aber, dass man gerade dann durchaus sehr schnell in eine existenziell bedrohliche Situation geraten kann.

Auch im Tagesanzeiger wird von verschiedenen Problemen berichtet:

Weinende Menschen

[...]

Ein anderer Nordkoreaner klagt: «Ich habe für den Winter zwei Monate wie ein Hund gearbeitet, doch das Geld wurde über Nacht nutzloses Papier.» Die Webseite Dailynk.com berichtete vom Selbstmord eines älteren Paares. Die lokalen Behörden befürchteten Unruhen der Bevölkerung.

Jetzt stellen Sie sich vor, Sie verlieren das Geld einer Lebensversicherung, in welche Sie seit 20 Jahren einbezahlt haben und welche Stand heute einen Rückkaufswert von z.B. 50.000 Euro hätte. Wären Sie wütend oder in Panik? Und wären es die Millionen ebenfalls betroffener Mitbürger nicht auch? Das gäbe selbstverständlich Unruhen, was denn sonst.

In der Welt las man zum Thema am 02.12.2009:

Die plötzliche Umstellung habe eine Schockwirkung auf die Menschen des Landes gehabt, wurden nordkoreanische Händler in der nordöstlichen chinesischen Stadt Shenyang zitiert. “Viele Bürger in Pjöngjang waren überrascht.” Zahlreiche Nordkoreaner hätten in Panik ihre versteckten Guthaben in Fremdwährungen wie Dollar oder japanische Yen getauscht, berichteten Yonhap und der Rundfunksender KBS.

Solange es noch Fremdwährungen gibt, in die man tauschen kann, ist das ein Ausweg. Was jedoch geschieht, wenn auch ein Dollar, Euro oder Pfund zeitgleich mit in den Abgrund stürzt? Dann wird buntes Papier gegen anderes buntes Papier getauscht. Doch bis die meisten Menschen das kapieren, ist es längst zu spät.

Eine Währungsreform bedeutet nichts gutes für uns, in keinster Weise. Damit eine solche “Reform” überhaupt etwas bringt, z.B. die Inflation stoppt, muss sie rigoros sein. Einfach nur Nullen zu streichen bringt nichts. Es muss dabei auch Geld tatsächlich vernichtet, Vermögen teilweise bis völlig entwertet werden.

Besser ist es daher, man sucht für einen Teil seiner Rücklagen einen “sicheren Hafen”, dem auch eine überraschende nächtliche Währungsreform nur wenig anhaben kann. Umwandlung in physische Werte ist dabei der richtige Weg, einen Spezialisten dafür finden Sie bei Hartgeld.com.

Doch bedenken Sie dabei auch, Edelmetalle kann man nicht essen und schon gar nicht kann man sie dahin mitnehmen, wohin wir alle einmal gehen müssen. Sich einzig darauf zu verlassen wäre also fatal und unklug. Erkennen Sie die Zeichen der Zeit?

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23 Kommentare

  1. am 16. Dezember 2009 um 08:00 11 Martin

    #5 Rumpelstilz

    Hallo Rumpelstilz,

    Hammerhart!!!

    Ja über diesen Link von PolitikGlobal bin ich auch schon gestolpert. Unter dem Text steht dass man bei einem ABO mehr Infos bekommt…
    Kannst du uns ausnahmnsweise mal mit ein paar Argumenten füttern warum es so sein könnte?
    Wenn es so ist dann ists doch eh Essig mit dem Abo-Beitrag…
    Soll nicht gemein sein. Aber die Info, wenn sie stimmt, und es Argumente gibt dafür, ist sehr wichtig.
    Kannst du für uns mal eine Ausnahme machen und uns ein wenig mehr aufklären? Ich wüsste gern mehr und habe Interesse…

    Bin heut abend erst wieder am PC…

    Vielen dank schonmal…

  2. am 16. Dezember 2009 um 13:37 12 GHH

    Rumpelstilzchen ist gerade beim Umzug, dauert zwei Tage wenigstens, hat er mitgeteilt… Denkbar ungünstiger Zeitpunkt dafür, denke ich. Könnte er nicht umziehen, wenn Wohnungen aufgegeben werden? Hätte er dann nicht noch mehr Auswahl?
    ————-
    Ein Schelm, der sich Böses dabei denkt, wollen wir nicht sein. Also denken wir besser nicht.
    ————-

  3. am 16. Dezember 2009 um 13:43 13 GHH

    @ 7 u.a.
    http://globalresearch.ca/index...;aid=13239
    Es sind und es waren nicht die Politiker…
    Vllt. fühlt sich jemand angeregt, dies für die Allgemeinheit zu übersetzen:
    —–
    Prof Dr. Quigley wrote of this international banking network:
    “The powers of financial capitalism had another far-reaching aim, nothing less than to create a world system of financial control in private hands able to dominate the political system of each country and the economy of the world as a whole. This system was to be controlled in a feudalist fashion by the central banks of the world acting in concert, by secret agreements arrived at in frequent private meetings and conferences.
    The apex of the system was to be the Bank for International Settlements in Basel, Switzerland, a private bank owned and controlled by the world’s central banks which were themselves private corporations.”

  4. am 16. Dezember 2009 um 13:48 14 GHH

    The key to their succes was that the international bankers would control and manipulate the money system of a nation while letting it appear to be controlled by the government. The statement echoed one made in the eighteenth century by the patriarch of what would become the most powerful banking dynasty in the world. Mayer Amschel Bauer Rothschild famously said in 1791: “Allow me to issue and control a nation’s currency, and I care not who makes its laws.”
    Behind the Curtain
    For many years the BIS kept a very low profile, operating behind the scenes in an abandoned hotel. It was here that decisions were reached to devalue or defend currencies, fix the price of gold, regulate offshore banking, and raise or lower short-term interest rates. In 1977, however, the BIS gave up its anonymity in exchange for more efficient headquarters. The new building has been described as “an eighteen story-high circular skyscraper that rises above the medieval city like some misplaced nuclear reactor.”

  5. am 16. Dezember 2009 um 13:53 15 GHH

    Letzter Teil
    The BIS is now composed of 55 member nations, but the club that meets regularly in Basel is a much smaller group; and even within it, there is a hierarchy. In a 1983 article in Harper’s Magazine called “Ruling the World of Money,” Edward Jay Epstein wrote that where the real business gets done is in “a sort of inner club made up of the half dozen or so powerful central bankers who find themselves more or less in the same monetary boat” – those from Germany, the United States, Switzerland, Italy, Japan and England. Epstein said:
    “The prime value, which also seems to demarcate the inner club from the rest of the BIS members, is the firm belief that central banks should act independently of their home governments. . . . A second and closely related belief of the inner club is that politicians should n o t be t r u s t e d to decide the fate of the international monetary system.”
    ———————
    Aha. So läuft der Hase. Demokratie? Schöner Schein.

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