Ist Deutschland noch zu retten? Die unregierbare Republik
Joachim Widera im Interview mit Stefan Roth, einem unabhängiger Berater für krisensichere Investments und Wertmetalle.
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Das Interview dauert rund 60 Minuten und wird unterhaltsam durch Musikbeiträge unterbrochen, da dies eine Radiosendung von Kanal Ratte war.
Herr Widera hat ein Buch veröffentlicht mit dem Titel “Die unregierbare Republik” und der Unterzeile “Die Offenbarung einer politischen Katastrophe und der Weg aus ihr hinaus”. Der Klappentext offenbart, um was es ihm geht:
Ist Deutschland noch zu retten?
Die politische Klasse hat ein Netzwerk geknüpft, das unsere demokratische Ordnung für ihre Zwecke missbraucht. Werte und Normen werden zerstört. Multi-Kulti ist ein Desaster. Die Menschen leben auf sich alleine gestellt und der Stärkere gewinnt. Die Leistung des Arbeiters wird nicht mehr anerkannt zugunsten von Kapital und Wissen. Das Bildungssystem als Grundlage für das geistige und innovative Potenzial der Menschen ist seit den neunziger Jahren gehirntod. Unsere Leistungsgesellschaft zerbricht in arm und reich. Karriere hat heute nicht mehr viel mit Leistung gemein: Herkunft schlägt noch immer Leistung!
Die Politik reagiert aus Furcht gegenüber den Konzernen und Schuldgefühlen gegenüber den vermeintlichen Moralisten, die Deutschland seit Kriegsende moralisch unter Druck setzen und finanziell erpressen. Die Bundesrepublik Deutschland ist nicht der Nachfolgestaat des Deutschen Reiches und somit auch nicht souverän bis heute, über seine eigene Souveränität zu entscheiden.
Nur eine neue Politik der Stärke kann Deutschland aus diesem Sumpf befreien. Konzepte und Visionen werden in diesem Buch dargestellt. Das Buch ist wie ein Roman geschrieben.
Man merkt, wir sind in einem Wahljahr, wenngleich es – resigniert betrachtet – wenig Sinn macht, das alte, kaputte System überhaupt noch weiterhin zu stützen, indem wir es mit einer Wahl bestätigen. Änderungen wird es sowieso kaum geben, wenn nicht noch ein Unglück bzw. “Zufall” vor der Wahl zu Hilfe kommt.
Es müsste schon sehr viel passieren, damit das bisherige Farbendenken in schwarz, rot, grün, gelb, braun usw. bei einer Mehrheit der Bevölkerung in den Hintergrund tritt und die Menschen eine echte Bedarfswahl durchführen. Genügend alternative Parteien wird es wohl geben. Doch haben diese einzeln die Kraft, die 5%-Hürde zu nehmen und sich vor unmittelbarer Unterwanderung zu schützen?
Nun, solange es keine Revolution im Lande gibt, bleibt nur dieser Weg, solange er noch offen ist. Denkbar ist alles, auch eine weitere Einschränkung für “andere” Parteien oder die Abschaffung der Direktwahlstimmen. Die jetzigen Machthaber haben in ihren Schubladen jede Menge Gemeinheiten liegen, die sie nach der Wahl still und heimlich umsetzen könnten.
Es bleibt also zunächst nur der bisherige, offizielle Weg. Dazu sagt Herr Widera treffend: Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken – in Berlin. Doch die Menschen kommen dennoch erst zur Besinnung, “wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist”.
Widera ist in der Partei “Deutsche Zukunft” zuständig für die politische Kommunikation. Da er klar die Politik als seine Zukunft sieht, sind seine Pläne in Berlin folgende vertrauensbildende Maßnahmen:
- Das Parlamentsgesetz muss geändert werden. Die Abgeordneten sollen nur noch abhängig sein von ihrem Gewissen und ihren Diäten. Nebentätigkeiten sollen Abgeordneten dann nicht mehr erlaubt sein.
- Die Einführung von Volksentscheiden, damit die Bürger entscheiden können, wo welches Geld eingesetzt oder gespart wird.
“Noch geht es den Menschen nicht schlecht” – Herr Widera bringt es auf den Punkt. Wenn das Brot mal 1.000 € kostet, würde es wohl einigen dämmern. Die Menschen wollen die Wahrheit aber gar nicht hören.
So knallhart kann man das sagen – er hat vollständig Recht. Auch wenn es viel Frust beinhaltet – noch muss niemand aufgeben, es gibt noch genügend Chancen auf vielen Wegen. Wenn in ein paar Jahren alles im Eimer ist, dann können wir nochmals drüber nachdenken, aufzugeben. Doch ich bin mir sicher, dann wollen mehr Menschen etwas bewegen und dann kriegen wir das auch hin.
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… ICH persönlich habe gut 20 Jahre lang auch immer nur das getan, wovon ich aus tiefstem Herzen überzeugt war !
Als mir mein persönl. Desaster endlich vollbewusst wurde, war es für alles andere bereits längst zu spät, aber noch gerade Zeit genug, um in aller Ruhe und mit all meinen Lebens- und Glaubenssystem-Erfahrungen i. Hintergr., mal die ‘Sache mit Jesus’ (und der Bibel) gründlich zu durchleuchten und zu durchdenken. – Ich musste mich nebenbei auch noch von dem frommen Glauben an eine ECHTE Wissensch. verabschieden … die ist nur am Rande existent, aber so gut wie nicht offiziell.
Vor 20 J hätte ich schon einmal günstige Gelegenheit gehabt, umzukehren … vielleicht wäre es mir gelungen, hätte es damals schon Internet wie heute gegeben ? – Noch nie war es so einfach, wie heute … leider kann man auch das Umgekehrte tun, wenn man nicht gehörig aufpasst.
Aber es gibt nicht viele Harolds, denen man noch vertrauen kann … ich bin nicht nur offen, sondern auch misstrauisch.
> Was erwartet die Einheimischen auch hier in Deutschland bald? <
Nicht nur in Deutschland und Skandinavien … ?
auch in der winzigen und offiziell fremdenfreundlichen Schweiz (weil seit 150 Jahren international verflochten) lässt sich sehr fein nachverfolgen, was sich auf Dauer woanders bewährte und hier dann erst übernommen wurde.
Im Negativfall religiös-fundamentalistischer Tendenzen lässt sich soviel von mir aus sagen. – Solange in der Schweiz eine gewisse politische Liberalität und Ordnung, sprich auch Nicht-EU-Mitgliedschaft besteht und noch verhältnismässiger Wohlstand herrscht, interessiert das Durchschnittsvolk nicht, wovor andere schon länger warnen. – Es muss erst offenkundig und offiziell werden, wie die allmähliche Einführung in gewisser Weise profaner Errungenschaften. Vorher wird auch hier so gut wie jeder woanders hinschauen. – Es gibt ja genug Probleme und Problemchen, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann oder könnte.
Man sieht es ja auch am Thema Pädo …
1. Das Parlamentsgesetz muss geändert werden. Die Abgeordneten sollen nur noch abhängig sein von ihrem Gewissen und ihren Diäten. Nebentätigkeiten sollen Abgeordneten dann nicht mehr erlaubt sein.
2. Die Einführung von Volksentscheiden, damit die Bürger entscheiden können, wo welches Geld eingesetzt oder gespart wird.
Alleine diese beiden Absätze zum Thema Deutsche Zukunft entlarven, die “Partei”. Habt Ihr mal das wirre und undurchdachte “Programm” dieser Partei, deren Spitzenpositionen zum großen Teil vakant sind, durchgelesen?
Soll ein Haushalt von mehreren Milliarden Euro jährlich über Bürgerentscheide vergeben werden? Das ist lächerlich und wird ins noch viel größere Chaos führen. Das politische System versucht ja wenigstens, die Interessen des Gemeinwohls zu verfolgen – über flächendeckende Bürgerentscheide wäre dieses Prinzip ad absurdum geführt.
Volksentscheide bezogen auf einzelne Streitfragen gerne, aber den haushalt darüber verteilen macht keinerlei Sinn.
…
>>Harold, warum hast Du Dir einen Adelstitel zugelegt?
>Wurdest du bei deiner Geburt gefragt, oder hast dich für einen Namen entschieden?
@HaroldGraf
Ich wurde weder gefragt, ob ich so heißen möchte wie in meinem Pass steht, noch habe ich mich für einen Namen entschieden. Eigentlich wechsle ich meinen Namen gerne ab und zu. Mit dem Namen Jochen kann ich hier im Forum leben. Was sagt auch der Typ im Film Life of Brian, der ab sofort anders heißen möchte: Call me Loretta. Das Namen Problem ist also nicht neu.
>Auf der nächsten Erde bekommen die Menschen, die sich für Jesus entschieden haben einen neuen Namen.
Dann möchte ich ihm die Wahl überlassen. Da ich ihm vertraue, wird er für mich bestimmt den Namen aussuchen, der mir auch gefällt und zu mir paßt.
An sich gefällt mir ja DIESE Erde, nur nicht was darauf alles passiert. Es ist einfach nur mal eine grosse Wäsche fällig, um den Schmutz los zu werden.
>Und wenn hier noch weiter nur gelabert wird in diesem Land, dann stehen wir bald ohne Unterhose da und fragen uns wieso denn niemand etwas unternommen hat…
#37 @Domude
Ohne Unterhose kann man in diesem Land schneller dastehen, als man denkt, wenn man sich nicht wehrt. Vor allem als Wehrpflichtiger.
Was willst Du denn hier im Forum anderes machen als labern?
Viele unternehmen ja auch schon in der Realität etwas, so wie ich auch, aber kaum jemand zieht mit.
Gestern habe ich mit meinem Vetter über solche Sachen wie sie hier im Forum berichtet werden gesprochen und wurde belächelt.
So lass doch alle Menschen ruhig demnächst ohne Unterhose dastehen – dann haben sie es auch nicht besser verdient.
Ich frage mich schon lange, warum niemand etwas gegen Ungerechtigkeiten und Demütigungen in diesem Land unternimmt. Bisher bin ich für mich selbst noch zu keiner zufrieden stellenden Antwort gelangt.