Für grüne Gutmenschen und andere Wirbeltiere: Wind-Kühlschränke und Wind-PCs
Und zwar die Geschäftemacherei dahinter. Mir kam es früher nie in den Sinn zu hinterfragen, was denn schwacher Wind oder Windstille für diese Art der Stromerzeugung bedeutet. Warum auch, die Windräder sind ja da, sehen schön aus, drehen sich oft und sind total umweltfreundlich. Warum also darüber nachdenken?
Sobald man auch nur 5 Minuten ernsthaft darüber nachdenkt – mit “man” meine ich alle Menschen außer Grünenpolitikern und ebensolchen Gutmenschen – stößt man sofort auf eine Frage: Was ist, wenn plötzlich der Wind aufhört?
Na, was soll sein, das macht nichts, der Wind fällt ja nicht überall gleichzeitig aus. Dafür drehen sich dann die Windräder an der Nordsee in diesem Moment weiter. Selbst wenn sich die Räder dort oben wirklich weiterdrehen – das nützt den Süddeutschen herzlich wenig, denn Strom über mehrere hundert Kilometer zu transportieren ist alles anderes als effizient. Da kommt hier unten nahezu nichts mehr von an.
Außerdem, drehen sich die Nordwindräder in diesem Moment schneller, wenn hier unten gerade Flaute herrscht? Egal wie man es dreht und wendet, es bleibt die Frage offen: Woher kommt der Strom bei Windstille?
Entweder, es ist sowieso immer genug Leistung im Stromnetz vorhanden, dann ist es piepegal, ob sich die Mühlen überhaupt drehen. Oder es gibt herkömmliche Kraftwerke, die innerhalb von wenigen Minuten auf Volllast gefahren werden können, um den Verlust auszugleichen.
Betrachten wir zunächst einmal den ersten Fall, es ist also immer genug Leistung vorhanden. Wozu bitte brauchen wir dann diese Riesenpropeller überhaupt? Weil’s schöner aussieht? Damit sich die grüne Politik damit schmücken kann? Das wäre Ressourcenverschwendung und Massenverdummung!
Im zweiten Fall hieße das, wir müssen für jedes Windrad parallel dieselbe Leistung in Form eines Gasturbinenkraftwerks vorhalten, denn das ist die einzige Kraftwerksart, die man innerhalb von ca. 7 Minuten hoch- und auch genauso schnell wieder runterfahren kann. Das wird beispielsweise auch zur Abdeckung der Spitzenlast verwendet.
Dumm nur, wenn zur Spitzenlastzeit dann auch noch der Wind ausfällt. Daher kann ein Windkraftwerk niemals ohne Absicherung durch herkömmliche Stromerzeugung gebaut werden. Das bedeutet, dass kein einziges der inzwischen vielen tausend Windrädern auch nur ein einziges Kraftwerk herkömmlicher Art eingespart hat. Allenfalls können im günstigsten Fall die Gasturbinen einige Stunden bis wenige Tage abgeschaltet bleiben. Gebaut und betrieben werden müssen sie trotzdem.
Ah, dann sparen die uns ja doch Energie, nämlich das Gas, was in der Zwischenzeit des Windantriebs nicht verbraucht wird. Demgegenüber müssen die Windgiganten aber ebenfalls gebaut und betrieben werden und so oft, wie eines der Dinger hier bei uns stillsteht, frage ich mich, wie sich sowas rechnen soll.
Ich habe mir einmal das Werbeschild am Fuß eines der Propeller angeschaut. Schon nach 6 Jahren Betriebszeit hat sich das Rad amortisiert – bezogen auf den Rohstoffeinsatz. Na super. Nach schätzungsweise 20 Jahren hat sich dann wohl auch der Aufbau, Betrieb und die teure Anbindung an das Fernstromnetz bezahlt gemacht?
Schon schade, wie man uns hier vergackeiert. Das ist zwar nett gedacht, aber welcher von den grünen Gutmenschen würde seinen Kühlschrank oder PC zu 100% an ein Windkraftwerk anschließen? Dazu kommt dann noch, dass dieser ganze Mist mit der CO2-Klimalüge verargumentiert wird. Tut mir leid, so hart ins Gericht gehen zu müssen mit den Damen und Herren der grünen Farbe. Doch sie haben es scheinbar nicht anders verdient.
Wer sich das Thema noch genauer anschauen will, kann sich bei Herrn Heck informieren. Für mich ist die Illusion jedenfalls dahin. Jeden Tag, wenn ich die Drehdinger am Ortsrand sehe frage ich mich, warum ich die anfangs so toll fand – selbst wenn sie sich nicht drehten.
Ein möglicher sinnvoller Einsatz für Windenergie sehe ich einzig in abgelegenen Gegenden, für die es wirtschaftlich nicht sinnvoll erscheint, eine Netzanbindung an das öffentliche Stromnetz zu bauen. Die Menschen dort müssen dann aber damit leben, dass es nicht immer Strom gibt oder man baut aufwendige Batteriespeicher dazu.
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Nun ja Solarkraft ist nicht ganz so schlimm, man kann wirklich die dächer damit vollpflastern und es stört keinen, Windräder lassen sich nicht auf Dächern installieren und der Schattenwurf ist die reinste Folter
Was Hannes schreibt ist Unfug: Ohne die gesetzlich festgeschriebene Einspeisevergütung (Preisdiktat) wäre die Windkraft nicht wettbewerbsfähig. Der Verbraucher zahlt und die Windkraft-Investoren füllen sich risikolos die Taschen. Ökostrom-Anbieter können außerdem so günstig anbieten, weil sie zu 90% Strom aus Wasserkraft verkaufen.
Sachliche Anmerkung zum Artikel:
Windrotoren drehen nicht mal schneller oder langsamer. Sie drehen konstant (wie auch eine Dampfturbine). Die Leistung ist abhängig vom Winddruck (Dampfdruck).
Danke für den Artikel und mein Lieblingsthema, die Dezentralisierung.
Weg von der Gigantomanie.
Denn klein funktioniert mehr.
Mit Kilowatt kann ich mit meinem Wissen umgehen, nicht mit Gigawatt.
Unser Ziel ist ein Gewächshaus mit wenig Geldinvestitionen zu beheizen, dann den Warmwasserspeicher, dann den Rest.
Es ist möglich und dazu habe ich eine kleine Linksammlung gemacht.
Dort gibt es auch schon eine Anzahl von Profis die Windanlagen und Speicherung anbieten. Geräuschlose Windanlagen:
http://freieenergie-sammlung.b...onell.html
Mein Traum:
Aus dem Metall von Panzern und TV-Schüsseln werden 500Watt Windanlagen auf das Dach gestellt, wie:
http://coronwindenergy.nl/
Gute Zeiten fangen an, heute, jetzt
Es ist schon erstaunlich, wie wenig Menschen über den Tellerrand sehen. Windkraft ist kein Allheilmittel, es kann ein Baustein sein, nicht mehr und nicht weniger. Wie alle technischen Lösungen gibt es Vor- und Nachteile. Entscheidend für den Einsatz ist immer das Verhältniss zwischen diesen. Bei den Amortisationszeiten kann man klar sagen, alle Zahlen sind gelogen, es ist nur eine Frage der Sichtweise. Desweiteren liegt die Lösung nicht im lokalen speichern von Energie, das klappt genauso bescheiden wie Wärme festhalten (zumindest bei größeren Mengen, klein kann das sinnvoll sein) … Für meinen Teil lehne ich mich da gerne an Herrn Fuller an, welcher schon vor 60 Jahren auf diese und ähnliche Probleme einging. Lösen kann man sowas nur über globale Netze, denn Sonne und Wind sind immer auf diesem Planeten, und der ist vorwiegend rund. Desweiteren gehören neben Photovoltaik auch Gheothermie, Gezeiten etc. dazu. Das Zauberwort lautet Nachhaltig ! Zu den Netzen, bevor einer mit Verlust- und Wirkleistung faselt, für unterschiedliche Distanzen gibt es unterschiedliche Lösungen.
Und wenn Russland wieder einmal den Gashahn zudreht, wie Anfang 2009, dann wird es auch nach ein paar Wochen kalt bei uns. Ohne Gasnachschub. Ganz davon abgesehen, dass die Gas-, Kohleresourcen auch nur endlich sind und spaltbares Material für AKW´s auch zur Neige gehen wird – noch vor dem Jahr 2100!
Wenn die Sonne nicht mehr scheinen wird, die ja auch verantwortlich ist für den Wind, sind wir Menschen schon lange tot!
Früher sangen die Deutschen: Deutschland, Deutschland, üer alles!
Jetzt singt man: Wachstum, Wachstum über alles!
Zur Stützung der Autoindustrie geht der Trend zum Drittwagen, wer immer noch nicht in jedem Zimmer und Raum (inklsive Toilette) einen Fernseher hat, ist out!
Ich frage mich nur, wann Deutschland endgültig out ist!