Freikirche und Freimaurer – unglaubliche Zusammenhänge

emkritus

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Was hat eine Freikirche mit Freimaurern und Logen zu tun? Was haben Kirchen überhaupt mit diesen Geheimbünden zu tun?

Im Normalfall nichts, zumindest nicht vordergründig und direkt. Die Kirchen lehnen einen Bezug zu Freimaurerlogen zumeist offen ab.

Dennoch gibt es höchst brisante Zusammenhänge, wie beispielsweise in der Evangelisch-methodistischen Kirche, deren Mutterkirche in den USA durch einen Hochgradfreimaurer gelenkt wurde.

Zunächst einige Hintergründe über die Evangelisch-methodistische Kirche, kurz EmK, in der BRD. Diese Informationen sind der offiziellen Kirchenverfassung entnommen:

Artikel 8 Generalkonferenz

Für die Gesamtkirche besteht eine Generalkonferenz mit den nachstehend aufgeführten Rechten und Pflichten.
[…]

Artikel 13 Abgeordnete

[…]
3 In Bezug auf „The Methodist Church in Great Britain“, die Mutterkirche des Methodismus, sind Vorkehrungen zu treffen, dass die Evangelisch-methodistische Kirche jährlich zwei Delegierte an die Britische Methodistische Konferenz entsendet und dass die „The Methodist Church in Great Britain“ alle vier Jahre vier Delegierte an die Generalkonferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche entsenden kann.

Artikel 16 Zuständigkeit

Der Generalkonferenz steht die Gesetzgebung in allen ausgesprochen gesamtkirchlichen Angelegenheiten zu. In Ausübung dieser Befugnis ist sie zuständig für:
[…]

4 die Organisation, Förderung und Leitung des kirchlichen Werks außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika;

5 die Festlegung der Rechte und Pflichten der Bischöfe/Bischöfinnen […]

6 die Herausgabe von Gesangbüchern und liturgischen Ordnungen […]

7 die Schaffung einer kirchlichen Rechtspflege und der entsprechenden Verfahrensordnung […]

8 die Gründung und Leitung gesamtkirchlicher Unternehmungen und die Schaffung von Behörden für deren Förderung und Verwaltung;
[…]

13 die Schaffung aller für das gesamtkirchliche Werk notwendigen Einrichtungen;

Die EmK hat weltweit knapp 43 Millionen Mitglieder. Hierbei fällt der Anteil der BRD mit etwa 55.000 verschwindend gering aus. Entsprechend gering ist auch die Möglichkeit der Mitsprache in der weltweiten Führungskonferenz alle vier Jahre, der Generalkonferenz. Die USA und Kanada stellen dagegen den größten Anteil an Mitgliedern der Gesamtkirche – in den USA als „United Methodist Church“, kurz UMC, bekannt – und haben dementsprechend nach der Kirchenverfassung auch das größte Stimmrecht.

Bereits rein optisch ist die klare Unterordnung gegenüber den USA sichtbar. Trug die EmK bis vor Kurzem noch ihr eigenes Logo, hat sie inzwischen das Emblem mit der Feuerflamme der amerikanischen Mutter übernommen.

Betrachtet man die obigen Ausschnitte aus der Kirchenverfassung, wird klar, dass die Generalkonferenz so ziemlich alles regeln und bestimmen darf. Die EmK in der BRD ist insofern in einer sehr abhängigen Rolle und hat sich entsprechend der Mehrheit unterzuordnen.

Dies erkennt man auch daran, dass vor wenigen Jahren das englische „Book of Discipline“ als Basis der bisherigen Kirchenordnung verwendet wurde:

Im Jahr 1996 beschloss die Generalkonferenz eine Reihe sehr einschneidender Änderungen in den Ordnungen der Kirche. Diese bezogen sich insbesondere auf die Bestimmungen zur Kirchengliedschaft und ihrer Beziehung zur Taufe, zur Leitungsstruktur des Bezirks und zu den beauftragten und ordinierten Diensten.

Die Änderungen waren von so weit reichender Art, dass es schwierig schien, sie in den bestehenden Text der Kirchenordnung einzuarbeiten. So reifte der Entschluss, für die betroffenen Teile einen vollständig neuen Text zu erarbeiten, der unmittelbarer dem englischsprachigen Book of Discipline folgt. Gleichzeitig sollte damit das Ziel verfolgt werden, mit der Zentralkonferenz von Mittel- und Südeuropa eine gemeinsame deutschsprachige Ordnung zu haben.

Eine sehr stark ausgeprägte, zentralistische Steuerung aus dem englischsprachigen Raum steckt also dahinter. Der Kirchengründer, John Wesley, stammte außerdem aus England. Es ist hierin unübersehbar und wird von offiziellen Vertretern der Kirche auch so kommuniziert, dass die EmK „weisungsgebunden“ und „der UMC in den USA unterstellt ist“.

Wo besteht nun konkret der Verdacht, dass Funktionäre der UMC mit Freimaurern oder Logen in Verbindung stehen? Es ist weniger ein Verdacht, als vielmehr ein offizielles Zugeständnis der Kirche selbst, die das auf der eigenen Website präsentiert. Der 2007 verstorbene Bischof Carl Sanders war Freimaurer im Ritus von Schottland:

Sanders was president of the United Methodist Committee on Relief, vice president of the Board of Global Ministries from 1972-76 and was a member of the board of trustees of various colleges and universities. He also served as a delegate to the United Methodist General Conferences of 1960, 1964, 1968 and 1972. He was an accredited visitor to the first World Council of Churches assembly in Amsterdam in 1948.

He was active in Scottish Rite of Freemasonry. An oil portrait of Sanders hangs in the Scottish Rite Architects Hall of Honor at the House of the Temple in Washington.

Neben der dreisten, fast prahlerischen Erwähnung von Sanders Freimaurer-Aktivitäten, sticht eine weitere Sache ins Auge: Der „World Council of Churches„, hinter dem der Vatikan mit seinen ökumenischen Bestrebungen einer Welteinheitskirche steckt.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass die Ursprünge der Kirche aus England kommen, genauso wie der Ritus von Schottland. Ebenfalls höchst auffällig ist der oben genannte Passus in Artikel 13, welche außerordentlichen „Vorkehrungen“ bzgl. der Mutterkirche in Großbritannien zu treffen sind. Steckt hier die eigentliche Führung dahinter?

Manch einer mag nun sagen, vielleicht vertrat Sanders lediglich die Auffassung, seinen Glauben in der Loge verbreiten zu wollen. Doch wer sich ernsthaft mit den Hintergründen von Freimaurern auseinander gesetzt hat, weiß, dass ab dem 30. Grad keineswegs mehr vor okkulten Handlungen und Riten Halt gemacht wird, ganz im Gegenteil. Aber besaß Sanders denn diesen Grad?

Auf der Website des Ritus von Schottland ist Carl Sanders in der „Hall of Honor“ zu finden mit dem Titel:

Carl J. Sanders, 33°, Grand Cross
Bishop, United Methodist Church, Elected 1972
Grand Chaplain of The Supreme Council, 33°, Appointed 1989
Honored as Supreme Temple Architect 1991

Carl Sanders besaß den höchsten Grad und war damit definitiv in sämtliche Geheimnisse der Loge und ihre okkulten Riten eingeweiht.

Der Ritus von Schottland gehört zu den ältesten und größten Logen weltweit. Es dürfte nicht für jedermanns Nerven ganz einfach zu ertragen sein, welche Gepflogenheiten man dort in diesen Hochgraden praktiziert und welche Rituale angewandt werden.

Doch das ist selbstverständlich die absolute Ausnahme, nicht wahr? Von wegen, Zugehörigkeit zur Freimauerei gehört in den Kirchen offenbar zum guten Ton.

Religious men of many faiths have spoken in favour of Freemasonry. These Christian leaders have been proud to claim membership in Freemasonry:

  • Rev. Charles T. Aikens, who served as President of the Lutheran Synod of Eastern Pennsylvania.
  • Bishop James Freeman, the Episcopal Bishop of Washington, D.C., who first conceived and began construction of the National Cathedral.
  • Bishop William F. Anderson, one of the most important leaders of the Methodist Church.
  • Rev. Lansing Burrows, American Civil War hero and Secretary of the Southern Baptist Convention.
  • Rev. James C. Baker, who created the Wesley Foundation.
  • William R. White, who served as President of Baylor University, and was Secretary of the Sunday School Board, Southern Baptist Convention.
  • Rev. Hugh I. Evans, who served as national head of the Presbyterian Church.

Um diesen Sachverhalt aufzuklären wurde direkt an die EmK eine Anfrage gestellt, was die Kirche von diesen Fakten hält und ob sie daraus evtl. irgendwelche Konsequenzen zieht. In einem Antwortschreiben geht die Bischöfin der EmK, Rosemarie Wenner, lediglich ausweichend darauf ein:

Ich bin keine Kennerin der Freimaurerbewegung und da in Deutschland keine Kontakte zu dieser Bewegung bestehen, werde ich mir auch nicht die Zeit nehmen, mich hier einzuarbeiten.

Klare Worte: Man will von nichts wissen und sich auch nicht informieren, damit ist man aus dem Schneider. So wird Verantwortung hier also übernommen. Gut, dass die EmK völlig unabhängig von den USA und den Machenschaften der UMC und deren Leitung ist. Aber nichtsdestotrotz ist Frau Wenner Mitglied im Kuratorium von ProChrist, was wiederum eine Vorreiterbewegung der Ökumene ist.

Wir landen immer wieder bei der Welteinheitsreligion. Wahrscheinlich ist Rosemarie Wenner gar nicht bewusst, welche Unterstützungsarbeit sie hier in Wirklichkeit leistet und auf welcher Seite sie steht. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass sie dies wissentlich tut.

Außerdem ist ihre Aussage, dass in der EmK keine Kontakte zur Freimaurerbewegung stehen, eine reine Vermutung, denn die Logenzugehörigkeit hat niemand auf seiner Visitenkarte stehen – es sind schließlich Geheimbünde. Vielleicht wäre es doch gut, wenn sich die Bischöfin der Kirche wenigstens ein bisschen Zeit nehmen würde, um ihren eigenen Standpunkt begründen zu können, den sie scheinbar unwissentlich vertritt.

Nicht umsonst heißt es in Offenbarung 18, 1-4:

Darnach sah ich einen andern Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte große Gewalt, und die Erde wurde erleuchtet von seiner Herrlichkeit. Und er rief mit mächtiger Stimme und sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große, und ist eine Behausung der Dämonen und ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen und verhaßten Vögel geworden.

Denn von dem Wein ihrer grimmigen Unzucht haben alle Völker getrunken, und die Könige der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben, und die Kaufleute der Erde sind von ihrer gewaltigen Wollust reich geworden. Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Gehet aus ihr heraus, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfanget!

„Geht aus ihr“ – raus aus der Kirche? Aus der Kirche als Institutionen kam in den vergangenen Jahrhunderten das größte Unheil der Welt – nicht aus dem Glauben. Jeder sollte daher für sich selbst prüfen und entscheiden, wem oder welcher Institution er angehören will und ob das tatsächlich der Wille des Schöpfer ist.

Sobald eine okkulte Verbindung so offensichtlich wird wie in diesem Fall, bleibt dem gesunden Menschenverstand eigentlich nur eine einzige logische Konsequenz.

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Literatur zum Thema Glaube

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78 Kommentare

  1. am 16. September 2009 um 12:41 1 GHH

    Vielleicht sollte man dies noch etwas deutlicher machen:

    Spannend ist vor allem die Frage, wie gewisse Kräfte (Jesuiten und Freimaurer gehören sicherlich dazu) es p r a k t i s c h erreichen können.
    Die Be- & Durchsetzung möglichst vieler wichtiger Positionen in allen Bereichen der Gesellschaften der führenden Nationen mit Hilfe der Freimaurer (wie es dankenswerterweise vor allem Prof. Veith herausgestellt hat) ist ein wichtiges Mittel.
    Aber es braucht noch eine Art “Startschuß”, ein Inkrafttreten all dieser Planungen & Vorbereitungen, die seit ungefähr 50 Jahren im Gange sind.
    Anders gesagt: Es muß etwas geben, was die „Machtergreifung“ ermöglicht. Schließlich können diese Leute keinen Militärputsch veranstalten, um die Regierung der Welt zu übernehmen.
    Da würde selbst dem Naivsten klar werden, daß so etwas keine gute Sache sein kann.
    Die Frage lautet demnach: Wie kommt ROM wieder an die Macht?
    —————————————————————————

  2. am 16. September 2009 um 14:11 2 Jochen

    55 GHH
    „Die Frage lautet demnach: Wie kommt ROM wieder an die Macht?“

    Falsch!

    Die Frage lautet: Warum fällt es niemandem auf, dass Rom, außer einer kurzen Unterbrechung zur Zeit Napoleaons (was auch so gewollt war, um die Menschenrechtscarta einführen zu können und sich damit endgültig von Gottes Gesetz lossprechen zu können), schon immer an der Macht ist?
    Wie ich die W. Veith Videos verstanden habe, müssen alle Staatsoberhäupter nach ihrer Ernennung beim Papst einen Antrittsbesuch machen. Diese Person und natürlich die Leute die hinter ihm stehen, die Jesuiten, haben bereits alle Macht der Welt, um durchzusetzen was sie wollen. Jedenfalls hier auf dieser Erde. Nur machen sie es schön langsam, damit es keinem auffällt.
    Das Sonntagsgesetz wird auch noch kommen, nur keine Sorge.

  3. am 16. September 2009 um 15:23 3 GHH

    56 Jochen
    „Wie ich die W. Veith Videos verstanden habe, …“
    stellte man bei der Durchsetzung der Interessen Roms überall auch Gegenbewegungen und Widerstand fest, der ja des öfteren sogar die Jesuiten selbst betraf. Sie wurden verboten & hinausgeworfen. Das zeigt doch, daß diese Macht Roms noch längst nicht dort angelangt ist, wo sie sich selber wünscht. Nehmen Sie als aktuelles Beispiel nur mal Venezuela.
    Rom ist in sich sogar noch so uneinig bzw. voller Zwist, daß die Piusbruderschaft erst kürzlich noch das harmonische Gemälde von der rkK im Bewußtsein der Öffentlichkeit empfindlich stören konnte.
    Nein, ich denke an eine andere Art der Machtausübung, die viel mehr noch dem faschistischen Charakter (den Prof. Veith sehr hervorhebt) der NWO entspricht.
    Es dürfen solche kritischen Beiträge wie diese hier über Rom oder den Pontifex erscheinen, ohne daß dies irgendeine Konsequenz hätte. Diese Liberalität paßt absolut nicht zum Unterdrückungssystem der rkK, wie man es kannte.

  4. am 16. September 2009 um 16:42 4 Jochen

    57 GHH
    „Es dürfen solche kritischen Beiträge wie diese hier über Rom oder den Pontifex erscheinen, ohne daß dies irgendeine Konsequenz hätte.“

    Das meinte ich z.B. auch mit „langsam“. Was würde jetzt im Moment geschehen, wenn die rkK schon jetzt rücksichtslos und öffentlich gegen einzelne Kritiker vorginge? Früher im Mittelalter war das normal, heute würden viele Leute sagen: Was ist denn jetzt los? Wir haben doch Glaubens- und Meinungsfreiheit. Ja, das haben wir zum größten Teil jetzt noch. Aber ich denke, demnächst wird sich noch sehr viel ändern. Und ich denke auch, dass sich Prof. Veith dessen sehr bewußt ist und das nicht nur erst jetzt. Er kommt mir eher wie Mensch mit Durchblick vor. Etwas Großes ist in Planung, was diesen Widerstand von dem Sie sprechen, ins Gegenteil verkehren wird. Und dann beginnt auch konkret die Verfolgung. Mit der NWO wird das Gebiet vorbereitet, der Staat errichtet den Zaun und die rkK schickt dann den Strom durch. Ich denke, wir verstehen uns.

  5. am 16. September 2009 um 17:00 5 Jochen

    Was „Großes“ angeht, meine ich wirklich etwas Großes. Alles ist von langer Hand vorbereitet und so langsam nähern wir uns dem Hauptereignis. So wie man das menschliche Bewußtsein mit Filmen und Werbung manipulieren kann, so läßt es sich mit Endzeitspektakeln und Unmöglichkeiten ganz sicher umerziehen. Über Jahre wird z.B. über Kornkreise berichtet, mögliche Ufo Sichtungen und sogar Landungen (Roswell), 2012 und dieser rote Planet, den es geben soll, dieses komische Projekt Cheops usw. Damit lockt man alle Menschen an. Jeder will wissen, was passieren wird. Eines Tages wird etwas passieren. Womöglich etwas Gestelltes. Sehr viele Menschen sind leichtgläubig. Dass der Messias wiederkommt, daran will und können die Bösen nicht glauben. Denn das wäre ihr Ende. Aber man kann sich selbst ein Ende zaubern, um dann zu einem neuen Anfang zu gelangen. Die „kleine“ Krise die wir jetzt haben, ist nur ein Teil des großen Puzzles. Wir werden es bald wissen.

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