Schwarzes und gelbes Gold – Aufbruch zu neuen Zielen?
In ungeahnte Höhen wird sich der Goldpreis noch steigern. Von $2.000 bis hin zu $5.000 ist die Rede bei Fachleuten. Gold-Spezialisten, wie z. B. Walter K. Eichelburg von Hartgeld.com, prognostizieren noch ganz andere Zahlen:
“Bis $1.000/oz ist Gold superbillig, bis $3.000 ist es billig, erst ab $10.000 wird es teuer.”
Der Goldpreis ist also nun vom Bereich “superbillig” in den Bereich “billig” gesprungen. Dadurch, dass die quasi magische Marke von $1.000 übersprungen wurde und neue Rekorde auch in der Presse ein starkes Echo finden, könnte sich eine Art Selbstläufer bilden, weil viele Investoren plötzlich darauf aufmerksam werden und selbst in Gold umschichten. Hierdurch steigt der Goldpreis immer weiter. Schaun wir mal, wohin er noch hüpfen wird.
Beim Thema Öl ergeben sich ganz andere Probleme, v. a. für die Länder, welche bisher mit bedrucktem Papier extrem günstig diesen Rohstoff in unglaublich verschwenderischen Mengen einkaufen konnten. Das Handelsblatt schrieb am 07.10.2009 dazu:
1965 wäre es noch bizarr erschienen, den Ölpreis nicht in US-Dollar anzugeben. Die USA förderten damals nach Statistiken des Ölmultis BP 28 Prozent des globalen Rohöls, mehr als der gesamte Nahe Osten. Sie verbrauchten zudem 37 Prozent der gesamten Weltölförderung, sieben Mal mehr als etwa Deutschland oder Japan, die auf den Plätzen zwei und drei folgten. Außerdem war der US-Dollar auf der ganzen Welt noch allmächtig.
Im Jahr 2008 hat sich all dies geändert. Der US-Anteil an der Weltölförderung ging auf acht Prozent zurück, das ist weniger als der Anteil von Saudi-Arabien oder Russland. Zwar sind die Vereinigten Staaten noch immer der weltgrößte Ölkonsument, doch ihr Verbrauchsanteil ist auf 23 Prozent gefallen, und die Lücke zu den folgenden Nationen hat sich verkleinert. Auf die Eurozone entfällt heute 13 Prozent des globalen Verbrauchs, auf China zehn Prozent.
Das, was nichts kostet, ist auch nichts wert. Genau so gingen und gehen die USA mit diesem Rohstoff um. Und effektiv kostet sie das importierte Öl auch nichts – außer grünem Papier ohne tatsächlichem Wert. Ein perverses Geschäftsmodell.
Doch diesem Treiben könnte nun ein Ende gesetzt werden. Das Handelsblatt dazu weiter:
Öl und US-Dollar gehörten bisher zusammen wie Gold und Gier. Doch die Zeiten ändern sich. Angeblich wollen die Golfstaaten zur Abrechung für Öl künftig nicht mehr den US-Dollar, sondern einen Währungskorb nutzen. Saudi-Arabien ließ zwar entsprechende Berichte dementieren. Doch ein solcher Schritt wäre politisch und wirtschaftlich logisch. Die USA müssten mit höheren Kosten leben, mit wirtschaftlicher Unsicherheit und sinkendem Ansehen.
[...]
Die Frage ist nicht ob, sondern eher wann der US-Dollar und der Rohölpreis getrennte Wege gehen. Wann auch immer es dazu kommt, die USA werden dabei verlieren.
So kann man es ausdrücken, dass die USA dabei verlieren werden. Sie werden dabei endgültig und mit Abstand ihre Vormachtstellung in der Welt verlieren. Daher darf man gespannt sein, ob sie diese Umstellung einfach so sang- und klanglos hinnehmen werden – ich bin da eher skeptisch. Der Irak-Krieg hatte nämlich genau diesen Hintergrund.
Dabei gibt es sehr spannende Ansichten, welche von unerschöpflichen Erdöl- und Erdgas-Vorkommen ausgehen. Der Buchautor David McGrande beschreibt ausführlich und logisch nachvollziehbar, wie das Erdinnere wahrscheinlich aufgebaut ist und weshalb wir niemals ein Ende dieser Rohstoffe befürchten müssen:
Tatsächlich gibt es überhaupt kein Energieproblem, sondern nur ein massives Wissensdefizit in den Naturwissenschaften, weil die Struktur der Erde, ihre Geschichte und die Entstehung von Erdöl und Erdgas grundsätzlich falsch eingeschätzt werden.
Insbesondere in Deutschland können wir durch gezielte Tiefbohrungen unermesslich große Mengen Erdgas und Erdöl fördern, besser noch als Russland, Holland, England und Norwegen. Deutschland kauft dort teure Energie, beschäftigt sich intensiv mit lächerlichen Windmühlen und Solarstrom, mit denen jedes Jahr fast drei Milliarden Euro an Subventionen verpulvert werden.
Auf diese Weise wird nicht Energie erzeugt, sondern systematisch vernichtet. Ähnliches geschieht in Sachen Kohle, Biodiesel und Biogas. Riesige Flächen werden inzwischen mit allerhand Grünzeug bepflanzt, das dann zu Öl und Gas verarbeitet und anschließend in unseren Automobilen oder sonst wo verbrannt wird, damit wir uns bewegen und Wärme erzeugen können. Es werden Pipelines für den Transport von Gas und Öl rund um den Globus gebaut, die längste misst 12.000 Kilometer.
Am Ende der heutigen deutschen Energiepolitik steht folgende Situation: Wir schließen die Kernkraftwerke, lassen teure Kraftstoffe auf den Äckern wachsen, subventionieren diesen Unsinn – und unsere Nahrungsmittel kaufen wir in Russland ein. All dieses Geschehen wird geleitet von Verzweiflung. Das alles ist Wahnsinn, denn nur wenige Kilometer unter der norddeutschen Tiefebene schlummern unermessliche Mengen Erdgas und Erdöl.
Diese Kohlenwasserstoffe zu erschließen ist nun unsere Aufgabe und mit der heutigen Technik kein Problem. Der Zugang ist besonders in der Norddeutschen Tiefebene recht einfach; mir sind die günstigsten Orte bekannt. Wir sind daher im Besitz der perfekten Lösung des Energieproblems, womit automatisch alle finanziellen Probleme gelöst werden.
Wir müssen lediglich unsere Bohrlöcher an geeigneten Stellen ein paar Kilometer tiefer in die Erde treiben als bislang üblich, dann stoßen wir auf unerschöpfliche Mengen Erdgas und Erdöl. Die Erde ist gefüllt davon. Ich habe über viele Jahre seismographische Messungen von Erdbebenwellen in der Erdkruste durchgeführt, die mir klare Ergebnisse über die Strukturen bis in rund zwanzig Kilometer Tiefe brachten.
Insbesondere die Struktur der Erdkruste unter dem Emsland ist mir genauestens bekannt. Insbesondere dort, wo ich seit vielen Jahren lebe, gibt es jedes Jahr Tausende recht große Beben. Sie werden verursacht durch permanente Schießübungen mit großkalibrigen Geschützen im dortigen Schießgebiet der Bundeswehr. Daher war es mir möglich, die Erdkruste im Bereich des Emslandes sehr gut seismologisch zu erkunden.
Schon ab etwa sechs bis sieben Kilometer Tiefe gibt es dort eine ganze Reihe Kavernen, die mit komprimiertem Erdgas gefüllt sind. Außerdem sind mir Kavernen mit riesigen Mengen Erdöl bekannt. In größeren Tiefen nimmt ihre Zahl noch erheblich zu. Ursache hierfür ist die besonders brüchige Struktur der Erdkruste in der Norddeutschen Tiefebene. Ähnlich ist es einige Kilometer weiter in den benachbarten Niederlanden. Dort blasen seit vielen Jahren große Mengen Gas aus der Erde. Die Niederländer sind uns da voraus, obwohl sie gar nicht wissen, warum sie auf einem solchem Schatz sitzen.
Das Buch “666 Das Ende der Zeit” ist in Romanform geschrieben und enthält in der zweiten Buchhälfte ausführliche, bebilderte Erklärungen über Aufbau und Entstehung der Planeten in unserem Sonnensystem. Das Thema Wasserstoff – aus welchem der gesamte Kern unserer Erde nach Vorstellungen von McGrande bestehen soll – ist dabei das Hauptthema.
Sollte sich diese Vermutung bewahrheiten und die großen Öl-Multis einsteigen, dann wird Öl und Gas wahrscheinlich seinen bisherigen Wert verlieren, von schwarzem Gold kann dann nicht mehr die Rede sein. Allerdings sind wir momentan noch fast unendlich weit weg davon, dass diese Idee Realität wird – zudem, welche Öl-Gesellschaft wünscht sich unendlich viel Erdöl und Erdgas? Das wäre ziemlich schlecht fürs bisher “knappe” Geschäft.
Daher lohnt sich ein Einstieg sowohl ins Öl-Geschäft als auch in die sichere Anlage Edelmetall nach wie vor. Wer sein Geld lieber in Lebensversicherungen oder Aktien investieren bzw. eher auf Nimmerwiedersehen “versenken” will, der darf das natürlich tun. Deutlich intelligenter ist es jedoch, wahre Werte wie Gold oder Silber zu kaufen anstatt Papier.
Beobachten Sie auf alle Fälle in der nächsten Zeit den Goldpreis, denn dieser ist ein Indikator für die “Gesundheit” unseres Finanzsystems – von Gesundheit kann man allerdings schon lange nicht mehr sprechen, eher von Fiebertemperatur. Wir sind alle gespannt, wann die Temperatur auf den nächsten Höchstwert steigt und das Fass zum Überkochen bringt.
Literatur zum Thema
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5Wilhelm Landberger
3Harold Graf
Es war die Katholische Kirche, welchen den göttlichen Ruhetag, den Samstag/Sabbat, auf den Sonntag verlegte.
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Und, wo liegt das Problem? Mann oh Mann…
„Sonntagsgesetze – Der Ruhetag als Streitfrage
http://forum.wahrheiten.org/vi.....p=624#p624
Jesaja 24,5: Das Land ist entheiligt von seinen Einwohnern; denn sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote und lassen fahren den ewigen Bund.
Daniel 7,25: Er wird den Höchsten Lästern und die Heiligen des Höchsten verstören und wird sich unterstehen, Zeit und Gesetz zu ändern. Sie werden aber in sein Hand gegeben werden eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit.
Was glaubt ihr, was meine Wirtschaftslehrerin für ein Gesicht gemacht hat, als ich ihr sagte, dass Öl doch zu den freien Gütern gehöre, da es unbegrenzt ist ;)
Sie hörte sich die Wasserstofftheorie übrigens aufmerksam an und ich glaube ich habe sie zum Nachdenken bewogen.
lg