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 Nie waren sie so korrupt wie heute
Im Dreifach-Looping durch die Krise – Achterbahn mit Vollcrash 

Eiszeit: Von der Unersetzlichkeit der Freiheit – Bemerkungen zur Bundestagswahl 2009

23. September 2009 | Autor Hartmut Bachmann | Kategorie Politik

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 | 3.945x gelesen | 17 Kommentare

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© Wahrheiten.org

De Gaulle war ein Patriot seines großen Vaterlandes – Frankreich. Adenauer war ein Patriot seines großen Vaterlandes – Deutschland.

Beide wollten zu der Zeit, als Patriotismus in beiden Ländern noch als etwas erstrebens- und bewahrenswertes galt, ihre beiden Länder als das damals so umschriebene „Kerneuropa“ 1957 in die EG, in das Europa der „Vaterländer“ einbringen.

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Davor hieß der Zusammenschluss europäischer Staaten EWG – Europäische Wirtschaftsgemeinschaft. In dieser Bezeichnung erkennt man den Sinn des damaligen Willens und Wollens der maßgebenden Politiker. Es entstand also via EG – EWG die EU, der spätere und jetzige politische Zusammenschluss des Großteils der europäischen „Vaterländer“.

Nie und nimmer war zur damaligen Zeit der Gedanke und die Rede davon, dass die nunmehr – jetzt und heute – in der EU versammelten Länder, eines Tages nicht nur ihre Kernkompetenzen an Brüssel, DIE europäische Hauptstadt, abliefern würden, sondern, „kantapper-kantapper“, ihre kompletten Souveränitätsrechte der EU „zu treuen Händen“ übergeben würden.

Das gleiche politische System, welches uns Deutschen – Scheibchen für Scheibchen – mittels entsprechender Gesetzgebungsmachenschaften mit Erfolg die Selbständigkeit nahm, indem nunmehr der Staat mit einer Unzahl von Gesetzen und Verordnungen bis in unser Intimleben hinein dirigiert (selbst auf der Toilette darf künftig nur noch die Energiesparlampe verwendet werden), dieses System – Sozialstaat genannt – kopierte Brüssel. Kein Wunder, denn dort sind ja auch die gleichen Figuren am Wirken, wie bei uns zuhause. Und das geht so, wie es schon veröffentlicht wurde:

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Wer gab dieses Arbeitsrezept der EU bekannt? Immerhin ein ehemaliger Ratspräsident der EU und Ministerpräsident einer der Gründerstaaten der Europäischen Union. Gut, nicht wahr?

Stellen Sie bei der Publikation solcher politischen Fertigkeiten der EU Ähnlichkeiten mit den Verhältnissen in Deutschland fest?

Die Macher in Brüssel beten nun natürlich Tag und Nacht dafür, dass Prag möglichst bald die Zukunft der EU absegnet, und dass auch aus Irland kein neuerliches Veto kommt, was denen in Brüssel, Luxemburg und Straßburg im Grunde egal sein kann, denn, wenn die Abstimmung der Iren wieder in die Wicken geht, werden sie wahrscheinlich ein weiteres Mal abstimmen müssen. Bis irgendwann ein Jaaa rauskommt.

Das Ganze nennt sich dann Demokratie. Genau so, wie sich Deutschland auch noch immer als Demokratie bezeichnet, obwohl wir, als Volk, konträr zu Art. 20 GG, nie mitbestimmen durften, wohin die Reise zu gehen hat, so, wie vor 60 Jahren versprochen. Was die Deutschen in wenigen Tagen, am 27. September 2009, dürfen, ist: Eine Partei zu wählen.

Nichts weiter darf das Volk in dieser Art Demokratie entscheiden. Es hat seine Freiheit längst verloren. Nächste Woche wird sich das System in Deutschland und damit auch in der EU weiter so entwickeln, wie es die Bonzen in Deutschland und der EU vorhaben.

Offiziell gibt es noch keine vox populi. Aber sie wird sich entwickeln. Laut und deutlich. Und möglicherweise blutig. So wie immer in der Vergangenheit der Menschen, wenn man ihnen ihre Freiheit nahm.

Die Bürger im „alten Europa“ haben längst erkannt, dass Brüssel dabei ist, die EU in die leichter zu managende Staatsform der Diktatur zu überführen. Dass die EU-Bürger – jedenfalls diejenigen, die darüber überhaupt abstimmen durften – deshalb auch vor Jahr und Tag ablehnende Ergebnisse zur Befragung über die populäre Akzeptanz der EU-Verfassung lieferten, war vorauszusehen. Dies wird die letzte Befragung der Bürger in der EU gewesen sein, die ihren Unmut über ihre EU-Hierarchie per Votum kundtun durften.

Die EU-Verwaltung merkt natürlich, wie unbeliebt sie ist. Deswegen fürchtet sie, dass die Plebejer eines Tages Randale machen und auf die Barrikaden gehen könnten. Bewaffnet mit Lautsprechern, Parolen, Bier und Handy.

Und dann wird’s heftig. Wenn rot-rot kommt, geht´s schneller. Mit schwarz-gelb dauert´s etwas länger.

Aber: Man hat vorgesorgt; bei der EU. Die Todesstrafe für die EU-Bürger ist bereits wieder eingeführt oder steht kurz vor ihrer Renaissance. Die Anwendung dieser bewährten Strafe wurde in der Vergangenheit meistens dann revitalisiert, wenn es brenzlig für die „Bonzen“ wurde. Die Argumentation für Notwendigkeit der Anwendung solcher Gewalttaten der modernen Regenten ist leicht lieferbar, denn, wie wir alle wissen, dienen Sie (die Bonzen) und ihre Arbeit ja nur „dem Wohle des Volkes“.

Deutschland schafft sich ab: »Deutschland wird immer ärmer und dümmer!«

Geburtenrückgang, Bildungs-Misere, wachsende Unterschicht und mangelnde Integration . wenn nicht bald etwas passiert, schaffen sich die Deutschen selbst ab. So lautet die provokante These, die Thilo Sarrazin in seinem neuen Buch vertritt. »Ich möchte, dass auch meine Urenkel in 100 Jahren noch in Deutschland leben können. Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, dass dort über weite Strecken türkisch und arabisch gesprochen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird.«

Zum Buch

Diese Art, dem Volk zu dienen, hat nun in mühseliger Kleinarbeit einen beträchtlichen Schuldenberg produziert. Der Betrag, der uns alle angeht, geht in die Billionen. Die Summe der Schulden ist in der „Jahresbilanz“ des Staates erkennbar. Was nicht erkennbar ist, das ist die Wahrheit, respektive die wirkliche Gesamtschuld. Zur Bedienung dieser Schulden werden in überschaubarer Zeit (beginnend nach der Bundestagswahl) Lieschen Müller und Otto Normalverbraucher aufgerufen werden.

Parallel dazu, damit sie (Lieschen und Otto) sich mehr und mehr daran gewöhnen, wie sich das anfühlt, wenn man ausgenommen wird, lieferte die Kanzlerin und ihr Berater in Klimasachen, eine handgestrickte Klimakatastrophe. „Bild“ war auch dabei. „Bild“ lieferte bereits vor Jahren das Ergebnis, bis wann das Klima noch mit Aussichten auf Erfolg bekämpft werden könne.

Damals waren es noch 13 Jahre bis 2010. Davon haben wir schon 20% hinter uns. Aus Otto und Lieschen wurden zur Reparatur des Klimas bereits Milliarden (€) rausgequetscht. Mindestens eine halbe Billion € wird (von Deutschland) – aber á tempo – gebraucht, wie Sir Nicholas Stern, ehemaliger Boss bei der Weltbank, errechnete.

Das Klima ist jedoch, seit „Bild“ die Restlaufzeit bis zum Eintritt der Klimakatastrophe berechnete, genau so, wie vor 3 Jahren. Nichts änderte sich. Möglicherweise haben sich Merkel & Co. bei den einzuschlagenden Wegen geirrt. Dann wird „Bild“ wohl demnächst berichten:

„Als sie merkten, dass sie die Richtung verloren hatten, beschlossen sie, das Tempo (des Geldeinzugs) zu verdoppeln“.

Beim Betrachten der wirklichen Katastrophen dieses Landes, wie Kinderarmut (justament wurde bekannt gegeben, dass die Geburtenzahl im ersten Halbjahr um weitere 6,6% abgenommen habe), Vergreisung, Verblödung, Verschuldung und der fiktiven Klimakatastrophe, rangiert das letzte Subjekt an erster Stelle im Staate.

Unter beachtlichem Einsatz der Medien, jedoch ohne die Last einer Vorfinanzierung, gelang es ihnen, den Medien, mittels der Ausrufung einer neuen Ideologie, dem Kampf gegen CO2 – mit Feinden und Freunden als Helfershelfer ausgestattet– ein weltweites, lang anhaltendes, gigantisches Geschäft in Gang zu setzen.

Diejenigen, die beim Anschub der Bankenkatastrophe, bei der Konstruktion des Ist-Zustandes von Brüssel, wie auch bei der Geburt der Klimakatastrophe die Pläne lieferten, es sind immer die Gleichen. Wie diese Gleichen, die anglo-amerikanischen Geldhaie, die süchtig nach Money und damit letztendlich nach der Welt-Macht sind, ihre Fallen und Stricke legen, das können sie z.B. detailliert in dem Buch „Die Lüge der Klimakatastrophe – der Auftrag des Weltklimarates“ kennen lernen.

Das System Deutschland arbeitet am Verkommenlassen der Demokratie, indem es seit Jahren für die Gleichheit anstatt für die Freiheit kämpft. Thorsten Hinz bringt es mit einigen prägnanten Sätzen in der „Jungen Freiheit“ auf den Punkt:

„Der politische Linksruck in Deutschland… erweist sich als ein Sieg der Gleichheitsideologie. Die Kraft des nationalen Gedankens war nach der Katastrophe des zweiten Weltkriegs gebrochen. Daher konnte – parallel zum Wirtschaftswunder – der soziale Gedanke zur „stärksten innenpolitischen Potenz“ werden.

Rein rechnerisch betrachtet kann man Wahlen heute mit den Arbeitnehmern und den Unternehmern allein nicht mehr gewinnen, aber gegen die Transferempfänger sehr wohl verlieren.

Die Gleichstellung von Arbeitnehmern, die jahrzehntelang in die Sozialkassen eingezahlt hatten, mit Ausbildungs- und Arbeitsunwilligen, war und ist ein Skandal. Was zu Zeiten Forsthoffs bereits die „stärkste innenpolitische Potenz“ war, hat sich seitdem verabsolutiert und wird von den Medien verstärkt. Damit ist dem weiteren Erfolg der Linkspartei… der Boden bereitet.

Nicht weniger wahrscheinlich als die Herrschaft einer verantwortlichen Elite ist die Diktatur der Gleichheitsfanatiker, die alle politischen Formalien und rechtsstaatlichen Schranken wegräumen, auf dass die Faulen sich hemmungslos bei den Fleißigen bedienen können.“

Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen; die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.

Der Staat schröpft die Bürger, nimmt ihnen Entscheidungsfreiheiten, zwingt sie in die Abhängigkeit, verstärkt die Kontrollen und bezeichnet dies als Demokratie.
Der Verlust der Freiheit mündete in der Geschichte der Menschheit stets in gewalttätige Auseinandersetzungen mit vielen Opfern.

Erinnern Sie sich noch an den „Eisernen Vorhang?“

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Dieser Beitrag ist der Website Reformverhinderer von Hartmut Bachmann entnommen.

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17 Kommentare

  1. am 27. September 2009 um 18:54 16Silvio der Gesell

    14 Jochen sagte (bzw. schrieb):

    …
    “Wie wäre es, wenn man endlich mal das Volk ran läßt, um das es doch im Grunde nur geht?
    …
    Um “Volk” (und um das deutsche Volk insbesondere) geht es schon sehr, sehr lange nicht mehr (mindestens seit 1914), und das müssten Sie wissen, aber fü Sie leider : nachsitzen …

  2. am 28. September 2009 um 20:38 17Baldur

    In dem Artikel wird ja auch auf die Todesstrafe in der EU Bezug genommen, googelt in diesem Zusammenhang mal nach Oliver Janich oder auch Partei der Vernunft und ihr habt endlich die Möglichkeit Euch für die nächste Wahl tatsächlich mit demokratischn Mittel zu wehren!

    Habt Ihr auch den Mut für die Freiheit aktiv zu werden? Ich selbst hab gestern die Piraten gewählt, aber beim nächsten Mal wähle ich vernünftig.

    Baldur

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