Welche prophetischen Vorhersagen der Bibel sind bereits eingetroffen? Teil 1
Man sollte sich nicht der Meinung von anderen voreilig anschließen, weil der/diejenige vielleicht promoviert hat zu diesem Thema oder sonst eine höhere Bildungsstufe sein Eigen nennt. Es gibt X Bücher und Berichte, die gegen die Bibel argumentieren, doch es ist schwierig, die Beweggründe des jeweiligen Autors zu durchschauen.
Jeder kann, wenn er will, die Bibel leicht in ein schlechtes Licht rücken, indem z.B. Verse oder Teile aus dem Kontext gerissen werden. Wenn man aber an die Bibel als Gesamtes mit einer gewissen Geduld und ohne Vorurteile heran geht, wird man die ganze Wahrheit vom Anfang bis zum Ende selbst entdecken können! Ja, es kann sogar große Freude bereiten, wenn man durch seine eigenen Forschungsarbeiten feststellt, wie wunderbar die Prophezeiungen des Jahrtausende-Bestsellers mit der Geschichte übereinstimmen!
Meinungsmacher wie die Mainstream-Medien, die Lehren der Schulen und Universitäten diesbezüglich sollte man hierbei sowieso komplett außer Acht lassen. Denn durch die neuzeitlichen wissenschaftlichen „Beweise“ herrscht die Meinung vor, dass die Bibel in die Ecke der Märchen und Sagen zu stellen ist. Es ist allgemein kaum bekannt, dass die Bibel viele hunderte Voraussagen gemacht hat, die alle eingetroffen sind.
Dies lässt sich anhand der Geschichtsschreibung und der Archäologie aber klar beweisen! Die biblische Prophetie hat sich im Gegensatz zu Nostradamus & Co bisher nicht ein einziges Mal geirrt, daher ist fest davon auszugehen, dass auch der kleine Rest, der sich noch nicht erfüllt hat, bald eintreffen wird!
In diesem und den nächsten zwei Artikeln soll es aber zunächst um die bereits erfüllte Prophetie gehen. Zuallererst soll anhand der Geschichtsschreibung außerbiblisch veranschaulicht werden, dass die zentrale Figur der Bibel, Jesus Christus, tatsächlich existiert hat. Hervorstechend ist hierbei sicherlich erst einmal, dass die gesamte Menschheitsgeschichte in „vor Christus“ und „nach Christus“ eingeteilt wurde, was bis zum heutigen Tag Gültigkeit hat.
Es gab also vor über 2000 Jahren ein bedeutendes Ereignis, das so groß gewesen sein muss, dass man die komplette Zeitrechnung danach ausrichtete! Auch mehrere bedeutende Geschichtsschreiber erwähnten Jesus in ihren Schriften, wie der römische Geschichtsschreiber Tacitus, der um das Jahr 115 n. Chr. schrieb:
„Christus wurde durch Pontius Pilatus, den Prokurator von Judäa, in der Regierungszeit von Tiberius als Verbrecher zum Tode verurteilt“.
Oder der ebenfalls römische Geschichtsschreiber Sueton, der in seinem Bericht über den Kaiser von Klaudius (Kaiser von 41 – 54 n. Chr.) über einen „Chrestus“ berichtete. Und im jüdischen Talmud heißt es:
„Am Freitag und Vorabend des Passah hängte man Jesus (Yeshu von Nazareth)…“
Wichtig sind in diesem Zusammenhang auch die Prophezeiungen des Alten Testaments bezüglich Jesus Christus, die sich im Neuen Testament erfüllt haben. Kritiker behaupteten zwar immer wieder, dass das Alte Testament (oder Teile davon) im Nachhinein geschrieben wurden, da sie nicht glauben konnten, dass die Bibel in die Zukunft sehen kann.
Diese Kritiker verstummten aber so nach und nach, als durch die Archäologie anhand vieler Ausgrabungen die Zeitspanne der Entstehung des Alten Testaments klar bestätigt wurde. Die Funde und Entdeckungen, die um 1843 mit dem Franzosen Paul-Emile Botta in Mesopotamien begannen, brachten eine Wende in die Betrachtung der Bibel. Ereignisse, von denen viele bisher als „fromme Geschichten“ galten, nahmen mit einem Mal historische Gestalt an.
Maßgeblich dazu beigetragen hat auch der Engländer Henry Layard, der ebenso wie Botta in Mesopotamien grub und die Stadt Ninive entdeckte, welche vorher nur aus dem Alten Testament bekannt war. Die Existenz dieser Stadt, die 612 v. Chr. völlig zerstört wurde, wurde vor ihrer Entdeckung nicht nur von Voltaire als Märchen belächelt. Doch Teile von Ninive kamen um 1850 ans Tageslicht.
Die Hauptstadt der Assyrer war unter zwei Ruinenhügeln begraben und unter einem der Hügel fand Layard u. a. die Paläste Sanheribs und Assurbanipals und eine Bibliothek die aus 20.000 nummerierten Tontafeln besteht. Einige der Tafeln beinhalten z.B. den babylonischen Bericht der Sintflut. Dieser weist so viele Übereinstimmungen mit der Bibel auf, dass heute niemand mehr die Existenz der Sintflut ernsthaft anzweifeln kann.
Als 1798 Napoleon in Ägypten einmarschierte, fanden bald darauf seine Leute den berühmten Rosetta-Stein, wessen Inschriften in Hieroglyphisch, Demotisch und Griechisch verfasst wurden. Der Fund ermöglichte 1822 dem Franzosen J. F. Champollion, die Entzifferung der schwierigen Hieroglyphenschrift. Seitdem liegt die alte Welt Ägyptens offen vor uns und es konnten viele biblische Zusammenhänge bewiesen werden.
Einer der aufsehenerregendsten Funde wurde 1947 von Beduinen am Toten Meer gemacht. In den Höhlen von Qumran entdeckten sie alte hebräische Bibelhandschriften aus der vorchristlichen Zeit. Diese Texte bezeugten eindrücklich die gewissenhafte und detailgetreue Überlieferung der Texte des Alten Testaments!
Oft stimmten die Forschungsergebnisse bis in alle Einzelheiten mit den biblischen Berichten überein. Der atheistische Publizist Werner Keller etwa, musste nach den aufwändigen Ausarbeitungen von hunderten von Fundstücken anerkennen:
„Und die Bibel hat doch recht!“
Es hatte sich herausgestellt, dass die verschiedenen Bibelschreiber die damaligen Ereignisse historisch und geografisch korrekt und mit geradezu verblüffender Genauigkeit aufgezeichnet hatten.
Zudem sei hier noch auf die Septuaginta verwiesen, eine Übersetzung des Alten Testaments vom Hebräischen ins Griechische. Diese wurde ca. 285-246 v. Chr während der Regierungszeit des Ägyptischen Königs Ptolemäus Philadelphus II begonnen und wahrscheinlich auch zu Ende geführt. Auch wenn manche Forscher glauben, diese Übersetzung wäre erst 150 Jahre vor Christus abgeschlossen worden, so besteht doch noch eine erhebliche Zeitspanne zwischen Prophezeiung und Erfüllung.
Nun aber zurück zu den Vorhersagen des Alten Testaments in Bezug auf Jesus Christus. Sein Leben und Sterben wurde oft bis ins kleinste Detail schon Jahrhunderte früher vorhergesagt. Über 300 Vorhersagen gibt es davon im Alten Testament. Hier einige sehr prägnante Prophezeiungen zu Jesus von Nazareth:
Jesus wurde in Bethlehem geboren, was im Alten Testament in Micha 5,1 vorhergesagt wurde:
„Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.“
Die Erfüllung kann man in Matthäus 2,1 nachlesen:
„Als aber Jesus zu Bethlehem in Judäa geboren war…“
Sogar der Einzug in Jerusalem auf einem Esel wird vorhergesagt:
„Frohlocke sehr, du Tochter Zion; jauchze du Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir; ein Gerechter und ein Retter ist er, demütig und reitend auf einem Esel, und zwar auf einem Füllen, einem Jungen der Eselin.“ (Sacharja 9,9).
Die Erfüllung im Neuen Testament bei Lukas 19,35:
„Und sie brachten’s zu Jesus und warfen ihre Kleider auf das Füllen und setzten Jesus darauf.“
Im Psalm 41,10 wurde der Verrat durch Judas vorhergesagt:
„Auch mein Freund, dem ich vertraute, der mein Brot aß, tritt mich mit Füßen.“
Die Erfüllung in Matthäus 10,4:
„Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn verriet.“
Der Kreuzestod von Jesus wird im 22. Psalm bis ins Detail beschrieben, obwohl diese Hinrichtungsart zur Zeit der Prophezeiung in Israel noch unbekannt war. Psalm 22,17:
„…sie haben meine Hände und Füße durchgraben.“
Die Erfüllung dazu in Lukas 23,33:
„Und als sie kamen an die Stätte, die da heißt Schädelstätte, kreuzigten sie ihn dort und die Übeltäter mit ihm, einen zur Rechten und einen zur Linken.“
„Sie teilen meine Kleider unter sich und teilen das Los über mein Gewand“.
Die Erfüllung dieses Details findet man unter Johannes 19, 23-24:
„Als aber die Soldaten Jesus gekreuzigt hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Teile, für jeden Soldaten einen Teil, dazu auch das Gewand. Das war aber ungenäht, von oben an gewebt in einem Stück. Da sprachen sie untereinander: Lasst uns das nicht zerteilen, sondern darum losen, wem es gehören soll.“
„Sie geben mir Galle zu essen und Essig zu trinken für meinen Durst.“
Erfüllung in Matthäus 27,34:
„…gaben sie ihm Wein zu trinken mit Galle vermischt; und als er’s schmeckte, wollte er nicht trinken.“
Es war so üblich, dass man den Gekreuzigten anschließend noch die Beine brach, um ganz sicher zu gehen, dass evtl. Überlebende nicht fliehen konnten. Für Jesus aber wurde vorhergesagt, dass dies bei ihm nicht geschehen soll. Psalm 34, 21:
„Er bewahrt ihm alle seine Gebeine, dass nicht eines zerbrochen wird.“
Die Erfüllung in Johannes 19,33:
„Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht.“
Es gibt einige Kritiker, die meinen, dass diese Prophezeiungen von Jesus durch Zufall erfüllt wurden. Doch es ist errechnet worden, dass die Wahrscheinlichkeit, dass auch nur acht der rund 300 Prophezeiungen durch Zufall geschehen sind, bei einhunderttausend Millionen mal eine Million liegt.
Im nächsten Artikel geht es um Zeitberechnungen, der “Mathematik Gottes”.
Zum vorherigen Artikel der Serie.
Literatur zum Thema
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Hallo Agathe,
Gottes Volk -Seine “Schafe”- sind wahrlich in allen “Ställen” verstreut. Doch der Herr wird sie alle sammeln; —Davon bin auch ich überzeugt!
Mit diesen Worten sprichst auch Du mir aus dem Herzen. Egal in welcher Glaubensgemeinschaft ich meine angelesenen Bibelkenntnisse bestätigt finden wollte- fast alle behaupteten von sich, die allein selig machende zu sein.
Diesen menschlich überheblichen Anspruch kann ich aber in der Bibel nicht bestätigt finden.
Zurzeit lese ich unter anderem gerade das Buch von Raymond Franz „Auf der Suche nach christlicher Freiheit“. Auf den ersten 50 Seiten wird schon total gut beschrieben, wie die persönliche Freiheit, die uns Jesus zu sich und seinem Vater geschenkt hat ,durch den Aufbau zentralistischer Kirchenstrukturen systematisch vernichtet wird.
Der Sabbat – Das vergessene Geschenk
http://www.sabbat.at/
Seite 4
Eigentlich geht es beim Sabbat darum, dass der Schöpfer von Himmel und Erde
angebetet wird. Dazu ruft auch Offenbarung 14 mit dem ewigen Evangelium auf, das
man kurz vor Jesu Wiederkunft auf der ganzen Welt predigen wird.
So fordern die Verse aus Jesaja alle Gläubigen auf, »wieder aufzurichten, was
vorzeiten gegründet ward«. Dazu gehört auch der Sabbat. Die im selben Vers genannte
Bresche wird in Hesekiel 22,26.30 näher beschrieben. Die zitierten Verse enthalten
wunderbare Verheißungen für alle, die diese Botschaft für die letzten Tage beherzigen
die Botschaft vom Sabbat und der Vorbereitung auf die Begegnung mit Jesus.
Seite 4:
http://www.sabbat.at/downloads/Der%20Sabbat.pdf
http://www.sabbat.at/downloads.....Sabbat.pdf
»Und die aus dir hervorgehen, werden die Trümmer der Vorzeit wieder aufbauen, du
wirst die Grundmauern früherer Geschlechter wieder aufrichten; und man wird dich
nennen: ›Der die Breschen vermauert und die Straßen wiederherstellt, damit man dort
wohnen kann.‹ Wenn du am Sabbat deinen Fuß zurückhältst, dass du nicht an meinem
heiligen Tag das tust, was dir gefällt; wenn du den Sabbat deine Lust nennst und den
heiligen Tag des Herrn ehrenwert; wenn du ihn ehrst, so dass du nicht deine Gänge
erledigst und nicht dein Geschäft treibst, noch nichtige Worte redest; dann wirst du an
dem Herrn deine Lust haben; und ich will dich über die Höhen des Landes führen und
dich speisen mit dem Erbe deines Vaters Jakob!«
(Jesaja 58,12.13)
Es ist immer wieder interessant, zu sehen wie weltbekannte Persönlichkeiten über Gott und Schöpfung dachten.
„Ein Mann mit Weitblick
Das Jahr 2009 ist das internationale Jahr der Astronomie. Es lehnt sich an das 400-jährige Jubiläum der Erfindung des Fernrohres an. Nachdem der holländische Brillenmacher Hans Lipperhey 1608 ein erstes Fernrohr konstruiert hatte, wurde es durch Galileo Galilei zur Praxisreife weiterentwickelt. Er nutzte es dann, um den Mond, die Sonne und die Planeten zu beobachten. Seine Beobachtungen erbrachten viele neue Erkenntnisse. So entdeckte er die Krater auf der Mondoberfläche, die Sonnenflecken und die vier größten Monde des Jupiter. Zunehmend festigte sich bei ihm der Gedanke, den Kopernikus zuvor geäußert hatte, dass die Erde um die Sonne kreist und nicht umgekehrt, wie es bislang angenommen wurde. Diese Erkenntnis brachte ihn in den Widerstreit mit der damaligen Kirche.
Bei allen seinen naturwissenschaftlichen Studien hat er aber nie an der Urheberschaft Gottes an der Schöpfung gezweifelt. Für ihn war Forschung ein Erkennen dessen, was Gott geschaffen hat. So schrieb er: »Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.« Für ihn waren der Glaube an einen Schöpfer und logisch schlussfolgernde Naturwissenschaft kein Widerspruch. Er sagte: »Mathematik ist das Alphabet, mit dessen Hilfe Gott das Universum beschrieben hat.«
Durch genaues Beobachten der Natur bekommen wir einen immer deutlicheren Eindruck von Gottes großartigem Schöpfungshandeln. Je mehr wir in die großen und kleinen Dinge Einblick gewinnen, desto mehr können wir darin seine große Weisheit und Genialität erkennen.“
Bernhard Volkmann
17 Ich liebe, die mich lieben, und die mich suchen, finden mich. Sprüche 8 (LUT)
irgendwie passt mir das hier nicht so gut zusammen, obwohl ich es sehr gut finde, dass abweichende Meinungen nicht zensiert werden ; dafür danke !
Aber “Wahrheiten” und “Glauben” – das ist ein Widerspruch.
Hier wird so viel von Prophezeihungen gesprochen, die eingetroffen sind – kann es nicht einfach sein, dass es leuet gibt, die genau das wollen, die genau wissen, dass auf dieser Welt viel zu viele Leute darauf dressiert sind zu glauben, statt zu ZWEIFELN ?
Deshalb meine Bitte: nicht Glauben, sondern Zweifeln !
Man muss nicht zwingend ein Nichtwissen durch Glauben zu einer Wahrheit machen !
>Deshalb meine Bitte: nicht Glauben, sondern Zweifeln !
Ich würde sagen nachprüfen ist besser.
>Aber “Wahrheiten” und “Glauben” – das ist ein Widerspruch.
Mit Sicherheit nicht, wenn es um Gott und Jesus geht, da diese beiden nichts wie die Wahrheit sind.
19. Denn was man von Gott weiß, ist ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart,
20 damit daß Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird ersehen, so man des wahrnimmt, an den Werken, nämlich an der Schöpfung der Welt; also daß sie keine Entschuldigung haben,
21 dieweil sie wußten, daß ein Gott ist, und haben ihn nicht gepriesen als einen Gott noch ihm gedankt, sondern sind in ihrem Dichten eitel geworden, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert.
22 Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden
Römer 1
http://www.bibel-online.net/buch/45.roemer/1.html