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 Wo beginnen Verschwörungstheorien?
Gefährliche Scharlatane? Was wir nicht hinterfragen sollen 

Wir haben die Krise satt – warum geht das nicht schneller?

Von Wahrheiten.org am 2. April 2009 | Kategorie Gedanken

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 | 15.069x gelesen | 70 Kommentare

ende_neuanfang

© geralt / PIXELIO

Seit Monaten immer dasselbe: Wir wissen längst darüber Bescheid, über was im Mainstream Monate später berichtet wird.

Meist wird dann von „überraschendem“ Einbruch gesprochen. Dabei kann jeder halbwegs intelligente Mensch erkennen, was hieran einzig überraschend ist: Überraschend große und immer größere Lügen.

Vergeht Ihnen auch allmählich die Lust auf Krise? Ich meine nicht die Krise an sich, sondern das Gelüge um den heißen Brei.

Zwar schreitet die Situation schneller und schneller voran, es geht stetig steiler der Berg hinunter. Dennoch, ein Ende ist scheinbar immer noch nicht in Sicht. Weder wissen wir, wann es kommt noch durch was es ausgelöst werden wird. Und wir wissen auch nicht, welcher Art das „Ende“ sein wird.

Ist das Ende erreicht, wenn alle oder fast alle westlichen Staaten dem Staatsbankrott erlegen sind? Oder wenn 50% Arbeitslosigkeit herrscht? Oder wenn die ersten Menschen an Hunger sterben? Oder wenn die ersten Bomben fallen? Vermutlich ist der Anfang vom Ende dann erreicht, wenn der neue 11. September geschehen wird.

Es wäre nicht logisch, wenn sich die heimlich herrschende Hochfinanz einfach so das Zepter rauben lassen würde. Das wäre zwar die einigermaßen logische Schlussfolgerung aus der Entwicklung dieser Krise. Denn wenn am Ende so gut wie alles Geld vernichtet ist, die Staaten pleite sind und vielerorts Anarchie herrscht, dann sind diese Hochfinanziers ebenfalls machtlos. Man bedenke, diese haben ihre Macht ja nur durch das Geld. Ohne Geld keine Macht.

Das hat Mayer Anselm Rothschild seinerzeit sehr treffend gesagt:

Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation, und es interessiert mich nicht mehr, wer dessen Gesetze macht.

Wir sollen lediglich glauben, dass ihnen die Kontrolle entgleitet. Daher werden diese, im Hintergrund Mächtigen, alles daran setzen, ihre Macht zu erhalten. Alles bedeutet auch „alles“. Ziehen Sie dabei durchaus das in Betracht, was Ihnen bislang als garantiert undenkbar erscheinen mag.

Es gibt dazu natürlich viele unterschiedliche Meinungen. Die einen sehen alles, wirklich jeden einzelnen Schritt als geplant an. Andere wiederum meinen, dass dies nicht möglich sei. In der jetzigen Krise gibt es jedoch höchstwahrscheinlich einen bedeutsamen Unterschied, nämlich das Fehlen einer stabilen Leitwährung – der Dollar ist ja schließlich im Eimer. Es gab allerdings noch keine solche Situation in der Geschichte, in der weltweit nicht wenigstens noch eine starke Macht existierte. Vielleicht haben wir in dieser Krise deswegen wirklich eine neue Situation? Wer weiß.

Doch glauben Sie wirklich, die Gründer der FED hätten ihren Enkeln keine Tipps mit auf den Weg gegeben, wie man auch in dieser Ausnahmesituation seine Macht erhalten kann? Und selbst wenn die Großeltern der heutigen Finanzelite das nicht wussten – den Enkeln ist mit Sicherheit klar, was auf sie zukommt und das nicht erst seit gestern. Sie haben sicherlich einen Plan, um „danach“ weiterhin oder gar noch verstärkt ihre Macht auszuüben. „Danach“ meint nach den Dingen, welche für uns geplant sind.

Die Ebene unterhalb oder obersten Machtelite dagegen – in Politik und Wirtschaft – hat großteils wohl wenig Plan von der Lage und weiß auch nicht, wie man diese Probleme lösen kann. Vermutlich wissen viele gar nichts davon, warum das Finanzsystem zusammenbrechen muss, rein mathematisch betrachtet. Sie versuchen also einfach nur, mit beliebigen Mitteln, ihre persönliche Macht zu erhalten – ohne den Gedanken an Übermorgen. Einzig das Überleben des nächsten Tages, Bonusjahres oder Wahlzyklus zählt.

Oder können Sie sich vorstellen, dass eine Frau Merkel oder ein Herr Steinbrück mehr als Kosmetikbehandlungen durchführen? Es sieht zumindest nicht danach aus. Ob sie wissen, was auf uns zukommt? Ob sie gar von jemandem im Detail gesteuert werden?

Europa vor dem Crash - So können Sie dem kommenden Sturm trotzen

Europa steht vor dem Zusammenbruch. Die ersten Vorboten haben sich bereits gezeigt. Wer hätte vor einem Jahr an einen Staatsbankrott von Griechenland und Irland geglaubt? Daran, dass Portugal, Spanien und sogar Großbritannien kurz davorstehen? Auch in Deutschland ist der Staatsbankrott bereits vorprogrammiert. Er ist nur noch eine Frage der Zeit. Langsam haben es auch die größten medialen Realitätsverweigerer und politischen Schönredner begriffen: Nichts ist mehr sicher. Der Euro ist eine tickende Zeitbombe und der Countdown läuft.

Zum Buch

Wahrscheinlich sind sie und ihre Kollegen in Finanz-, Politik- und Wirtschaftskreisen einfach nur egoistisch und haben große Angst vor den sich ankündigenden Umbrüchen, die sie allesamt nur hinauszögern können. Eine weitreichendere Abhängigkeit von Personen über ihnen, dürfte so direkt nicht gegeben sein.

Was tun wir denn nun? Abwarten und auf den großen Knall warten? Das ist doch nervig, es langweilt und kostet Zeit. Ich denke, jeder von uns weiß Bescheid, dass da große, unbekannte und teils bedrohliche Dinge auf uns alle zukommen werden.

Wir wissen, Geldvermögen verschiedenster Art werden sich nahezu in Luft auflösen, Staaten werden nicht mehr im Stande sein, ihr Personal, ihre Rentner, ihre Arbeitslosen und ihre sonstigen Bedürftigen zu bezahlen, unzählige neue Arbeitslose werden hinzukommen und die öffentliche Ordnung wird sicherlich auch schwer leiden.

Wir könnten nun den Kopf in den Sand stecken in Anbetracht der sich anbahnenden Probleme. Wir könnten jedoch auch darüber nachdenken, uns mental darauf konkret vorzubereiten und uns darauf einzustellen. Wie sind wir auf die Erde gekommen? Wir kamen ohne alles, wir hatten gerade mal eine Schnur am Bauch, über die wir versorgt wurden. Sonst hatten wir nichts. Am Ende werden wir auch mit Nichts gehen. Brauchen wir daher all das, was wir haben?

Nein, das soll jetzt keine Anstiftung zur Selbstaufgabe werden. Doch jeder Mensch muss sich seine Gedanken darüber machen, woher er kommt, warum er hier ist und wohin er geht. Dieser ganze materielle Schwachsinn, den man uns von klein auf einbläut, trennt uns von solchen Gedanken. Und diese Überlegungen sind auch gar nicht melancholisch zu verstehen, denn es sind schlichtweg Fakten, denen wir nicht ausweichen können.

Wir haben in vielerlei Hinsicht eine historische Chance für einen Neuanfang. Aber wir haben noch einen zusätzlichen Vorteil, der den meisten Menschen gar nicht bewusst ist: Wir werden großteils gezwungen werden, uns Gedanken über unseren persönlichen Weg, unser Lebensziel zu machen. Wir werden gezwungen werden, aus unserem Konsumrausch aufzuwachen und über Gott und das Leben nachzudenken. Und das sollten wir auch tun, wir kommen wohl gar nicht drumherum.

Auf diese Weise sind wir in der Lage, über vielen der ungewissen Dinge zu stehen. Damit verschwindet die Angst. Durch Vorbereitungen aller Art verschwindet die Angst ebenso, zumindest reduziert sie sich. Wer sich mit dieser komplexen, neuen und noch nie dagewesenen Situation beschäftigt, den wird kaum etwas aus der Bahn werfen, egal wie krass der neue 11. September oder die Vogelgrippen-Pandemie werden wird oder was auch immer uns erwartet.

Leicht wird die Zukunft in der herkömmlichen Denkart nicht werden. Aber vielleicht finden Sie ja den Weg, der Sie hinausführt und trägt? Sie finden ihn garantiert, wenn Sie ihn denn suchen. Bloß nicht den Kopf in den Sand stecken.

Und seien Sie bereit dazu, umzudenken und zwar in jeder Hinsicht. Wer sich von alten Denkmustern trennen kann, für den wird vieles einfacher sein. Wer sich zudem nicht vollkommen abhängig von materiellen Dingen macht, der fühlt sich grundsätzlich freier und hat nur wenig zu verlieren.

Denken Sie daran, wie Sie einmal auf die Welt kamen. „Mitnehmen“ können Sie am Ende Ihrer Tage nichts – außer dem, was Sie im Kopf und im Herzen haben. Daher sollten wir uns dort als allererstes unser „Vermögen“ anlegen.

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70 Kommentare

  1. am 2. April 2009 um 02:13 1 Andreas

    “Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation, und es interessiert mich nicht mehr, wer dessen Gesetze macht.”

    Das Zitat hat Geschichte geschrieben,
    doch auch wenn ein großer Teil der Menschen dem Geld einen höheren Stellenwert zuschreibt, als manche um sich herum wahrnehmen – in Zeiten der Krise lernt man zu schätzen, was bisher mit Werten nicht in Verbindung gebracht wurde…

    Bei Kissingers geistiger Leistung könnte man schon etwas unruhiger werden:

    “Kontrolliere das Öl und du kannst gesamte Nationen kontrollieren. Kontrolliere Nahrung und du kontrollierst die Menschen.”

    MFG

    Andreas

  2. am 2. April 2009 um 08:56 2 gast

    Ja die Krisenentwicklung kann sich noch hinziehen. Aber Gottseidank bin ich mental so gut vorbereitet das mich das nicht im geringsten belastet. Mich belustigen eher die Lügen der Medien und Politiker, der sogenannten mächtigen.

    Da ich eine Anhänger des Maya Kalenders bin und dieser eine Evolutionäre Entwicklung beschreibt deren höchste stufe im Jahr 2011 erreicht wird bin ich zuversichtlich das sich die Reise für die gesamte Menschheit lohnt.

    lg

  3. am 2. April 2009 um 09:59 3 Martin

    Unser Problem ist dass wir keine gemeinsame Vision entwickelt haben. Vielleicht irgendwie etwas nebulöses wie Frieden auf Erden, ne neue Gesellschaft in harmonie aber im großen und ganzen sind wir doch ein informierter aber planloser Haufen ;o)…
    Aber der Clan der Macht hat einen Plan, höchstwahrscheinlich auch gut ausgeklügelt und 666-fach abgesichert…
    Wenn wir endlich in die puschen kommen wollen sollten wir herausfinden wie wir nach dem Crash leben wollen. Was wir erhalten wollen und was zu sterben hat.
    Ein Plan den ich bis vor einger Zeit hatte war Anarchie… hmmm… Aber ich denke dabei geht viel verloren was erhaltungswürdig ist, wir würden so wahrscheinlich zurück ins Mittelalter katapultiert, will ich nicht unbedingt!
    Hat sich schon einer von euch mit http://www.joytopia.net/ beschäftigt? Kann das gehen?
    Und wenn wir einen Plan für unsere Zukunft haben ergibt sich der Weg dorthin und dann gehts endlich weiter für uns…
    Nur solange ist halt verhaltene Kriese angesagt.

  4. am 2. April 2009 um 11:56 4 HaroldGraf

    >Da ich eine Anhänger des Maya Kalenders bin

    Wozu gibt es diese Lehren?
    Damit die entsprechenden Personen aufhören über die wirklichen Ursachen und Hintergründe nachzudenken.
    Hier habe ich was passendes zu diesem Irrglauben gefunden:

    „Ach ja… dann gibt es noch diese Maya-fans die auf 2012
         warten… ein neues Bewusstsein soll es fixen… das
         Wassermann-Zeitalter soll dies bewirken – aber wohl kaum mit
         der selben materialistischen Weltbevölkerung. Momentan
         besteht nichtmal Einigkeit wann dieses Zeitalter beginnen
         soll – nach New Age 1968 Musical Hair – Aquarius song, Maya
         sagt 2012, Astrologen sagen im Jahr 2146, nach
         Sternbild-Zeitaltern beginnt es erst im Jahre 2600, nach
         Rudolf Steiner 3573 – siehe“
         http://de.wikipedia.org/wiki/Wassermannzeitalter.

    Weil Gott die Gedanken und trügerischen Absichten des menschlichen Herzens
    genau kennt und weiß, wie stark ihr Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit ist,
    warnt er sie an vielen Stellen davor, seine Botschaft zu verfälschen oder sich ganz
    und gar von ihr abzuwenden. So schreibt der Apostel Paulus an Timotheus:

    Denn es wird eine Zeit kommen, in der die Menschen von der wahren Lehre
    nichts mehr wissen wollen. So wie es ihnen gerade gefällt, werden sie sich Lehrer
    aussuchen, die ihnen nur das sagen, was sie gerne hören möchten. Und weil ihnen
    die Wahrheit nicht gefällt, folgen sie allen möglichen phantastischen Ideen. Doch du
    sollst wachsam und besonnen bleiben; lass dir nichts vormachen! … (2. Tim. 4,3-4).

  5. am 2. April 2009 um 12:09 5 gast

    Wozu gibt es diese Lehren?

    Wohl aus dem selben Grund wie die Christlichen Lehren.

    Aber nein das kann nicht sein, Ich Harold Graf bestimme alleine welche Theorie bzw. Geschichte von Gott persönlich stammt.

    Oder halt nein nein das haben andere bestimmt ich glaube nur daran das sie die dies taten recht haben.

    Aber was nun, wer sagt Dir nun das Du das Recht auf Wahrheit gepachtet hast? Dein Glaube?

    Andere glauben an etwas anderes. Das hat Gott so gewollt, oder könnte etwas geschehen gegen Gottes willen?

    Meinem glauben nach nicht.

    lg

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