Entmilitarisierung und Entnazifizierung neu aufgelegt?
Nachdem nun ziemlich offensichtlich wurde, dass dem Amokläufer von Winnenden das Motiv zu fehlen scheint, suchen Polizei und Medien verzweifelt nach weiteren “Anhaltspunkten”. Vielleicht suchen sie einfach mal dort, wo sie es nicht dürfen, beim eigenen oder beim BRD-subventionierten Geheimdienst im nahen Osten.
Aber egal, publikumswirksam gibt es Gedenkminuten, zumindest eine, so der SWR am 18.03.2009:
In einigen Städten blieben Straßenbahnen stehen. Beim Autobauer Daimler standen die Bänder in Stuttgart, Sindelfingen und Rastatt für eine Minute still. Auch der SWR unterbrach seine Radioprogramme.
Da können sich die Mitarbeiter der Automobilindustrie schon mal an die Ruhe am Band gewöhnen, das aber nur am Rande. Dem “Dummvolk” um uns herum fällt gar nicht auf, dass der Amoklauf ohne ein Motiv ziemlich lächerlich wirkt – so schlimm das für die Angehörigen der Opfer natürlich ist. Ist das Thema deswegen im Moment wieder fast komplett aus den Medien verschwunden?
Wie gesagt, egal. Das Ziel ist erreicht, die Bevölkerung schockiert und bereit, weitere Abstriche zu machen in Punkto Freiheit. Alles zu Gunsten ihrer persönlichen Sicherheit. Jetzt werden sicherlich erste Maßnahmen aus dem Boden gestampft, die selbstverständlich schnell umgesetzt werden, weil sie ja sowieso schon längst in der Schublade schlummerten. Der Bundestag berät auch schon, laut Stern vom18.03.2009:
Experten aus SPD und CDU hatten eine Verschärfung des Waffenrechts verlangt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich für verdachtsunabhängige Kontrollen der Waffenbesitzer ausgesprochen.
Hessens Innenminister Volker Bouffier (CDU), sagte der “Neuen Osnabrücker Zeitung”: “Die schlichte Tatsache, dass jemand Waffen besitzt, reicht nicht aus, um eine Kontrolle in dessen Wohnung durchzuführen.” Um derart tief in die Privatsphäre der Bürger einzugreifen, müssten schon konkrete Gefahren für die öffentliche Sicherheit vorliegen. Nach Ansicht Bouffiers ist eine regelmäßige Kontrolle legaler Waffenbesitzer zudem personell nicht zu machen.
Das dürfte doch eine Kleinigkeit sein, diese “Gefahren für die öffentliche Sicherheit” zu begründen, oder lieber BND? Was habt Ihr auf Eurer Liste als nächstes stehen?
Falls Sie ein Liebhaber von “Killerspielen” sind, dann richten Sie sich schon einmal darauf ein, dass Ihnen im nächsten Schritt, nach Ihren Grundrechten, nun auch die virtuellen Waffen genommen werden:
Bouffier kündigte in der Zeitung ferner an, dass Hessen im Bundesrat auf “ein komplettes Herstellungs- und Verbreitungsverbot für Killerspiele” dringen werde. “Eine Initiative Hessens und Bayerns liegt der Länderkammer vor. Darüber muss der Bundesrat nun dringend entscheiden.” Diese menschenverachtenden Dinge gehörten schleunigst vom Markt, so der Minister.
Der Vorläufer eines Verbots für die echten Waffen ist ja bereits in Bearbeitung, ein solches Verbot bzw. massivste Einschränkungen und Auflagen kommen garantiert. Schön Schritt für Schritt. Noch strengere Regeln, willkürliche und grundgesetzwidrige Kontrollen per Hausdurchsuchung und am Ende kommt garantiert das Totalverbot. Mal sehen, was sie dann mit Jägern und Co machen werden.
Nicht dass ich ein Waffenbefürworter wäre, ganz im Gegenteil. Doch es geht hier gar nicht um die Gefahr durch die Dinger, sondern es geht um die stetig gesteigerten Einschränkungen gegen uns, das Volk.
Auch an einer weiteren Front wird mobil gemacht: Die Jugendlichen sind scheinbar auf dem besten Wege, sich gegen die gesetzlich verordneten Frageverbote zu stellen, denn nach einer Jugendstudie, so berichtete Spiegel Online am 18.03.2009, sollen Zehntausende der 15-jährigen Schüler in einschlägigen Gruppen aktiv sein:
Berlin – Wolfgang Schäuble schien ehrlich schockiert: “Dass die Zahlen hoch sind, war ja bekannt. Aber dass sie so hoch sind, das hat mich erschreckt.”
5,2 Prozent der 15-Jährigen im Land sollen rechtsextrem sein, 3,8 Prozent sogar einer einschlägigen Gruppierung angehören – die Werte, die der Kriminologe Christian Pfeiffer gerade neben dem Bundesinnenminister in der Bundespressekonferenz vorgestellt hatte, sind in der Tat dramatisch. Sie sind das Ergebnis einer groß angelegten Studie der Schäuble-Behörde und des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN).
Die Zahlen stimmen garantiert, denn wenn sie schon von der Schäuble-Behörde selbst kommen, dann hat diese ja sicher das Ergebnis entsprechend beauftragt.
Also, die nächste Baustelle für die Gesetzemacher in Berlin. Was werden sie hier aus dem Hut bzw. der Schublade zaubern? Schaun wir mal, das Spektrum für angeblichen “Rechtsradikalismus” ist ja breit, wie wir wissen.
Und noch mehr Gewalt, Blut und Tod: Ein Familiendrama durch Schusswaffen berichtete der NDR am 18.03.2009 – so ein Zufall aber auch. Der Familienvater soll Jäger gewesen sein:
Ein Mann hat offenbar in Hornsen bei Lamspringe (Landkreis Hildesheim) seine Partnerin und den gemeinsamen achtjährigen Sohn erschossen und sich anschließend selbst gerichtet. Alle Spuren deuteten darauf hin, dass der Familienvater mit “einer seiner Waffen” das Feuer auf seine Lebensgefährtin und mehrere Kinder eröffnet habe, teilte ein Sprecher der Polizei Hildesheim mit.
Irgendwelche Maßnahmen? Ja klar, wir sehen doch nun eindeutig, dass Schusswaffen wirklich ganz furchtbar böse sind für uns, das dumme Volk. Man muss sie daher unbedingt verbieten oder zumindest die Munition dafür. Der Tagesspiegel schrieb dazu am 17.03.2009:
Nun fordern Politiker von SPD und Grünen, Waffen oder Munition (oder sogar beides) außer Haus zu lagern, etwa im Schützenvereinsheim. Der Bund Deutscher Kriminalbeamten will, dass Sportschützen ihre Munition künftig bei der Polizei abliefern. Zudem gehörten großkalibrige Waffen nicht in die Hände von Zivilisten, sagte Verbandschef Klaus Jansen.
Bei der Polizei abliefern? Fällt Ihnen dazu noch etwas ein?
Bisher dachte ich immer, der Artikel 139 im Grundgesetz sei nur dazu da, um die Gültigkeit der SHAEF-Gesetze unserer Besatzer nach wie vor eindeutig zu regeln. Aber wenn ich mir den Text genau anschaue, dann passt der noch auf etwas anderes:
Die zur “Befreiung des deutschen Volkes vom Nationalsozialismus und Militarismus” erlassenen Rechtsvorschriften werden von den Bestimmungen dieses Grundgesetzes nicht berührt.
Haben wir es nicht gerade mit eine “Entnazifizierung” zu tun? Denken Sie an unsere bösen bösen Nazikinder im obigen Spiegel-Artikel. Und die Befreiung vom Militarismus? Die läuft auf Hochtouren. Und niemand merkts, zumindest niemand der breiten Masse.
Gewöhnen wir uns also wieder an neue und spannende Erlebnisse: Jugendliche Nazis, Amokläufer an Schulen und weitere Familiendramen. Quasi ein “11. September light” – nicht das ganze Pulver auf einmal verschossen, sondern schön dezent, ganz sachte und langsam. Das wirkt mindestens genauso effektiv.
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>die dualität.
Davon habe ich hier auch schon mal gesprochen, ist wie gesagt das alte Spiel zwischen Gut und Böse. Ich war bestimmt nicht immer gut. Aber ich habe für mich schon lange entschieden, den guten Weg einzuschlagen. Dafür brauchte ich noch nicht einmal die Bibel zu lesen. Nur ist es oft der schwerere Weg in unserem System. Und er bringt nichts ein.
Aber ich habe Gefallen daran gefunden. Ich lehne weitest gehend Besitz ab. Denn wer viel besitzt, will verteidigen was er hat. Schau Dir doch die Reichen an, wie sehr sie sich an das klammern was sie haben und das sogar über ihren Tod hinaus, indem sie es an ihre Kinder vermachen. Das ist für mich auch ein Grundübel unserer Zeit.
>ich denke das wir alle GOTT sind, jeder von uns ist ein jesus aber auch
Genau diese Denkweise hatte Luzifer auch und genau aus diesem Grunde sieht die Erde so aus, wie sie jetzt ist.
Jesu Versuchung
8 Darauf führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit9 und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. Matthäus 4 (LUT)