Klimalüge: Kippt erstes Mainstream-Medium nach Kälterekord?

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© Boscolo / PIXELIO

Die bisher kälteste Oktobernacht der BRD seit Beginn der Wetteraufzeichnungen wurde am 20.10.2009 im bayerischen Funtensee gemessen.

Als hätten sie es geahnt, hat ein großes Nachrichtenmagazin am Vortag einen Artikel veröffentlicht, welcher die Klimaerwärmung grundsätzlich in Frage stellt und dazu noch positive Aspekte einer theoretischen Erwärmung hervorhebt.

Beginnt nun auch bei diesem Thema, das politisch korrekte Verhalten zu kippen? Das Lügenklima scheint sich jedenfalls langsam zu erwärmen.

Die Welt titelte am 20.10.2009:

Minus 24,3 Grad – neuer Kälterekord für Oktober

So kalt war es in Deutschland noch nie in einer Oktobernacht: Mit minus 24,3 Grad hat der Wetterdienst Meteomedia an seiner Station Funtensee im Berchtesgadener Land den niedrigsten Wert seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gemessen. Ähnlich kalt war es dort mit minus 22,7 Grad nur vor sechs Jahren.

Auch das Handelsblatt schrieb schon am 15.10.2009 von einem Kälterekord:

Wintereinbruch bringt Kälterekord

Der kurze Wintereinbruch hat Deutschland neue Minus-Rekorde beschert: Auf dem Feldberg im Schwarzwald war es in der Nacht zum Donnerstag mit unter minus acht Grad so kalt wie noch nie zu dieser Jahreszeit.

HB HAMBURG. Der bisherige Rekord für die zweite Oktoberdekade wurde am 18. Oktober 1992 mit minus 6,6 Grad erreicht, wie der Wetterdienst Meteomedia mitteilte. Noch kälter sei es am Donnerstagmorgen in Bernau im Schwarzwald mit minus 10,6 Grad gewesen. Bodenfrost auch in Nordrhein-Westfalen: Dort wurden stellenweise Werte nahe minus zehn Grad erreicht.

Scheint eine echt heiße Phase der Klimaerwärmung zu sein – nun ja, jeder hat eben mal einen schlechten Tag – oder Monat – oder Jahrzehnt. Offenbar ist es nicht so weit her mit der Erwärmung, wie man hier deutlich sehen kann.

Nicht nur das, die Medien schreien trotzdem nach wie vor von beispiellosen Katastrophen. Die Berliner Morgenpost beispielsweise schrieb am 20.10.2009:

Klima – Erwärmung in jüngerer Erdgeschichte beispiellos

Der Temperaturanstieg der vergangenen Jahrzehnte ist in der jüngeren Erdgeschichte beispiellos. Während der letzten 200 000 Jahre gab es niemals eine auch nur vergleichbare Wärmeperiode, wie die Analyse von Bohrkernen in der Arktis eindeutig ergibt.

“Diese historische Aufzeichnung zeigt, dass wir die Ökosysteme dramatisch beeinflussen”, mahnt Biologe John Smool von der Queen’s University im kanadischen Kingston. Die Untersuchungen der Forscher von fünf nordamerikanischen Hochschulen an der kanadischen Baffin-Insel reichen um 80 000 Jahre weiter zurück als frühere derartige Bohrkerne. Die Zeitspanne umfasst zwei Eiszeiten und drei Wärmeperioden.

Wirklich erstaunlich, wie genau man anhand von gefrorenen Bohrkernen Temperaturen der Historie erraten kann. Glauben Sie daran? Sollten Sie aber, wenn Sie ein braver Anhänger der CO2-Sekte sein wollen. Und das wollen Sie doch ganz bestimmt, nicht wahr, Sie lebende CO2-Schleuder?

Wissen Sie, wieviel CO2 Sie alleine durch das Lesen dieses Artikels erzeugt haben? Auf alle Fälle zuviel, zumindest nach Ansicht der CO2-Jünger.

Doch nicht mehr alle Jünger sind brav auf der Einheitslinie. Einer ist gerade etwas ausgeschert: Die Welt veröffentlichte am 19.10.2009 einen durchaus kritischen Artikel zum Thema. Wagt sich hier der Springer-Verlag etwa auf neues Terrain vor?

Wir müssen unser Klima nicht retten
Von Michael Miersch

Seit zehn Jahren ist die globale Durchschnittstemperatur nicht mehr gestiegen. Selbst wennn es wärmer wird, bringt das für Mensch und Natur nicht nur Nachteile. Deshalb ist es falsch, Hunderte von Milliarden Euro in den Klimaschutz zu pumpen, ohne Kosten und Nutzen dabei abzuwägen.

Der Autor beweist mit genervtem Sarkasmus, dass ihm das Thema wohl einigermaßen aufstößt:

Seitdem DER SPIEGEL 1986 auf seiner Titelseite den Kölner Dom unter Wasser zeigte, muss man als Kritiker bei jeder Wortmeldung herunterbeten, dass man nicht dafür plädiert, die Erde zu ruinieren. Denn jeder, der auf die Schwächen der offiziellen Klimaprognosen hinweist, steht automatisch unter diesem Verdacht (vielleicht sollte ich auch noch hinzufügen, dass ich nicht von der Ölmafia bezahlt werde).

Für systemmediale Verhältnisse geht Herr Miersch durchaus sehr weit in seinen Ausführungen:

Keine Computerprognose hat vorausgesehen, dass es im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrhunderts nicht mehr wärmer wurde. Eine Entwicklung, von der der Hamburger Klimaforscher Mojib Latif, einer der aktivsten Warner, annimmt, dass sie sich ein oder zwei Jahrzehnte lang fortsetzen könnte. Er ist jedoch weiterhin davon überzeugt, dass es dann wieder wärmer wird. Entgegen der Prognosen blieb auch der Anstieg des Meeresspiegels im Bereich einiger Millimeter pro Jahr. Mehr Bescheidenheit bei den Vorhersagen wäre also durchaus angebracht.

Genau, mehr Bescheidenheit und vielleicht ein klitzekleines Fünkchen mehr Wahrheit. Die Welt hat zumindest bewiesen, dass sie diesen Schritt gehen kann. Zwar ist damit die Welt, also die Erde, noch nicht gerettet, auch nicht das Klima – wenn es denn überhaupt gerettet werden muss – aber es ist ein kleiner Lichtschimmer in einer großen Lügenwelt.

Herr Miersch kennt offenbar die Gegner der CO2-Sekte etwas näher, denn er verweist auf den in den Medien fast untergegangenen Report der Klimaskeptiker:

Doch je weiter sich die Realität von den Prognosen entfernt, desto verbissener behaupten viele Klimaforscher der Mehrheitsfraktion, die neueren Vorhersagen mit rechenstärkeren Computern seien ganz sicher. Wer sie anzweifelt, wird als Außenseiter oder „Nobody“ denunziert. Von diesen Nobodys gibt es allerdings immer mehr. Über 700 Wissenschaftler aus aller Welt haben den Report der Minderheitsmeinung für den US-Senat unterschrieben – darunter etliche von renommierten Institutionen wie der Nasa und sogar ehemalige Mitglieder des UN-Klimarates IPCC.

Weiter führt er aus, dass eine potenzielle Klimaerwärmung – leider werden wir wohl gar keine erleben – gar nicht unbedingt nur schlecht wäre. Er verweist darauf, dass der Südrand der Sahara immer grüner wird. Auch dehnen sich weltweit die Wälder aus und die Getreideernten nahmen erheblich zu.

Fraglich ist allerdings, ob diese Ergrünung des Planeten wirklich von der Klimaerwärmung kommt, denn in den vergangenen 10 Jahren gab es schließlich keine. Vielleicht kam sie ja durch die Erhöhung des CO2-Anteils? Ökologen und Klimahistoriker bestätigen Michael Miersch, dass Warmzeiten die besseren Zeiten waren, es waren “Epochen des Wohlstandes”.

Der Autor beschließt seinen Artikel mit einem deutlichen Schlusssatz:

Eine Milliarde Menschen haben nicht genug zu Essen, Hunderttausende sterben alljährlich an verschmutztem Wasser. Die Tropenwälder werden abgebrannt und die Meere geplündert. Das sind die wirklichen Probleme des Planeten. Sie sind lösbar und sie sollten Priorität haben vor einem auf unsicheren Prognosen basierenden Klimaschutz.

Richtig, es gibt ganz andere Probleme. Doch Miersch ist wohl erst am Beginn des Verstehens, denn sonst würde er nicht nur offensichtliche Fakten in Frage stellen, sondern auch das Geschäft dahinter betrachten. Die gigantische Melkkuh Klimalüge ist ihm offenbar noch gar nicht aufgefallen, dabei ist das der wahre Hintergrund. Er glaubt wohl noch an einen Irrtum oder an Verbohrtheit der Wissenschaftler.

Es ist dennoch ein guter Einstieg in den Ausstieg aus den politischen und wirtschaftlichen Lügenverbrechen. Gerade die CO2-Lüge hat inzwischen so unglaublich große Ausmaße angenommen, dass man sie aus den Hirnen der Menschen nur mehr schwerlich entfernen kann.

Selbst wenn unser Klima jetzt innerhalb des nächsten Winters in eine Art Eiszeit verfallen würde, käme kaum jemand auf die Idee, dass die Klimaerwärmung ein dreister Schwindel ist. Wahrscheinlich müssen den meisten Menschen erst einmal die Gliedmaßen abfrieren, bevor sie verstehen lernen.

Danke an Herrn Miersch und Danke an die Welt für diesen kleinen Schritt in die richtige Richtung. Das lässt hoffen.

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Literatur zum Thema

26 Kommentare

  1. am 23. Oktober 2009 um 23:11 26 Otto Sturhahn

    20 Egon Tech
    Das mit dem Magnestimus kaufe ich nicht ganz. Sollte sich der Magnetismus der Erde umdrehen, von Norden nach Sueden meine ich, muesste sich die Welt auch anders herum drehen, so das die Sonne im Westen aufgeht oder an einer anderen Himmelsrichtung. Ich will nicht sagen das dieses nicht passieren kann. Plato schrieb sogar davon das es die Egypter in ihren Geschichtsbuechern hatten, das dieses dreimal passiert ist. Er bringt es jedoch auch mit dem Benehmen der Weltbevoelkerung im Zusammenhang. Jedoch wuerde so etwas auf ein male uebernacht passieren, ohne das wir uns darauf vorbereiten koennen und ohne das wir etwas dagegen tun koennen.

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