Klimaschutzgesetz und Langsamfahren auf den Autobahnen? Tretet ihn!
Am 30.09.2009 hat Jürgen Trittin von den Grünen folgende zehn “Sofortmaßnahmen” gefordert, “um Deutschland wieder zum klimapolitischen Vorreiter zu machen”:
- Ein Klimaschutzgesetz für Deutschland
- Besseren Klimaschutz ins Genehmigungsrecht
- Verabschiedung eines Energieeffizienzgesetzes
- Einrichtung eines Energiesparfonds
- Eine Novelle des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes
- 5000-Euro Zuschuss für Elektroautos
- 2-Milliarden-Sofortprogramm für den öffentlichen Verkehr
- Die Abschaffung des Steuerprivilegs für große Dienstwagen
- Tempo 120 auf Autobahnen
- Eine klimafreundliche öffentliche Beschaffung
Die grünen Gutmenschen mögen mich verachten, aber derartiger Lügenmüll ist wirklich so was von unerträglich geworden – kann bitte irgendwer diesen möchtegern Naturbrüdern ein für allemal den Stecker vom Mikro ziehen?
Ich finde, damit wir nichts überstürzen und die Allgemeinheit nicht als Versuchskaninchen missbraucht wird, sollten alle Grünen und deren Anhänger zunächst verpflichtet werden, sich an ein solches Tempolimit zu halten. Wenn es sich als sinnvoll herausstellt, dann kann nach zehn Jahren Probezeit über ein allgemeines Limit abgestimmt werden – sofern es die Grünen dann noch gibt.
Aber natürlich gibt es die dann noch, sie werden auch weiterhin finanzielle Unterstützung aus dem Land bekommen, was sie ursprünglich ausgebrütet und gezüchtet hat.
Gäbe es wirklich eine Klimaerwärmung und gäbe es sie wirklich deswegen, weil man zuviel CO2 erzeugt hat, dann wäre das ja alles eine wunderbar schöne Sache:
- Elektroautos, die keine Abgase erzeugen – woher der dafür benötigte Strom ohne Kernkraftwerke in Zukunft wohl kommen soll?
- Strom aus Windkraft – Internet und Elektroherd also nur noch ab Windstärke 5?
- Strom aus Solarzellen – Fernsehen nur noch bei Tag?
- S-Klasse Mercedes mit höheren Steuern als Kaufpreis
- Autobahnen mit Zebrastreifen und Spielstraßenabschnitten
Nun, wie sieht es denn aus mit der Erwärmung? Dr. Ing. Dietrich E. Koelle, Autor beim Europäischen Institut für Klima und Energie, erklärt dazu folgendes:
Wetterstation Hohenpeißenberg in Bayern
Das wichtigste Merkmal dieser Station, die heute zum Deutschen Wetterdienst gehört, ist die Tatsache, dass die dort aufgezeichnete 225-jährige kontinuierliche Datenreihe seit 1781 eines der ältesten Klimadokumente der Welt darstellt.
Die auf einem Hügel in 977 m über dem Meeresspiegel gelegene Station in der Vorebene der Alpen zeichnet sich dadurch aus, dass in dem Messzeitraum praktisch keine Veränderung der Umwelt eingetreten ist, die bei anderen Stationen oft zu undefinierten Einflüssen durch zunehmende Besiedelung der Umgebung geführt hat (UHI = Urban Heat Influence).
Während normalerweise erst Messdaten seit 100 oder 150 Jahren vorliegen und als kontinuierlicher Temperaturanstieg entsprechend publiziert werden, zeigt die Datenreihe von Hohenpeißenberg seit 1783 , dass heute in Bayern praktisch die gleichen Temperaturen herrschen wie um 1800 herum.
Danach gab es einen Temperaturabfall von dem geglätteten Mittelwert von 7,5°C auf 6,1°C und dann wieder einen Anstieg auf 7,56°C (Mittelwert 2004-2008). Das bedeutet, dass der CO2-Anstieg um nicht weniger als 37,5 % in den letzten 200 Jahren im Gegensatz zu den Annahmen von Journalisten und Politikern offenbar keine Temperaturerhöhung bewirkt hat.
Typisch Bayern. Dieser “Freistaat” muss doch immer eine Extraweißwurst haben: Diese Südstaatler ignorieren einfach die Klimaerwärmung. Die ganze Erde schwitzt – nein, sie glüht. Nur in Bayern nicht? Nun, der Grund ist einfach: Wer will schon lauwarmes Bier trinken?
Ganz ernst betrachtet ist die Langzeit-Temperaturbeobachtung der Wetterstation Hohenpeißenberg doch ein Schlag ins Gesicht der CO2-Sekte. Nur gut, dass sich diese Sektierer herzlich wenig für Fakten, Physik und Naturwissenschaft im allgemeinen interessieren, sonst hätten wir noch mehr Arbeitslose von den staatlichen Forschungsanstalten. Und was wollen wir mit Klimaschwindlern schon anfangen? Das Bundeswahrheitsministerium für Statistikfälschung ist bereits voll besetzt mit hochkarätigen Negativkurvenbegradigern.
Nehmen wir uns wieder mal ein Beispiel an den Iren, die auch sonst öfter positiv auffallen. nt-tv schrieb am 09.02.2009:
Nordirische Klimalüge – “Klimawandel ist Propaganda”
Der nordirische Umweltminister hat Berichte zur Schuld des Menschen am Klimawandel als Propaganda bezeichnet. Deshalb habe er die Ausstrahlung eines von der britischen Regierung in London produzierten Fernsehspots zum Energiesparen verhindert, sagte Sammy Wilson.
Die Haushalte sollten zwar Energie sparen, aber nicht deshalb, weil damit Naturkatastrophen verhindert werden könnten. Dies habe nichts miteinander zu tun und dürfe nicht mit der Propaganda vermengt werden, dass der Klimawandel durch den Menschen hervorgerufen sei.
Was antworteten die irischen Grünen?
Die Grüne Partei in Nordirland forderte den Rücktritt des Ministers, da er die überwältigenden wissenschaftlichen Beweise zu dem Thema ignoriere.
Eine wirklich höchst sympathische – Pardon, ich wollte schreiben psychopathische Partei. Wer diese bei der kommenden Wahl wählt, der möge bitte nie wieder über politische Entscheidungen meckern, nie wieder!
Wie wäre es zum Schluss noch mit einem Vorschlag an die Grünen für einen Punkt 12: Verbot des Sommerschlussverkaufs, weil es in Zukunft ja angeblich keine Winter mehr, sondern nur noch Sommer geben soll.
Literatur zum Thema Klima
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In Spanien war die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen schon immer auf 120km/h beschränkt und das finde ich sehr vernünftig – nicht nur weil sich dadurch Verkehrsunfälle vermeiden lassen, es macht auch aus anderen Gründen Sinn: geringerer Verbrauch, weniger Abgase, weniger Lärm. Und alles ohne Zebrastreifen – auf die achtet hier sowieso kein Schwein.
die grünen mögen in einigen punkten recht haben, aber das beschränkt sich meist eher auf einzelpersonen, daher erst stimme kann meist gut an einen grünen abgegeben werden.
die wirkliche alternative was die parteien angeht in dieser wahl, mit richtigen ansätzen und keinem blöden geschwätz:
http://www.piratenpartei.de
- klar machen zum ändern! -