Was passiert beim Staatsbankrott? Kriegt Merkel dann Hartz 4?
Die RP Online hat einen spannenden Artikel zum Thema Staatsbankrott veröffentlicht:
Was geschieht bei einer Staatspleite?
Strenggenommen kann ein Staat nicht pleite gehen. Es gibt weder eine Insolvenzordnung noch eine Institution, die einen Staat offiziell für bankrott erklären kann. Die einzige Möglichkeit ist, dass ein Staat sich selbst als zahlungsunfähig erklärt, weil er seinen laufenden Verpflichtungen nicht nachkommen kann und keine neuen Kredite erhält.
Als ob das eine Rolle spielen würde, wer nun wen für bankrott erklärt. Wenn die Renten, Beamtengehälter, Subventionen usw. – nicht zu vergessen die Diäten – schlichtweg nicht mehr bezahlt werden, dann interessiert die Frage, wer die Insolvenz der Firma BRD verkündet, nicht mehr wirklich.
Was passiert nach einer Staatspleite?
Ist ein Staat zahlungsunfähig, erhalten die Bediensteten im öffentlichen Dienst kein Geld mehr. Im schlimmsten Fall plündern die Menschen ihre Konten, es kommt zu Hamsterkäufen. Kleinere Länder würden unter den immer teurer zu bedienenden Staatsschulden ersticken, sagt Michael Bräuninger vom Hamburger Welt-Wirtschafts-Institut (HWWI). Das sei dann einem Staatsbankrott ähnlich. “Diese Länder werden dann sehr schnell durch einen Niedergang gekennzeichnet sein. Dann will niemand mehr dort wohnen, niemand mehr dort investieren und dann trocknen diese Länder aus”, so Straubhaar.
Die BRD wird nicht so schnell austrocknen, denn was ist die Alternative? Diese Hirnis gehen davon aus, dass nur Staaten wie Irland oder Griechenland allein pleite gehen und nicht ein Land – bzw. eine Firma wie die BRD und halb Europa dazu.
Sind alle Länder um die BRD herum ebenfalls am Ende, warum sollten die Leute dann wegziehen? Vom Regen in die Traufe?
Gibt es gefährliche Anzeichen für Deutschland?
Ja, sagen Wirtschaftsexperten und auch Politiker. Sie haben Angst, dass sich der Staat mit Hilfen für angeschlagene Autohersteller und Banken übernimmt. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, sagte, mit der Überschuldung wachse in Deutschland die Gefahr von Inflation und Staatsversagen.
Inflationsängste verspürt auch Finanzminister Peer Steinbrück. ” Er begründete dies damit, dass von Deutschland, vor allem aber von den USA “sehr viel Liquidität in den Markt gepumpt” wird. Fraglich sei, “ob wir die Kraft haben, diese Liquidität wieder herauszuziehen”, wenn die Krise vorbei sei. Er wies darauf hin, dass bis Ende 2010 die Verschuldung Deutschlands von 1,5 Billionen Euro bis auf 1,8 Billionen Euro ansteigen könnte.
Die Experten und Politiker haben Angst. Ist doch prima. Endlich haben diese Idioten mal Angst und jagen nicht nur der Bevölkerung Angst und Schrecken ein. Wovor haben sie denn Angst? Dass sich der Staat übernimmt oder dass sie selbst nicht mehr genug abbekommen vom niemals versiegenden Steuerstrom der armen Bürger?
Die Verschuldung als solches ist schon ein Wort. Eine Zahl mit 12 Nullen hat die BRD an Schulden. Das macht bei einem Zinssatz von 5% eine Zinslast von 75 Milliarden Euro pro Jahr. Wenn das nicht der pure Wahnsinn ist. Zum Glück haften die Deutschen nicht dafür, sondern nur die BRD Finanzagentur mit ihren 25.000 € Stammkapital.
Kann Deutschland pleite gehen?
Wenn die regulären Einnahmen nicht mehr ausreichen, um etwa Beamten-Gehälter, Kindergeld, Zuschüsse zur Rentenkasse zu bezahlen, die staatlichen Wertpapiere ihren Wert verlieren und die Banken dem Staat keine Kredite mehr geben, muss sich auch der deutsche Staat für zahlungsunfähig erklären. Aber das gilt als extrem unwahrscheinlich. Die deutsche Wirtschaft ist in ihrem Kern leistungsstark, Deutschland gilt international noch immer als einer der besten Schuldner und bekommt darum neue Kredite.
Zunächst mal, Deutschland kann nicht pleite gehen, höchstens die BRD. Und das ist gut so, denn dann ist endlich Schluss mit den Schecks an die EU, die UNO und diverse andere Länder, denen die BRD per Kollektivschuld verpflichtet zu sein scheint.
Lustig ist, dass der Fall der Zahlungsunfähigkeit der BRD als “extrem unwahrscheinlich” betrachtet wird. Die einzige Begründung ist die deutsche Wirtschaft, die in ihrem “Kern leistungsstark” sei. Nun, das was ich dieser Tage in den Onlinemedien von morgens bis abends lese, hat so gut wie nichts mit leistungsstark, sondern nur mit Zerfall und Zusammenbruch zu tun. Ob die RP Online Redaktion ihren Redakteuren das Surfen im Internet verboten hat?
Wie sieht es in anderen Ländern aus?
Osteuropa
Vor wenigen Monaten galt Osteuropa noch als Wachstumsparadies der Weltwirtschaft. Westeuropäische Unternehmen und Banken investierten. So groß die Euphorie war, so verheerend ist nun auch die Krise. Betroffen sind unter anderem die baltischen Staaten, die Ukraine, Rumänien, Bulgarien, aber auch Polen, Russland und die Türkei. Oftmals sind die Währungen kaum noch etwas wert. Nach Einschätzung der Weltbank braucht es 120 Milliarden Dollar, um die Banken wieder flüssig zu machen.
Wie real ist die Gefahr eines Staatsbankrotts?
“Von Staatsbankrott kann man eigentlich nicht sprechen, nur von vorübergehender Zahlungsunfähigkeit”, sagt Finanzmarktexperte Manfred Jäger vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln auf Anfrage unserer Redaktion. Die Wahrscheinlichkeit dafür sei aber in einigen osteuropäischen Ländern durchaus gegeben.
Der Staatsbankrott ist also kein Bankrott, sondern ein vorübergehendes Problem? Quasi als würde das Onlinebanking mal ein paar Tage nicht tun? Was ein Lacher. Die glauben das wohl wirklich.
Ungarn
Oftmals wird die Finanzmisere Ungarns gerne übersehen. Sie erfolgte im Schatten der Krise in Island. Die Regierung in Budapest hat bereits im Oktober wegen akuter Zahlungsnöte um Hilfe gerufen – und wurde mit Notkrediten des Internationalen Währungsfonds (IWF), der EU und der Weltbank über Wasser gehalten.
Baltikum
Gleiches droht nun den baltischen Staaten. Vor allem Lettland steht am Abgrund. Der Finanzierungsbedarf beträgt nach Recherchen der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” für dieses Jahr mehr als 400 Prozent der Währungsreserven. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Staat demnächst in einen Finanzierungsengpass gerät, gilt als hoch.
Irland
Der ehemalige „keltische Tiger“ übertraf die anderen EU-Staaten vor einigen Jahren noch mit explodierenden Wachstumsraten. Nun beträgt Dublins Haushaltsdefizit bereits 9,5 Prozent. Das Land gilt als einer der ersten Kandidaten für eine konzertierte Rettungsaktion der Europäischen Union oder einen Hilfsantrag beim IWF.
Griechenland
Kaum jemand will dem Land, das seit Jahrzehnten auf Pump lebt, noch Geld leihen. Internationale Ratingagenturen haben die Bonität der Krisen-Staaten trotzdem drastisch heruntergesetzt. Griechenlands Kreditwürdigkeit wird etwa mit A- beurteilt, das entspricht der Schulnote vier.
Schon seltsam, wie man hier die Lage betrachtet. Offenbar geht RP Online nur von einem einzigen möglichen Bankrott aus. Was wäre denn, wenn in allen genannten Ländern die finanziellen Lichter ausgingen? Hält man das nicht für denkbar?
Auch das Problem, dass diese ganzen EU-Länder nur das Geld aus der EU gesaugt haben, ohne selbst etwas beizutragen, scheint unrelevant. Übrigens, es handelt sich hierbei um Ihr Geld, was die BRD fleißig an die EU bezahlt. Leider hat man vergessen, Sie als BRD-Personal um Ihr Einverständnis zu bitten. Sie hätten aber bestimmt sowieso “ja” gesagt, richtig?
Was passiert mit den Ländern?
Wer zahlungsunfähig wird, kommt um einen Bittstellergang nicht herum. Frage ist nur, an wen sich das Land wendet. Erster Kandidat ist der IWF. Politiker fordern bereits, dass er seine Kriegskassen für kommende schwere Zeiten auffüllen soll. In Island und Ungarn hat er bereits ausgeholfen.
Ein möglicher Adressat für EU-Länder ist aber auch die Europäische Union. Seitdem die Euroländer am finanziellen Abgrund taumeln, wird zunehmend die Solidarität der EU-Mitgliedsstaaten beschworen. Zwar darf die Europäische Zentralbank (EZB) laut Maastricht-Vertrag nicht eingreifen. Aber Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Steinbrück haben bereits Hilfen für zahlungsunfähige Euro-Länder in Aussicht gestellt. Kein Land werde in den Konkurs entlassen, heißt es.
Aha, da steht es: Wir alle, also Sie und ich, lieber Leser, haben offenbar zugestimmt, dass die BRD alle zahlungsunfähigen EU-Pleiteländer unterstützen wird. Ist das nicht schön, echte Solidarität, echte Freundschaft und ehrliche Hilfsbereitschaft unserer Politiker? Ist es nicht selbstlos und aufopferungsvoll von uns allen? Haben wir damit nicht alle das BRD-Verdienstkreuz verdient?
Ich bin wirklich stolz darauf, dass ich dazu beitragen darf, die gesamte EU vor dem Konkurs zu retten. Und natürlich werde ich mein letztes Hemd dafür geben, damit kein Politiker oder Banker irgendeines EU-Landes auf seinen Sportwagen oder seine Luxuswohnung verzichten muss. Notfalls werde ich mir das Brot vom Munde absparen, damit die anderen Mitgliedsstaaten ihren Wohlstand erhalten können.
Daher mein Aufruf an Sie, lieber Leser: Opfern auch Sie Ihr letztes Hemd!
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*gäähn*
Kein Land der EU wird bankrott, Es geht euch höchstens allen schlechter, aber mehr passiert net :-)
ein sehr empfehlenswerter und interessanter Vortrag zu obigem Thema,wie eine Finanzkrise gemacht wird und wozu.
http://www.videogold.de/vortra...as-clauss/
“Daher mein Aufruf an Sie, lieber Leser: Opfern auch Sie Ihr letztes Hemd!”
Mein letztes Hemd will bestimmt niemand haben, es ist alt und verwaschen. So sieht es auch mit meinem anderen Hab und Gut aus. Alles altes Zeug, denn ich habe kaum Geld, um mir etwas Neues zu kaufen. Das Geld wurde mir von unserem lieben Staat regelrecht aus der Tasche gezogen. Meine Finanzkrise kam also viel früher, daher weiss ich schon länger wie es ist kein Geld zu haben.
Soll unserer Staat auch ruhig sehen was das für ein Gefühl ist, eine arme Sau zu sein.
Vielleicht kann ein Staat pleite gehen, ich weiss es nicht. Glaube es auch eher nicht, denn plötzlich tauchen von überall Milliarden auf, um angeschlagene Banken und Konzerne zu retten. Wie kann man pleite gehen, wenn man sich sein Geld selbst drucken kann?
Ich kann das nicht. Doch, können vielleicht, aber ich darf es nicht. Sonst lande ich im Gefängnis.
Steckt doch bitte mal einer den Staat ins Gefängnis. Er hätte es verdient.
Uns “Merkel” wird sich keineswegs in das Heer der Hartz IV Empfänger einreihen müssen.
Obwohl diese Politiker-Clique alle nur Marionetten sind, haben sie doch für sich selbst vorgesorgt und das zu Lasten der normalen Bevölkerung.
Für die Großkopferten und die die sich dazu zählen, wie diese Kaste, für die sind stets genügend Gelder abrufbereit.
Die Krise bietet auch Vorteile .
Jetzt kann nicht mehr mit dem Geld anderer herum geschludert werden .
Außerdem werden sich vielleicht die Bürger auf andere Werte konzentrieren als immer nur das Geld .
Es können keine Kriege mehr finanziert werden , die Einkommen werden eventuell etwas gerechter verteilt werden , weniger schwachsinnige Werbung …..