Eine unbequeme Wahrheit oder eine bequeme Lüge?
Interview mit Hartmut Bachmann, Autor des Buches «Die Lüge der Klimakatastrophe – Der Auftrag des Weltklimarates»
Der Klimawandel ist eine Tatsache. Das Klima ändert sich – so sicher wie das Wetter. Aber ist das schlimm? Steht uns gar eine Klimakatastrophe bevor? Oder ist alles ein Sturm im Wasserglas? Dazu stellten wir Fragen an Hartmut Bachmann.
Der 1924 geborene Deutsche war Mitte der 80er-Jahre als CEO einer US-Firma tätig, die sich exklusiv mit Klimafragen beschäftigte. Er war als Kommissar des US Energy Saving Programms präsent bei zahlreichen Meetings und Verhandlungen in den USA, welche die Geburt des IPCC, des späteren Weltklimarates, zur Folge hatten. Aus jener Zeit kennt Hartmut Bachmann die Drahtzieher der neuen Klimaideologie persönlich, war bei Diskussion und Entwicklung der Idee um die Nutzung des Wortes «Klimakatastrophe» von Anfang an dabei.
Herr Bachmann, Sie sagen, die Klimakatastrophe sei eine politische Erfindung, vorgestellt als wissenschaftliche Entdeckung. Doch der Klimawandel ist über Partei- und Staatsgrenzen hinweg anerkannt. Können sich so viele Menschen irren?
Seit Geburt des Weltklimarates vor 25 Jahren wird eine Weltklimakatastrophe unter beachtlichem Getöse verbreitet, ohne dass einer Frage nachgegangen wäre: Wer gab wann und wem und wo für wen die Order, das IPCC, den späteren Weltklimarat zu installieren? Offensichtlich soll dies nicht bekannt werden. Automatisch muss gleich die nächste uralte Frage folgen: cui bono – wem nützt das?!
Am besten nimmt jemand diese Beantwortung in die Hand, der Mit-Geburtshelfer des IPCC war. So entschloss ich mich vor zwei Jahren, dies in Buchform durchzuführen. Die Idee, das aus Deutschland stammende Wort «Klimakatastrophe» zu kommerzialisieren, wurde 1986 in den USA geboren. Eine sich nähernde Katastrophe erzeugt Angst. Ängste verfolgen die Menschen von der Geburt bis zum Tod. Um Ängste zu beseitigen, sind Menschen bereit, alles zu tun.
Dies war den Erfindern der Idee, das Wort «Klimakatastrophe» zu kommerzialisieren und zu einem «gigantic, long lasting business» zu entwickeln, bekannt. Um ein weltweites Geschäft mit der Angst aufzubauen, wurde eine Organisation benötigt. Dies wurde das IPCC. Weiter war bekannt, dass alle Industrienationen total verschuldet sind. Deswegen bekam das IPCC vor seiner Gründung zwei politische Aufgaben:
- Feststellung, dass die Welt einer Klimakatastrophe entgegengeht.
- Feststellung, dass der Mensch diese Katastrophe produziert.
Als Beweismittel, dass Menschen die Klimakatastrophe verursachen, wird behauptet, dass sie mit ihrer Lebensweise zu viel CO2 produzieren. Dies sollen Zahlen belegen. Diese müssen präpariert werden. Danach werden sie vom IPCC gebündelt und landen in den «Weltklimaberichten». Die «frisierten» Ergebnisse sagen seit vielen Jahren eine Klimakatastrophe für die Erde voraus. Wie und wozu dies geschieht, äußerten Direktoren des IPCC:
John Houghton, Vize-Präsident des IPCC, schrieb 1994: «Solange wir keine Katastrophen ankündigen, wird niemand zuhören.»
Maurice Strong, erster UNEP-Direktor, (Wood 1990) und in Rio 1992: «Besteht nicht die einzige Hoffnung für diesen Planeten in dem Zusammenbruch der industriellen Zivilisation? Liegt es nicht in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass dieser Zusammenbruch eintritt?»
Rajendra Pachauri, Präsident des IPCC seit 2002, anlässlich der Herausgabe des vierten Situationsreportes (Crook 2007): «I hope this will shock people and governments into taking more serious action.»
Prof. Dr. H. Stephen Schneider, Lead Author in Working Group of the IPCC, sagte 1989: «Deshalb müssen wir Schrecken einjagende Szenarien ankündigen, vereinfachende, dramatische Statements machen und wenig Erwähnung irgendwelcher Zweifel, die wir haben mögen, entlassen. Um Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und keine Zweifel am Gesagten. Jeder von uns Forschern muss entscheiden, wie weit er eher ehrlich oder eher effektiv sein will.»
Möglicherweise gibt es eine Klimaänderung, wie seit Jahrmillionen. Eine sich nähernde Katastrophe gibt es nicht. Als das IPCC fertig konstruiert war, wurden alle «entwickelten Staaten» zu einem «Klima-Meeting» durch die UNO nach Kyoto eingeladen. Dort wurde die menschgemachte «Weltklimakatastrophe» verkündet.
Die anwesenden Nationen wurden animiert, das Sitzungsprotokoll zu unterzeichnen und sich zu verpflichten, CO2 zu bekämpfen. Die mit der Bekämpfung von CO2 gesetzlich vorgeschriebenen Ausgaben setzten ein gewaltiges weltweites Geschäft in Gange. Von jedem hierfür unnötig ausgegebenen Euro erhält z.B. der Bundesfinanzminister in Deutschland 19% als Steuer. Nun stellen Sie bitte nochmals die Frage: cui bono?
Die Erde braucht die Menschheit nicht, umgekehrt – schon eher. Umweltschutz ist in unserem Interesse…Was haben Sie dagegen einzuwenden?
Kein vernünftiger Mensch kann etwas gegen Umweltschutz einwenden. Dessen Notwendigkeit muss den Menschen aber durch wahrheitsgetreue Informationen nahe gebracht werden, bis sie überzeugt sind, dazu in eigenem Interesse beitragen zu müssen.
Für die einfachen Menschen ist es kaum möglich, zu erkennen, dass diese propagierte Umweltkatastrophe eine menschgemachte Konstruktion ist, die zum Kassieren beim kleinen Mann gedacht und inszeniert wurde. Der einfache Mensch wird stets die einfache Lüge als Wahrheit akzeptieren, hingegen die komplizierte Wahrheit nicht glauben wollen.
Das CO2 ist aktuell in aller Munde und oft verpönt, als wär’s ein Gift. Ist das CO2 wirklich etwas Schlimmes?
Mit Sicherheit nicht; ohne CO2 ist kein Leben auf Erden möglich; weder pflanzliches, noch tierisches oder gar menschliches. Die Pflanzen benötigen CO2, um es mittels Photosynthese umzuwandeln in Sauerstoff, den Lebewesen wiederum zum Atmen benötigen. Es gab Zeiten, da der CO2-Gehalt der Luft deutlich höher war als heute.
Nichts belegt, dass Tier- oder Pflanzenwelt daran gelitten hätten. Je höher das CO2-Angebot an die Pflanzen, desto höher und schneller ihr Wachstum. Die Behauptung, dass CO2 eine Katastrophe auf Erden verursacht, soll denjenigen dienen, die die Macht haben, dies zu bestimmen. Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden, dann wird sie geglaubt.
Das Schmelzen der Gletscher ist offensichtlich. Was sollen wir tun?
Gar nichts. Die Eisdecke von Gletschern ist durch natürliche, uns unbekannte Vorgänge, periodisch immer angestiegen und abgeschmolzen. Andernfalls hätte Grönland nie Grünland geheißen und Hannibal wäre mit seinen Elefanten nie über die Alpen gekommen.
Warum vertreten auch viele Wissenschaftler das aktuelle Bedrohungsszenario?
Fast alle Institute der Welt, die sich mit dem Studium des Klimas befassen, sind staatliche Institute. Die dort arbeitenden Angestellten sind Staatsdiener und liefern die Ergebnisse ab, die der Staat von ihnen erfordert. Die derzeitige «political correctness» erwartet die Bejahung der angeblichen Klimakatastrophe, wie sie die UNO via IPCC verkündet.
Diese angeblichen Wissenschaftler sind absolut in der Minorität. Aber sie sitzen an der Macht. Die anderen, die Majorität, haben keine Macht. Wir haben also international das Faktum, dass eine Minorität – wie so oft in der Geschichte der Menschheit – eine Majorität terrorisiert. Wenn morgen die Wahrheit zum Klima publiziert würde, wären Tausende angeblicher Wissenschaftler ohne Arbeit … und die Medien weltweit eines ihrer ertragreichsten Themen los. Bei solchen gigantischen Ereignissen müssen Sie immer wieder fragen: cui bono?
Wäre die Menschheit vernünftig genug, die Umwelt zu schützen auch ohne die Katastrophenangst?
Selbstverständlich. Alle Katastrophen verschwinden von allein, wenn die Absichten der Katastrophen- Trompeter erfüllt wurden. Beispiele: Waldsterben, Versauerung der Seen, Ozonschicht, Vogelgrippe usw. Die Mächtigen dieser Erde ermöglichten die Hexenjagd im Mittelalter. Militante «Grüne» und «Sensationsjournalisten» setzen bewusst Chaos und Katastrophe als Waffen ein, mit denen man die Gesellschaft in penetranter Weise zu einer Verhaltensänderung zwingen will.
Der Vater Staat ist für mehr Klimaschutz. Das Volk ist für mehr Klimaschutz. Das Volk ist für mehr Staat. Ein böser Gedanke oder haben Sie mehr als Vermutungen, dass dies so ist?
Neutrale Umfragen zeigen, dass es in Deutschland keine Majorität für mehr Klimaschutz gibt. Vater Staat ist kein guter Vater. Er hat, ohne Ersuchen des Volkes, eine gigantische Verschuldung von über € 200‘000 pro Arbeiter produziert. Die Frage für ihn ist deshalb evident: Wie kommt man zum Weiterleben an das Gesparte der Bürger? Das Bankgeheimnis muss weg!
Nach Kenntnisnahme der Reserven der Bürger fand am 1. Januar 2007 zunächst einmal die größte je durchgeführte Steuererhöhung Deutschlands statt. Die MwSt. wurde um 3% erhöht. Eine reale Steuererhöhung von 18,75%. Das Volk in Deutschland ist für noch mehr Staat, da es in Deutschland niemanden mehr gibt, egal ob arm ob reich, der unter Wahrnehmung seiner «sozialen Möglichkeiten» nicht Anspruch auf irgendeine «Hilfe» des «Gießkannensystems Sozialstaat» hätte (s. Buch «Die Reformverhinderer»).
Daher die irren Schulden. Wir leben gegenwärtig keineswegs «im Kapitalismus», sondern in einem massenmedial animierten, steuerstaatlich zugreifenden «Semi-Sozialismus».
Die Fragen stellte Allen Dedic.
Dieser Beitrag wurde in “Mensch & Umwelt”, Ausgabe Juli 2009 von universe media veröffentlicht.
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@”anonymus” von Kommentar 4:
Keine Partei steht mir ferner als die FDP, und als “einsamer Wolf” bin ich auch an keiner Verschwörung beteiligt, glaube ich zumindest. Das ändert jedoch nichts daran, daß es definitiv seit 1998 nicht mehr wärmer und seit 2005 sogar wieder kälter wird. Aber es ändert auch, trotz all der Lügen der wahren “Verschwörungs-Theoretiker” im IPCC, nichts daran, daß wir zusehen sollten, den Verbrauch fossilen Kohlenstoffes stark zu drosseln. Aber nicht, weil auch ich glaube, man könnte das Klima “regulieren” wie bei einer Klimaanlage, sondern weil das Zeug einfach viel zu wertvoll ist, um es einfach nur zu verbrennen! Und weil wir es obendrein künftigen Generationen stehlen! Die werden uns eines Tages noch ausbuddeln und nocvh einmal totschlagen für unseren geldgierigen Egoismus auf ihre Kosten!
Übrigens: Wisch dir mit Al Gores “Friedensnobelpreis” den Hintern! Das Ding ist ebenso viel wert wie derselbe von Jassir Arafat oder Henry Kissinger. Das war ein Preis für die ganz perfiden Verbrecher des 20. Jahrhunderts. Der Typ hat Millionen damit gescheffelt und sich 4 nicht gerade umwelt- und klimafreundliche Villen davon gekauft. Aber was soll’s, dafür muß eben mal die “Mittelalterliche Warmzeit” aus der Hockeyschläger-Kurve rausgeschwindelt werden, das antarktische Eis abschmelzen und Frankfurt zur Hafenstadt werden! Man lügt halt gern für das eigene Konto…