Welche prophetischen Vorhersagen der Bibel sind bereits eingetroffen? Teil 2

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Den Verlauf der Weltgeschichte können wir in den Geschichtsbüchern nachlesen, doch in der Bibel stand es teilweise tausende Jahre früher.

Die Bibel ermöglicht das, was kein anderes Werk auch nur ansatzweise schafft: Sie gibt einen Überblick über den Verlauf der Menschheitsgeschichte vom Anfang bis zum Ende.

Somit steht nicht nur geschrieben was geschah, sondern genauso, was noch kommen wird.

Der Wissenschaftler und Erfinder Thomas Edison sagte einmal:

„Ich lese die Zeitung, um zu sehen, wie mein Gott Geschichte macht.“

Die Erfüllungen der vielen prophetischen Vorhersagen aus der Vergangenheit sollen uns Sicherheit geben, dass sich auch der Rest in der Zukunft erfüllen wird:

„Und so besitzen wir das prophetische Wort umso fester, und ihr tut gut, darauf zu achten als auf eine Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet…“ 2. Petrus 1,19

Die Wahrheit der Bibel ist sehr wohl beweisbar, wenn man sich beim Studium aufrichtig und unvoreingenommen diesem Werk aller Werke hingibt. Ein interessanter Aspekt hierbei ist die „Mathematik Gottes“ mit seinen Zeitweissagungen. Die Prophetischen Ereignisse haben sich alle exakt erfüllt. Es gibt Weissagungen, die sich auf das Jahr, auf den Tag und auf die Stunde genau erfüllt haben!

Um aber die prophetischen Zeiten berechnen zu können, gab Gott uns einen Schlüssel und fordert uns auf, unseren Verstand zu gebrauchen. Offenb. 13,18:

„Wer Verstand hat, der überlege die Zahl…“

Den Schlüssel mit dem wir die prophetischen Zahlen erfassen können, gab Gott in Hesekiel 4,4-6:

„…ich gebe dir hier auch je einen Tag für ein Jahr.“

Und in 4. Mose 14,33.34:

„…je ein Tag solle ein Jahr gelten.“

Ähnlich dem Maßstab eines Atlas oder im Plan eines Architekten gab Gott uns also hier die Information, dass ein prophetischer Tag ein Geschichtsjahr bedeutet. Ein in der Prophetie verwendetes biblisches Jahr besteht aus 360 Tagen, denn ein Jahr hat 12 Monate und ein biblischer Monat enthält 30 Tage. Damals wurden alle Monate mit 30 Tagen gerechnet.

Dass auch die Bibel mit 30 Tagen pro Monat rechnet, zeigt 1. Mose 7 und 8:

„Der Fluss kam am siebzehnten Tag des zweiten Monats. (1. Mose 7, 11)

„Die Wasser sanken am siebzehnten Tag des siebenten Monats“. (1. Mose 8,4).

„Die Wasser …auf der Erde schwollen 150 Tage lang an.“ (1. Mose 7,24).

Damit kann gesagt werden, dass die Flut 5 Monate andauerte (vom 17. des zweiten Monats bis zum 17. des siebenten Monats) und dass diese 5 Monate 150 Tage umfassen. 150:5 = 30. 1 Jahr von 12 Monaten zu je 30 Tagen sind also 360 Tage = 360 geschichtliche Jahre.

Die längste Zeitweissagung befindet sich in Daniel 8,14 über die „zweitausenddreihundert Abende und Morgen“, die in mehrere Epochen aufgeteilt ist. Nehmen wir nun zuerst die Epoche der 70 prophetischen Wochen aus Daniel 9,24 heraus, die für das Volk Gottes bestimmt waren:

„Über dein Volk und über deine heilige Stadt sind 70 Wochen bestimmt…“

70 prophetische Wochen sind 490 Geschichtsjahre (1 Woche = 7 Tage x 70 = 490 Tage, also 490 Jahre). Für diese Zeit wird der Wiederaufbau Jerusalems und die Kreuzigung Jesu vorhergesagt. Daniel 9,25:

„So wisse nun und gib Acht: Von der Zeit an, als das Wort erging, Jerusalem werde wieder aufgebaut werden, bis ein Gesalbter, ein Fürst, kommt, sind es sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen lang wird es wieder aufgebaut sein mit Plätzen und Gräben, wiewohl in kummervoller Zeit.“

Der Befehl zum Wiederaufbau Jerusalems (Jerusalem wurde um 600 v. Chr. durch die Babylonier völlig zerstört) erging laut der Geschichtsschreibung im Jahr 457 vor Chr. Wenn man nun die im Daniel-Vers genannten 7 Wochen = 49 Jahre weiterrechnet, kommen wir ins Jahr 408 v. Chr., indem tatsächlich der Aufbau Jerusalems abgeschlossen wurde. Also exakt 49 Jahre nachdem der Befehl des Artaxerxes erging!

Es war Artaxerxes I., der den 3. schriftlichen Befehl (Edikt) an Esra gab (auch schon Artaxerxes Vorgänger Kyrus II. und Darius I. hatten den Tempelbau gefördert, aber der endgültige schriftliche Befehl in einem Brief auf aramäisch erging eben erst unter Artaxerxes I.).

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Mythen und Legenden sind eine schöne Sache solange sie nicht zum Vorteil einiger weniger missbraucht werden und zur Manipulation gutgläubiger Menschen dienen. Klimawandel, Überbevölkerung und Ressourcenknappheit sind nur ein paar Beispiele, die Oliver Janich in seinem Buch als Ideologien entlarvt. Der größte Mythos ist der, dass unser Geld einen tatsächlichen Wert besitzt. Das Papiergeldsystem ist die wahre Ursache der Finanzkrise und führt zur Verarmung gerade der Schwächsten in einer Gesellschaft.

Weiter nennt der Daniel-Vers eine Phase von 62 Wochen, also 434 Geschichtsjahre, an deren „der Gesalbte“, „ein Fürst“ auftreten sollte. Bibelleser wissen, dass Jesus als der „Lebensfürst“ (Apg. 3,15) und auch „der Gesalbte“ genannt wurde (Joh. 1,41).

Wenn man nun vom Abschluss des Aufbau Jerusalems 408 v. Chr. diese 434 Jahre weiterrechnet, kommt man in das Jahr 27 nach Chr., exakt das Jahr, indem Jesus von Johannes dem Täufer im Jordan getauft wurde! Erst mit der Taufe wurde Jesus zum Gesalbten.

Von den 70 Wochen haben wir nun 69 Wochen (62 + 7), es bleibt also noch 1 Woche übrig. In Daniel 9, 26.27 heißt es:

„Und nach den 62 Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden… Und er wird mit den Vielen einen festen Bund schließen eine Woche lang; und in der Mitte der Woche wird er Schlacht- und Speiseopfer aufhören lassen…“

Diese eine prophetische Woche sind wieder sieben Jahre, in dessen Mitte Jesus ausgerottet werden würde. Das wären also 3 ½ Jahre nach der Taufe Jesu. Rechnet man nun vom Jahr 27 n. Chr. diese 3 ½ Jahre hinzu, kommt man in das Frühjahr 31 n. Chr. wo Jesus gekreuzigt wurde!

Mit den genannten Schlacht- und Speiseopfern, die aufhören sollen, endete der symbolische Opferdienst Israels, weil diese Tieropfer vorausschattende Hinweise auf das wirkliche Opfer Jesu waren.

Wie gesagt gibt es Zeitweissagungen, die sich auf den Tag und auf die Stunde erfüllt haben. Hier noch eine Zeitweissagung die sich sogar auf die Minute erfüllt hat. Josua 10, 12.13:

„…und er sprach in Gegenwart Israels: Sonne, steh still zu Gibeon, und Mond, im Tal Ajalon! Da stand die Sonne still und der Mond blieb stehen, bis sich das Volk an seinen Feinden gerächt hatte. Ist dies nicht geschrieben im Buch des Redlichen? So blieb die Sonne stehen mitten am Himmel und beeilte sich nicht unterzugehen fast einen ganzen Tag.“

Die Chinesen berichten in ihren Aufzeichnungen von einem solchen langen Tag in der Zeit des Kaisers Yeo. Die Inkas, die Azteken, die Perser und die Babylonier haben alle Aufzeichnungen über einen solchen langen Tag hinterlassen. Herodot berichtete, dass ihm die Priester Ägyptens Tempelaufzeichnungen vorführten, die einen Tag mit doppelter Länge erwähnten. Die Polynesier sagen „der Gott Maui fing die Sonne ein und hielt sie einen Tag an“.

Der britische Astronom Sir Edwin Ball entdeckte, dass in der Vergangenheit 24 Stunden in Verlust geraten sind. Prof. Totten of Yale griff dieses Thema heraus und wollte es genau wissen. Wie in seinem Buch von 1890 beschrieben, wollte er auch anhand der Bibel prüfen lassen, ob sich etwas zu diesem verlorenen Tag finden lässt. Er beauftragte einen Kollegen, einen Astronomen damit:

„…sehen Sie zu, ob die Bibel für die fehlende Zeit irgendwo Rechenschaft ablegen kann.“

Der Astronom hatte bald eine Antwort:

„Im 10. Kapitel von Josua fand ich die fehlenden 24 Stunden erklärt. Darauf ging ich zurück zu meinen Zahlen und prüfte sie nach. Ich fand heraus, dass z. Zt. Josuas aber nur 23 Stunden und 20 Minuten verloren wurden.“

Es fehlten also 40 Minuten. Sie schauten nach und fanden im Josua-Text die Worte „…beinahe einen ganzen Tag“. Doch die 40 Minuten mussten ja irgendwo geblieben sein und so nahm der Astronom das Lesen wieder auf und wurde im 38. Kapitel des Jesaja fündig, wo Hiskia im Sterben lag. Als Antwort auf sein Gebet um Verlängerung seines Lebens versprach ihm Gott 15 Jahre. Um die Wahrheit seiner Verheißung zu bekräftigen, gab Gott ihm ein Zeichen. Jesaja 38,8:

„Siehe, ich will den Schatten an der Sonnenuhr des Ahas zehn Striche zurückziehen, über die er gelaufen ist. Und die Sonne lief zehn Striche zurück an der Sonnenuhr, über die sie gelaufen war.“

Sind diese zehn Striche tatsächlich 40 Minuten? Ein Tag hat 1440 Minuten; die Kreiseinteilung beträgt 360 Grad. 1440 geteilt durch 360 ergibt 4. Das heißt, dass jede Grad-Stufe der Sonnenuhr 4 Minuten hat. Nun ist die Rechnung einfach, 10 x 4 = 40. Die fehlenden 40 Minuten waren gefunden!

Der nächste Artikel wird sich mit den Vorhersagen Daniels befassen, der die wichtigsten Ereignisse der Weltgeschichte vorhergesagt hat.

Zum vorherigen Artikel der Serie.

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Literatur zum Thema

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52 Kommentare

  1. am 26. Juni 2009 um 23:24 51skooks59

    Allso jetzt Glaub ichs aber die zerstörung Jerusalems durch die Babylonier war nicht 600 v.C. sondern 607v.C.
    Aber wie Sie schreiben und interpretieren haben Sie woll längere Zeit bei der Wachtturmges, verbracht oder Sie sind von diesen Lügenverein

  2. am 11. Mai 2010 um 02:41 52Paul

    dann hätte er nicht geschrieben, dass Jesus gekreuzigt wurde…

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