Werden Sie zum Werktags-Vegetarier: Omas Lebensart als Klimaschutz?
Ich kann gar nicht so viel Fleisch essen, wie ich… möchte beim Lesen derartigen Mülls aus dem Munde eines “Volksvertreters”:
Wir sollten unseren hohen Fleischkonsum überdenken. Ich empfehle eine Rückkehr zum Sonntagsbraten.
Der Satz an sich ist noch gar nicht mal so schlimm, aber der Hintergrund ist einfach nur perfide:
Die Landwirtschaft trägt zum Treibhauseffekt bei. “Früher waren es die Kohlekraftwerke, undichte Gasleitungen und die Mülldeponien. Heute sind die Kühe die Methanquelle Nummer eins – vor allem in unseren hochentwickelten Ländern“, sagt Graßl.
Merken Sie, dass wir es hier mit einer unglaublichen Lüge zu tun haben? Eigentlich soll doch angeblich das CO2 der “Klimakiller” sein.
Wenn man einmal davon absieht, dass sich die Erde seit Jahren abkühlt, also wenn man den Medien glauben und annehmen würde, dass wir wirklich eine Erwärmung des Klimas hätten und wenn man außerdem noch annehmen würde, dass diese Erwärmung mit der Konzentration irgendwelcher Gase zu tun hätte, dann sollte man auch den Wasserdampf berücksichtigen. Nach Meinung der Klimawandel-Kritiker hat dieser nämlich einen physikalisch viel größeren Effekt einer Wärmereflexion als CO2.
Insofern muss man sich die Behauptung, dass Methan schuld an der Klimaerwärmung sei, einfach mal auf der Zunge zergehen lassen:
Laut der UN erzeugt die weltweite Fleischproduktion mit einem Anteil von 18 Prozent mehr Treibhausgase als das Transportwesen (13 Prozent). Das tierische Problem “Methan” ist ein Gas, das die Kühe bei ihrer Verdauung ausscheiden – rülpsend oder furzend. Das Gas wirkt bis zu 23 Mal stärker als Kohlendioxid auf die Atmosphäre.
Erkennen Sie den Grad des Betrugs? Es geht nicht mehr nur um “Klimaerwärmung durch CO2″, nein, es geht jetzt um “Klimawandel durch den Menschen”.
Ha, Klimawandel heißt nicht nur, dass es wärmer wird, sondern es kann auch kälter werden. Wandel ist also ein genialer Pauschalbegriff, um jegliche Veränderung mit dem Thema Klimawandel verargumentieren zu können. Wird es wärmer, war es der Klimawandel. Wird es kälter, dann war er es ebenfalls!
Und woher der Klimawandel kommt ist auch generalisiert und aufgeweicht. Nicht mehr das böse CO2 ist verantwortlich, sondern der Mensch, ganz pauschal der Mensch. Also wir! Weil wir ja indirekt CO2 und Methan erzeugen und Kühe essen und Auto fahren und zum Glück in der Masse nicht wirklich über diesen großangelegten Betrug nachdenken.
Abgesehen davon, dass diese viele Fleischesserei heute tatsächlich nicht sein müsste. Ein unendliches Leid wird hier den Tieren beigebracht, da sie nur wie Rohstoffe behandelt werden. Das war zu Großmutters Zeiten tatsächlich nicht der Fall.
Ob jemand nun Vegetarier ist oder nicht ist meiner Ansicht nach weniger relevant. Wichtiger ist, woher kommt das Fleisch, was wurde dafür alles an Ausbeutung in Kauf genommen? Denken Sie an den Soja-Anbau in Südamerika, der große Flächen des Regenwaldes kostet. Oder an die unglaublichen industriellen Abläufe, wo lebende und tote Tiere durch die halbe Welt gekarrt werden, bis sie als Schnitzel auf dem Teller liegen.
Machen wir uns doch bewusst, was wir an Leid unterstützen, wenn wir häufig Fleisch essen. Dann werden wir sicherlich ganz automatisch verantwortungsvoller damit umgehen. Nur eines dürfen wir auf keinen Fall tun: Bei diesem Lügenmärchen des Klimawandels mitspielen!
Übrigens, wussten Sie, dass Vegetarier gar nicht länger leben? Die sehen einfach nur älter aus.
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